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Handy-Nacktfotos straffrei
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Bummler



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germany.gif
Handy-Nacktfotos straffrei

Auf der Sauna-Seite http://www.insauna.com/deutschland.htm

habe ich folgende Meldung gelesen:

Mainz "TIPPSAUNA" TAUBERTBERGBAD RHEINLAND-PFALZ,
Keine Strafe für Handy-Nacktfotos Staatsanwaltschaft muss Verfahren einstellen Vom 17.09.2008 Von Frank Schmidt-Wyk

MAINZ Armin Jung aus Bodenheim versteht die Welt nicht mehr: Da wird seine nackte Frau heimlich in der Sauna des Taubertsbergbades fotografiert, und die Staatsanwaltschaft stellt das Ermittlungsverfahren gegen den Übeltäter ein. In der Tat offenbart der Fall eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Rechtsempfinden und den nüchternen Paragrafen des Strafgesetzbuches.

Laut dem Bericht des Bodenheimers war Anfang August Folgendes passiert. Mit seiner Frau entspannte er nach dem Saunagang draußen am Pool, als er bemerkte, wie ein durchaus seriös wirkender Mann auf der Nachbarliege mit seinem Handy offenbar heimlich seine Frau fotografierte. Jung stellte den Mann zur Rede, informierte das Personal, schließlich wurde die Polizei gerufen. Dem Rat einer Beamtin folgend, erstattete das Paar Strafanzeige; der Beschuldigte soll die Tat auch zugegeben haben, schließlich zeigte das auf dem Handy gespeicherte Foto eindeutig die nackten Beine von Jungs Frau.

Jung rechnete mit einer angemessenen Bestrafung des Mannes, schließlich würden solche Täter immer weiter gehen, lege man ihnen nicht rechtzeitig das Handwerk, ist er überzeugt. Stattdessen flatterte ihm der Bescheid von der Einstellung des Ermittlungsverfahrens ins Haus. Aus Jungs Sicht "eine Frechheit sondergleichen der Mainzer Staatsanwaltschaft, die mit dieser Entscheidung solchen Tätern Tür und Tor für ihre Taten öffnet."

Für den Staatsanwalt war freilich allein der Text des Strafgesetzbuches maßgeblich. So sei laut Paragraf 201a der Tatbestand der "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" nur dann gegeben, wenn "in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum" unbefugt fotografiert wird, heißt es im Einstellungsbescheid. Tatort sei hier jedoch "der allgemein zugängliche Aufenthaltsbereich in einem öffentlichen Schwimmbad" gewesen. Jungs Einwand, dass die abgezäunte Ruhezone der Sauna doch wohl ein "geschützter Raum" sei, lässt Stellvertretender Leitender Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth nicht gelten: "Da kann jeder rein, der Eintritt zahlt, damit handelt es sich um einen öffentlichen Bereich." Laut Paragraf 201a ergibt sich laut Mieth, dass jeder, der sich öffentlich nackt zeigt, es auch hinnehmen muss, dabei fotografiert zu werden - solange dies nicht mit einer Beleidigung einhergehe und die Fotos nicht öffentlich gezeigt oder verbreitet werden. Beides war im vorliegenden Fall verneint worden; weil der Beschuldigte die Bilder heimlich machte, habe er auch die Ehre der fotografierten Frau nicht verletzt, also liege keine Beleidigung vor. Zwar könne das Verhalten des Beschuldigten "als ethisch und moralisch verwerflich" erachtet werden, heißt es im Bescheid, doch verstoße es nicht gegen das Strafrecht. "Besonders überzeugend ist das nicht", räumt Mieth ein. Jungs Ärger könne er verstehen, doch habe seine Behörde mit Blick auf die Paragrafen nicht anders entscheiden können. Jung hat inzwischen Beschwerde beim Generalstaatsanwalt in Koblenz eingelegt.

