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FKK Forum Foren-Übersicht -> Religion

MINENFELD MONOTHEISMUS
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

@Pan

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Warum wirken orthodoxe männliche Juden mit ihren albernen Schläfenlöckchen extrem UN-männlich?


Meinst Du, sie wirken unmännlich aus unseren europäisch-christlichen Sicht, in der Männer kurze und Frauen lange Haare haben ? Denn ich kann mir nicht vorstellen, daß Du die Einteilung was männlich und unmännlich an solchen kulturellen Oberflächlichkeiten misst. Es gibt doch da die Geschichte aus dem alten Testament von diesem Samson, der seine Stärke dadurch verlor, weil ihm seine Gespielin die Haare abschnitt. Vielleicht sind die langen Haare ursprünglich ein Zeichen besonderer Männlichkeit im jüdischen Kulturkreis ?

Zitat:
Viel WITZIGER sind eigentlich SOLCHE Fragen:


Ich finde sie nicht witzig - sorry, Pan, solche Fragen hätte ich von Momme erwartet und nicht von Dir, es sei denn Du spielst hier nur den Advocatus Diaboli.

Zitat:
Wie hoch ist der Prozentsatz an Schwulen unter Bauarbeitern, Vermessungsingenieuren, Maschinenbauern, Schriftstellern und Chirurgen?


Zum Glück gibt es heute nur noch wenige Bereiche, in denen Homosexualität bei der Berufsausübung zur Belastung werden kann. Fußball vielleicht noch oder in der Armee. Das liegt zum einen an dem Selbstbewußtsein, daß viele Schwule heute an den Tag legen zum anderen an der politisch unkorrekt gewordenen Homophobie.

Zitat:
Und WIE hoch unter Modedesignern, Priestern, Schauspielern und Verkäufern?


Albernes Klischee, gibt es genauso viele Heten mittlerweile.

Zitat:
WARUM sind so viele Modedesigner schwul? Das ergibt erst mal keinen Sinn. Denn Mode wird vorwiegend für FRAUEN gemacht, Schwule interessieren sich aber gar nicht für Frauen, sondern "konkurrieren" gegen sie.


Natürlich ergibt das Sinn. Wieviele Heten (und nebenbei auch schwule - wie ich, deshalb bin ich auch lieber nackt) Männer haben überhaupt keinen Blick dafür ? Man kann doch nur etwas designen, wofür man selber einen Geschmack entwickelt hat.

Zitat:
Sind "Banker" eigentlich "zwanghaft heterosexuell"?


NEIN ! Das weiß ich aus eigener Empirie icon_wink.gif

Zitat:
Sind Schwule WENIGER aggressiv als Heten? Falls ja: warum? - Oder haben sie nur vorwiegend andere Formen des Aggressions-AUSLEBENS?


Blödsinn ! Das ist nun wirklich ein sehr albernes Klischee !

Zitat:
Spielen schwule oder heterosexuelle Fußballer besser (i.S.v.) team-koordinierter) Fußball? (Mit BEGRÜNDUNG bitte!)


Meinst Du die Fähigkeit zur Teamarbeit hat auch nur im mindesten was mit der sexuellen Ausrichtung zu tun ???

Zitat:
Warum sind so viele Heten-Männer homophob? VERNÜNFTIG wäre es doch, als Heten-Mann zu sagen: Super! Viele Schwule. Das mindert meinen Konkurrenzdruck am bio-emotionalen Markt!


Weil die Veranlagung zumindest zur Bisexualität in fast allen Männern vorhanden ist. Sie gilt als Makel des Männlichen. Je stärker die Homophobie ausgeprägt ist, desto geringer das Selbstbewußtsein und größer die Angst, diesen Anteil in sich zu akzeptieren.

Ich bin sehr erstaunt über Deine Fragen - sie sind zutiefst diskriminierend, weil sie Klischees als Tatsachen hinstellen und nach Begründungen fragen.

