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FKK Forum Foren-Übersicht -> Religion

Wie Mehrheiten mit Minderheiten umgehen ...
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Die sachlichen Überlegungen Pans, für die ihm Dank gebührt, lassen zwei Problemkreise erkennen:

1.
Sorgerecht für gleichgeschlechtliche Partner?

In diesem Rahmen fand ich unter anderem Pans Überlegung bemerkenswert, inwiefern sich die Vor- und Nachteile wissenschaftlich verifizieren lassen. Zum einen fehlen tatsächlich ausreichende "Fälle";

zum anderen: wie will man herausfinden, wie sich das gleiche Kind bei heterosexuellen Eltern entwickelt hätte?

(Pan hat das besser ausgedrückt.)

Noch eine Überlegung, in Bezug auf Pans Hinweis auf eigene und öffentliche Meinung: in welchem Maße ist auf den (mutmaßlichen) Willen der (verstorbenen) Eltern Rücksicht zu nehmen?


2.
Warum gibt es im Rahmen der Evolution Homosexualität?

Dabei geben die fünf Thesen eine interessante Diskussionsgrundlage.
Ein besserer Zusammenhalt eingeschlechtlicher Kampftruppen-Verbände scheint mir davon am wenigsten plausibel zu sein. Zuviel Gleichheit sorgt stets für Stress: im Kinderheim, in Armeen etc.

Wer Frauen untereinander beobachtet, der weiß, was ich meine.

Religiös dürften die Differenzierungen am wenigsten interessieren, da das Menschsein im Vordergrund stehen müsste.

@ Ralf:
Deine Kinder sind herzlich eingeladen, den nächsten Urlaub bei uns zu verleben. Deren Konfirmation werden wir dann gemeinsam feiern.

Es grüßt

Tim

Beitrag 04 Januar 2010 20:55 
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

Ist ja mal was, daß Ihr Heten Euch hier über Leute wie mich so auslasst icon_biggrin.gif

Aber ich finde die meisten Beiträge äußerst interessant. Natürlich habe ich mir als "Betroffener" auch schon mal Gedanken dazu gemacht, diese sind aber weder naturwissenschaftlich noch philosophisch fundiert.

Für mich enthält das, was wir heute unter "Homosexualität" verstehen, eine genetische Komponente (Veranlagung) und eine kulturelle, von mir aus auch auf die jeweilige Sozialisation bezogene Komponente.

Die genetische liegt wohl teilweise in einem bestimmten hormonellen Verhältnis zu bestimmten Zeitpunkten im Stoffwechsel der Mutter während der Schwangerschaft - teilweise auch in der Wirkung von Pheromonen (ich las kürzlich von einer Studie, die nachgewiesen habel will, das bestimmte Pheromone bei homosexuellen Männern und heterosexuellen Frauen die gleichen Hirnregionen stimulieren.

Die kulturelle ist so komplex, daß man sie hier nicht beschreiben kann. Ich kenne sehr viele Schwule und alle haben sie so unterschiedliche Geschichten wie die Heteros. Manch einer wußte schon im zarten Kindesalter, daß er auf Männer steht, manch einer fand das erst während seiner Adoleszenz heraus (so wie ich), und manch andere wiederum erst im Alter von 50 Jahren. Da spielt dann wieder rein, wie sehr man gesellschaftlich darunter leiden muss oder nicht. Triebbefriedigung, Unterwürfigkeit/Dominanz, Ammenfunktion, freundschaftliche Bindung bei Kampfgefährten sind m.E. alles Auswirkungen der grundsätzlich immer bisexuellen menschlichen Sexualität.

Wenn man das so mit den Jahren erfährt, hört man irgendwann auch auf, nach Antworten zu suchen - es ist auch eigentlich nicht notwendig, da es viele Schwule gibt, mit denen ich weit weniger gemeinsam habe, als mit manchem Heteros. Es ist eben EINE Facette eines menschlichen Indiduums, für die ich mich aber weder schämen noch unnötig hinterm Berg halten möchte. Ich möchte halt genauso hinter einem attraktiven Mann hinterher schauen können, wie es ein Hetero bei einer Frau macht, ohne mich dabei so "anders" fühlen zu müssen. Wenn einer als Hobby Briefmarken sammelt, möchte er sich doch auch nicht vor den Hobbyfallschirmspringern dafür schämen, oder ?

