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Der Doppelmoral-Thread
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:44

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

hajo hat folgendes geschrieben::
Pollux hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Ich bin anderer Meinung, und ich sehe die (natürlich niemals ausschließlich konfliktfreie, aber überwiegend) funktionierende Beziehung auch nicht als "Utopie", sondern als vielfache Realität in meinem eigenen Umfeld.

Deine Meinung sei Dir unbenommen, ich glaube nur, daß Du Deine persönlichen Erfahrungen zu sehr auf die Allgemeinheit projezierst.


Auf die Allgmeinheit...
Ja, ja. Das macht der Fred. Und nur der.

Wie hier zu lesen.


icon_rolleyes.gif


Interessant nur, daß Du nur auszugsweise zitierst. Was ich nicht verstehe, daß Dein Posting mir sehr aggressiv rüberkommt. Habe ich Dich irgendwie beleidigt ? Wenn es Dir nicht gelingt, zwischen meinem und Freds Einlassungen nicht zu differenzieren, frag doch einfach nach.

Ich zitiere nochmal vollständig, speziell für Dich, der ja auf DIFFERENZIERUNG soviel Wert legt !

Zitat:
Deine Meinung sei Dir unbenommen, ich glaube nur, daß Du Deine persönlichen Erfahrungen zu sehr auf die Allgemeinheit projezierst. Diesen Vorwurf kann man Dir in Deiner Argumentation genauso machen, wie man ihn Pan in seiner machen kann.


deine einlassung dazu war
Zitat:
Auf die Allgmeinheit...
Ja, ja. Das macht der Fred. Und nur der.


icon_rolleyes.gif

Beitrag 10 November 2009 02:34 
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:44

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

hajo hat folgendes geschrieben::
Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
@pollux:
Ich empfinde deine Einschätzungen auf eine für mich liebenswerte Weise ausgewogen.


Oh, da hat aber jemand die Nase dicht am After des Pheromon Ausdünstenden...


Ja manche Menschen leisten es sich, Sympathien auch auszudrücken. Das muss nicht unbedingt eine Schwäche sein. Du, lieber Hajo, bist mir, wie auch Pan oftmals mit Deinen bzw. seinen Einlassungen ebenfalls sympathisch und ich glaube ich hatte meine Nase noch nicht an Deinem oder Pans Pheromon ausdünstenden After.

Hajo hat folgendes geschrieben::

Pollux hat folgendes geschrieben::
@Fred

Fred hat folgendes geschrieben::
Die Frage ist doch, ob sich darauf die Schlussfolgerung herleiten lässt, dass Beziehungen grundsätzlich "Geschlechterkämpfe" sind, oder ob sie es in (pathologischen) Einzelfällen sind.


Weder sind es GRUNDSÄTZLICH Geschlechterkämpfe noch sind es PATHOLOGISCHE EINZELFÄLLE.

Aha. Schrieb Fred das nicht gerade?


Nein tat er nicht. Er stellte die Frage, OB es sich um pathologische Einzelfälle handelt, ich verneinte dies. Seltsam, daß Dir das nicht aufgefallen ist, wo Du doch anscheinend sonst soviel Wert auf genaues Lesen legst.

Hajo hat folgendes geschrieben::

Zitat:
Ich bleibe dabei: Angst vor Einsamkeit als Haupt-Motivation, eine Beziehung einzugehen, ist nicht hilfreich, und es ist auch nicht die Regel, andernfalls gäbe es kaum noch dauerhaft funktionierende Beziehungen.


Pollux hat folgendes geschrieben::
Natürlich ist es nicht die Regel und auch nicht hilfreich, aber dennoch Realität. Solche Arten von Beziehungen gibt es immer mehr, gerade in sozial besonders schwachen oder besonders starken Milieus.

Stimmt. Sehr differenziert. Und völlig anders als Fred.
"...auf eine ... liebenswerte Weise ausgewogen."
Glückwunsch, Pan.


Schön, daß Du Pan zu meinen Äußerungen beglückwünscht. ich hoffe, er vergisst nicht, deine Glückwünsche an mich weiterzureichen. Lesen, Hajo, ist sonst Deine Stärke. Tendenziell besteht zwischen Freds und meinen Äußerungen doch ein ziemlicher Unterschied.

Auf den Rest möchte ich gar nicht mehr eingehen, weil Du nicht erkennen willst oder kannst, wo die Unterschiede in den Äußerungen liegen.Denn es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man einem Thema, wo man zwar im Grundsatz übereinstimmt, als pathologische Einzelfälle (Fred) oder als gesamtgesellschaftliche und (für mich) besorgniserregende) Entwicklung einstuft.

