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FKK Forum Foren-Übersicht -> Religion

Das nenne ich christliche Nächstenliebe
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Ralf-abc
Ehemaliger User










Nein, Tim, der Artikel ist nicht dumm.

Der Artikel beschreibt nur, dass es (vornehmlich in den USA, aber auch in anderen Ländern) Christen gibt, die diese Naturereignisse als göttliche Strafe betrachten. Und dass es halt auch Pfarrer, Reverents o.ä. gibt, die versuchen, mit dem Hinweis auf diese göttliche Strafe andere Menschen von der Macht Ihres Gotte zu überzeugen.
Dass wir hier in Deutschland mit solchen Schwachkopf-Christen eher seltener zu tun haben, ändert nichts an der Tatsache, dass es so etwas gibt und dass die in Ländern wie den USA auch erheblichen Einfluss haben. Weltweit gesehen wohl mehr Einfluß wie die weichgespülte deutsche Evangelische Kirche.

Warum ist bei Dir eigentlich jeder Artikel, der von solchen Sachen berichtet einfach nur dämlich? Ist es so schwer für Dich, zu akzeptieren, dass unter dem Namen Deiner Religion auch solche Freaks Ihr Unwesen treiben?
Solche Erscheinungen einfach nur als dämlich zu ignorieren, halte ich für eine äußerst unangemessene Reaktion. Eigentlich würde ich von Dir Empörung erwarten, gegenüber Menschen, die den Namen Deines Gottes so mißbrauchen. Aber da ist bei Dir Fehlanzeige. Die ganze Sache verharmlosen und als unwichtig abtuen, dass ist mehr Dein Stil. Dass Du damit solche Erscheinungen nicht bekämpfst, sondern im Gegenteil förderst, wird von Dir zumindest billigend in Kauf genommen, wenn es nicht sogar Dein eigentliches Ziel ist.

Beitrag 29 Januar 2010 18:55 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Nein, das glaube ich nicht, dass Du den Artikel gut findest, Ralf.

Lies Dir bitte die letzten drei Absätze durch. Dawkins nimmt die Aussagen eines Idioten, um alle anderen als Heuchler zu verunglimpfen.

Nicht bös sein, doch das sollte unter unser aller Niveau sein. Das wäre so, als würde ich erklärte Atheisten wie Pol Pot oder Stalin (doch, er war einer, Oscar) als Beleg dafür anführen, dass alle, die mit Religion nichts am Hut haben, in die gleiche Schublade zu stecken seien.

Wenn Du den Artikel trotzdem gut findest, Ralf, dann lässt Du einen völlig verzagten Tim ins Wochenende ziehen. Das kannst Du nun wirklich nicht verantworten.

Und noch etwas: meinst Du nach meinen klaren Worten wirklich, dass ich die Ausführungen des Herrn "Reverend" verharmlose? Armselig sind sie, ebenso wie die Dawkins, armselig und menschenverachtend.

Merke: Dummheit ist keine Frage der religiösen oder atheistischen Einstellung. Die "Frommen" hatten Jesus ans Kreuz geliefert.

Fanatiker sind etwas Verabscheuungswürdiges. Ob religiös oder atheistisch: völlig gleich.

Es grüßt

Tim

Beitrag 29 Januar 2010 19:47 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Nein, das glaube ich nicht, dass Du den Artikel gut findest, Ralf.


Ich kann in meinem Text nirgends finden, dass ich mich in irgend einer Weise wertend zu dem Artikel geäußert habe.
Ich habe den Artikel ohne Kommentar hier herein gestellt, damit andere Leute evtl. einen Anlass haben, sich mit einem Thema zu beschäftigen, über dass man in deutschen Medien nur selten liest / hört.
Ich gehe nicht ansatzweise davon aus, dass solche Schwachköpfe charakteristisch sind für das hiesige Christentum (für das US-Christentum sieht das schon wieder anders aus). Sie haben aber dennoch genug Einfluß, dass man solche Leute zumindest kritisch beobachten sollte.

Und was Deine Kritik an Dawkins angeht: Da Frage ich Dich, was Du eigentlich willst? Du regst Dich hier immer wieder auf, wenn ein Atheist etwas undifferenziert gegen die Kirche angeht. Dass die Kirche in dieser Beziehung nicht ansatzweise besser ist, und z. B. alle Moral für sich beansprucht, wird dabei immer wieder verschwiegen. Von Atheisten wird immer Zurückhaltung gefordert, während die Kirchenfürsten sich nun wirklich jede Frechheit erlauben dürfen. Was sich Leute wie Bischof Mixa etc. schon alles für Unverschämtheiten gegen Andersgläubige erlaubt hat, ist Volksverhetzung der allerübelsten Sorte. Und wenn der deutsche Staat und auch die Gerichte nicht so von kirchentreuen Menschen vertreten wäre (was natürlich absolut Verfassungswidrig ist), dann wären solche Menschen wie Mixa schon lange wg. Volksverhetzung verurteilt und Ihres AMtes enthoben.

