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Menschenrechte gegen Widerstand der Kirche durchgesetzt
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Pollux



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germany.gif
Menschenrechte gegen Widerstand der Kirche durchgesetzt

Land billigt Homosexuellen Ansprüche zu -
Kirche wehrt sich bis zuletzt

Quelle : http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2204863_Land-billigt-Homosexuellen-Ansprueche-zu-Kirche-wehrt-sich-bis-zuletzt.html

Zitat:
Am Mittwoch gab es ein letztes Aufbäumen der katholischen Kirche gegen das Vorhaben. Doch CDU und FDP haben sich darauf geeinigt, dass homosexuellen Lebenspartnern von Beamten oder Abgeordeten künftig die gleichen Versorgungsleistungen zustehen wie Ehepartnern.


Das war schließlich längst überfällig und ein Sieg der Menschenrechte über den Terror der kath.Kirche gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften.

Vielleicht fragt sich der geneigte Leser, was das mit FKK & Religion zu tun hat:

1.) Katholische Kirche ist eine Religion
2.) Der Vorgang zeigt, wie diese Religion mit einer Minderheit umgeht.

Wir Nackten sind auch eine Minderheit.....

Beitrag 18 Januar 2010 21:57 
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skyfire



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germany.gif

hmmm, fast...
die "Religion" nennt sich Christentum.

Die "katholische Kirche" ist nur eine Institution, und nebenbei die weltgrößte Sekte (zu o.g. Religion).

Ansonsten - ich bin zwar lesbisch und nicht schwul (ich steh auf Frauen, ach nee...), aber ich finds prima, daß das endlich durch ist.

Beitrag 18 Januar 2010 21:59 
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Eule



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Anmeldungsdatum: 08.07.2009
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skyfire erklärt:
Zitat:
Die "katholische Kirche" ist nur eine Institution, und nebenbei die weltgrößte Sekte (zu o.g. Religion).
Skyfire, diese deine Meinung ist für mich schwer nachzuvollziehen. Wieso ist die katholische Kirche nur eine Institution? Und wieso ist sie eine Sekte? Was unterscheidet eine Sekte von einer Religion?

Pollux, nicht nur die katholische Amtskirche hat Probleme mit der Homosexualität. Auch als bekennendes Mitglied der kath. Kirche setze ich mich in den mir möglichen Gegebenheiten für eine vollständige Gleichstellung der homephilen Beziehungen mit den hetrophilen Beziehungen ein. Was bislang erreicht wurde, ist ein erster Schritt, mehr nicht.

Auch wenn ich persönlich nicht davon betroffen bin, betrübt es mich sehr, dass ein kleiner Teil unserer Gesellschaft nur wegen seiner sexuellen Ausrichtung benachteiligt wird. Statt den Blick nach Hinten zu richten und zu jubeln, wer überholt wurde, sollten wir nach vorne schauen und den Weg meistern, der vor uns liegt. Die Anderen, die mehr Zeit benötigen, sollten sich an uns orientieren und dann nachkommen können. Das nenne ich politische Vernunft und Klugheit. Der Blick zurück ist eine Torrheit!

Beitrag 19 Januar 2010 00:58 
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riedfritz



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germany.gif
rückwärtsgewandt

Skyfire:
Zitat:
ist nur eine Institution


Ich habe den Satz etwas anders betont und denke, Skyfire könnte ihn so gemeint haben.

Das Christentum beruft sich auf den "Revolutionär" Jesus Christus. Leider ist dieser im Heer seiner Anhängerschaft sehr einsam geblieben und gerade in der katholischen Kirche haben sich m.E. besonders die rückwärtsgewandten Nachfolger versammelt, behaupten aber die einzigen wirklichen Christen zu sein.

Dass die aktiven Christen im Allgemeinen nicht zu den fortschrittlichsten Menschen gehören und dass die meisten Reformen weniger aus christlicher Quelle stammen sondern von aufklärerischen Personen gegen den Widerstand der Kirchen durchgesetzt wurden, ist eine traurige Wahrheit.

Viele Grüße

Fritz
Fritz

Beitrag 19 Januar 2010 10:07 
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skyfire



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Anmeldungsdatum: 12.04.2009
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germany.gif

Fritz hat schon einen Punkt genannt...

um dir den Punkt "Sekte" klarzumachen, Norbert...