Beitrag 10 November 2009 03:26 
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Fred
Ehemaliger User










Die bisherige Kernfrage ist doch:

Gibt es in unserer Gesellschaft überwiegend funktionierende Beziehungen, oder gibt es überwiegend gescheiterte Beziehungen.

Die Begründungen für das eine oder das andere lassen wir mal dahingestellt (viel Spekulation dabei).

Wenn mich mein Google nicht täuscht, so werden in Deutschland zwischen 8 und 11 Ehen pro bestehenden 1000 (nicht pro 100) geschieden. Es werden grob gerechnet halb so viele Ehen geschieden, wie neu geschlossen werden.

Nach dieser Mathematik (man müsste jetzt noch die Sterberate herausrechnen) werden also pro Jahr 1% aller bestehenden Ehen geschieden, während die Anzahl der verheirateten Paare insgesamt zunimmt.

Das sagt jetzt natürlich zunächst mal nichts über die Qualität von Beziehungen im Allgemeinen, zumal heiraten für viele ja gar kein Thema ist.

Dennoch bleibe ich dabei, dass (auch hier!) einzelne Diskussionsteilnehmer deshalb so vehement für die "Unmöglichkeit" einer guten Beziehung argumentieren, weil es ihnen selbst nicht gelingt. Entweder weil sie keinen "geeigneten Partner" finden, oder weil sie keine stabile Beziehung aufbauen können behaupten sie, dass dies (messerscharf kombiniert) wohl niemand könne.

Die Ehe-Statistik spricht eher eine andere Sprache, und auch ich sehe in der realen Welt sehr viele langfristig funktionierende Beziehungen. Sicher auch zahlreiche "schlechte" oder nur kurzfristige Beziehungen, aber eben nicht nur, und auch nicht überwiegend.

Die entscheidende Frage wäre für mich sowieso nicht: "wieviele schaffen es", sondern: "ist es möglich?".

Und ja, es ist möglich.

Beitrag 10 November 2009 10:42 
 
 
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Klaus_59



Geschlecht: Geschlecht:männlich


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Beiträge: 5424



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Fred hat folgendes geschrieben::
Die bisherige Kernfrage ist doch:

Gibt es in unserer Gesellschaft überwiegend funktionierende Beziehungen, oder gibt es überwiegend gescheiterte Beziehungen.

Müsste da nicht zunächst einmal definiert werden, was eine funktionierende und was eine gescheiterte Beziehung ist?
Eine Beziehung funktioniert ja nicht zwingend, weil sich ein Paar nicht scheiden lässt. Ich vermute da eine sehr hohe Dunkelziffer. Ich glaube, dass eine sehr große Zahl von Paaren aus Gewohnheit, aus finanziellen oder organisatorischen Gründen oder weil sie nicht allein sein wollen zusammen bleiben. Vor- und Nachteile werden abgewogen, oft unbewusst rein gefühlsmäßig. Liebe wiegt dabei sehr schwer. Sie wiegt viele Nachteile auf. Rational betrachtet müssten sich sehr viele Paare trennen, wenn da nicht Liebe wäre. Fragt sich, ob das dann eine funktionierende Beziehung ist.
Vielleicht ist das Wort "funktionierend" in dem Zusammenhang auch völlig falsch gewählt. Vielleicht müsste man glücklich, befriedigend oder harmonisch einsetzen, um darüber weiter diskutieren zu können.

Das solche Beziehung möglich sind und existieren, steht für mich außer Frage. Allerdings muss man dabei immer sehen, dass es in JEDER Beziehung Höhen und Tiefen gibt. Und da gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind, die Tiefen über einen gewissen Zeitpunkt hinaus zu überstehen. Bei 2 identischen Modellbeziehungen wäre ein Paar im langjährigen Mittel glücklich und zufrieden, ein anders Paar aber käme gar nicht erst bis zu einer langjährigen Betrachtung, weil sie sich längst getrennt hätten.

Beitrag 10 November 2009 11:53 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 03.02.2008
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Klaus_59 hat folgendes geschrieben::

Vielleicht ist das Wort "funktionierend" in dem Zusammenhang auch völlig falsch gewählt. Vielleicht müsste man glücklich, befriedigend oder harmonisch einsetzen, um darüber weiter diskutieren zu können.


