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FKK Forum Foren-Übersicht -> Religion

Religiöse Toleranz anderswo und bei uns
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


germany.gif

Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::
Also, ich will hier nicht den "Oberlehrer" spielen und diese Irrtümer alle richtig stellen. Es sollte aber bedacht werden, wenn der Ansatz schon falsch ist, muss die Schlussfolgerung ebenfalls falsch sein.
....
Dieses ist eine klare Aussage. Damit hat SaarUwe sich selbst als ein Gesprächspartner in diesem Gesprächskreis ausgeklingt.


Auf die Gefahr hin, auch Oberlehrer zu werden ....

Mir ist jetzt nicht klar, inwiefern es zwingend sein muss, dass aus Falschem nur Falsches folgen kann. In der Logik jedenfalls ist es so, dass aus Wahrem nur Wahres folgen sollte, ansonsten wäre der Schluss ungültig. Aber das bedeutet eben nicht, dass "umgekehrt" aus Falschem auch unbedingt Falsches folgen muss. Es kann Falsches aus Falschem folgen, genauso wie auch Wahres. Das Problem eines solchen Schlusses ist eher, dass alles Mögliche aus Falschem geschlossen werden könnte. Man kann sich so nie sicher sein , ob das was am Ende rauskommt, und folgerichtig abgeleitet ist, auch wahr sein muss. Dennoch könnte es eben durchaus auch wahr sein.

Es ist schlichtweg unlogisch. Daher verstehe ich nicht, warum du mit Nachdruck zur Beachtung dieser Regel aufrufst.

hhnude

Beitrag 18 Oktober 2009 04:29 
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SaarUwe



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:54

Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Münchner Westen


france.gif

Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::
SaarUwe schreibt:
Zitat:
Für mich zählt der Glaube nicht als besondere Stärke (eher als Schwäche), ...

Dieses ist eine klare Aussage. Damit hat SaarUwe sich selbst als ein Gesprächspartner in diesem Gesprächskreis ausgeklingt. Denn wenn ihm alle Glaubensfrage als Schwachsinn erscheinen, so kann er keinen vernünftigen Beitrag zu Glaubensfragen schreiben. Dieses wäre erst dann möglich, wenn er Glaubensfragen als solche ernst nimmt und akzeptiert. Er muss diese deswegen nicht teilen oder annehmen.

Dir ist schon bewusst, dass es einen elementaren Unterschied zwischen "Schwäche" und "Schwachsinn" gibt, oder? Die Hoffnung auf einen Gott, der alles regelt und auf ein Leben nach dem Tod sehe ich als (menschliche) Schwäche an, Deine Schlussfolgerung da oben als Schwachsinn.

Beitrag 21 Oktober 2009 11:08 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif
Die himmliche Sekretärin - Zum Diktat, Freulein!

@uwe (zu @norbert):

Zitat:
Dir ist schon bewusst, dass es einen elementaren Unterschied zwischen "Schwäche" und "Schwachsinn" gibt, oder? Die Hoffnung auf einen Gott, der alles regelt und auf ein Leben nach dem Tod sehe ich als (menschliche) Schwäche an, Deine Schlussfolgerung da oben als Schwachsinn.


Ähem ...
Uwe?

DAS war ganz schön gemein jetzt.

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Hm. Sonn Gott, der alles mal regelt, wär eigentlich gar nicht mal übel. Da könnte man rüberdeligieren - statt immer alles selbst machen zu müssen. Den könnte man auch hier ins Forum schreiben lassen, ohne die Arbeit zu unterbrechen. WENN man nich so neugierig wäre ...

Aber so ein Leben nach dem Tod ... Eher unheimlich, oder?
Zombie - die lebenden Leichen kommen!

Apropos: WARUM gibt es eigentlich gar keine Horror-Klassiker mehr?
Könnte das sein, dass das Normalleben heute schon ausreicht, insofern da "Markt-Bedürftigkeiten" bereits abgesättigt sind? icon_wink.gif



(PS: Ich WEIß, dass Freulein (Eine miniaturisierte Frau? Im Dienstleistungssektor werktätige Dame mit undurchbrochenem Hymen?) mit Ä geschrieben wird. Aber mit E sieht das irgendwie knuffiger aus).



