Christlicher Rassismus in Deutschland

Hier konnte man sich über Religion austauschen. Forum geschlossen.
Eule
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Beitrag von Eule » 11 August 2009 21:51

Hallo Pan, lange nichts mehr von dir gehört.

Das
s eure Geschichten da bereits vom GRUNDSATZ her falsch angelegt sein könnten, auf den Gedanken kommst du gar nicht?
Es wäre schön, wenn aus diesem Allgemeinplatz eine konkrete Aussage würde.

Aber weißt du: 20 Millionen Menschen eines untergegangenen deutschen Staates mussten sich sagen lassen, dass ihre Biographien falsch waren, auf falschen oder unrealistisch-ideellen Grundvoraussetzungen beruhten.
Dann schafft ihr Katholiken und allgemein Christen das auch noch, ohne gleich dabei im Elend zu versterben. Oder?
Nun, meine Biographie muss ich nicht ändern. Auch mussten nicht 20 Millionen Büger der DDR ihre Biographie ändern. Einigen ist nur deutlich geworden, dass sie einer Irrlehre aufgesessen sind. Bislang hast du es unterlassen, mich auf einen Irrtum aufmehrsam zu machen. Wäre nicht uninteressant, von dir hier eine konkrete, rational nachvollziehbare Ausführung zu hören. Ich warte darauf.

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Georg N
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Beitrag von Georg N » 31 Januar 2010 16:41

Man kann hier nicht auf das Thema Diskriminierung reduzieren. Sinn haben Bekenntnisschulen nur, wenn der ganze Unterricht (nicht nur Religionunterricht) sich auch an diesem Bekenntnis orientiert. Dazu gehört die Auswahl der Themen wie auch die Art der Vermittlung. Dazu gehört auch das gemeinsame Schulgebet. Hier liegt oft der entscheidende Mangel. Das Katholiken auf Katholischen Schulen bevorzugt aufgenommen werden, halte ich für berechtigt. Es geht schließlich um eine Erziehung nach dem katholischen Bekenntnis. Das für sich sollte einen überzeugten Moslem schon abschrecken. Wem jede Überzeugung fehlt, der ist auf einer Bekenntnisschule ebenso falsch. Es geht schließlich ums Bekenntnis, in dem die Kinder erzogen werden, nicht um die Trägerschaft. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, das Bedenken gegenüber staatlichen Schulen gläubigen Eltern anderer Konfessionen (auch Moslems) nahelegen, ihre Kinder auf Bekenntnisschulen zu schicken. Wenn das der Grund für die Schulwahl ist, sollte man auch darüber mit der Schulleitung sprechen. Staatliche Gesetze sind für mich nicht der entscheidende Maßstab. "Kulturkämpfe" haben wir in der Geschichte genug erlebt.

markus0671
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Beitrag von markus0671 » 22 Juli 2010 14:11

Die ganze Diskussion geht hier völlig an der Realität vorbei. Die Mutter des kleinen Jungen ist eine gut integrierte Frau und möchte das Beste für Ihren Jungen. Also soll er auf eine Schule mit möglichst wenig Migrantenkindern gehen. Da erhofft Sie sich (ich denke zurecht) die besten Chancen für die Zukunft ihres Kindes. Dummerweise war die kath. Schule schon voll belegt und der Sohn muss auf die staatliche Schule. Nun kann man da lange oder kurz über Konfessionen schimpfen, dennoch ist das Kernproblem die Ghettoisierung ganzer Stadtteile mit den Folgeproblemen für Kinder, die dort auf die Schule müssen (egal welcher Religion oder Herkunft). Einer katholischen Schule die Bevorzugung kath. Kinder vorzuwerfen ist billig. Solche Auswahlkriterien gibt es in allen Lebenslagen.
Markus

Ralf-abc

Beitrag von Ralf-abc » 22 Juli 2010 19:44

markus0671 hat geschrieben:Die Mutter des kleinen Jungen ist eine gut integrierte Frau und möchte das Beste für Ihren Jungen. Also soll er auf eine Schule mit möglichst wenig Migrantenkindern gehen.


Weisst Du das (weil Du zu dem ganzen Vorgang Hintergrundinformationen besitzt), oder ist das einfach nur so eine Vermutung ?

Eule
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Beitrag von Eule » 28 Juli 2010 01:38

Pan schreibt:
Dass eure Geschichten da bereits vom GRUNDSATZ her falsch angelegt sein könnten, auf den Gedanken kommst du gar nicht?
Stimmt. Wo liegt der Fehler?

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