Nackige Grüße aus dem Spreewald

Ulli

Beitrag 02 Oktober 2008 15:32 
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Pan meets Lilith




Alter:81

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blank.gif

@yelrah:

"Interessantes" Urteil. Vorausgesetzt, es hätte, ordentlich mit Aktenzeichen und Pipapo versehen, Bestandskraft, dürfte das teils erhebliche bildrechtliche Konsequenzen zur Folge haben. Aus unserer Sicht: gute wie schlechte.

Mir stechen so einige Vokabeln in dem Text ins Auge:

"heimlich" - "Ehre" - "Würde"

Zitat:
weil der Beschuldigte die Bilder heimlich machte, habe er auch die Ehre der fotografierten Frau nicht verletzt, also liege keine Beleidigung vor.

Das klingt, umgekehrt, als wenn der Typ die Ehre der Frau DURCHAUS verletzt hätte, hätte er die Fotos "offiziell" gemacht.

Eine Grundsatzfrage:
Kann ein Mensch durch die Darstellung seiner selbst entehrt werden?

Auch der Aspekt des (Privat-)eigentums kommt ins Spiel:
Der (Ehe-?)Mann (der Frau) reicht Klage ein, nicht die Frau selbst? Das scheint mir unschlüssig.

Wessen Ehre wird berührt, FALLS eine berührt wird? Diejenige des Mannes (als Besitzer der Frau? icon_eek.gif Scharia?). Oder eine solche der fotografierten Frau? (die sich das Recht ausbedingen mag, sich ihren Fotografen allenfalls aktiv auszusuchen).

Welche Konsequenzen könnten sich für UNS ergeben, sollte das Urteil Bestandskraft haben?

Negativ: Weniger Sicherheit, bestehend gewähnte formulierte Rechtsgüter betreffend.
Wie steht es mit dem "Recht am eigenen Bild"?
Persönlichkeitsrechte versus dt. Urheberschutz?

Ich denke auch gerade an das denkwürdige "Prinzessin-Carolinie-Urteil", etwa von 2003 oder 2004.

Positiv: Selbstbewussteres, da selbstverständliches Agieren.


Weitere Frage: Es wurden ("nur") die Beine der Frau fotografisch erfasst. Die Beine geben aber keinen Aufschluss über die Personenidentität.
Wie hätte der Richter geurteilt, hätte der Handy-Spanner das Gesicht MIT erfasst?

Hätte er noch mit dem "öffentlichen Raum" argumentieren können? (Ist seine Argumentation des "öffentlichen Raumes" überhaupt hieb- und stichfest, solange es Bäder gibt, die etwa den Saunabereich für unter 16-jährige nur in Begleitung Erwachsener zutritts-gestatten?)
Oder hätte er mit einem konkurrierenden Rechtsgut in Richtung Persönlichkeitsschutz /-sphäre WÄGEN müssen? (möglicherweise gar: "Intimssphäre"?)

Davon abgesehen: Wie unglaubwürdig würden WIR uns machen, uns etwa auf einen Schutz unserer Intimssphäre zu berufen, falls wir an öffentlichen Nacktwanderungen teilnehmen?

Lässt sich eine Menschenwürde proklamieren, die ihre Grenze an der Abbildung des Menschen erfährt? (Oder: SOO derart würdig (wie etwa Allah oder, tendenziell, der protestantische Gott), dass die Abbildung als totes"würdiges" Verbrechen gilt? ("Nicht würdig sein, abbilden zu dürfen").
Bzgl. des demokratischen Rechtsguts "Pressefreiheit" (die z.B. momentan von Sarkozy in Frankreich weiter eingeschränkt wird):
Der Journalist, der sich (gefälligst) die Benennung Mächtiger zu verkneifen hat. (es sei denn, er schmeichelt ihnen und festigt ihren Status, statt ihn zu hinterfragen).

Da ist also mehr Kontroverse und Feuer dahinter als man glauben könnte ...