Ungern. Entweder redet man von Beziehungen oder von Idealen. Ich jedenfalls brauche keine harmonische Beziehung um mir einzubilden, dass sie funktioniert. Ich glaube, dass kannst du, bzw man im allgemeinen nur im nachhinein sagen, ob eine Beziehung denn "funktionierte". Solange sich nicht darin alle erschlagen und eigentlich nur angiften, funktioniert die doch, die Beziehung. Funktionieren würde ich auch gar nicht durch glücklich und dergleichen ersetzen, sondern damit, ob ich zu meinem anderen Beziehungsende stehe oder nicht, und umgekehrt. Wenn Beziehungen in die Brüche gehen, dann doch nicht weil alles unharmonisch wurde, was eigentlich ganz anders aussah, sondern weil man das Gefühl nicht mehr loswird, dass der andere nicht mehr zu einem steht, oder auch, weil man weiss, dass man selbst nicht zum andren steht. Ich denke, dieser kleine gemeinsame Nenner reicht doch aus, und alles zusätzliche dazu noch drauf, ist eine Last, unter der die Individuen oft genug zusammenbrechen. Und das ist meine Meinung, die Leute spannen sich viel zu viel Gepäck auf die Schultern, um einen gemeinsamen Lebensweg am Ende doch jeder für sich einzelnd zu gehen. Lass sie ruhig nicht glücklich werden, nicht so ganz harmonisch sein oder auch irgendwie unbefriedigend. Ich glaube, das deutliche JA dem anderen gegenüber zählt mehr. Auch wenn die Zeiten eben nicht so toll sind, wir stehen zusammen. Halt nicht nur in Guten, sondern auch in Schlechten Zeiten. (das mit Höhen und Tiefen sagtest du ja auch schon) .Meine Frau, weiss ich, steht zu mir, das hat mir geholfen, als es mir mal echt mies ging. War auch keine schöne Zeit und alle um mich herum sahen ziemlich unglücklich aus.




hhnude

Beitrag 10 November 2009 21:05 
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Klaus_59



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Beiträge: 5424



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Wenn jemand zu dir steht, dann löst das doch auch Gefühle aus. Es ist doch ein schönes Gefühl, wenn jemand zu dir steht. Warum dann von Funktionieren sprechen? Ist es Schwäche, von Gefühlen wie Glücklich- oder Zufriedensein zu sprechen? Maschinen funktionieren, Menschen und Paarbeziehungen zwischen ihnen würde ich anders benennen wollen. Es gibt allerdings auch funktionierende Beziehungen zwischen Menschen in bestimmten Kreisen. Wenn man sich z.B. an eine bestimmte Etikette hält, dann funktioniert die Beziehung zwischen diesen Menschen.

Beitrag 10 November 2009 23:35 
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hhnude



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Klaus_59 hat folgendes geschrieben::
Wenn jemand zu dir steht, dann löst das doch auch Gefühle aus. Es ist doch ein schönes Gefühl, wenn jemand zu dir steht. Warum dann von Funktionieren sprechen?


Oh nee, da hab ich das wohl zu weit offen gelassen, statt Beziehungs-Funktionieren eben Zueinander stehen.


hm
Zueinander stehen schreibt man auseinander
Zueinanderhalten schreibt man zusammen ?
komisch.



hhnude

Beitrag 11 November 2009 00:03 
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Pan meets Lilith




Alter:81

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Ich darf mal kurz zum Stand der Dinge festhalten:

Also, ursprünglich ging es um Doppelmoral, auf ausländisch Bigotterie.

Nu aber geht es um

pragmatische versus romantische Beziehung.

Richtig? Oder bin ich daneben?

@hajo:
Au Mann, Hajo! Du bist in letzter Zeit wieder schwer uncool. Wasn wieder los, he?

Beitrag 11 November 2009 00:12 
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hhnude



Geschlecht: Geschlecht:männlich


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Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Ich darf mal kurz zum Stand der Dinge festhalten:

Also, ursprünglich ging es um Doppelmoral, auf ausländisch Bigotterie.

Nu aber geht es um

pragmatische versus romantische Beziehung.

Richtig? Oder bin ich daneben?



Oh sorry, ja, wollte nicht der Lösung des Problems vorgreifen. Bin auch wider still.

hhnude

Beitrag 11 November 2009 00:52 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
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@hhnude:
Zitat:
Oh sorry, ja, wollte nicht der Lösung des Problems vorgreifen. Bin auch wider still.


Wider wen oder was?

Vorerst finde ich es hier erst mal sehr widderlich. Und zwar, weil Freds Frau noch gar nix gesacht hat.

Aber sie soll anonym aussagen (Zeugenschutzprogramm). Damit der Rechtsstaat oder wie das heißt nicht aus den Fugen gerät und alles krumm und schief wird.

