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Belgien: Mehrheit für Burkaverbot.

  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif
Belgien: Mehrheit für Burkaverbot.

Zitat:
"Wir können nicht zulassen, dass manche das Recht für sich in Anspruch nehmen, andere anzuschauen, ohne selbst gesehen zu werden", sagte Daniel Bacquelaine, der das Gesetz vorgeschlagen hatte.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,686760,00.html


Das klingt nach der "gleichen Augenhöhe", die "Nackte" in ihren Arealen gegenüber "Angezogenen", die sie "besichtigen" wollen, einfordern. Oder?

2. Wertung:
Wie begrüßenswert und nachvollziehbar!

Dennoch, ich mach mir einfach mal Feinde unter den Nackten:
Für solch ein Burka-Verbot würde ich noch mit Links auf meine Nacktheit verzichten. icon_biggrin.gif

------------------------------

PS: Ob es auch Frauen gibt, die eine "Burka" "freiwillig" tragen, interessiert mich nicht. Wollte ich in Saudi-Arabien oder Afghanistan leben, dann würde ich das tun.
--------------------
PS: Nein, @Puistola, dein radikalliberaler Ansatz ist meinerseits abgelehnt - und bleibt es auch. Ich halte nichts von Anarchie bzw. Marktradikalismus.
--------------------


PPS: Hat wer mitgekriegt, dass sich Bossen-Genossen- und Gasprom-Schröder erblödete, Frau Merkel Ratschläge zu geben, wie mit dem Radikal-Islamisten Herrn Erdogan umzugehen sei?
Diese Spezialdemokraten-Type wirkt echt noch über ihren Abtritt hinaus als kleines Arschloch. Das wird nur noch von Herrn Schwuchtelwelle ("FDP") getoppt ...

Beitrag 31 März 2010 20:31 
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PundV






Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 887
Wohnort: Großraum Frankfurt am Main


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Gleiches Recht für alle!

Ob man es gut findet oder nicht, ist es einfach so, dass die Mehrheit der Gesellschaft bestimmt, was getragen werden darf bzw. muss und was nicht. Keiner darf wegen seiner Religion, seiner Herkunft usw. für sich ein Sonderrecht beansprüchen.

Ich würde damit einverstanden sein, wenn es ein Gesetz gibt, das allen ausdrücklich erlaubt, ihre Kleidung vollständig selbst zu bestimmen. Frauen könnten Burkas überall tragen, und wer will dürfte überall nackt sein. Wenn schon Freiheit für alle, denn schon. Ist dies aber nicht der Fall, und man in der Praxis sich an die Werte und Normen halten muss (nicht oben ohne U-Bahn fahren, auch wenn es heiß ist), dann gelten diese Werte und Normen für alle, und wenn die Mehrheit ein Burkaverbot will, ist das nichts anderes als die Vorschrift, dass ich nicht nackt zum Einwohnermeldeamt kommen darf.

Beitrag 01 April 2010 11:20 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@pundV:
Zitat:
Wenn schon Freiheit für alle, denn schon. Ist dies aber nicht der Fall, und man in der Praxis sich an die Werte und Normen halten muss (nicht oben ohne U-Bahn fahren, auch wenn es heiß ist), dann gelten diese Werte und Normen für alle, und wenn die Mehrheit ein Burkaverbot will, ist das nichts anderes als die Vorschrift, dass ich nicht nackt zum Einwohnermeldeamt kommen darf.


So sehe ich das in etwa auch.

Ich denke jedoch, es ist wichtig, dass man etwas begründet.



GESELLSCHAFTS-GEBOT:
Nicht oben ohne in der U-Bahn fahren!