Beitrag 02 Oktober 2008 16:52 
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Lucilla



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germany.gif

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Mir stechen so einige Vokabeln in dem Text ins Auge:

"heimlich" - "Ehre" - "Würde"

Zitat:
weil der Beschuldigte die Bilder heimlich machte, habe er auch die Ehre der fotografierten Frau nicht verletzt, also liege keine Beleidigung vor.

Das klingt, umgekehrt, als wenn der Typ die Ehre der Frau DURCHAUS verletzt hätte, hätte er die Fotos "offiziell" gemacht.

Eine Grundsatzfrage:
Kann ein Mensch durch die Darstellung seiner selbst entehrt werden?

Wenn er sich selbst (=freiwillig) darstellt, dann sicher nicht. Geschieht es gegen seinen ausdrücklichen Willen, kann man es salopp gesagt auch als einen "erfolgreichen Angriff" gegen diese Person beziffern. Man hat der Frau was angetan, wogegen sie sich nicht wehren konnte.

Zitat:

Auch der Aspekt des (Privat-)eigentums kommt ins Spiel:
Der (Ehe-?)Mann (der Frau) reicht Klage ein, nicht die Frau selbst? Das scheint mir unschlüssig.

Das ist Haarspalterei. Eheleute teilen nunmal alles untereinander, so sollte es zumindest sein: Liebe, Leid, Freude, Trauer, warum nicht auch Würde und Ehre, wenn wir diese Worte schon weiter verwenden wollen.
Zitat:

Welche Konsequenzen könnten sich für UNS ergeben, sollte das Urteil Bestandskraft haben?

Dann könnten Miniatur Foto-Handys im Kulturbeutel auf öffentlichen FKK-Plätzen sehr beliebt werden. Es ist zwar beruhigend, dass die Verbreitung solchen Bildmaterials weiterhin gesetzeswidrig ist, aber mal ehrlich: Ich würde es nicht bemerken, sollte ein Bild von mir in irgendeiner entsprechende Side im Worldwideweb zu finden sein.

Beitrag 02 Oktober 2008 17:10 
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riedfritz



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Nacktfotos in der Sauna

Als erstes würde ich prüfen lassen, ob der klagende Mann überhaupt unter 20 verschiedenen Fotos die Beine von Dolores (ich meine die seiner Frau) herauskennt.

Das Recht am eigenen Bild hat nicht der Ehemann sondern nur die fotografierte Person. Durch Heirat kann man dieses Recht nicht erwirken und demzufolge braucht auch bei einer Scheidung nicht darüber entschieden werden, wer es weiter behält.

Das ist wieder einmal ein typischer Fall, mit welchen Dämlichkeiten sich die Gerichte herumschlagen müssen.

Wem ist in diesem konkreten Fall ein Schaden entstanden, der ein solch überzogene Reaktion rechtfertigt?
Schon im Bad wurde festgestellt, dass nichts ausser den Beinen auf dem Foto ist.

Muss man in Zukunft immer dafür sorgen, dass beim Fotografieren nicht zufällig noch Gliedmassen anderer Personen auf dem Bild sind?

Sicher ist es eine Dummheit, einen Fotoapparat mit in die Sauna zu nehmen, aber deswegen solch ein Aufstand!!!


Viel Grüße

Fritz

Beitrag 02 Oktober 2008 18:47 
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Puistola



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switzerland.gif
Handy-Nacktfotos straffrei - Und Nacktwandern?

Mainz TIPPSAUNA TAUBERTBERGBAD RHEINLAND-PFALZ,
Keine Strafe für Handy-Nacktfotos Staatsanwaltschaft muss Verfahren einstellen Vom 17.09.2008 Von Frank Schmidt-Wyk hat folgendes geschrieben::
Zwar könne das Verhalten des Beschuldigten "als ethisch und moralisch verwerflich" erachtet werden, heißt es im Bescheid, doch verstoße es nicht gegen das Strafrecht. "Besonders überzeugend ist das nicht", räumt Mieth ein. Jungs Ärger könne er verstehen, doch habe seine Behörde mit Blick auf die Paragrafen nicht anders entscheiden können.