@fred:
Zitat:
Und ja, es ist möglich.

Wir wissen das seit langer Zeit, weil die Firma Toyota es viele Jahre propagandistisch verbreitete.

Unversehens geraten wir dabei aber an das altbekannte Schlachtfeld Prometheus versus Zauberlehrling.

Bedecke deinen Himmel, Zeus!

Aber nicht, dass es dann HINTERHER wieder heißt "Helft mir, ach, ihr hohen Mächte, von jenem zeuslichen Geschlechte!"

Pallas Athene möge es richten, denn sie ist der Eulen voll.

Beitrag 11 November 2009 01:52 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
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Klaus_59 hat folgendes geschrieben::
Fred hat folgendes geschrieben::
Die bisherige Kernfrage ist doch:

Gibt es in unserer Gesellschaft überwiegend funktionierende Beziehungen, oder gibt es überwiegend gescheiterte Beziehungen.

Müsste da nicht zunächst einmal definiert werden, was eine funktionierende und was eine gescheiterte Beziehung ist?

Jou, richtig. Müsste es.
Fred muss die Definition erst noch nachliefern, damit wir, von seiner Statutensetzung ausgehend, endlich weiter kommen und zum Ergebnis oder so.

Zitat:
Eine Beziehung funktioniert ja nicht zwingend, weil sich ein Paar nicht scheiden lässt. Ich vermute da eine sehr hohe Dunkelziffer. Ich glaube, dass eine sehr große Zahl von Paaren aus Gewohnheit, aus finanziellen oder organisatorischen Gründen oder weil sie nicht allein sein wollen zusammen bleiben. Vor- und Nachteile werden abgewogen, oft unbewusst rein gefühlsmäßig.

Stimmt. Rein sachlich. Meint: ohne Wertung dessen.

Zitat:
Liebe wiegt dabei sehr schwer. Sie wiegt viele Nachteile auf. Rational betrachtet müssten sich sehr viele Paare trennen, wenn da nicht Liebe wäre.

Hm. Widerspricht das nicht etwas dem von dir zuvor Geschriebenen?

Fred ist vorerst in der Bringschuld, "Funktionieren" zu definieren. Du könntest aber ebenfalls in die Zwickmühle geraten, Liebe definieren zu müssen.
Gewidmet sein? Sich widmen? EinANDER widmen? Aber was, wenn einer bloß etwas mehr und der andere etwas weniger widmet?
(Beispiel: "He, ICH habe dir gestern fünf Küssjen gegeben, kann mich aber genau erinnern, von dir bloß drei zurückgekriegt zu haben. Außerdem waren meine liebevoller und ich habe dir nicht in die Zunge gebissen." Und: "Immer bloß muss ICH dich massieren und du, du gibst bloß zurück, dass ich dich massieren darf." Oder: "Ich will ein Kind von dir. Aber bloß das Kind und nicht dich selber."
Oder: "Heute bin ICH der Bestimmer. Und zwar den GANZEN Tag!" "Mist. Zu spät dran gedacht! Trotzdem: Wenn du willkürlich den ganzen Tag bestimmst, schmeiß ich alle Klötzchen auf dem Spielfeld um!" "Uuu, nee, bloß nich!"

Zitat:
Fragt sich, ob das dann eine funktionierende Beziehung ist.
Vielleicht ist das Wort "funktionierend" in dem Zusammenhang auch völlig falsch gewählt. Vielleicht müsste man glücklich, befriedigend oder harmonisch einsetzen, um darüber weiter diskutieren zu können.

Verlockender Gedanke. Ich würde dennoch abraten, weil der wertende Charakter der Worte zu arg klotzt.

Zitat:
Das solche Beziehung möglich sind und existieren, steht für mich außer Frage. Allerdings muss man dabei immer sehen, dass es in JEDER Beziehung Höhen und Tiefen gibt. Und da gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind, die Tiefen über einen gewissen Zeitpunkt hinaus zu überstehen. Bei 2 identischen Modellbeziehungen wäre ein Paar im langjährigen Mittel glücklich und zufrieden, ein anders Paar aber käme gar nicht erst bis zu einer langjährigen Betrachtung, weil sie sich längst getrennt hätten.

Ich sehe die Problematik vor allem DARIN, dass Romeo niemals zu der Gelegenheit kam, sich über die von Julia offengelassene Zahnpasta-Tube aufzuregen.
"ICH geh den ganzen Tag arbeiten, damit wir die Zahnpasta finanzieren können. Und DU? Was machst DU? Du lässt die Zahnpasta austrocknen!"
"Kleinkarierter Spießer!"
"Genusssüchtiges Schlampenweib!"
"Anachronistischer Macho!"