BEGRÜNDUNG:
a) für Männer und Frauen: Öffentlicher Raum. Manchen ist die direkte Konfrontation mit den, hm, Körperausdünstungen des Gegenübers zu viel.
b) für Frauen: Öffentlicher Raum, mit gleichen Pflichten und gleichen Pflichten für Männer und Frauen. Viele Männer sind - unter noch bestimmenden Kulturvorraussetzungen, ggfs. auch einfach altersbedingt) von der Direktheit weiblicher Reize überfordert.
c) für Männer: freie Gegutsorgane können als anmaßende Dominanzgeste gegenüber anderen Männern wirken (Biologie)

(NICHT als Begründung würde ich gelten lassen: "Viele nackte Menschen sehen zu häßlich aus).




So, jetzt die "BURKA":


GESELLSCHAFTS-GEBOT:
In der Öffentlichkeit wird das Gesicht nicht verdeckt!

BEGRÜNDUNG:
Das menschliche Gesicht ist Haupt-Emotionsvermittler des menschlichen Körpers. In unserem Kulturkreis ist es üblich, die Emotion und deren Vermittlung als Teil der kommunikativen Information zu betrachten.

Wer sein Gesicht ohne sachliche Notwendigkeit bedeckt (Motorradfahrer, Feuerwehrmann etc. -> physische Schutz-Funktion), der verbirgt ggfs. auch emotional Absichten, die der Gemeinschaft abträglich sind.

Wer andere ZWINGT, ihr Gesicht zu bedecken, greift rechtswidrig in deren kommunikative Selbst-BESTIMMUNG und -VERPFLICHTUNG ein.

Wer (etwa eine) Burka tragen möchte, darf dies gern daheim, in den eigenen vier Wänden tun (falls er dazu albern genug veranlagt ist), nicht jedoch in der Öffentlichkeit.

Beitrag 01 April 2010 13:28 
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PundV






Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 887
Wohnort: Großraum Frankfurt am Main


germany.gif

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

GESELLSCHAFTS-GEBOT:
Nicht oben ohne in der U-Bahn fahren!

BEGRÜNDUNG:
a) für Männer und Frauen: Öffentlicher Raum. Manchen ist die direkte Konfrontation mit den, hm, Körperausdünstungen des Gegenübers zu viel.
b) für Frauen: Öffentlicher Raum, mit gleichen Pflichten und gleichen Pflichten für Männer und Frauen. Viele Männer sind - unter noch bestimmenden Kulturvorraussetzungen, ggfs. auch einfach altersbedingt) von der Direktheit weiblicher Reize überfordert.


Man kann das Tragen eines Kopftuches oder gar Burka genau so begründen (Männer sind überfordert usw.).

Im großen und ganzen ist die Burka-Frage keine qualitative, sondern eine quantitative. Die Begründungen für die Burka sind die gleichen, weshalb man nicht in der U-Bahn oben ohne fahren darf. Sie unterscheiden sich nur in ihrem Ausmaß, nicht im Prinzip. Auf der anderen Seite ist der Hauptgegensatz nicht Islam gegen Christentum, sondern Religion gegen Sekulärismus. Radikale Christen gibt es sehr viele, nur bei uns sind sie kein großes Problem. Auch die Politiker, die sich in Europa christlich geprägt nennen, sind objektiv gesehen eher durch weltliche Ideale, die aus der Zeit der Aufklärung stammen, geprägt. Mit anderen Worten, finde ich es gut, wenn der bekennende Katholik Schäublie das Nacktbaden verteidigt.

Beitrag 01 April 2010 14:41 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@pundV:
Zitat:
Man kann das Tragen eines Kopftuches oder gar Burka genau so begründen (Männer sind überfordert usw.).

Stimmt.
Gegenvorschlag?

Zitat:
Im großen und ganzen ist die Burka-Frage keine qualitative, sondern eine quantitative. Die Begründungen für die Burka sind die gleichen, weshalb man nicht in der U-Bahn oben ohne fahren darf. Sie unterscheiden sich nur in ihrem Ausmaß, nicht im Prinzip.

Ich vermag nicht zu widersprechen. Stimmt alles auf den Punkt

Wäre dann also eine Frage, der ... hm ... Tarierung, der "sozialkompetenten Nuancengebung", nicht eine solche des "Entweder-oder"?