Ach! Nun plötzlich, wenn es um die privaten Interessen einer Bürgerin geht, kann sich so ein Beamter hinter den §§ verstecken.

Man stelle sich doch mal die gleichen Sätze vor in einem Urteil über einen Nacktwanderer ...
Die Vögte müssen ja nicht persönlich überzeugt sein, sondern ganz einfach das Biegen von §§ bleiben lassen.

Puistola

Beitrag 02 Oktober 2008 19:22 
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riedfritz



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germany.gif
Nacktfoto in der Sauna

Wie so oft werden hier wieder einmal Begriffe durcheinander gewürfelt.

Die Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren ein. d.h. die Staatsanwaltschaft sieht keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand. Daher gibt es auch keine nächste Instanz usw. .......

Es ist kein Urteil ergangen, es exisitiert keine richterliche Entscheidung, deshalb kann sie auch niemals Bestand haben.
Der Staatsanwalt hat diese kindische Anzeige als keine Straftat eingestuft. Für die Ablehnung muß er aber ein paar Paragrafen bemühen.

Der Herr Jung spinnt ganz schön. Wenn die Identität der Frau erkennbar wäre, wäre mit Sicherheit die Entscheidung anders ausgefallen.

Viele Grüße

Fritz

Beitrag 02 Oktober 2008 20:08 
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regenmacher



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germany.gif

Na – da wollen wir einmal dem Herrn Jung und seiner Frau helfen, und ihm einen probaten Weg aufzeigen, wie dem Fotografen doch noch beizukommen ist.

Daran dürfte wohl auch die Therme – mit Blick auf ihre Umsatzzahlen - Interesse haben.

Möglichkeit 1:

Wenn hier schon kein Strafrecht berührt ist, so lässt sich vielleicht etwas mit dem §118 OwiG machen, der zwar nicht individuelle Rechte, wohl aber die öffentliche Ordnung schützen soll.

Immerhin wäre dieser Paragraph – vorausgesetzt, die Räume der Therme gelten – weil von jedermann betretbar – als öffentlich.

Wenn man hier die Frage bejaht, dass das Fotografieren ( Person A fotografiert Person B ) bei den übrigen Personen zu Aktionen führt, die auf das Abstellen des Fotografierens abzielen, dann könnte hier eine Störung der öffentlichen Ordnung vorliegen.

Das ist eine selten vorliegende, aber schon einmal vorgekommene Situation, auf die §118 OwiG erfolgreich angewandt wurde.

Ich empfehle also Herrn Jung bzw. der Therme, vom örtlichen Ordnungsamt prüfen zu lassen, ob eine Geldbuße gegen den Fotografen verhängt werden kann.

Möglichkeit 2:

Vermutlich ist innerhalb der Räumlichkeiten, das Fotografieren untersagt, oder an die Erfüllung besonderer Bedingungen gebunden. Hier wäre zu prüfen, ob nicht die Therme Rechtsansprüche gegen den Fotografen hat, die aus der Verletzung des Vertrages, die der Fotograf beim Kauf der Eintrittskarte mit der Therme eingegangen ist, hat.

Alle Grüße
michael regenmacher
.

Beitrag 02 Oktober 2008 21:43 
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Momme
Ehemaliger User










@

Wie kann man sich das Leben nur so schwer machen?
Typisch deutsch!

Hvordan kan det liv den eneste måde vanskeligt at gøre?
Typisk tysk!

mfG

Beitrag 03 Oktober 2008 08:10 
 
 
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Momme
Ehemaliger User










@

Ist wohl bald so wie in den USA, wo der Einbrecher bei seinen Opfer stolperte, sich einen Arm brach, weil da was auf dem Boden lag.
Er klagte mit Erfolg und bekam vom Gericht eine hohen Schadensersatz zugesprochen!

icon_rolleyes.gif

mfG

Beitrag 03 Oktober 2008 08:16 
 
 
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Momme
Ehemaliger User










@

Beispiele....viel Spaß !