... wenn eine der heute zeitgeistigen sog. Businesswomen einen gutgebauten Sekretär hätte (kein "Schreibschrank", sondern ein Mann jetzt), dann täte die mal was diktieren wollen (Ist halt auch nur 'ne Frau quasi) und riefe ins Vorzimmer:
"Männlein, zum Diktat bitte!"

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(Ich glaube, da würden dem härtesten Kerl die Eier auf den Teppichboden klickern ...)

... äh ... apropos Sekretär / Sekretärin : Sondern die irgendetwas aus irgendswelchen Drüsen ab? Oder warum heißen die so?).

Beitrag 21 Oktober 2009 11:38 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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Noch schnell den Bogen schießen - äh - kriegen.

icon_eek.gif
Was hat jetzt Sekretariat mit "religöser Toleranz" eigentlich zu tun.

icon_eek.gif icon_eek.gif

Sonn Mist! Das ist ja voll die Sackgasse! icon_eek.gif


Angenommen, das herkömmliche Sekretariat WÄRE gar kein Schreibzimmer mit menschlicher Kontrollschranke eingehender Anrufe, sondern, hm, ... eher so 'ne Art "haremshafte Bumsbude" ("Mädel, ich bring dich ganz groß raus, wenn ich erst mal von meiner Alten geschieden bin" "Ja, Chef", von unterm Schreibtisch her gehaucht, undeutlich, weil noch was im Mund -> siehe Bill Clinton), dann ... könnte man da ein Gedicht draus machen.

Trägt dich die reljös Tolranz,
zeigt sich das an deinem sch***z.

(Bill Clinton: "Wir hatten gar keinen Sex. Sie hat mir bloß einen geblasen")

Wie, sch***z ist immer noch zensiert?

Na gut.

Trägt dich die reljös Tolranz,
zeigt sich das an deiner verlängerten Hinterwirbelsäule.

icon_eek.gif

Aber es reimt nicht so recht - und das Versmaß holpert ein wenig, oder?


@horst:
Sach nix. Horst. Sach nix!
Ich weiß. Sorry. Hatte einen kurzen Albernheitsanfall.

Beitrag 21 Oktober 2009 12:02 
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Eule



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:71

Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
Wohnort: Wegberg


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hhnude fragt:
Zitat:
Mir ist jetzt nicht klar, inwiefern es zwingend sein muss, dass aus Falschem nur Falsches folgen kann.

Die Logik hat eine sehr klare und simple Regel. Wenn von zwei Faktoren beide richtig sind, ist die Schlussfolgerung daraus richtig. Ist jedoch eine hiervon falsch, kann die Schlussfolgerung daraus nicht mehr richtig sein. Sind beide Faktoren falsch, so kann die daraus folgernde Schlussfolgerung auch nur falsch sein.

SaarUwe stellt fest:
Zitat:
Die Hoffnung auf einen Gott, der alles regelt und auf ein Leben nach dem Tod sehe ich als (menschliche) Schwäche an, Deine Schlussfolgerung da oben als Schwachsinn.

Ich habe weder die Hoffnung noch den Wunsch, einem Gott gegenüber zu stehen, der alles für mich regelt. Ich bin doch kein Hampelmann. Mein Glaube verlangt dieses auch nicht.

Gäbe es einen Gott, der alles regelt, dann gäbe es auch keine Möglichkeit, sich gegen ihn zu entscheiden. Der Mensch wäre dann unfrei. SaarUwe, dein Gottesbild entspricht in keiner Weise dem modernen Gottesbild. Die neue Theologie, wenn man überhaupt von einer neuen sprechen kann, hat die Bilder des 19.Jahrhunderts überwunden. Die Lehre ist richtig, die Verkündigung war falsch.