Eine Sekte ist - per definitionem - eine "Untergruppe" einer Religion, die "ihre Auslegug" für die "einzig richtige" der jeweiligen "Religonsgrundlage" (im Falle Christentum also die Bibel) hält - insofern ist die katholische Kirche ebenso wine Sekte wie bspw. die Zeugen Jehovas - sie berufen sich beide auf dieselbe Grundlage, legen sie unterschiedlich aus, halten andere Auslegungen wieder andeer Sekten für falsch - das ist auch schon alles.
Eine Sekte braucht btw keinen "Guru" oder ähnliches, um als Sekte zu gelten...
Ergo ist die katholische Kirche die (zahlenmäßig) größte Sekte der Welt.

Beitrag 19 Januar 2010 12:59 
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charly192



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Anmeldungsdatum: 20.10.2008
Beiträge: 423



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Die Grundlage des Christentums kann nur die Bibel sein. Christen die die Bibel als alleinige Grundlage ansehen kann man nicht als Sekte bezeichnen. Etwas anderes ist es wenn (wie bei der Kath. Kirche) noch eigene Regeln und z.B. Konzilbeschlüsse hinzukommen.

Nachtrag: Über die Aussage das Jesus Christus "einsam geblieben ist" kann ich nur lachen.

Beitrag 19 Januar 2010 15:06 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










charly192 hat folgendes geschrieben::
Die Grundlage des Christentums kann nur die Bibel sein. Christen die die Bibel als alleinige Grundlage ansehen kann man nicht als Sekte bezeichnen. Etwas anderes ist es wenn (wie bei der Kath. Kirche) noch eigene Regeln und z.B. Konzilbeschlüsse hinzukommen.



Und DU weisst natürlich, was die Verfasser der Bibel vor über 1500 Jahren mit dem Text genau sagen wollten. Weil, Du kennst selbstverständlich den Wortlaut des Originaltextes (hebräisch) und Du weisst auch genau, wei die Menschen vor 1500 Jahren gedacht haben.
Letzteres könntest Du dummerweise nur, wenn Du damals selber gelebt hast. Die heutigen Lebensbedingungen sind von den damaligen so unterschiedlich, dass ein heutiger Mensch nicht einmal erahnen kann, was die Menschen damals wirklich mit einem Buch wie der Bibel gemeint haben. Von daher ist alles,was Du über die Bibel denkst, letzten Endes nur Deine persönliche Auslegung.
Oder anders gesagt. Es gibt sie überhaupt nicht als fest definierter Begriff - "die Bibel". Es gibt immer nur Auslegungen zu diesem historischen Text. Und damit ist Deine Äußerung von "Christen, die die Bibel als alleinige Grundlage ansehen" ad absurdum geführt.

Beitrag 19 Januar 2010 15:30 
 
 
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charly192



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Anmeldungsdatum: 20.10.2008
Beiträge: 423



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@ Ralf

Man merkt das du dich mit der Bibel und deren Geschichte nicht ausführlich beschäftigt hast. Das ist aber auch verständlich weil du andere Interessen hast, nur solltest du es dir dann auch verkneifen etwas das du nicht kennst zu beurteilen.

Beitrag 19 Januar 2010 16:37 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










charly192 hat folgendes geschrieben::
@ Ralf
Man merkt das du dich mit der Bibel und deren Geschichte nicht ausführlich beschäftigt hast. Das ist aber auch verständlich weil du andere Interessen hast, nur solltest du es dir dann auch verkneifen etwas das du nicht kennst zu beurteilen.



Hör auf, hier Deine üblicnen Nebelkerzen zu zünden, sonder beantworte mir ein paar ganz einfache Fragen:

a) Bist Du in Besitz des hebräischen bzw. griechischen Originalwortlautes der Bibel ?
b) beherrschst Du diese beiden Sprachen so gut, dass Du wirklich jede sprachliche Feinheit des Textes verstehen kannst ?
c) Hast Du Dich mit dem Leben der Menschen vor ca. 1700 Jahren (Entstehung der Bibel) so gut befasst, dass Du wirklich deren Denkstruktur (die mit der heutigen nicht ansatzweise vergleichbar ist) nachvollziehen kannst?

Das sind alles recht einfache Fragen, die sich mit einem eindeutigen Ja oder Nein beantworten lassen.
Ich warte also auf Deine Antworten.

Beitrag 19 Januar 2010 16:48 
 
 
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riedfritz



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Anmeldungsdatum: 17.03.2008
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"die Bibel" gibt es nicht,

weil man sich erst darauf geeinigt hat, welche Berichte überhaupt in "der Bibel" zusammengefasst werden sollen.

Zitat:
Es gibt immer nur Auslegungen zu diesem historischen Text.


Auch dieser Satz ist nur teilweise richtig, da es viele historische Texte zu diesem Thema gibt, von denen nur diejenigen in die Bibel aufgenommen wurden, die am besten zusammenpassten.