Lustige Amerikanische Gesetze

ganze USA

* Das "Extra-Terrestrial Exposure Law" beschreibt folgendes:" ...that contact between U.S. citizens and extra-terrestrials or their vehicles is strictly illegal.", oder auf deutsch: "Der Kontakt zwischen U.S. Bürgern und Außerirdischen Lebensformen sowie deren Fortbewegungsmitteln ist streng verboten".

Alabama

* Männer dürfen ihre Frauen nur verprügeln, wenn sie einen Stock dazu benutzen, der nicht länger ist als ihr Daumen.
* Männern ist es gesetzlich verboten, in Anwesenheit von Frauen auf den Boden zu spucken.
* Außerdem darf der lokale Richter die Todesstrafe aussprechen, wenn man eine Prise Salz auf Eisenbahnschienen streut.
* Es ist Autofahrern verboten, während der Fahrt eine Augenbinde zu tragen.
* Im Falle einer Scheidung, dürfen Frauen allen Besitz, den sie vor der Hochzeit hatten, behalten. Dies gilt nicht für Männer.
* Nach Sonnenuntergang dürfen keine Erdnüsse verkauft werden.

Alaska

* Es ist illegal, von einem Flugzeug aus, auf einen Elch herabzuschauen.
* In Fairbanks, ist es den Mäusen per Gesetz untersagt, auf den Bürgersteigen der Stadt der geschlechtlichen Liebe nachzugehen.

Arizona

* In Nogales ist es verboten, in der Öffentlichkeit Hosenträger zu tragen. (jedenfalls sichtbar!)
* In Glendale, darf man nicht mit einem Auto rückwärts fahren.
* Piloten dürfen während des Fluges niemals gurgeln.
* Die Jagd auf Kamele, ist im ganzen Staat verboten.
* Das Stutzen eines Kaktus wird mit bis zu 25 Jahren Gefängnis bestraft

Arkansas

* Es ist illegal, den Namen des Staates Arkansas falsch auszusprechen.
* Das Flirten in den Straßen von Little Rock, kann eine 30-tägige Haftstrafe zur Folge haben.
* Ein Mann darf seine Frau verprügeln, solange er dies nicht öfter als einmal im Monat tut.
* Ein Gesetz verbietet es dem Arkansas River, höher als bis zur Brücke der Hauptstraße in Little Rock, zu steigen.

Kalifornien

* Chico: Das Zünden von Atomwaffen wird innerhalb der Stadtgrenzen mit $ 500 bestraft.
* Wer in Kalifornien eine Mausefalle aufstellt, benötigt eine Jagdlizenz.

Colorado

* In Denver darf ein Hundefänger nur dann seinem Handwerk nachgehen, wenn er die Hunde durch Plakatanschläge in öffentlichen Parks ausdrücklich auf die drohende Gefahr hingewiesen hat.

Georgia

* Wahrend eines Picknicks dürfen keine Feuerwaffen benutzt werden.

Hawaii

* Wer sich Pennies ins Ohr steckt, macht sich strafbar.

Idaho

* Es ist ausdrücklich verboten, Forellen zu fischen, während man auf einer Giraffe sitzt.

Illinois

* Eine Frau, die mehr als 90 Kilo wiegt, darf nicht in Shorts reiten.
* In Chicago darf man Alkohol nicht im Stehen trinken.

Indiana

* In Spades ist es verboten, Konservendosen aufzuschießen, wenn man den Büchsenöffner vergessen hat.

Kentucky

* Nur Frauen, die mit einem Knüppel bewaffnet oder von zwei Polizeibeamten begleitet werden, dürfen sich im Badeanzug einem Highway nähern.

Maine

* Es ist illegal mit herunterhängenden Schnürsenkeln öffentliche Straßen zu betreten.

Maryland

* Ein Kuß darf nicht länger als eine Sekunde dauern.

Massachusetts

* In Boston dürfen Wannenbäder nur auf Rezept genommen werden.

Michigan

* In Sault Saint Marie wird Spucken gegen den Wind bestraft.