Beitrag 30 November 2009 20:52 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Gib zu:

Du hast nur darauf gewartet, endlich, endlich einmal Gelegenheit zu haben, Gämse und Stängel schreiben zu können.

In den letzten zwanzig Jahren hat sich mir nicht die Gelegenheit geboten, sie schriftlich anbringen zu können, ähnlich wie Stanniol, Libyen und Schlä(?)mmkreide.

Beste Grüße in die Südsee

von Tim

Beitrag 30 November 2009 20:52 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@pollux:
Zitat:
Weil die Veranlagung zumindest zur Bisexualität in fast allen Männern vorhanden ist. Sie gilt als Makel des Männlichen. Je stärker die Homophobie ausgeprägt ist, desto geringer das Selbstbewußtsein und größer die Angst, diesen Anteil in sich zu akzeptieren.


Wie bitte? Nee, du. Bisexuelles Verhalten ist erweiterte Vielseitigkeit, insofern würde jeder damit angeben, es aber doch nicht verbergen / sich diskriminiert fühlen! Es wäre DEKADENT, sich einer Verhaltens-EINSCHRÄNKUNG auch noch zu BRÜSTEN.
Ich bleibe bei meiner Theorie der QUANTITATIVEN Sexualitätsausprägung (im Gegensatz zur qualitativen Festlegung).

Zitat:
Ich bin sehr erstaunt über Deine Fragen - sie sind zutiefst diskriminierend, weil sie Klischees als Tatsachen hinstellen und nach Begründungen fragen.

Entschuldige bitte, das sehe ich - zunächst einmal - nicht so.
Endlich haben WIR AUCH mal einen Dissenz! icon_wink.gif

Also: An jedem Klischee ist ein wahrer Kern, sonst würde es nicht entstehen können. WIE GROß der Kern dann in seinem UMFANG ist, DAS steht m.E. folgend zur Frage.

@tim:
Zitat:
Gib zu:
Du hast nur darauf gewartet, endlich, endlich einmal Gelegenheit zu haben, Gämse und Stängel schreiben zu können.

Ich gestehe hiermit einmal schamrot ob meiner Inflexibilität, dass mir diese Schreibweisen BIS HEUTE am Auge physisch spürbare Schmerzen verursachen.

@fred:
Zitat:
doch etwas an den (hervorragend gestlyten?) Haaren herbeigezogen.


Na siehste! Geht doch auch humorig, ohne persönliche Ehrabschneidung. Danke. Wie schön!

Damit du in dieser Hinsicht informiert bist: Mein Bruder nannte es kürzlich einen militärischen Kurzhaarschnitt. (Ob ich von der Attributierung begeistert sein soll, weiß ich "nicht wirklich"). icon_biggrin.gif


@puistola:
Bislang scheint mir noch zur Frage zu stehen, ob da Rechtsradikale Anklang bei einer Bevölkerungsmehrheit gefunden haben - oder ob eine Bevölkerungsmehrheit in der (empfundenen) Not die rechtsradikale öffentliche Artikulierung für sich nutzte.

In Dänemark (Stichwort Mohammed-Karrikaturen) und Deutschland (Stichwort Genervtsein an Political correctness) wäre ein entsprechender Volksentscheid, so denn zulässig, jedenfalls verständlicher gewesen als ausgerechnet in der Schweiz.

Gewissen Kreisen, bislang in Pakistan und der Türkei, mutmaßlich bald in Saudi-Arabien etc., wäre jedenfalls tunlichst zu empfehlen, sich negative Kommentierungen zu dem Volksentscheid in der Schweiz zu verkneifen, angesichts der Verhältnisse in ihren eigenen Staaten macht sich der religöse Mob da sehr lächerlich und führt sich selbst vor.
Ich sag nur "Mohammed-Karrikaturen" (INDIRKET Dänemark) und "absolute Werte" (Ratzinger -> Vatikanstaat).
In UK wurde ERNSTHAFT ! die Einführung der Scharia erwogen.

Hey! WO LEBEN WIR?