Vom "Wort Gottes" zu reden ist in meinen Augen beinahe Blasphemie.

Viele Grüße

Fritz

Beitrag 19 Januar 2010 17:10 
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fkkfan1967
Ehemaliger User










*

Naja, die Katholische Kirche hat auch nen Guru, den Papst.
Aber ich wollt eigentlich was zur Bibel sagen. Ihr kennt doch die Stille Post.
Wo einer dem nächsten was zuflüstert und man sich wundert was am ende herauskommt.
Das ist die Bibel icon_wink.gif
Die wurde früher ja auch nur mündlich weiter gegeben von Person zu Person bis dann einer auf die Idee kam das ganze mal niederzuschreiben.
Also, Glaubhaftigkeit der Geschichten ala Grimms Märchen.

Gruß
Thomas

Beitrag 19 Januar 2010 22:32 
 
 
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Eule



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Anmeldungsdatum: 08.07.2009
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Es ist doch wieder mal schön zu lesen, wie so "gescheert" über die katholische Kirche geredet wird. Ich habe den Eindruck, da wurden viele Vorurteile losgelassen, ohne sich auch nur die Mühe zu machen, diese auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.

Meines Wissens nach wurde in Judäa arimäisch gesprochen. Somit wurde das neue Testament zuerst in arimäischer Sprache niedergeschrieben. Paulus beherrschte ebenfalls das Griechisch und Latein. Ich welcher Sprache die älteste Fassung seiner Briefe erhalten ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Skyfire, mir ist der Sektenbegriff nur wie folgt bekannt: Eine Sekte ist eine Glaubensgemeinschaft, die sich neben der Bibel noch auf ein weiteres Buch beruft. In der Regel ist dieses die Offenbarung des Gründers.

Wenn du die christlichen Kirchen als eine Sekte abtun möchtest, musst du dich auf die jüdische Theologie berufen. Prüfe aber bitte nach, ob in der jüdischen Theologie die Christen als eine jüdische Sekte geführt werden!

Ralf-abc, deine Kritik an Charly192 geht fehl. Wenn du dich mit der modernen Bibelauslegung der beiden großen christlichen Kirchen beschäftigst, wirst du die entsprechenden Aussagen machen können.

fkkfan1967, die alten Volksmärchen haben eine sehr wichtige Aussage. Du solltest bedenken, dass die Märchen ursprünglich nicht für Kinder verfasst wurden und mit den Märchen Botschaften transportiert wurden.

Beitrag 20 Januar 2010 01:04 
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Pollux



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Alter:45

Anmeldungsdatum: 17.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


germany.gif

charly192 hat folgendes geschrieben::
Die Grundlage des Christentums kann nur die Bibel sein.


Klar ! RTFM icon_wink.gif

Ne aber im Ernst - Fest steht und das bestreitet auch kein Christ mehr, daß die Bibel von Menschen geschrieben wurde und dann von wieder anderen Menschen zu anderen Zeiten (und Denkansätzen) abgeschrieben und wieder und wieder und wieder....

Erzähl mal jemandem eine Geschichte und lass ihn die dann aufschreiben, dann wieder jemand anderes lesen und dann wieder aus dem Gedächtnis aufschreiben...

Ich hatte auf den ersten Metern auf meiner ersten Nacktradeltour 2004 eine Reifenpanne. Das erzählte ich dann irgendjemandem im Freundeskreis. Zwei Jahre Später sprach mich jemand anderes an, den ich auch schon lange kannte, ich wäre nackt auf einer Schwulenparade mit dem Rad unterwegs gewesen und dabei sei mir der Sattel gebrochen icon_biggrin.gif

Was ich damit nur sagen will, man muss schon sehr naiv sein, zu glauben, daß ein Buch, das eine 2000-jährige Geschichte hat, heute auch nur noch annähernd inhaltlich mit der Urschrift zu vergleichen wäre.

Bibel hin, Märchen her, um beim Thema zu bleiben. Offenbar hat die gesellschaftliche Sicht endlich die menschenverachtende Sicht der kath. Kirche auf Homosexualität überholt und das stimmt mich optimistisch.

@Norbert Boxberg
Ich würde mich freuen, wenn die katholische Kirche, wie auch andere christliche Institutionen hier mal zu einer anderen Sichtweise kommen würden.