Minnesota

* Es ist illegal, weibliche und männliche Unterwäsche auf die selbe Wäscheleine zu hängen.

Mississippi

* Wer sich über die Architektur von öffentlichen Bauten lustig macht, macht sich strafbar.

Missouri

* Das Rasieren bei Tageslicht wird bestraft.

Montana

* In einem Nachtclub, in dem Alkohol ausgeschenkt werden darf, muß das Kostüm der Tänzerinnen mindestens drei Pfund und drei Unzen wiegen.

Nebraska

* In Waterloo ist es Friseuren verboten, während der Arbeitszeit Zwiebeln zu essen.

Nevada

* Wer auf Staatsstraßen Kamele treibt, muß ein Bußgeld bezahlen.

New Jersey

* In Manville ist es verboten, Tiere in den öffentlichen Parks mit Zigaretten zu füttern.

New Mexico

* Es ist verboten, hohe Gebäude zu erklimmen um kostenlos ein Ballspiel zu verfolgen.

New York

* Frauen, die im Kino laut den möglichen Ausgang des Films diskutieren, darf man ungestraft die Zunge herausstrecken.

North Carolina

* Falsches Singen in der Öffentlichkeit kann mit 17 Dollar bestraft werden.

Ohio

* In Berea müssen Tiere nach Einbruch der Dunkelheit rote Rücklichter tragen.

Oklahoma

* Das Fangen von Walen wird mit Zuchthaus bestraft (Oklahoma besitzt keinen Meter Küste !?)

Pennsylvania

* In Pittsburgh ist es illegal, im Eisschrank zu schlafen.

South Dakota

* Frauen unter 80 Jahren ist es verboten, jüngere Männer anzusprechen.

Tennessee

* In Knoxville dürfen Fische nicht mit dem Lasso gefangen werden.

Utah

* Es ist Gesetz, daß man zwischen zwei Tanzenden Licht sehen muß.

Vermont

* Alkoholische Getränke dürfen in Restaurants nicht von einem Tisch zum anderen transportiert werden.

Virginia

* Frauen dürfen in Norfolk nur Tanzen gehen, wenn sie ein Korsett tragen.

Washington

* Keine Frau darf beim Tanzen mehr als drei Schritte rückwärts tun.

Washington D.C.

* Es ist verboten, Bullen auf die Nase zu hauen.

Wisconsin

* In Bars darf nicht gesungen werden.

Wyoming

* In den Monaten Januar bis April ist es verboten, Hasen zu fotografieren.

Beitrag 03 Oktober 2008 08:21 
 
 
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riedfritz



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amerikanische Gesetze

Alabama

* Männer dürfen ihre Frauen nur verprügeln, wenn sie einen Stock dazu benutzen, der nicht länger ist als ihr Daumen.


Da liegt doch sicher ein Übersetzungsfehler vor und es soll nicht heißen "länger" sondern "dicker" icon_biggrin.gif

Viele Grüße

Fritz

Beitrag 03 Oktober 2008 10:23 
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Puistola



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regenmacher hat folgendes geschrieben::


Wenn hier schon kein Strafrecht berührt ist, so lässt sich vielleicht etwas mit dem §118 OwiG machen, der zwar nicht individuelle Rechte, wohl aber die öffentliche Ordnung schützen soll.

Immerhin wäre dieser Paragraph – vorausgesetzt, die Räume der Therme gelten – weil von jedermann betretbar – als öffentlich.

Wenn man hier die Frage bejaht, dass das Fotografieren ( Person A fotografiert Person B ) bei den übrigen Personen zu Aktionen führt, die auf das Abstellen des Fotografierens abzielen, dann könnte hier eine Störung der öffentlichen Ordnung vorliegen.

Das ist eine selten vorliegende, aber schon einmal vorgekommene Situation, auf die §118 OwiG erfolgreich angewandt wurde.