SCHON ist die Prügelei im Gang. Von WEGEN "harmonisch"!

Das IST wie in Wirklichkeit, so was.

Unten im Publikum sitzt Freds Frau. Bereits nach den ersten Takten Musik steigt bei ihr deutlich sichtbar die Denkblase auf, mit serifenfreier Schrift drinne: "Wie KONNTE ich mich nur mit diesem affektierten Typen einlassen, ich blöde Kuh! Wie DER schon immer dirigiert! Es macht mich NUR AGGRESSIV!"

Halb oben hingegen, im Orchestergraben, fuchtelt Fred enthusiastisch mit dem Taktstock. Auch bei ihm steigt freilich die Denkblase auf, wenn auch in einer etwas verspielteren Serifenschrift: "Hui, wie ich mit Schmackes dirigiere! Dass die ersten Geigen nur so vor mir herumflutschen, als wärn die Saiten mit Öl geschmiert. Und da werde ich in meiner ganzen Pracht von dem einzigen Weib der Welt, dass mir liebend zugetan, beobachtet. Und sie kann sogar sehen, wie die läppsche Triangel vor mir kuscht und bingt, wenn ICH das will. Ich bin der Oberbestimmer vom kompletten Orchester und kein Waldhorn macht Trööt, wenn ich mit dem Kopf nich zu den Blechbläsern rüberwinke."

Und? Wie es im realen Leben nun mal passiert ... WAS liegt in der dritten Reihe auf dem Boden? Natürlich die ausgetrocknete Zahnpasta-Tube.

Jetzt haben wir den Salat!

Was TUN?

Hajo fragen?

Also Schulz von Thun: In Wirklichkeit hat Freds Frau gar keinen Liebhaber (also den Querflötisten, der sich erfolgreich als Schwuler tarnt und Profiteur der ganzen musikalischen Geschichte ist). Nein, sie hätte bloß an DIESEM Abend lieber in Ruhe vor dem Fernseher Ally McBeal geguckt (Heißt die Sendung so? Richtig geschrieben?). Und zwar mit einer Tüte Kartoffelflipps, wo man ungeniert von saftige Pickel sich wachsen lassen kann. Deshalb behauptete sie noch bei der Abendgarderobe gegenüber Fred, erstens seien Kartoffelflipps das allerletzte, was sie antörnen könnte und zweitens sei der Querflötist in Wirklichkeit schwul. (Was Fred zwar kurz argwöhnen lässt, der Querflötist SEI gar nicht schwul. Er beruhigt sich mit der Gewissheit, dass es genauso wenig heterosexuelle Querflötisten gebe wie es je homosexuelle Tenorposaunisten geben kann - und außerdem keine lesbischen Bratschen).

Weil BRATSCHEN nämlich zu weichherzig sind, um so burschikos zu sein wie man es Lesben gern nachsagt, denkt Fred nämlich, seine Frau wolle ihn mit der provokant intonierten Äußerung, der Querflötist sei ja wohl hundertpro stockschwul, bloß davon ablenken, dass sie mit einem Schwulen (und DANN auch noch einem QuerflöTISTEN ! ) ins Bett stiege. (Denn: Hatte sich nicht neulich AUSGERECHNET der Querflötist krankgemeldet? Bei der ... icon_eek.gif ... GENERALPROBE!)

Freds Frau (FF) hingegen suchte den für Frauen als typisch geltenden indirekten Vermittlungsweg, ihm nahezulegen, dass sie im Grunde genommen recht zufrieden sei, mit dieser Tüte Kartoffelflipps Ally McBeal zu schauen.

Auch Fred, seinerseits, betrügt, umgekehrt, seine Frau. Zwar NICHT mit einer Tüte Kartoffelflipps, aber mit der Behauptung, sie müsse mitgehen, weil anschließend noch beim Stehbüffet zu repräsentieren sei und sie wegen der Beförderung zum Oberstudiendirigenten dabei in Richtung des Intendanten bitte kurz lasziv und geheimnisvoll die Augen aufschlagen möge.

In WIRKLICHKEIT (für die anwesenden Christen: WAHRHEIT) geht es Fred, dem alten Hintertücker, aber um GANZ was anderes: Er will nämlich bloß, dass seine Frau im Publikum herumsitzen muss, um ihm Energiestrahlen der Anhimmlung zu senden, wie supertoll er doch dirigiere - und zwar der Heterosexualität des Querflötisten zum TROTZE!

