Das nenne ich christliche Nächstenliebe

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Ralf-abc

Das nenne ich christliche Nächstenliebe

Beitrag von Ralf-abc » 19 Januar 2010 21:46

(hat zwar nichts mit FKK zu tun, aber Haiti halte ich dennoch für ein wichtiges Thema)


hpd hat geschrieben:HAITI. (fdb/hpd) Menschen kämpfen um Essen. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen. Die internationalen Hilfsorganisationen sind angesichts unpassierbarer Straßen, eines kaputten Hafens in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince und zahlreicher anderer Widrigkeiten nur in der Lage, einen Bruchteil der zwei Millionen Hilfsbedürftigen zu versorgen. Christen aus den USA schicken Audio-Bibeln.


der ganze Text:
http://hpd.de/node/8620

So viel Nächstenliebe macht mich einfach sprachlos.

Eule
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Beitrag von Eule » 20 Januar 2010 01:06

Ralf-abc, mich auch!

Tim007
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Beitrag von Tim007 » 20 Januar 2010 09:05

Quelle:

hpd

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Nacktfrosch2
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Beitrag von Nacktfrosch2 » 20 Januar 2010 10:04

Eigentlich schreibe ich hier eher wenig. Ich selber gehöre auch einer Freikirche an, aber die meisten themen, die hier stehen, gehen am Hauptthema oft vorbei.
Die Freikirche, der ich angehöre, hat auch eine eigene deutsche sowie international tätige Hilfsorganisation. Und auch diese ist natürlich bei der Hilfe vor Ort (praktische Hilfe) dabei. An Bibeln oder ähnlichem denkt unser Hilfswerk dabei nicht. Wie ich auf der Webseite der Organisation lesen konnte, arbeitet unsere Organisation (ist übrigends Gründungsmitglied von "Deutschland hilft", kennt jemand die Aktion "Kinder helfen Kindern"?, auhc von ADRA ins Leben gerufen) eng mit den anderen Hilfsorganisationen zusammen. ADRA hatte den Vorteil, sie gab es bereits vor dem Erdbeben dort und hat dadurch die Strukturen (Fahrzeuge, Lager etc.) zur Hilfsleistung vor Ort.
In Deutschland arbeitet ADRA (Adventist Development and Relief Agency) eng mit dem AWW (Advent Wohlfahrts Werk) und dem DRK, den Johannitern und anderen Hilfsorganisationen zusammen. Fällt euch was auf? Alles Organisationen, die versuchen, schnell und praktisch zu helfen. Auch die Johanniter und die Caritas sind ursprünglich christliche Organisationen.

Abschließend lässt sich sagen, Bibeln halte ich im Moment für die denkbar schlechteste Hilfe.. Praktische Hilfe wird benötigt. Und es ist gut, dass hier alle Nationen und Hilfsorganisationen zusammen arbeiten. Das ist Christentum praktisch.

PS: Es kann trotzdem vorkommen, dass eine Hörbibel dem einen oder anderem durchaus Hoffnung und Lebensmut gibt. Wer weiß das schon. Also auch diese Art der Dienstleistung sollte nicht in den Schmutz gezogen werden. Ich persönlich orientiere mich da an jesus Christus.
Wer sich mal die Heilstaten ansieht und genauer hinsieht, stellt fest, dass mit den Heilungen der Kranken immer auch eine seelische Heilung stattfand. Ganz einfach deshalb, weil eben in damaiiger Zeit mit Krankheit auch seelische Krankheit verbunden war.

Aber lasst uns nun doch zu erfreulichem zurück kommen. Es gibt auch echte praktische christliche Nächstenliebe. Warum wird eigentlich nicht darüber mal berichtet?

Ralf-abc

Beitrag von Ralf-abc » 20 Januar 2010 12:16

Tim007 hat geschrieben:Quelle:
hpd



Sicherlich eine einseitige Bericherstattung. Aber den Vorwurf, dass die falsche Berichte verbreiten, den musst Du hier noch erbringen, denn sonst ist Deine Kritik völlig sinnlos.

Ralf-abc

Beitrag von Ralf-abc » 20 Januar 2010 12:18

Nacktfrosch2 hat geschrieben:Es gibt auch echte praktische christliche Nächstenliebe.