Klassisches Eigentor:

Wenn jedes Verhalten, das geeignet wäre, bei entsprechend doofem Verhalten der Beteiligten den Ordnungsapparat in Gang zu setzen, eine Ordnungswidrigkeit sei, wäre das öffentliche Nackigsein wohl zuallererst betroffen.

Es ist nun mal so: Wenn in dieser Nackig-Anstalt das Fotografieren nicht ausdrücklich verboten ist, darf der Typ selbstverständlich fotografieren, was er will. Diese Fotos veröffentlichen darf er nicht. Lediglich der Anstand "verbietet" das fotografieren, aber der ist bekanntlich kein geschütztes Rechtsgut.

Wenn aber wirklich auf eine solche Situation §118 OWiG angewendet wurde, dann gute Nacht Freiheit. Und: Dann würde der Fotograf wohl gebüsst, aber die Beschlagnahme des Chips ist damit noch nicht .... blah blah blah

Also kurz: Der Momme hat recht:
Zitat:

Hvordan kan det liv den eneste måde vanskeligt at gøre?
Typisk tysk!


oder alemannisch:

Dië schpinnet, dië Tüütsche!
meint de
Puischtola

Beitrag 03 Oktober 2008 10:41 
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regenmacher



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Zitat:
Wenn jedes Verhalten, das geeignet wäre, bei entsprechend doofem Verhalten der Beteiligten den Ordnungsapparat in Gang zu setzen

„Beschwerdeführer“ - so die offizielle Bezeichnung für diejenigen, die sich über ein Verhalten (hier: das Fotografieren in der Sauna) beschweren, entscheiden nach behördlicher Meinung natürlich nicht darüber, ob tatsächlich eine Ordnungswidrigkeit nach §118 OwiG vorliegt.

Vielmehr wird hier von der „durchschnittlichen“ Meinung ausgegangen, die Meinung einzelner Personen – also auch die Meinung des Beschwerdeführers – spielt da dann keine Rolle.

Zitat:
Es ist nun mal so: Wenn in dieser Nackig-Anstalt das Fotografieren nicht ausdrücklich verboten ist, darf der Typ selbstverständlich fotografieren, was er will.

Die Bestimmungen des §118 OwiG richten sich auch nicht gegen das Fotografieren, auch nicht gegen das Fotografieren in der Therme, so wie sie sich auch nicht gegen das Nacktwandern richten, sondern sie richten sich allenfalls gegen eine eventuell dadurch bewirkte Störung der öffentlichen Ordnung.

Um nun eine Störung der öffentlichen Ordnung zu sein, müssen selbst nach gegnerischer Meinung die bekannten Kriterien erfüllt sein.

Kriterium 1:
Eine dieser Kriterien ist das „grob ungehörig“, das nach richterlichem Spruch, genau dann vorliegt, wenn vom „durchschnittlichen“ Bürger, missbilligende Äußerungen zu dem (heimlichen?) Beine (oder zwischen die Beine?) fotografieren zu erwarten sind, die darauf zielen, das Fotografieren abzustellen. Sichtbar wäre das z.B. daran, dass sich der „durchschnittliche“ Saunagast, wenn er vom (heimlichen?) Fotografieren wüsste, sich beim Betreiber darüber beschweren würde, um damit das Fotografieren abzustellen.

Zumindest aus meiner Sicht ist dieses Kriterium hier erfüllt.

Kriterium 2:
Eines der weiteren, ebenfalls zu erfüllenden Kriterien wäre: „Öffentlichkeit, im Sinne des §118 OwiG“. Hier wird es für mich schon etwas schwieriger. Aber nur ein bisschen. Zwar handelt es sich bei den Gästen der Therme um eine abgeschlossene Gruppe, aber jeder könnte Mitglied dieser Gruppe sein.

So hat in einem anderen Fall ein Gericht entschieden, dass z.B. für den allgemein zugänglichem Gastraum einer Gaststätte das Kriterium erfüllt ist.