Beitrag 11 November 2009 02:48 
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Pan meets Lilith




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Ein Herz und eine Seele

Klaus_59 hat folgendes geschrieben::
Fred hat folgendes geschrieben::
Die bisherige Kernfrage ist doch:

Gibt es in unserer Gesellschaft überwiegend funktionierende Beziehungen, oder gibt es überwiegend gescheiterte Beziehungen.

Müsste da nicht zunächst einmal definiert werden, was eine funktionierende und was eine gescheiterte Beziehung ist?

Jou, richtig. Müsste es.
Fred muss die Definition erst noch nachliefern, damit wir, von seiner Statutensetzung ausgehend, endlich weiter kommen und zum Ergebnis oder so.

Zitat:
Eine Beziehung funktioniert ja nicht zwingend, weil sich ein Paar nicht scheiden lässt. Ich vermute da eine sehr hohe Dunkelziffer. Ich glaube, dass eine sehr große Zahl von Paaren aus Gewohnheit, aus finanziellen oder organisatorischen Gründen oder weil sie nicht allein sein wollen zusammen bleiben. Vor- und Nachteile werden abgewogen, oft unbewusst rein gefühlsmäßig.

Stimmt. Rein sachlich. Meint: ohne Wertung dessen.

Zitat:
Liebe wiegt dabei sehr schwer. Sie wiegt viele Nachteile auf. Rational betrachtet müssten sich sehr viele Paare trennen, wenn da nicht Liebe wäre.

Hm. Widerspricht das nicht etwas dem von dir zuvor Geschriebenen?

Fred ist vorerst in der Bringschuld, "Funktionieren" zu definieren. Du könntest aber ebenfalls in die Zwickmühle geraten, Liebe definieren zu müssen.
Gewidmet sein? Sich widmen? EinANDER widmen? Aber was, wenn einer bloß etwas mehr und der andere etwas weniger widmet?
(Beispiel: "He, ICH habe dir gestern fünf Küssjen gegeben, kann mich aber genau erinnern, von dir bloß drei zurückgekriegt zu haben. Außerdem waren meine liebevoller und ich habe dir nicht in die Zunge gebissen." Und: "Immer bloß muss ICH dich massieren und du, du gibst bloß zurück, dass ich dich massieren darf." Oder: "Ich will ein Kind von dir. Aber bloß das Kind und nicht dich selber."
Oder: "Heute bin ICH der Bestimmer. Und zwar den GANZEN Tag!" "Mist. Zu spät dran gedacht! Trotzdem: Wenn du willkürlich den ganzen Tag bestimmst, schmeiß ich alle Klötzchen auf dem Spielfeld um!" "Uuu, nee, bloß nich!"

Zitat:
Fragt sich, ob das dann eine funktionierende Beziehung ist.
Vielleicht ist das Wort "funktionierend" in dem Zusammenhang auch völlig falsch gewählt. Vielleicht müsste man glücklich, befriedigend oder harmonisch einsetzen, um darüber weiter diskutieren zu können.

Verlockender Gedanke. Ich würde dennoch abraten, weil der wertende Charakter der Worte zu arg klotzt.

Zitat:
Das solche Beziehung möglich sind und existieren, steht für mich außer Frage. Allerdings muss man dabei immer sehen, dass es in JEDER Beziehung Höhen und Tiefen gibt. Und da gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind, die Tiefen über einen gewissen Zeitpunkt hinaus zu überstehen. Bei 2 identischen Modellbeziehungen wäre ein Paar im langjährigen Mittel glücklich und zufrieden, ein anders Paar aber käme gar nicht erst bis zu einer langjährigen Betrachtung, weil sie sich längst getrennt hätten.

Ich sehe die Problematik vor allem DARIN, dass Romeo niemals zu der Gelegenheit kam, sich über die von Julia offengelassene Zahnpasta-Tube aufzuregen.
"ICH geh den ganzen Tag arbeiten, damit wir die Zahnpasta finanzieren können. Und DU? Was machst DU? Du lässt die Zahnpasta austrocknen!"
"Kleinkarierter Spießer!"
"Genusssüchtiges Schlampenweib!"
"Anachronistischer Macho!"

SCHON ist die Prügelei im Gang. Von WEGEN "harmonisch"!

Das IST wie in Wirklichkeit, so was.

Unten im Publikum sitzt Freds Frau. Bereits nach den ersten Takten Musik steigt bei ihr deutlich sichtbar die Denkblase auf, mit serifenfreier Schrift drinne: "Wie KONNTE ich mich nur mit diesem affektierten Typen einlassen, ich blöde Kuh! Wie DER schon immer dirigiert! Es macht mich NUR AGGRESSIV!"