Beitrag 04 Januar 2010 21:16 
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

Noch ein Nachtrag, was das Adoptionsrecht angeht :

M.E. kommt es nicht darauf an, daß im Rahmen einer heterosexuellen Beziehung bestimmte "Rollenbilder" vorgelebt werden, sondern es kommt auf das Einfühlungsvermögen und die Hingabe der/des Erziehenden an.

Viele haben meiner Ansicht deshalb solche Schwierigkeiten, weil sie meinen einen Mangel erkennen zu können, wenn zwei Männer oder zwei Frauen ein Kind erziehen. Eine lesbische Mutter kann aber mit Ihrem Sohn auf den Bolzplatz gehen und ihn anschließend genauso liebevoll und zärtlich liebkosen, wie das ein schwuler Vater mit seiner Tochter auch tun könnte. Geschlechter verlieren im kulturellen Zusammenhang immer mehr an Bedeutung und dem sollte m.E. langsam Rechnung getragen werden.

Beitrag 04 Januar 2010 21:24 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


germany.gif

Pollux hat folgendes geschrieben::
Ist ja mal was, daß Ihr Heten Euch hier über Leute wie mich so auslasst icon_biggrin.gif


icon_wink.gif Nicht wahr?

hhnude

Beitrag 04 Januar 2010 21:44 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










hier war ich mal wieder zu blöd um einen Beitrag zu schreiben

Zuletzt bearbeitet von Ralf-abc am 04 Januar 2010 22:04, insgesamt 2-mal bearbeitet

Beitrag 04 Januar 2010 21:56 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










hhnude hat folgendes geschrieben::
Ich sage dir, was mich sicher macht, dass ich heterosexuell bin.
Meine Entscheidung.

OK, eine gute Antwort - die Du aber meiner Meinung nach dahingehend einschränken musst, dass es sich dabei um eine Momentbetrachtung handelt, mit der grundsätzlichen Möglichkeit Dich irgendend wann einmal anders zu entscheiden.



Tim hat folgendes geschrieben::
Ein besserer Zusammenhalt eingeschlechtlicher Kampftruppen-Verbände scheint mir davon am wenigsten plausibel zu sein.
Vielleicht wird der Zusammenhalt durch homo-Sex nicht direkt besser. Aber gar kein Sex und dadurch angestauter sexueller Druck (die wenigsten sind Mönche, die einfach keinen Sex mehr brauchen /wollen) kann zu aggressiven Spannungen führen die dann durch homo-Sex wieder abgebaut werden. Allerdings ließe sich dieses Argument dann nicht ins Tierreich übertragen, wo die Weibchen je nach Tierart ohnehin nur ein mal im Jahr für wenige Wochen empfangsbereit sind und die Männchen den Rest des Jahres sowieso immer "fasten" müssen icon_wink.gif



Pollux hat folgendes geschrieben::
Die genetische liegt wohl teilweise in einem bestimmten hormonellen Verhältnis zu bestimmten Zeitpunkten im Stoffwechsel der Mutter während der Schwangerschaft

tschuldigung, bester Pollux, aber hier muss ich ganz energisch Widerspruch einlegen.
Ein ganz wesentlicher Aspekt der Evolution ist es, dass es keine Rückkopplung des lebenden Organismus auf sein Erbgut gibt. Normale Lebensumstände wie der Hormonhaushalt während der Schwangerschaft oder normale Krankeiten etc. - das alles hat keinen Einfluss auf die Gene und damit auch nicht auf die Gene, die beim Zeugungsvorgang an die Kinder weitergegeben werden! Genveränderungen sind nur durch einfache "Kopierfehler" oder durch besondere Umwelteinflüsse (genverändernde Schadstoffe etc.) möglich. Wenn ein Mensch homosexuell ist, dann trugen seine Eltern bereits die Gene dafür in sich und bei der Verschmelzung der männlichen und weiblichen Gene ergibt es sich, ob dieses Gen aktiviert wird oder nicht. Spätestens mit der Befruchtung liegen dann alle Gene eines Menschen endgültig fest. Ab dann ist keine Veränderung mehr möglich. Selbst radioaktive Strahlung kann ab dann zwar einzelne Zellen schädigen und dadurch Krankheiten oder den Tod verursachen, aber der eigentliche genetische Code des Lebewesens ist dann nicht mehr veränderbar.
Selbstverständlich kann dann der Hormonhaushalt der Frau und andere Faktoren die Entwicklung des Embryos bzw. Babys z.T. erheblich beeinflussen - aber eben nicht mehr auf genetischer Ebene.


