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"Mein Haus, mein Boot, mein Auto, meine Geschlechtspartner, meine gen. Produkte"

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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif
"Mein Haus, mein Boot, mein Auto, meine Geschlechtspartner, meine gen. Produkte"

Frei nach dem schlimmen und wahren "68-er"-Motto "Das Politische ist das Private":

Folgenden Artikel (und seine Thematik) fand ich interessant:

Karlsruher Sorgerechtsentscheidung

Zitat:
Die Parlamentarier, die den Passus 1998 ins Gesetz schrieben, sahen hier kein Problem: Sie hielten eine vernunftgesteuerte, kompromissbereite, gar selbstlose Mutter, die allein das Wohl ihres Kindes im Blick hat, für den Normalfall. Sie gingen davon aus, dass eine Mutter die gemeinsame Sorge "nicht etwa als Machtposition gegenüber dem Vater missbrauche".


Zitat:
Kindeswohl? Fehlanzeige.

Wenn eine Beziehung in die Brüche geht, spielen verletzter Stolz, gekränkte Eitelkeiten und enttäuschte Gefühle eine große Rolle. Es wird juristisches Geschütz aufgefahren, um es dem anderen heimzuzahlen, um Wiedergutmachung zu erlangen. Nicht selten werden Kinder dann zur Verhandlungsmasse eines Machtkampfes der Eltern. Fast könnte man sagen: Vernunftgesteuerte, kompromissbereite, selbstlose Partner sind in einer solchen Situation die Ausnahme. Vor Gericht wird um das Sorgerecht geschachert.

"Für die Deutschen ist das Sorgerecht so etwas wie eine Eintragung ins Grundbuch: Jetzt ist es meins, jetzt gehört es mir", sagt Jürgen Rudolph, pensionierter Familienrichter und Mitbegründer der sogenannten Cochemer Praxis

Beitrag 04 August 2010 10:04 
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Dissel
Ehemaliger User










Ich verstehe nicht was du damit sagen willst.

Diese gesamte Scheiße der Gesetzgebung in Sachen UMGANG mit Kindern ist doch eine einzige Farce in höchstem Maße.

Heute war die BILD Schlagzeile, dass unverheiratete Männer mehr Rechte bekommen würden.

Ich lache über diese verlogene Meldung nur lauthals.

Die Gerichte, die Richter sind aufgrund unserer Gesetze die hilflosesten aller, weil sie eben nichts ausrichten können, wenn eine Mutter den Umgang verbietet.

Ich bin Betroffener und habe ca. 1000 Stunden Internetrecherche diesbezgl. hinter mir incl. Rechtsanwaltsgesprächen..

Sollte ich falsch liegen zu deinem Beitrag, schreibs mir, aber ich hab es wenigstens auch mal kurz erwähnen dürfen hier, wie die Wahrheiten spielen.

Beitrag 04 August 2010 22:33 
 
 
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Manuela, inkonsequent
Ehemaliger User










??

die Mutter kann dagegen Widerspruch einlegen, aber in der Regel kann sie das Sorgerecht nicht mehr verweigern wie bislang.
Das ist genial!

Hast du dich beim VafK umgetan? Bei Internetrecherche kommt man am Väterein gar nicht vorbei.
Verbitterung ist nachvollziehbar aber wenig hilfreich.
M.

Beitrag 04 August 2010 22:38 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

"Das Sorgerecht ist so etwas wie die Eintragung ins Grundbuch. Jetzt ist es meins .."

So falsch ist diese Aussage nicht.
Das wird auch von der Politik so gesehen.
Nicht ohne Grund hatte man 2002 (?) das Gesetz geändert und die gemeinsame elterliche Sorge nach einer Scheidung beibehalten. Dadurch sollte unter anderem Vätern die Ausrede genommen werden, sich nach einer Scheidung nicht mehr ums Kind kümmern zu müssen.

Daher ist auch die jetzige Entscheidung ein Schritt in die richtige Richtung. Eltern sind immer zwei.

Trotzdem wird das Sorgerecht überschätzt, zumal derjenige, bei dem sich das Kind befindet, ohnehin schon die sog. "Alltagssorge" hat. Viel wichtiger sind Kontakte, Kontakte, Kontakte. Und darauf spielt Dissel zu Recht an. Doch auch insoweit hat sich viel getan. Sehr viel sogar. Den Gerichten kann sicherlich nicht angelastet werden, dass sich manche Eltern den Kindern gegenüber gewissenlos verhalten.

Geld kann man zwangsweise eintreiben, Gegenstände mit Gerichtsvollzieher und Polizisten gewaltsam an sich nehmen. Mit Kindern ist das so eine Sache ...