Beitrag 20 Januar 2010 02:09 
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Ralf-abc
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Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::

Meines Wissens nach wurde in Judäa arimäisch gesprochen. Somit wurde das neue Testament zuerst in arimäischer Sprache niedergeschrieben. Paulus beherrschte ebenfalls das Griechisch und Latein. Ich welcher Sprache die älteste Fassung seiner Briefe erhalten ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


Und meines Wissens nach gab es im Aramäischen überhaupt keine Schriftsprache. Daher ist es äußerst unwahrscheinlich, dass in dieser Sprache irgend etwas niedergeschrieben wurde. Die ersten Niederschriften erfolgten daher in hebräisch.


Zitat:

Ralf-abc, deine Kritik an Charly192 geht fehl. Wenn du dich mit der modernen Bibelauslegung der beiden großen christlichen Kirchen beschäftigst, wirst du die entsprechenden Aussagen machen können.


Du sagst es doch selbst Bibelauslegung. Solche Auslegungen gab es in den letzten 1500 Jahren mehrere Tausend. Alleine das beweist doch schon, dass niemand wirklich wissen kann, was die Bibelautoren wirklich wollten. Von daher ist jeder, der für sich in Anspruch nimmt, ganz genau zu wissen, was Gott und die Bibel nun eigentlich genau sagen wollen von vorne herein ein Dummkopf oder Lügner (und erst recht, wenn diese Auslegung nach 1500 Jahren erfolgt)

Beitrag 20 Januar 2010 08:09 
 
 
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hhnude



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Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
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germany.gif
Lauter Bibeln

Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::

Meines Wissens nach wurde in Judäa arimäisch gesprochen. Somit wurde das neue Testament zuerst in arimäischer Sprache niedergeschrieben.


Aramäisch, aber war nicht sio ganz richtig.

Die Sprache hieß eher Koine
http://de.wikipedia.org/wiki/Koin%C3%A9

Ob nun Märchenbuch oder nicht, es lohnt sich kulturwissenschaftlich schon mal damit zu befassen. Übrigens auch mit dem Islam der sich ja als "rechtmäßiger" "Übersetzer" Gottes Wortes versteht, da die Völker Judäas Gottes Wort falsch interpretierten und die Geschichte falsch aufschrieben. LOL. Wie auch immer.

Das AT stammte in Teilen neusortiert aus dem Tanach
Dieser war aber bereits 200 v Chr ins griechische übersetzt.
Nicht enthalten ist zB der alt-jüdischen Reinheitskult

Aber das NT ist hellenistisch-jüdisch, also Koine. Das lag daran, weil sie eben nicht in Judäa zusammengetragen wurde, sondern in Alexandria und solchen Orten, die damals der Restposten der hellenischen Epoche darstellten. Juden und Griechen bevölkerten die Stadt. Es gab sogar Griechen, die Juden waren un kurze Zeit sah es so aus, als wenn das Judentum nicht nur auf ein Volk beschränkt wurde. Das wurde aber schnell beendet.

Die Bible ist eine Sammlung aus alten Texten, wie etwa die Genesis (wobei hier oft unklar ist, wie alt eigentlich, denn teilweise sind die Sachen richtig alt), udn eben irgendwelchen anderen Handrollen. Wobei da die Auswahl nicht immer so unumstritten ist. Die Paulusbriefe, wie Norbert schon sagte

Die älteste erhaltene Bible ist die Codex Sinaiticus
http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Sinaiticus

und Code xVaticanus
http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Vaticanus

beide in Griechisch. (aus dem 4. Jhdt)

Was nun genau welche richtige Bible war?
Das Konzil von Trient erklärte 1546 die Vulgata für authentisch.

Diese war eine Übersetzung aus der Codex Alexandrinus
http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Alexandrinus
(diese enthielt zb die Psalmen Salomons)

Die Vulgata war aber nicht die einzige lat. Übersetzung.

Es gibt auch koptische Bibeln. Also ägyptische. Die stammen offenbar ebenfalls aus Alexandrien.

Mal was zu den Märchen. So kann man das auch nicht sagen. Wahrscheinlich ist Salomon ein Märchenkönig und sein Tempel reine Fiktion. Nur, sag das mal in Israel. Fakt ist, dass israelische Archäologen reichlich Geld dafür Zahlen, irgendwas in den Händen zu halten, was die Existenz Salomons beweist. Dies bedeutet zum Beispiel, dass der heiligste Ort für all diese Religionen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht histroisch belegbar ist. Es handelt sich um den Tempelberg
http://de.wikipedia.org/wiki/Tempelberg

Aber, eigentlich ist das auch völlig egal.

Zusammenfassend ist, dass die verschiedenen Teile "der" Bibel auch in verschieden Sprachen teils geschrieben wurden.