Den Kritikern der Kirchen muss ich sagen, dass sie darauf achten müssen, dass sich ihre Kritik nicht an den Bildern orientiert, die die moderne Theologie längst überwuden hat. Es gibt noch so vieles, was im inner- und außerkirchlichem Raum kritikwürdig ist. Aber mit dem "Schnee vom letzten Jahr" kannste heute keinen Schneemann mehr bauen.

Beitrag 22 Oktober 2009 01:57 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg


germany.gif
ex falso quodlibet

Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::
hhnude fragt:
Zitat:
Mir ist jetzt nicht klar, inwiefern es zwingend sein muss, dass aus Falschem nur Falsches folgen kann.

Die Logik hat eine sehr klare und simple Regel. Wenn von zwei Faktoren beide richtig sind, ist die Schlussfolgerung daraus richtig. Ist jedoch eine hiervon falsch, kann die Schlussfolgerung daraus nicht mehr richtig sein. Sind beide Faktoren falsch, so kann die daraus folgernde Schlussfolgerung auch nur falsch sein.


Ganz sicher ist dem nicht so, Norbert. Der große Vertreter der Abendländischen Kultur scheinst du nicht gerade zu sein. Nicht mal in der Scholastik war das so. Nun wird es aber so langsam interessant, dass du einmal Quellen mit deinen Behauptungen angibts, statt ständig Dinge zu verwerfen, nur der Freude an der Verwerfung wegen.

Die klassiche Regel lautet nun einmal

Ex falso sequitur quodlibet - Aus Falschem folgt Beliebiges

A & -A => B

Der Grundsatz ist doch nun sogar älter als dein sogenanntes 2000jähriges Christentum.

Die Logik ist auch keine Regel, sondern hat mehrere Regeln. Was man sagen kann, ist, dass ein formal gültiger Schluß nicht unbedingt ein sinnvoller Schluß sein muss. Was damit zusammenhängt, dass Logik nichts mit den Inhalten der Aussagen zu tun hat. Man könnte dann die zugrunde gelegten Wahrheitsmodelle durchaus untergraben, so wie es etwa die Konstruktivisten tun. Denn weder Kausale Bezüge spielten eine Rolle noch geht es dabei um Zusammenhänge.

Es gibt sogar wirre gestalten, etwa Hegel die im Absurden (A & -A) sogar meinen, eine Quelle für das Kreative (Alles Mögliche) entdeckt zu haben hineinlegt, was auch nicht wirklich aus der klassischen Logik sich herauslesen könnte.

Ex falso quodlibet
http://de.wikipedia.org/wiki/Ex_falso_quodlibet

Implikation
http://de.wikipedia.org/wiki/Implikation

Ach, ich vergaß, Wikipedia lügt ja und ist dummer Datenmüll.

Möglichkeiten in der Modallogik, um an dem totalem ex falso quodlibet vorbei zu kommen (Intension statt nur Extension)
http://www.oemg.ac.at/DK/Didaktikhefte/1982%20Band%209/Czermak1982.pdf

Relevante intuitionistische Systeme
http://www.gap-im-netz.de/gap4Konf/Proceedings4/pdf/6%20L01%20Shramko.pdf


Reine Täuschung - Was du zeigen wolltest ist, dass wenn du die Aussagen von SaarUwe verwirfst, alles darauf Folgende was er sagt, ebenso damit verworfen wäre. Das aber ist Humbuk und schießt am Ziel der Logik vorbei.

hhnude

Beitrag 22 Oktober 2009 08:01 
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


switzerland.gif

Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::
... dem modernen Gottesbild


icon_question.gif icon_eek.gif icon_eek.gif icon_eek.gif icon_twisted.gif

icon_biggrin.gif
Puistola

Beitrag 22 Oktober 2009 08:50 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::
dem modernen Gottesbild.



Wirklich erklären konnte uns das der gute Norbert ja bis heute nicht, woher dass wissen nimmt, dass SEIN Gottesbild das richtig ist. Ein Gottesbild dass sich so von ca. 99,9% aller anderen Christen die jemals gelebt haben und heute noch leben erheblich unterscheidet. Würde mich echt interessieren wie man sich so viel Selbstvertrauen aneignen kann, dass man 99,9% aller Christen (und 99,99% der Weltbevölkerung als weltanschauliche Idioten darstellen kann, weil man selber ja die einzige Wahrheit kennt.