Kriterium 3:
Das dritte Kriterium „Unmittelbarkeit“ ist hier ebenfalls erfüllt, wenn ich einmal voraussetzte, dass die Beschwerden der „durchschnittlichen“ Gäste, die explizit auf das Abstellen des Fotografierens gerichtet sind, nicht erst durch den Pressebericht (siehe Ausgangsposting) erzeugt werden.

Kriterium 4:
Als viertes Kriterium ist zu fordern, dass die Erfüllung aller drei zuvor genannter Kriterien im Zusammenhang miteinander stehen muss.

Insgesamt wird es wohl überaus leicht sein, hier §118 OwiG wirken zu lassen.

Wie stehen nun die obigen Bemerkungen zum Nacktwandern in freier Natur ?

Hier ist das Kriterium „grob ungehörig“ von Bedeutung. Es verlangt, dass der „durchschnittliche“ Passant Aktivitäten unternimmt, die explizit darauf zielen, das Nackte am Nacktwandern abzustellen. Aus meiner Sicht ist dieses Kriterium nicht erfüllt. Dafür sprechen auch die zahlreichen Nacktwanderungen der letzten Jahre, die alle ohne derartige Aktivitäten von zufälligen Passanten verliefen.

(Wenn in einer Sauna den Frauen (heimlich?) die Beine oder zwischen die Beine fotografiert wird, sieht das ganz, ganz anderes aus)

Alle Grüße
michael regenmacher
.

Beitrag 03 Oktober 2008 13:22 
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Pan meets Lilith




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Anmeldungsdatum: 24.02.2005
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@lucilla:
Zitat:
Wenn er sich selbst (=freiwillig) darstellt, dann sicher nicht. Geschieht es gegen seinen ausdrücklichen Willen, kann man es salopp gesagt auch als einen "erfolgreichen Angriff" gegen diese Person beziffern. Man hat der Frau was angetan, wogegen sie sich nicht wehren konnte.

Ja, ich glaube, da wird bei uns Homo sapiensens so eine Art archaischer Reflex wirksam. Das Malen oder Fotografieren eines Menschen als dessen "Bannen". So eine Art "Einfrieren" in der Momentaufnahme. Der (oder die) kann dann nicht mehr aus dem Foto weg. Der hängt da drin fest.

Erinnert mich irgendwie an Haiti, Voodo-Kult und so.
Der Verstand sagt: So what? Hab ich nix mit zu tun.
Der Bauch sagt: Jetzt hol ich den Speer raus!

Zitat:
Das ist Haarspalterei. Eheleute teilen nunmal alles untereinander, so sollte es zumindest sein: Liebe, Leid, Freude, Trauer, warum nicht auch Würde und Ehre, wenn wir diese Worte schon weiter verwenden wollen.

Und Zahnpasta-Tuben?
In guten wie in schlechten Tagen? - religiöse Beschwörung oder zivilrechtlicher Vertrag?
Also, es ging mir weniger darum, Würde und Ehre weiter zu verwenden, sondern die Begriffe auf ihre Essenz hin zu befragen.

Empfundene Problematik: Die Begriffe können in unterschiedlichen Kulturen auch komplett unterschiedlich, möglicherweise sogar gegenteilig, verschlüsselt sein.

Du schreibst, "es sollte sein". Impliziert das: Es ist nicht so?

Ich verstehe, was du ausdrücken möchtest, Lucilla. Ich nenne es mal: eine gemeinschaftliche Kultursehnsucht nach der romantischen Liebe. Spüren wir wohl immer, wenn wir ein betagtes Paar sehen, das wir miteinander als glücklich ... nee: zufrieden, in sich ruhend ... erkennen oder empfinden.

Ich vermute, diesem Ideal lässt sich leichter in der Realität nahekommen, wenn man es nicht zu stark beschwört.

Ein kleiner "philosophischer" Schlenker - zugegeben.

Beitrag 03 Oktober 2008 16:27 
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Lucilla



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Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Ein kleiner "philosophischer" Schlenker - zugegeben.

Na, für sowas lieben wir dich doch. icon_wink.gif

Beitrag 03 Oktober 2008 17:27 
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