Beitrag 29 Januar 2010 20:24 
 
 
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Pollux



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Alter:44

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Nicht bös sein, doch das sollte unter unser aller Niveau sein. Das wäre so, als würde ich erklärte Atheisten wie Pol Pot oder Stalin (doch, er war einer, Oscar) als Beleg dafür anführen, dass alle, die mit Religion nichts am Hut haben, in die gleiche Schublade zu stecken seien.


Ähem, hust, räusper, röchel...

Ich will jetzt nicht jeden einzelnen Thread wieder hervorkramen, aber genau DAS hast DU doch permanent gemacht, wenn die Diskussion in Richtung LINKE oder Atheismus ging. icon_rolleyes.gif

Beitrag 30 Januar 2010 15:00 
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helmiz



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Alter:52

Anmeldungsdatum: 30.09.2007
Beiträge: 821
Wohnort: Frankfurt/Main


germany.gif
Gottes Liebe mit wunderhübschen Kindern teilen

Kidnapper für Christus - In Haiti festgenommene Kindesentführer sind religiöse Fundamentalisten

Aus dem Text:
"Die Eltern waren offenbar mit unrealistischen Versprechungen wie von einem Sommercamp mit Swimmingpool dazu überredet worden, ihre Kinder einer Organisation namens »New Life Children’s Refuge« (NLCR) anzuvertrauen. ... In einer schwülstigen Projektvorstellung, die auf der Homepage der »Eastside Baptist Church« abgerufen werden kann, heißt es: »NLCR betet und sucht Menschen, die ein Herz für Gott und den Wunsch haben, Gottes Liebe mit diesen wunderhübschen Kindern zu teilen, indem sie ihnen helfen, gesund zu werden und ein neues Leben in Christus zu finden.«"

Um es mit Ralf zu sagen: So viel Nächstenliebe macht mich einfach sprachlos.

Beitrag 01 Februar 2010 22:36 
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charly192



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Anmeldungsdatum: 20.10.2008
Beiträge: 423



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Es ist traurig was da alles unter dem angeblich christlichen Deckmantel getan wird.

Beitrag 02 Februar 2010 00:10 
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hajo



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Beiträge: 3444
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charly192 hat folgendes geschrieben::
Es ist traurig was da alles unter dem angeblich christlichen Deckmantel getan wird.


Ersetze "christlich" durch "religiös" - und bist nah an der Wahrheit...




Gruß

Beitrag 02 Februar 2010 01:19 
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Tim007



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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Ich will nichts schönreden.

Ich habe allerdings ein Misstrauen gegenüber der Tendenzpresse. Das gilt ebenso bei der BILD wie beim STERN, dem Oberammergauer Gemeindeblatt oder den hpd-Publikationen. Zu oft habe ich in unterschiedlichen Zeitungen blamable Verzerrungen festgestellt.

Die marxistisch orientierte "Junge Welt" war seit 1947 bzw 1952 das Organ der FDJ. Sie befindet sich mithin in einer, nun ja, gewissen Tradition, die sich, ich mag es gar nicht schreiben, nicht unbedingt der Wahrheit verpflichtet sah.

Trotzdem hat HaJo natürlich Recht, wenn auch nicht beschränkt auf Religion, dass diese ein wunderbares Deckmäntelchen für Demagogen/Verführer darstellt. Mit der richtigen "Verpackung" kann man (fast) alle Menschen instrumentalisieren. Auch idealistische Kommunisten.

Der Bericht kann natürlich wahr sein.

Es ist aber auch denkbar, dass die religiöse Ausrichtung nur vorgegaukelt wurde, um sich der Kinder, vielleicht gar mit dem "Segen" staatlicher Stellen, zu bemächtigen. Vielleicht sollte gar kein Menschenhandel betrieben werden, womöglich handelt es sich bei den Kindern tatsächlich um Waisen, was das Mädchen nicht wahrhaben will, es ist aber auch denkbar, dass ...

Noch einmal: ich will nichts entschuldigen, zumal es, die Richtigkeit der Darstellung vorausgesetzt, nichts zu entschuldigen gibt.