Beitrag 22 Oktober 2009 16:19 
 
 
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Fred
Ehemaliger User










Na, wirklich groß, wieviel Ralf über 99,99% aller Christen weiß. Und über moderne, zeitgemäße Theologie.

Anstatt hier (absurde) Zahlen zu nennen, wäre es eigentlich interessanter, inhaltlich auf die Diskussion einzugehen. Aber Adrenalin benebelt bekanntlich das Gehirn, bei Ralf offenbar ein Dauerzustand.

Beitrag 22 Oktober 2009 17:24 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Fred hat folgendes geschrieben::
Und über moderne, zeitgemäße Theologie.



Dass Ihr Christen einfach nicht den Widerspruch merkt der zwischen einem immerwährenden, allmächtigen und zeitlosen Gott liegt und der Tatsache, dass Ihr von einer zeitgemäßen Theologie redet.
Die Gottesvorstellung von Norbert unterscheidet sich erheblich von der Vorstellung die sich Kreatonist Charly hier macht. Die katholische, die orthodoxe, die evangelische und alle anderen Kirchen haben ebenfalls abweichende Vorstellungen. Wenn ich die ganzen Freikirchen und alle ähnlichen Gruppierunge betrachte haben wir zig verschiedenen Vorstellungen alleine vom christlichen Gott. Nehmen wir noch die ganzen Vorstellungen dazu die es in den letzten 2000 Jahren gegeben hat dann sind wir mit dem Zählen im Hunderter-Bereich angelangt. Alle diese Menschen haben ihre Vorstellung von Gott für die einzig richtige gehalten - genau wie Norbert und Du. Angesicht dessen ist die Tatsache, dass Ihr ernsthaft glaubt, dass ausgerechnet EURE heutige Theologie die richtige ist einfach nur anmaßend. Dass Ihr damit gleichzeitig auch behauptet, dass alle anderen Menschen falsch liegen bzw. gelegen haben ist einfach nur unverschämt.

Die Aussage, dass 99,9% aller Christen eine andere Vorstellung von Gott haben wie Norbert ist übrigens alles andere als absurd. Das bedeutet ja, dass 0,1% aller Christen die selbe Vorstellung von Gott haben wie Norbert. Aktuelle gibt es ca. 2,3 Mrd. Christen weltweit. Ich schrieb von allen Christen die leben und in den letzten 2000 Jahren jemals gelebt haben. Diese Zahl ist natürlich sehr schwer zu sagen. 2000 Jahre sind eine sehr lange Zeit aber die Weltbevölkerung war damals erheblich geringer. Verdoppeln wir jetzt einfach mal die Zahl und sagen es gibt und gab insgesamt 4,6 Mrd. Christen (diese Schätzung halte ich für sehr zurückhaltend, so dass ich mein nachfolgendes Ergebnis nicht schönrechne). 0,1% von 4,6 Mrd. sind 4,6 Mio !! 0.01% (100-99,99%) von 12 Mrd. (2* Weltbevölkerung) sind 1.2 Mio !!
So viele Christen zusammen zu bekommen, die in Ihrer Gottesvorstellung wirklich genau mit Norbert und EURER modernen Theologie übereinstimmen - das wird nicht einfach. Von daher ist die von mir genannte Zahl alles andere als absurd - ganz im Gegenteil erscheint sie angesichts der obigen Berechnung doch sehr realistisch.
Das Problem ist wohl eher, dass der gute Fred sich zwar Gott vorstellen kann aber nicht so große Zahlen im Mrd.-Bereich.

Beitrag 22 Oktober 2009 18:00 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Ich schrieb von allen Christen die leben und in den letzten 2000 Jahren jemals gelebt haben. Diese Zahl ist natürlich sehr schwer zu sagen. 2000 Jahre sind eine sehr lange Zeit aber die Weltbevölkerung war damals erheblich geringer. Verdoppeln wir jetzt einfach mal die Zahl und sagen es gibt und gab insgesamt 4,6 Mrd. Christen (diese Schätzung halte ich für sehr zurückhaltend, so dass ich mein nachfolgendes Ergebnis nicht schönrechne). 0,1% von 4,6 Mrd. sind 4,6 Mio !! 0.01% (100-99,99%) von 12 Mrd. (2* Weltbevölkerung) sind 1.2 Mio !!