Zuletzt bearbeitet von Ralf-abc am 04 Januar 2010 22:06, insgesamt 1-mal bearbeitet

Beitrag 04 Januar 2010 21:58 
 
 
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Pollux hat folgendes geschrieben::
Die genetische liegt wohl teilweise in einem bestimmten hormonellen Verhältnis zu bestimmten Zeitpunkten im Stoffwechsel der Mutter während der Schwangerschaft

tschuldigung, bester Pollux, aber hier muss ich ganz energisch Widerspruch einlegen.
Ein ganz wesentlicher Aspekt der Evolution ist es, dass es keine Rückkopplung des lebenden Organismus auf sein Erbgut gibt. Normale Lebensumstände wie der Hormonhaushalt während der Schwangerschaft oder normale Krankeiten etc. - das alles hat keinen Einfluss auf die Gene und damit auch nicht auf die Gene, die beim Zeugungsvorgang an die Kinder weitergegeben werden! Genveränderungen sind nur durch einfache "Kopierfehler" oder durch besondere Umwelteinflüsse (genverändernde Schadstoffe etc.) möglich. Wenn ein Mensch homosexuell ist, dann trugen seine Eltern bereits die Gene dafür in sich und bei der Verschmelzung der männlichen und weiblichen Gene ergibt es sich, ob dieses Gen aktiviert wird oder nicht. Spätestens mit der Befruchtung liegen dann alle Gene eines Menschen endgültig fest. Ab dann ist keine Veränderung mehr möglich. Selbst radioaktive Strahlung kann ab dann zwar einzelne Zellen schädigen und dadurch Kranheiten oder den Tod verursachen, aber der eigentliche genetische Code des Lebewesens ist dann nicht mehr veränderbar.


Wenn man davon ausgeht, daß Homosexualität wirklich nur durch Gene veranlagt ist, hast Du recht - nur das ist m.E. gar nicht sooo sicher.
Da sich der Hang zu homosexuellem oder heterosexuellem Verhalten im Laufe eine Lebens verändern kann und grundsätzlich alle Menschen (in stark veränderlichen Anteilen) bisexuell sind, ist m.E. die rein genetische Ursache auszuschließen.

Beitrag 04 Januar 2010 22:06 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


germany.gif

Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
hhnude hat folgendes geschrieben::
Ich sage dir, was mich sicher macht, dass ich heterosexuell bin.
Meine Entscheidung.

OK, eine gute Antwort - die Du aber meiner Meinung nach dahingehend einschränken musst, dass es sich dabei um eine Momentbetrachtung handelt, mit der grundsätzlichen Möglichkeit Dich irgendend wann einmal anders zu entscheiden.


Ja, das stimmt in der Tat. Macht aber nichts. Damit kann ich leben und dafür habe ich immerhin die Freiheit, mich jederzeit so zu entscheiden wie ich möchte. Ist doch auch etwas Schönes.

hhnude

Beitrag 04 Januar 2010 22:10 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Pollux hat folgendes geschrieben::

Da sich der Hang zu homosexuellem oder heterosexuellem Verhalten im Laufe eine Lebens verändern kann und grundsätzlich alle Menschen (in stark veränderlichen Anteilen) bisexuell sind, ist m.E. die rein genetische Ursache auszuschließen.


Hier hat sich mein editieren mit Deinem Beitrag überschnitten.

Gut möglich dass die Hormone da auch eine Rolle spielen (habe mich mich noch nie mit beschäftigt) - aber dies bewegt sich dann halt nicht mehr auf genetischer Ebene.



(Ich bin in diesen Dingen ein bißchen pingelig. Hier bewegen sich auch Kreatonistenfreaks, die jede Gelegenheit nutzen, die Evolutionstheorie falsch darzustellen um sie dann zu widerlegen. Daher muss man bei diesem Thema vorsichtig sein, wie man formuliert)

Beitrag 04 Januar 2010 22:17 
 
 
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