Dass die Schweizer Volksmeinung den falschen (psychologisch nicht erfolgreichen) Weg wählt, ist erst eine zweite Frage.

Beitrag 30 November 2009 21:17 
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


switzerland.gif

Pollux hat folgendes geschrieben::


Weil die Veranlagung zumindest zur Bisexualität in fast allen Männern vorhanden ist. Sie gilt als Makel des Männlichen. Je stärker die Homophobie ausgeprägt ist, desto geringer das Selbstbewußtsein und größer die Angst, diesen Anteil in sich zu akzeptieren.


NEIN, nicht in FAST ALLEN.
ALLE Menschen sind Bisexuell. Da bleibt nur die Frage, wo auf der Skala von Null bis 100 jeder steht, stand und stehen wird. Die Gausssche Glocke legt nahe, dass die Extreme nur selten sind.

Das Homophilie als Makel des männlichen "gilt", sollte langsam und insbesondere in diesem Forum der Vergangenheit angehören, in einem Land, das einen bekennenden Homosexuellen ohne Probleme als Aussenminister in den nahen Osten schicken kann.

Puistola[/b]

Beitrag 30 November 2009 21:42 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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Puistola hat folgendes geschrieben::
Pollux hat folgendes geschrieben::


Weil die Veranlagung zumindest zur Bisexualität in fast allen Männern vorhanden ist. Sie gilt als Makel des Männlichen. Je stärker die Homophobie ausgeprägt ist, desto geringer das Selbstbewußtsein und größer die Angst, diesen Anteil in sich zu akzeptieren.


NEIN, nicht in FAST ALLEN.
ALLE Menschen sind Bisexuell. Da bleibt nur die Frage, wo auf der Skala von Null bis 100 jeder steht, stand und stehen wird. Die Gausssche Glocke legt nahe, dass die Extreme nur selten sind.

Das Homophilie als Makel des männlichen "gilt", sollte langsam und insbesondere in diesem Forum der Vergangenheit angehören, in einem Land, das einen bekennenden Homosexuellen ohne Probleme als Aussenminister in den nahen Osten schicken kann.

Puistola[/b]


Danke für die inhaltliche Stützung meiner Position (wissenschaftlichen These), Puistola!

Herrn Schwesterwelle betreffend: Gut, okay, der Typ mag 'ne Flasche sein.
WESENTLICH ist mir HIER die Feststellung: Er wäre auch DANN eine, wenn er HETEROSEXUELL WÄRE.

(Davon abgesehen können Menschen in Situationen kommen ("Amt"), in denen sie über sich hinauszuwachsen GEZWUNGEN sind. Mal schaun!)


@pollux:
Ich HASSE Political correctness über alles! (= DUKTUS eines Anstands, eines "Anstands" ohne Risiko -> unehrenhaft)
Ich DULDE keine Denkverbote.
Ich ACHTE Regeln, die nachvollziehbare Begründung erfahren.
Ansonsten gilt für mich Poppers Falsifizierungs-Prinzip.

Im übrigen bist du ein lebender Beweis für die Fehlbarkeit von Klischees. Das ist ein Kompliment an dich ALS MENSCH! (Eine sexuelle Präferenz zu WERTEN, kommt einem Naturwissenschaftler nicht zu. Ich verstehe mich - AUCH - als Naturwissenschaftler).

Beitrag 30 November 2009 21:45 
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Fred
Ehemaliger User










Wenn das so ist, dann befinde ich mich wohl zu 99,9% (denn 100% gibt es ja angeblich nicht?) auf der Heten-Seite. Ich kenne zahlreiche Personen, bei denen es genau umgekehrt ist.

Man hört aber oft von "Richtungswechseln", meist geht es dann aber darum, dass man die "eigentliche" Orientierung zunächst verbergen oder verdrängen wollte.

Dennoch gibt es sicher auch die 50-50-Heten/Homos.