In der Tat, diese Schätzung war wohl sehr vorsichtig. Was man zu diesem Thema im Internet nicht alles findet:
Gesamtzahl aller Menschen in den letzten 2000 Jahren: 50% von 110 Mrd. = 55 Mrd.. (Davon 0.01% = 55 Mio.)

Wikipedia hat folgendes geschrieben::

Zahl aller jemals geborenen Menschen
Die im Jahr 2008 lebenden 6,7 Milliarden Menschen sind etwa 6 Prozent der rund 110 Milliarden jemals geborenen modernen Menschen; über 100 Milliarden sind bereits in der Vergangenheit einschließlich der Steinzeit gestorben. Zur Berechnung der Zahl aller jemals geborener Menschen gibt es verschiedene Quellen. Zu nennen wäre hier ein Artikel des Population Reference Bureau aus dem Jahr 2002[7] mit rund 106 Milliarden jemals geborenen modernen Menschen.
Diese Hochrechnung startet mit 2 Menschen im Jahr 50.000 v. Chr. , während man heute annimmt, dass die Menschwerdung bereits vor 200.000 Jahren oder früher in die Entstehung des modernen Menschen gemündet hat. Die frühen Menschen spielen in der Gesamtzahl jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Trotz der langen Zeitspanne, der geringen Lebenserwartung (die Hochrechnung geht von 12½ Jahren aus) und entsprechend hohen Geburtenraten entfallen auf die 42.000 Jahre bis zum Beginn der Sesshaftwerdung vor etwa 10.000 Jahren nur rund 1 Prozent der Gesamtzahl, während mehr als die Hälfte allein auf die letzten 2.000 Jahre entfällt.



Wenn davon auch nur 10% Christen waren (heutiger Stand = 2,3 Mrd. von 6,7 Mrd = 34,3%) , dann sind das 5.5 Mrd., davon 0.1% = 5.5 Mio.

So Fred, Du darfst jetzt Deine Behauptung von den absurden Zahlen gerne begründen.

Beitrag 22 Oktober 2009 18:59 
 
 
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Fred
Ehemaliger User










Die nächste schwachsinnige "Statistik", vielen Dank.

Verstehe ich Dich richtig, dass Du der Meinung bist, die Vorstellung von christlicher Religion hätte sich in den letzten 2000 Jahren in keiner Weise verändert? Oder warum nimmst Du als Referenzzahl die Christen der letzten 2000 Jahre und schlussfolgerst dann messerscharf, dass die heute lebenden Christen davon nur eine Minderheit bilden?

Sinnfreier geht es kaum noch. Kannst Du vielleicht mal das Adrenalin von den Lefzen wischen und Dein Gehirn einschalten?

Zeitgemäße Theologie bedeutet eben das Verständnis von Religion zur heutigen Zeit. Wenn Du und Deine Hassgesellen immer wieder behaupten, heute würden ja noch alle Christen hetzen, kreuzziehen und verfluchen und außerdem einem völlig überholten Religionsbild anhängen, und das dann mit so glorreichen Statistiken begründest, dann kannst Du einem irgendwie nur leid tun.

Beitrag 22 Oktober 2009 20:16 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Fred hat folgendes geschrieben::

Die nächste schwachsinnige "Statistik", vielen Dank.


Da Du offensichtlich nicht in der Lage bist Deinen Vorwurf der Absurdität meiner Zahlenangaben auch nur ansatzweise zu begründen fällt Dir also nicht weiter ein als Dich hier aufs beleidigen zu verlegen - vielen Dank.