Idioten und Verbrecher gibt es allerorten, ohne Rücksicht auf Herkunft, Rasse, Geschlecht, Anschauung etc. Was ist die Intention der Zeitung?

Gruß
Tim

Beitrag 03 Februar 2010 20:55 
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hhnude



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Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
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unnötige Spekulationen

Tim007 hat folgendes geschrieben::

Es ist aber auch denkbar, dass die religiöse Ausrichtung nur vorgegaukelt wurde, um sich der Kinder, vielleicht gar mit dem "Segen" staatlicher Stellen, zu bemächtigen. Vielleicht sollte gar kein Menschenhandel betrieben werden, womöglich handelt es sich bei den Kindern tatsächlich um Waisen, was das Mädchen nicht wahrhaben will, es ist aber auch denkbar, dass ...


Die Quelle ist egal, dass sich solche Verlage dann schnell drauf stürzen ist klar. Aber, auch sie nähren sich durch Pressemeldungen (hier die AFP). So hat auch Yahoo dies gemeldet
http://de.news.yahoo.com/2/20100131/tts-us-buerger-wegen-moeglichen-kindesra-c1b2fc3.html
Zitat:

In Haiti sind neun US-Bürger festgenommen worden, die in dem Chaos nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Januar Dutzende Kinder verschleppt haben sollen. Die Verdächtigen hätten versucht, 33 Kinder außer Landes zu bringen, erklärte die haitianische Kulturministerin Marie Laurence Jocelyn Lassegue. Die Inhaftierten wiesen den Vorwurf des Menschenhandels von sich.


So nun hast du eben keine Linke und keine Humanisten sondern eine Kulturministerin.

Und noch dazu selbst "seriöse" Zeitungen bringen die Story
http://www.bild.de/BILD/news/2010/01/31/haiti-us-buerger-festgenommen/wegen-mutmasslichen-kindesraubs.html

http://www.bild.de/BILD/news/2010/02/02/haiti-erdbeben-kidnapping/amerikanische-kinderschmuggler-weinen-im-knast.html

Zitat:

Der haitianische Sozialminister Yves Cristallin erklärte, es bestehe der Verdacht, dass die Kinder illegal an Adoptiveltern vermittelt werden sollten und reagierte empört: „Das ist Raub, nicht Adoption.“


Nun ist es der Sozialminister.

Kurz um, die Haitische Regierung meldet das.

Dennoch hast du Recht. Nicht eine Quelle lesen, sondern lieber mehrere Quellen lesen, dies zumindest würde helfen, das meiste an Spekulation auch zu vermeiden.

Wenn die Linke meint, etwas sei wahr, heißt dies nicht, dass es automatisch falsch sein muss. Allerdings, oft genug übertreibt sie auch den Interpretationsrahmen.


hhnude

Beitrag 03 Februar 2010 21:20 
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helmiz



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Beiträge: 821
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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich habe allerdings ein Misstrauen gegenüber der Tendenzpresse.


Vielleicht hast du gegenüber einer Presseagentur weniger Misstrauen: Kindesentführung in Haiti und erkennst dadurch, dass die "Tendenzpresse" da gar nicht so tendenziös berichtet hat.

Beitrag 03 Februar 2010 21:28 
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Tim007



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Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
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@ hhnude:

Vielen Dank für die anderen Quellenangaben.

Ich bin im Übrigen nicht so, dass ich alles gutheiße, was irgendwelche christliche Gruppen initiieren oder automatisch verdamme, nur weil Linke dahinterstecken. Das wirst Du auch gemerkt haben.

Ich wollte nur zweierlei hervorheben:

1.
Vieles geschieht unter einem falschen Etikett ("Deckmäntelchen").

2.
Vorsicht vor Berichten in Zeitungen, vor allem Produkten mit einem zweifelhaften Leumund.

Die Organisation beteuert, keinen Menschenhandel betreiben zu wollen. Vielleicht wollte sie tatsächlich nur in der benachbarten Dominikan. Republik eine Übergangsbleibe schaffen. Vielleicht auch nicht. Was ist wahr?

Du bist doch sicherlich Historiker oder Soziologe oder so etwas. Nicht erst seit Popper ist es interessant, wie sich Strömungen herausbilden.