Woran ich NICHT glaube (und das hat hier auch keiner behauptet, aber früher glaubten viele daran) ist, dass die sexuelle Orientierung durch "guten" oder "bösen" Einfluss manipulierbar ist. Meine Eltern waren früher immer sehr ängstlich, wenn ich wieder mal mit meinen zahlreichen schwulen Kumpels musizieren wollte... ich denke früher hatten manche Eltern Angst, irgend etwas "falsch" zu machen, woraufhin ihr Kind dann als "schwul" missraten würde.

Abgesehen von der falschen Bewertung dieses Zustandes glaube ich nicht daran, dass das möglich ist. Man kann sich auch nicht entscheiden, schwul oder hetero zu werden.

Beitrag 30 November 2009 23:40 
 
 
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Eule



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:71

Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
Wohnort: Wegberg


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Hallo Pan! Es ist schwierig auf deine Frage
Zitat:
Warum passt sie denn als "allgemeine Frage" d.E. speziell in das Thema der "FKK"? Sag mal!
zu antworten, wenn du mir schon deine Antwort vorgiebst. Und ich finde diese deine Antwort "unter aller Sau!". Sie geht nicht nur an der Aussage meines Beitrages vorbei, sie ist auch für eine Begründung der Homosexualität oder des Umganges mit ihr nicht geeignet.

Auch wenn ich eine hetro bin solltest du längst gemerkt haben, dass ich keine Stellung gegen die homos beziehe. Homo oder hetro, das hat für mich nichts mit Wertigkeit zu tun. Es ist nur die Ausrichtung der Sexualität. Alle anderen Begründungen, von widernatürlich, Entwicklungsstörung, krankhaft, Folge einer Verführung bis zur Perversion, haben sich als falsch und nicht haltbar erwiesen.

Zitat:
Ich sag dann schon mal MEINE Einschätzung dazu: Nackt wird in der allgemein grobrasternden Bevölkerung mit Sexualität assoziiert. Sexualität wird mit Unkontrolliertheit assoziiert (stimmt bis zu einem gewissen hohen Grad auch), Unkontrolliertheit wird mit Norm-Verweigerung assoziiert. Norm-Verweigerung wiederum mit Homosexualität.

Diese Beweisführung ist nicht nur falsch. Ihre Oberflächlichkeit verhindert hier eine Sinngebung!

Zitat:
Jugendliche finden Nackte "irgendwie schwul".

Mir völlig unverständlich. Meine beruflichen Erfahrungen können diese Aussage nicht bestätigen. Ich habe viel gehört, nur dieses noch nicht!

Zitat:
Was m.E. DARAN liegen muss, dass Jugendliche durch ihren "Wegsuche-Status" besonders unsicher sind (Sie haben das Selbstverständnis der Kindheit verloren, gleichzeitig aber noch nicht einen Weg als Erwachsene gefunden).

So kann man durch einen falschen Bezug eine richtige Aussage zu einer unzutreffenden Botschaft umformen!

Zitat:
Sind "Banker" eigentlich "zwanghaft heterosexuell"?

Nein, mein schwuler Freund und Pate eines meiner Kinder ist schwul. Und denk dir mal, das wusste ich, bevor ich verheiratet war und Kinder hatte.

Pan, ich will jetzt deinen Beitrag nicht Satz für Satz auseinander nehmen. Das Beste wär es, wenn du diesen Beitrag einfach zurück nimmst und erklärst, dass dir hier "die Pferde durchgegengen sind".

Pan, meine Aussage lautete:
Zitat:
Homosexualität ist eine allgemeine Frage, also sie passt in dem Themenkreis der FKK-Bewegung und der Religionen. Dabei geht es nicht um die Homosexualität an sich, sondern um den Umgang mit ihr.

Der zweite Satz:
Zitat:
Dabei geht es nicht um die Homosexualität an sich, sondern um den Umgang mit ihr.

ist der wichtige Satz.

Beitrag 03 Dezember 2009 02:46 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@norbert:
Zitat:
Nein, mein schwuler Freund und Pate eines meiner Kinder ist schwul. Und denk dir mal, das wusste ich, bevor ich verheiratet war und Kinder hatte.