Aus Deiner Antwort wird nur eines deutlich - dass Du nicht einmal ansatzweise verstanden hast, was ich geschrieben habe. Da ich aber eigentlich der Ansicht bin, dass man das aus meinem Text sehr wohl entnehmen konnte gehe ich davon aus, dass Du es auch gar nicht verstehen willst.
Aber was soll's. Weil Du es bist hier noch einmal eine Erklärung:

Fred hat folgendes geschrieben::

Verstehe ich Dich richtig, dass Du der Meinung bist, die Vorstellung von christlicher Religion hätte sich in den letzten 2000 Jahren in keiner Weise verändert?


Nein, ganz im Gegenteil. Ich sprach eindeutig davon, dass wir bei Betrachtung aller Christen die in den letzten 2000 Jahren jemals gelebt haben auf (geschätzt) über 100 verschiedenen Auslegungen des Christentums kommen. Mir ging es also gerade um die Veränderung und die damit verbundene Vielfältigkeit.

Zitat:

Oder warum nimmst Du als Referenzzahl die Christen der letzten 2000 Jahre und schlussfolgerst dann messerscharf, dass die heute lebenden Christen davon nur eine Minderheit bilden?


Auch diese Schlußfolgerung steht bei mir nirgends geschrieben. Ich sprach davon, dass bedingt durch die extreme Vielfalt des christlichen Glaubens jede einzelne Untergruppe für sich genommen zwangsläufig nur eine kleine Minderheit der Gesamtmenge darstellen kann (das ist jetzt keine Statistik sondern einfach eine logische Schlußfolgerung). Damit werden aber die religiösen Vorstellungen der einzelnen Gruppen zu Minderheitsmeinungen. Und mit einer Minderheitenmeinung für sich selbst zu beanspruchen, dass man die alleinige Wahrheit besitzt, dass ist bei einer objektiven Betrachtungsweise nicht so wirklich überzeugend.

Zitat:

Zeitgemäße Theologie bedeutet eben das Verständnis von Religion zur heutigen Zeit.


Richtig, das bedeutet zeitgemäße Theologie. Das zusammen mit der Vielzahl der Glaubensauslegungen der letzten 2000 Jahre bedeutet aber auch dass jede Auslegung nur eine Interpretation von Menschen ist.
Gläubige Menschen werden dies nun damit begründen, dass Ihr Gott den Menschen die freie Entscheidung des Glaubens gibt.
Berücksichtige ich jetzt aber noch, dass es neben dem Christengott im Laufe der Menschheit noch mehrere tausend andere Götter gibt, so kann ich für die Vielzahl der Götter nur eine widerspruchsfreie Lösung sehen - es ist nicht möglich, dass ALLE Götter existieren, aber es ist sehr wohl möglich, dass kein Gott existiert. Folglich ist Gott nichts weiter als ein Produkt der menschlichen Phantasie.
Jemand der das anders sieht, MUSS eine Erklärung für die Vielzahl der unterschiedlichsten Götter nennen können.

Beitrag 22 Oktober 2009 21:01 
 
 
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Bummler



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:61

Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2367
Wohnort: Lübben


germany.gif

Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::


Die Lehre ist richtig, die Verkündigung war falsch.



Also Eule, jetzt bist Du mir richtig sympathisch.
Solche Sätze sage ich als politisch Linker auch gern.

Gruß aus dem Spreewald

Ulli

Beitrag 23 Oktober 2009 08:56 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










YELRAH hat folgendes geschrieben::
Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::

Die Lehre ist richtig, die Verkündigung war falsch.

Solche Sätze sage ich als politisch Linker auch gern.



Diesen Gedanken hatte ich auch schon sehr oft. Beim Marxismus / Kommunismus wird die falsche Umsetzung immer wieder angeführt, um die Idee als solches zu verdammen. Beim Christentum gilt die falsche Umsetzung als ein bedauerlicher "Betriebsunfall" der aber die Richtigkeit der grundlegenden Idee noch nicht einmal ansatzweise ankratzt.
Wie hier mit zweierlei Maß gemessen wird finde ich durchaus bemerkenswert.

Was meint denn eigentlich Tim als unser oberster Kommunistenhasser dazu?

Beitrag 23 Oktober 2009 11:22 
 
 
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