Gruß

Tim

Beitrag 05 August 2010 04:23 
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Manuela, inkonsequent
Ehemaliger User










du hast ja mal wieder voll die Ahnung, Timi

Tim007 hat folgendes geschrieben::
gemeinsame elterliche Sorge nach einer Scheidung beibehalten. Dadurch sollte unter anderem Vätern die Ausrede genommen werden, sich nach einer Scheidung nicht mehr ums Kind kümmern zu müssen.


Bei der jetzigen Sorgerechtsentscheidung geht es um ledige Väter, die vollkommen rechtlos waren bislang!
Vor der Mutter Gnaden bekamen sie halbes Sorgerecht oder eben nicht.
Es gibt nämlich auch Väter, die sich um ihre Kinder kümmern wollen
von der Mutter aber aus diversen Rache/Hass/sonstwelchen Gründen daran gehindert werden.

Beitrag 05 August 2010 07:30 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Das ist wahr.

Das Beispiel sollte lediglich verdeutlichen, in welche Richtung die gesellschaftliche und rechtliche Entwicklung geht: die Verantwortung beider Elternteile.

Daher soll auch nicht mehr zwischen "ehelichen" und "nichtehelichen" Kindern differenziert werden. Kind ist Kind.

Das war noch vor wenigen Jahren völlig anders.

Gruß

Tim

Beitrag 05 August 2010 09:44 
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Dissel
Ehemaliger User










Re: ??

Manuela, inkonsequent hat folgendes geschrieben::
die Mutter kann dagegen Widerspruch einlegen, aber in der Regel kann sie das Sorgerecht nicht mehr verweigern wie bislang.
Das ist genial!


Das Sorgerecht JA.

Den Umgang kann sie torpedieren, denn dagegen ist noch kein Kraut gewachsen.

Eine Mutter die es nicht möchte bekommt von keinem Richter in diesem Land eine Strafe aufgebrummt, trotz rechtskräftigem Urteil.

DAS erfährt man im Internet auch.

Leider....

Beitrag 05 August 2010 09:51 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Vorsicht vor der Weisheit des Internets (von der Timmis natürlich abgesehen).

Natürlich sind die Möglichkeiten begrenzt.
Meistens ist bei der Mutter nichts zu holen, so dass Zwangsgeld nichts bringt. Und Haft bei Kindern ist so eine Sache.

Aber:
Seit September gibt es zahlreiche Anordnungsmöglichkeiten, deren Nichtbefolgung sogar zum Verlust des Sorgerechts führen kann. Unbedingt also zu einem kompetenten Anwalt gehen und nicht aufgeben.

Alles Gute

Tim

Beitrag 05 August 2010 10:41 
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Dissel
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Vorsicht vor der Weisheit des Internets (von der Timmis natürlich abgesehen).


Es war nicht nur das Internet.
Ich sah zahlreiche Reportagen mit Richtern, ich sprach mit Rechtsanwälten und ich selbst stand vor einem Richter, der nichts für mich tun konnte.


Tim007 hat folgendes geschrieben::
Aber:
Seit September gibt es zahlreiche Anordnungsmöglichkeiten, deren Nichtbefolgung sogar zum Verlust des Sorgerechts führen kann.
Alles Gute

Tim


Danke für deine Wünsche.

Aber bevor das Sorgerecht entzogen wird, muss man als Vater Dinge nachweisen, die eine halbwegs pfiffige Mutter zu deaktivieren weiß, sofern Missstände überhaupt vorliegen.
Liegen keine gravierende Missstände vor, sondern nur die Tatsache, dass der Vater nicht zu seinen Kindern darf, passiert gar nichts.

Beitrag 05 August 2010 12:09 
 
 
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brober
Ehemaliger User










Meine Eltern waren ja auch getrennt, ich war auch immer so in einer mittelstellung zwishcen den Beiden und hab von beiden seiten hauptsächlich schlechtes über den anderen gehört, aber ganz so schlimm war es nicht. Mittlerweile sehen sie sich sogar öfters wieder. Nur das ganze auf dem Rücken der Kinder auszutragen ist nie schön vor allem wenn es in manchen Fällen dann um Dinge wie Sorgerecht geht.

Beitrag 18 August 2010 12:26 
 
 
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Rolf
Ehemaliger User










ISUV



Bei diesem Thema ist der ISUV DER kompetente Partner: der größte Verband der Bundesrepublik, der sich als Betroffenen- und Selbsthilfeverein dem Familienrecht widmet.

Beitrag 22 August 2010 14:16 
 
 
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