Halb oben hingegen, im Orchestergraben, fuchtelt Fred enthusiastisch mit dem Taktstock. Auch bei ihm steigt freilich die Denkblase auf, wenn auch in einer etwas verspielteren Serifenschrift: "Hui, wie ich mit Schmackes dirigiere! Dass die ersten Geigen nur so vor mir herumflutschen, als wärn die Saiten mit Öl geschmiert. Und da werde ich in meiner ganzen Pracht von dem einzigen Weib der Welt, dass mir liebend zugetan, beobachtet. Und sie kann sogar sehen, wie die läppsche Triangel vor mir kuscht und bingt, wenn ICH das will. Ich bin der Oberbestimmer vom kompletten Orchester und kein Waldhorn macht Trööt, wenn ich mit dem Kopf nich zu den Blechbläsern rüberwinke."

Und? Wie es im realen Leben nun mal passiert ... WAS liegt in der dritten Reihe auf dem Boden? Natürlich die ausgetrocknete Zahnpasta-Tube.

Jetzt haben wir den Salat!

Was TUN?

Hajo fragen?

Also Schulz von Thun: In Wirklichkeit hat Freds Frau gar keinen Liebhaber (also den Querflötisten, der sich erfolgreich als Schwuler tarnt und Profiteur der ganzen musikalischen Geschichte ist). Nein, sie hätte bloß an DIESEM Abend lieber in Ruhe vor dem Fernseher Ally McBeal geguckt (Heißt die Sendung so? Richtig geschrieben?). Und zwar mit einer Tüte Kartoffelflipps, wo man ungeniert von saftige Pickel sich wachsen lassen kann. Deshalb behauptete sie noch bei der Abendgarderobe gegenüber Fred, erstens seien Kartoffelflipps das allerletzte, was sie antörnen könnte und zweitens sei der Querflötist in Wirklichkeit schwul. (Was Fred zwar kurz argwöhnen lässt, der Querflötist SEI gar nicht schwul. Er beruhigt sich mit der Gewissheit, dass es genauso wenig heterosexuelle Querflötisten gebe wie es je homosexuelle Tenorposaunisten geben kann - und außerdem keine lesbischen Bratschen).

Weil BRATSCHEN nämlich zu weichherzig sind, um so burschikos zu sein wie man es Lesben gern nachsagt, denkt Fred nämlich, seine Frau wolle ihn mit der provokant intonierten Äußerung, der Querflötist sei ja wohl hundertpro stockschwul, bloß davon ablenken, dass sie mit einem Schwulen (und DANN auch noch einem QuerflöTISTEN ! ) ins Bett stiege. (Denn: Hatte sich nicht neulich AUSGERECHNET der Querflötist krankgemeldet? Bei der ... icon_eek.gif ... GENERALPROBE!)

Freds Frau (FF) hingegen suchte den für Frauen als typisch geltenden indirekten Vermittlungsweg, ihm nahezulegen, dass sie im Grunde genommen recht zufrieden sei, mit dieser Tüte Kartoffelflipps Ally McBeal zu schauen.

Auch Fred, seinerseits, betrügt, umgekehrt, seine Frau. Zwar NICHT mit einer Tüte Kartoffelflipps, aber mit der Behauptung, sie müsse mitgehen, weil anschließend noch beim Stehbüffet zu repräsentieren sei und sie wegen der Beförderung zum Oberstudiendirigenten dabei in Richtung des Intendanten bitte kurz lasziv und geheimnisvoll die Augen aufschlagen möge.

In WIRKLICHKEIT (für die anwesenden Christen: WAHRHEIT) geht es Fred, dem alten Hintertücker, aber um GANZ was anderes: Er will nämlich bloß, dass seine Frau im Publikum herumsitzen muss, um ihm Energiestrahlen der Anhimmlung zu senden, wie supertoll er doch dirigiere - und zwar der Heterosexualität des Querflötisten zum TROTZE!


Männer suchen eine Frau zum Pferdestehlen.
Frauen suchen einen Mann zum Ferrarifahren.


So ähnlich hat das mal 'ne Schauspielerin gesagt.
Ist ja egal, dass es in diesem Falle Kartoffelflips sind. Das Prinzip gleibt bleich.