Liste der Unzialhandschriften des Neuen Testaments
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Unzialhandschriften_des_Neuen_Testaments

Es gab eher ein ganz anderes Problem. Zum Einen gab es vor der Lateinisierung und dem Konzil von Nikäa eine Reihe anderer Bibeln die und den Umlauf kamen, etwa durch die Goten die Wulfa-Bible direkt aus dem griechischen ins Gothische übersetzt (d.h. das war schon der Tabubruch in Sachen biblische Sprachen), die fast alle Germanenstämme dann hatten, also Westgoten, Vandalen und so (Arianer).
http://de.wikipedia.org/wiki/Wulfilabibel (350++)

Zum zweiten gingen die Christen immer davon aus, dass das Buch nicht selbst von Gott geschrieben wurde, das ist richtig, charly, (Wenn dann eher nur die 10 Gebote, die aber mehr waren als 10 und nicht zum NT gehören) sondern dass die Schreiber von Gott beeinflußt waren. Auch dies aber haute offenbar nicht so ganz hin. Daher hatte man teile wieder rausgenommen
http://de.wikipedia.org/wiki/Apokryphen

Andere etwa scheinen später erst entstanden zu sein, wie das Barnabasevangelium.
http://de.wikipedia.org/wiki/Barnabasevangelium

Soweit ich weiß, solle eine Nova Vulgata geben. Das zeigt aber eben auch, dass "DIE" Bibel nicht ein Fertiges Konstrukt ist. Über den versuch, eine Bibel für alle zu schaffen oder zumindest eine deutsche ökomenische habe ich nur gehört, dass diese weider eingestellt wurden.

D.h. DIE Bibel gibt es immer noch nicht.

Meiner Meinung nach ist das Christentum auf den Boden Roms die Hellenisierung Europas. Und das muss man sehen. Grieche ist man nciht von Geburt an, sobndern aufgrund der vernuft udn der Kultur. Das Christentum sprang genau diese Ketten über alle Völker und Schichten hinweg. Ich meine , dass muss man beachten, warum da so viele mitwollten. D.h. man kann das Christum eben nicht nur erein aus der Bibel erklären, sonderrn muss sich in die Zeit reinarbeiten. Nicht in Jerusalem, sondern dort wo man eben das alles aufschrieb, in Alexandira. Hier stirbt eine Kultur (bzw wird regelrecht gemordet) und endet die Antike, zumindest fing es da nun an.

415 über dei Ermordung der Hypatia
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia

In Europa muss man sich in die Geschichte der Franken noch reinarbeiten, um zu verstehen, warum und wie sich ein bestimmtes Christentum neu aufbaute. Die Afrikanische Kirche war ja tot,. Und die griechischen Impulse brachen mit den Arabischen Besetzungen im 7. Jhdt ab. Nicht gerade kleine christlichen Gemeinden, wie die Katharer etwa in Okzitanien wurden vernichtet. Immerhin sie sahen in den Papst den Antichristen. Ich halte es daher auch für falsch immer von einem geschlossenen Bild der Christen auszugehen wie Philipp von Spanien.

Kaum waren die unterschiedlichsten Strömungen von Rom ferngehalten oder vernichtet begann die Hölle auszubrechen in Flandern.

Es gab nie die 2000 Jahre christliche Geschichte in Europa, als die Geschichte Europas. Genauso falsch finde ich es, von Sekten zu reden. Es sind eher Ideologien, und meist Vermischungen von Politik und Kirche. Wenn Frankreich seinen Papst in Avinon stationiert, dann eben um diesen zu benutzen. Immerhin "bestimmt" der Papst wer die weltliche Macht hat. Wenn man in Venedig den Kreuzzug umleitet dann nicht der Religion wegen, sondern um Byzanz zu plündern.

Für solche Machenschaffen Wurzeln in der Bibel zu suchen, ist schon komisch. Das hätten die auch ohne Bibel hinbekommen.

Norberts Ausführung der neuen Theologie der beiden Richtungen Katholen und Evangelen, kann man durchaus folgen finde ich. Da fände auch ich es falsch, die heutigen Christen für die terroristischen Anschläge des damaligen Emporkömmlings David verantwortlich zu machen, was eigentlich für das Christentum gar keine Rolle speilte, für die Heldensagen der Juden aber schon.

Eine ganz Andere Geschichte ist viel mehr, die eigentlichen Quellen auszumachen, die sich teils bis ins Totenbuch der Ägypter oder nach Babylon und Indien hinziehen. Wie beim Tempel Salomons ist nämlich eigentlich noch unklar, was historisch und was erfunden ist. Das ist durchaus spannend.


hhnude

Beitrag 20 Januar 2010 09:35 
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