Zitat:
Auf der anderen Seite ist der Hauptgegensatz nicht Islam gegen Christentum, sondern Religion gegen Sekulärismus.

Richtig.

Zitat:
Radikale Christen gibt es sehr viele, nur bei uns sind sie kein großes Problem.

Hier widerspreche ich in der Tendenz. Radikale Christen WAREN in D-land kein Problem. Ab etwa 2003 wurde deutlich, dass sich etliche Christen "re-radikalisierten". Derzeit erweckt es zwar denn Eindruck, als seien sie aufgrund ihres aufgedeckten Kinderschändertums flächendeckend im Rückzug. (Ich würde bei solchen Gesinnungtätern nicht zu früh frohlocken).

Zitat:
Auch die Politiker, die sich in Europa christlich geprägt nennen, sind objektiv gesehen eher durch weltliche Ideale, die aus der Zeit der Aufklärung stammen, geprägt. Mit anderen Worten, finde ich es gut, wenn der bekennende Katholik Schäublie das Nacktbaden verteidigt.

Er sollte dann immerhin verständig genug gewesen sein, ein vernunftgeleitetes Ansinnen nicht unter eine Fahne des Wahns zu stellen.

Beitrag 01 April 2010 22:19 
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


switzerland.gif
Re: Belgien: Mehrheit für Burkaverbot.

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
PS: Nein, @Puistola, dein radikalliberaler Ansatz ist meinerseits abgelehnt - und bleibt es auch. Ich halte nichts von Anarchie bzw. Marktradikalismus.


Ich befasse mich ja gegenwärtig mit einer Prozesswelle gegen nackte Wanderer in der Ostschweiz. Also habe ich mal die schweizerischen Gesetze nach Kleidungsvorschrichten, Ge- und Verboten im öffentlichen Raum, abgesucht.

Zweimal bin ich fündig geworden:

1. Kanton Appenzell-Innerrhoden: Verordnung vom 15. Juni 2009, gemäss der "Nacktheit in der Öffentlichkeit" als "geringfügige Übertretung" mit Fr. 200.- gebüsst wird.
Ein Verfahren gegen eine aufgrund dieser
2. Das Vermummungsverbot in verschiedenen Kantonen, unter anderem Thurgau und Basel-Stadt. Dieses gilt aber nur an Demonstrationen. Es ist keine eigentliche strafrechtliche Kleidungsvorschrift, sondern eine Verwaltungsvorschrift: Durch das Verbot der Vermummung soll der Polizei die Identifizierung allfälliger Straftäter bei Demos erleichtert werden.
Diese Vorschrift hatte die Sozialdemokratische Partei Basel beim Bundesgericht angefochten, leider erfolglos:
http://www.servat.unibe.ch/dfr/a1117472.html

Nun wäre also das Tragen der Burka oder des Tschador etwa bei einer islamistischen Demonstrationen verboten, nicht aber im Alltag - skurril.
Verboten ist wohl auch die Ausübung von Zwang auf Frauen, solche Übergewänder zu tragen und das zuhause Einsperren von Frauen, die sich weigern, solche Säcke zu tragen. Dazu braucht es aber keine Kleidervorschriften. Drohung und Freiheitsberaubung sind im StGB klar pönalisiert.
Die Nacktheit kann wohl kaum mit Identifikationsproblemen der Polizei verboten werden. Doch wenn jemand etwa zu Nacktheit gezwungen wird, oder zuhause eingesperrt wird, weil er/sie sonst nackt rumläuft, sind die gleichen §§ anzuwenden wie beim Burkazwang :D

Andere Vorschriften brauchen wir nicht.
Ich könnte zwar kotzen, wenn ich so eine verhüllte Frau sehe, aber mein Wohlgefühl ist nicht das Gesetz für meine Mitbürger. Was das mit Anarchie bzw. Marktradikalismus zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht. Weder das eine noch das andere ist ein liberales Anliegen, die Kleidungsfreiheit hingegen schon.


Liberale Grüsse
Puistola

Beitrag 02 April 2010 18:55 
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