Freilich könnte ich jetzt link sein und verschweigen, was ich mit diesem Posting erreichen will. Und zwar nur EINES.
Nämlich, dass Fred sich beim Dirgieren so krampfhaft auf Zahnpastatuben und das Sexleben von Querflötisten konzentriert, dass er sich komplett verdirigiert.

icon_razz.gif

Was DANN nämlich passiert, ist sonnenklar. Seine Frau, die zuvor in ... äh ... WAHRHEIT weder mit dem homosexuellen Querflötisten NOCH mit der Tüte Kartoffelflipps eine Affäre hatte, denkt NUN:
"Ach, wie peinlich! Ausgerechnet MEIN Fred verdirigiert sich! Damit hat komplett mein Renomee verraten. JETZT geh ich EXTRA mit dem Querflötisten ins Bett! Und da essen wir - OHNE FRED - gemeinsam eine ganze Tüte Kartoffelflips auf."

Selber schuld.

Beitrag 11 November 2009 02:48 
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Pan meets Lilith




Alter:81

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blank.gif
Ende gut, alles gut.

Bislang mutet erst mal noch alles tragisch an.

Aber es täuscht.

Wie geht die Geschichte zu Ende? (Abspann in Sichtweite).


Fred ist zunächst (!) am Boden zerstört. Seine Frau hat ihn mit diesen schnöden Kartoffelflipps betrogen.

Sie verlässt ihn, der voll des guten Glaubens war, ein rechtschaffener Mann, von den ordentlich blank polierten schwarzen Orchestergrabenschuhen bis zur Scheitelkante, mit der zu den Holzbläsern rüberzuwinken ist, falls die linke Hand gerade dem Fagott irgendwelche Befehle gibt und die rechte die eitlen ersten Geigen in Schach hält.

Fred, am Boden der Bühne zerstört, will den Taktstock bereits an die Oboe montieren ... als sich ein archaisches Trommeln der Pauken nähert und währenddessen der Querflötist in einen Glorienschein der apollinischen Wunderbarkeit getaucht wird und - wie aus den Wolken einer fernen, verheißungsvollen Welt, folgende Worte der Verheißung spricht:

Ne, halt. Noch nich.
Also nochmal: Fred, am BO-DEN zerstört ob dieser treulosen Frau (Ist halt ne Frau, Mann Mann Mann!), die ihn an diese Flipstüte verraten hat, wird vom Mut der Verzweiflung aufgerafft. Dieser stellt ihn zurück auf die Füße - und Fred kommt der rettende Einfall: die Flipstüten-Symphonie.

Während Freds Frau nach der Scheidung die Flippstüte ehelicht, wird Fred reich und berühmt durch die allen zu Herzen gehende Tragik der Flipstüten-Symphonie, die aus der Feder des zutiefst zu Boden geschmetterten Fred floss, gegossen in tiefste Verzweiflung und Gottesinfragestellung, doch NUN zum leuchtenden Ruhme führt.

Freds Frau, daheim an der Flipstüte herumnörgelnd, denkt beim Ally-Mc-Beal-Gucken bei sich: "Ach, wie KONNTE ich damals so töricht seini!"

Die Querflötisten dieser Welt (so fuffzehn, zwanzig Stück werden es immerhin sein) jedoch schickten Fred derart SO was von vielen Energiestrahlen, dass er zuletzt ... also jedenfalls wurde er reich und berühmt. Okay?

Bis HEUTE wird die Geschichte von Fred und der Flippstüte seiner Frau im Rheinischen Karneval gefeiert, als die Legende von Grit und Jan:

"Wer hätt ett jedaach!"

Beitrag 11 November 2009 03:24 
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Klaus_59



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Re: Ein Herz und eine Seele

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Zitat:
Liebe wiegt dabei sehr schwer. Sie wiegt viele Nachteile auf. Rational betrachtet müssten sich sehr viele Paare trennen, wenn da nicht Liebe wäre.

Hm. Widerspricht das nicht etwas dem von dir zuvor Geschriebenen?

Kann ich nicht erkennen...

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Was TUN?

Hajo fragen?

Ich glaub, Hajo ist momentan nicht so drauf, dass er solchen Spaß versteht. Ist wie ein Finger in der Wunde.

Beitrag 11 November 2009 08:55 
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hajo



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Re: Ein Herz und eine Seele

Klaus_59 hat folgendes geschrieben::
Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Was TUN?

Hajo fragen?

Ich glaub, Hajo ist momentan nicht so drauf, dass er solchen Spaß versteht. Ist wie ein Finger in der Wunde.


Glauben heißt, nicht wissen.

Aber zu solchem klebrigen Schleim, wie ihn Pan hier mal wieder seitenlang absondert, sich überhaupt zu äußern - und sei es auch nur durch deinen, mich in den Fokus nehmenden, Satz, das allerdings versag(t)e ich mir.



Gruß

Beitrag 12 November 2009 01:51 
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