Z.B. in den irischen und deutschen kirchlichen Kinderheimen der 50 - 70er Jahre :?: :twisted:
('tschuldigung, der war jetzt unterhalb der Gürtellinie)

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Nacktfrosch2
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Beitrag von Nacktfrosch2 » 20 Januar 2010 13:31

Ralf-abc hat geschrieben:
Tim007 hat geschrieben:Quelle:
hpd



Sicherlich eine einseitige Bericherstattung. Aber den Vorwurf, dass die falsche Berichte verbreiten, den musst Du hier noch erbringen, denn sonst ist Deine Kritik völlig sinnlos.


Ähm Ralf

Wo in dem Text steht, dass das ein falscher Bericht ist?

Das mit dne Kinderheimen, ich nehm es dir nicht übel. Obwohl ich das eigentlich nicht meinte. Ich meinte die griechsiche Agape. Das ist die Liebe, die sich für den anderen aufopfert. Ihm gutes tut, auch wenn der andere eigentlich sein Feind ist. Ich meinte nicht die griechsische Philos. Das ist die Liebe, die die Sexualität wiederspiegelt.

Jaja, die deutsche Sprache ist hier sehr rückschrittlich. Hat nur einen begriff für etwas so vielfältiges. Da ist die griechische Sprache wesentlich präziser.

Ralf-abc

Beitrag von Ralf-abc » 20 Januar 2010 13:37

Nacktfrosch2 hat geschrieben:Ähm Ralf
Wo in dem Text steht, dass das ein falscher Bericht ist?



Nirgends.
Aber wenn Tim nicht das damit suggerieren wollte, weiss ich nicht, was sein Beitrag sonst sagen sollte.

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helmiz
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Re: Das nenne ich christliche Nächstenliebe

Beitrag von helmiz » 20 Januar 2010 13:55

hdp hat geschrieben:Christen aus den USA schicken Audio-Bibeln.


Obama schickt Flugzeugträger und Soldaten. Auch etwas, was Erdbebenopfer dringend brauchen.

Ralf-abc

Re: Das nenne ich christliche Nächstenliebe

Beitrag von Ralf-abc » 20 Januar 2010 14:05

helmiz hat geschrieben:Obama schickt Flugzeugträger und Soldaten. Auch etwas, was Erdbebenopfer dringend brauchen.


In der Tat, die brauchen die Flugzeugträger sogar ganz dringend !
Da die Flughäfen zerstört sind, können auf den Flugzeugträgern Transporter landen und dann in Hubschrauber umgeladen werden.

Tim007
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Beitrag von Tim007 » 20 Januar 2010 15:01

Solche Bemerkungen vermögen mich zwar nicht zu verwundern, sind angesichts des Leids dort jedoch deplaciert.

Sieh Dir mal die Bilder von den Plünderungen an. Soll man denen nichts entgegensetzen?

Und, noch wichtiger, die zerstörte Infrastruktur, die für Hilfeleistungen erforderlich ist. Danke, Ralf, für Deinen berechtigten Hinweis.

T.

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skyfire
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Beitrag von skyfire » 20 Januar 2010 17:54

Das ist meines Erachtens die sinnvollste Nutzung eines Flugzeugträgers überhaupt - als "Behelfsflughafen", weil der stationäre kaputt ist.

Und - mal echtm das geld für "Audiobibeln" wäre in zig anderen Posten besser aufgehoben gewesen. Wenn sie schon helfen sollen, sollen sie hingehen, Buddeln und verazten - wenn sie können - oder Leute finanzieren, die das können. Vom Bibellesen wird niemand ausgebuddelt oder geheilt.

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Oscar
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Beitrag von Oscar » 20 Januar 2010 18:21

Tim007 hat geschrieben:Sieh Dir mal die Bilder von den Plünderungen an. Soll man denen nichts entgegensetzen?


T.


Lol und wenn Tim nichts mehr zu essen hat, bleibt er artig vor der zerstörten Tür des eingestürzten Supermarktes sitzen und wedelt mit nicht vorhandenem Geld.

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hhnude
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Beitrag von hhnude » 20 Januar 2010 20:05

skyfire hat geschrieben:Vom Bibellesen wird niemand ausgebuddelt oder geheilt.


Wobei 70% der Leute, egal ob Katholiken, Methodisten oder Baptisten, Voodoo Anhänger sind, also eher Hühner brauchen. Die könnt man wenigstens auch essen.

Aber, mal ohne Scheiß. Lass ihnen ihre Bibeln. Ihre Liebsten sterben immer noch in ihren Armen. Wenn das den Leuten auch nur ein bisschen Hoffnung gibt, tut es auch seinen Dienst.

hhnude

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Beitrag von Tim007 » 20 Januar 2010 20:48

Danke, hhnude, für die einfühlsame Haltung.

Schönen Abend

Tim

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