Ich sehe jetzt erst mal kein Problem.
Also: ???

Freilich, du spielst auf Volker Sommers Theorie an, Homosexualität diene dem sozialen Kitt in Säugetier-Populationen bzw. Homosexuelle könnten eine große Rolle bei einer Art "Ammenfunktion" spielen.
Die christliche (?) Institution eines Paten / einer Patin dient der Überlebenssicherheit eines Kindes für den Fall eines Ausfalls der Eltern.

Im übrigen: Wenn du noch mal genau guckst, antwortest du auf meine Frage zu den "Bankern".
Du lässt also eine Frage im "Raum" stehen, ob du ihn deshalb zum Paten wähltest, weil er "Banker" ist (... OBWOHL ... oder WEIL er "schwul" ist?)

Zitat:
Pan, ich will jetzt deinen Beitrag nicht Satz für Satz auseinander nehmen. Das Beste wär es, wenn du diesen Beitrag einfach zurück nimmst und erklärst, dass dir hier "die Pferde durchgegengen sind".

Du machst es dir einfach, was? Nun je.

Zitat:
Pan, meine Aussage lautete:
Zitat:
Homosexualität ist eine allgemeine Frage, also sie passt in dem Themenkreis der FKK-Bewegung und der Religionen. Dabei geht es nicht um die Homosexualität an sich, sondern um den Umgang mit ihr.

Der zweite Satz:
Zitat:
Dabei geht es nicht um die Homosexualität an sich, sondern um den Umgang mit ihr.

ist der wichtige Satz.

Norbert, ich kann unmöglich wissen, welche deiner Sätze du WIE hierarchisch bewertest. (bzw. WANN genau du das tust - oder eben unterlässt). DANN musst du diese Info MITliefern.

Dein zweiter Satz stellt aus meiner Sicht eine Binsenwahrheit und Plattitüde dar. Norbert, ich bin Naturwissenschaftler. Ich frage nach dem WARUM des WAS. Gestatte gnädigst! - Danke.


Puistola brachte ja bereits den Begriff der Gaußschen Glocke zu diesem Thema ins Spiel.
Ich halte dieses Modell für naheliegend. Vereinfacht: Der Mittelbereich der Glocke (Kurve) würde die Bisexualität bzw. bisexuelle Verhaltensoptionen / Verhaltens-ANLAGEN beschreiben, die Außenbereiche links und rechts (mit den jeweils geringer werdenden Ausprägungshäufigkeiten) würden je Hetero- bzw. Homosexualität beschreiben.
Ich persönlich würde dabei annehmen, dass der Kurven-PEAK nicht eine 50:50-Ausprägung für Hetero-Homo-Sexualität darstellt, sondern etwa bei 90:10 läge.

Wie gesagt, das ist eine Thesen-Formulierung, die zudem vage in ihrer Fassung ist. Ich bräuchte Forschungsgelder, um eine soziologische Versuchsaufstellung betreiben zu können (und eine statistisch ausreichende Grundgesamtheit N, aufgrund derer ich Vergleichs- und Kontrollgruppen anlegen könnte, um Veri- bzw. Falsifizierung betreiben zu können.

M.E. alles extrem schwierig, da spielen mal wieder ZIG Variablen rein, inklusive deren anzunehmender Wechselwirkungen.

ZUNÄCHST aber bin ich Biowissenschaftler und Natur-BEOBACHTER. Und wenn Eibl-Eibesfeldt ein so guter Beobachter wäre, wie es angeblich oder tatsächlich sein Mentor Konrad Lorenz war ("Schau, dieses putzige Graugänse-Ei, dessen Vater ich bin!"), dann müsste er mit seiner theokratisch-dogmatisch durchäderten Verhaltensbiologie ziemlich schnell einpacken.

Nun je! Lieber Norbert, ich habe manchmal den Eindruck, du pickst dir gern die Sachen raus, zu denen du was schreiben willst - und lässt den Rest einfach mal schnell über die Tischkante kippen ... icon_wink.gif

Beitrag 03 Dezember 2009 05:41 
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Eule



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:71

Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
Wohnort: Wegberg


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Pan, deine Bemerkung
Zitat:
Freilich, du spielst auf Volker Sommers Theorie an, Homosexualität diene dem sozialen Kitt in Säugetier-Populationen bzw. Homosexuelle könnten eine große Rolle bei einer Art "Ammenfunktion" spielen.
ist für mich völlig neu. Auch halte ich die von dir hier vorgetragene Theorie für falsch. Auch können Homosexuelle keine "Ammenfunktion" ausüben, weil die Population der Homosexuellen zu klein ist.

Zitat:
Norbert, ich kann unmöglich wissen, welche deiner Sätze du WIE hierarchisch bewertest. (bzw. WANN genau du das tust - oder eben unterlässt). DANN musst du diese Info MITliefern.
Der Satzbau bestimmt die Betonung!

Zitat:
Dein zweiter Satz stellt aus meiner Sicht eine Binsenwahrheit und Plattitüde dar. Norbert, ich bin Naturwissenschaftler. Ich frage nach dem WARUM des WAS.
Mir ist keine naturwissenschaftliche Theorie zur Frage warum es die Homosexualität gibt bekannt. Also die Frage nach dem Warum stellt sich hier nicht. Diese Frage stellt sich nur in den Sozialwissenschaften, nicht nach dem Warum, sondern nach dem Wie gehe ich damit um?

Zitat:
Puistola brachte ja bereits den Begriff der Gaußschen Glocke zu diesem Thema ins Spiel.
Ich halte dieses Modell für naheliegend. Vereinfacht: Der Mittelbereich der Glocke (Kurve) würde die Bisexualität bzw. bisexuelle Verhaltensoptionen / Verhaltens-ANLAGEN beschreiben, die Außenbereiche links und rechts (mit den jeweils geringer werdenden Ausprägungshäufigkeiten) würden je Hetero- bzw. Homosexualität beschreiben.
Ich persönlich würde dabei annehmen, dass der Kurven-PEAK nicht eine 50:50-Ausprägung für Hetero-Homo-Sexualität darstellt, sondern etwa bei 90:10 läge.
Diese Interpretation ist schon recht merkwürdig. Mit der Statistik der Normalverteilung kann die sexuelle Ausrichtung einer Bevölkerung sowie die Verteilung nach dem Geschlecht nicht gemessen werden. Von daher ist deine Interpretation schon methodisch falsch.

Die Grenzziehung für die Homosexualität ist noch sehr trennungsunscharf. Daher wird in der Regel eine Ober- bzw. Untergrenze angegeben. Die Werte werden mit 5% - 10% angenommen, je nach der gewählten Abgrenzungskriterien. Bisexualität ist keine eigenständige sexuelle Ausrichtung. Das sogenannte dritte Geschlecht, die Intersexualität, beschreibt etwas anderes. Über die Größe der Gruppe dieser Personen gibt es noch keine gesicherten Daten oder sind mir noch nicht bekannt.

Zitat:
Wie gesagt, das ist eine Thesen-Formulierung, die zudem vage in ihrer Fassung ist. Ich bräuchte Forschungsgelder, um eine soziologische Versuchsaufstellung betreiben zu können (und eine statistisch ausreichende Grundgesamtheit N, aufgrund derer ich Vergleichs- und Kontrollgruppen anlegen könnte, um Veri- bzw. Falsifizierung betreiben zu können.
Schon aus methodischer Sicht wirst du keine Forschungsgelder bekommen, weil das Ergebnis dieser statistischen Untersuchung keinen Sinn ergibt. Hetro- und Homosexualität verhalten sich zueinander wie Äpfel zu Birnen.

Zitat:
ZUNÄCHST aber bin ich Biowissenschaftler und Natur-BEOBACHTER.
ok. Da es sich um ein sozialwissenschaftliches Tehma handelt, kannst du dich hier ruhig ausklinken.

Beitrag 07 Dezember 2009 02:47 
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