@ helmiz:

Noch einmal: ich will nichts entschuldigen oder veurteilen, bevor ich nicht beide Seiten "gehört" habe. Darauf kam es mir nur bedingt an, auch wenn mir folgendes auffällt:

1.
Der Artikel von "Pressetext" ist weit emotionaler geschrieben als der von Yahoo (?).

2.
Den Unterschied zwischen Presseagenturen und Nachrichtendiensten wirst Du kennen.



Schönen Abend

Tim

Beitrag 03 Februar 2010 21:44 
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hhnude



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Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
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ziellose desinformation

Tim007 hat folgendes geschrieben::

2.
Den Unterschied zwischen Presseagenturen und Nachrichtendiensten wirst Du kennen.



Ja logisch. Das ist ein wichtiger Hinweis, den ich gern aufgreifen werde. Aber, über Inhalte uns Sachlichkeiten wollt ich mich diesbezüglich gar nicht auslassen. Es ist nur so, eine Agentur meldet was, und lauter Leute reißen sich um die Story. Aber, es ist auch so, eine Agentur meldet was, und niemand bringt die Story.

Warum udn wie werden wir "informiert"?

Mich interessiert hier eher, warum bringt wer genau diese Story. Sicher ist es für uns hier ungeheuerlich, dass jemand sich als "Engel" ausgibt, und gar kein Engel ist. Dennoch, eigentlich passierte ganz anderes in Haiti. Es ist , sicher eine üble Geschichte oder auch nicht, aber eigentlich gab es ja da ein Erdbeben. Es wird Tausende Geschichten geben, tausende Merkwürdigkeiten, tausende Schicksale, die man nicht mit seinen begriffen erfassen kann. Und doch bauen wir uns unsere Eigenen Geschichten, um die Sache besser verarbeiten, bzw besser abhaken zu können. In den USA ist diese Story wie eine Lauffeuer durch das Land gegangen.

Sind wir nun gut informiert? Nichts gegen solche stories, aber die Auswahl der Meldungen wundert mich manchmal schon. Für den Laien ist ja klar, warum wer eien Meldung aussucht. Tatsächlich ist es höchts interessant, auch wissenschaftlich, wieviel Desorganisation im Pressewesen eigentlich steckt die dafür sorgt, dass wir am Ende uns ein Bild über die Katastrophe, die Helfer, die Begleitumstände, die Ursachen, die Wesentlichkeiten machen. Das Gehirn will siegen. Es erfindet sich eben die Geschichten selbst, wenn es kein brauchbares Futter bekommt. Und genau das wollen dann andere immer wieder bedienen, weil sie ja davon leben, Illusionen zu verkaufen.

Insofern fand ich deine Rückfrage ja auch nicht falsch udn ebenos die Analyse richtig, wieviel "Tendenz" manche da reindrücken. (Vor allem mal nachgefragt, warum machen sie das, wenn sie eh keinen Plan haben, was auch oft der Fall ist.). Und deshalb meine ich, dass man das was man beurteilen möchte, erstmal in den verschiedensten Medien recherchieren sollte. Noch haben wir ja Pressefreiheit. Was ich aber negieren würde ist, dass die "Tendenz" so richtig eben zielgesteuert ist. Sie ist zwar einfärbend, sicher, manchmal könnt da sogar noch mehr rein , aber sie scheint mir völlig sinnleer manchmal zu sein. Da ist dann Platz für Lobbies aller Art, Stimmungen im Land zu erzeugen, weil der Weg ist einfach, ordentlcijh Pressemeldungen von sich geben. Es gibt genug schlecht bezahlte Möchtejournalisten, die greifen das schon auf. Meist 1:1 eben. Nur wenige medien schreiben ihre Geschichten lieber selbt. Auch wenn sie dann falsch sein mögen, oder am Thema vorbei, immerhin, man muss sie ja loben, dass sie überhaupt noch Menschen dran setzen, um aus einer Pressemledung eine Story, Nachricht oder Randnotitz zu zaubern.

Die Content-Müll-Schleudern auch gerade im Internet, wo man einfach mal Fotos anbieten kann, irgendwas schreibt sind schon ehct erstaunlich. So berichtete ich hier vor Kurzem über eine Ufo-Sekte die eben nackte Tiotten zu bieten hat. Fast alle Medien bringen das, nur eben nicht, dass es eine Ufo-Sekte ist. Wenn man mal gerade auf die Verbreitung etwa von Sciencetologie und anderen starrt, wird man erstaunt sein, wie wenig Kritisches da eigentlich noch gegen steht. Die machen eine wohlgefällige Aktion mit Kindern und Jugendlichen, und die ganze Welt schriebt sich die Finger wund, die toll zu finden. Doch ein Großteil der Meldungen sind nur reine Pressemeldungen, kein Jourmalismus.

Ich glaube nicht mehr, dass wir gut informiert werden.

Tatsächlich, meine Reaktion bezüglich der Meldung war beinahe auch, "Typisch!". Ja vonwegen. Gar nichts ist typisch. Ähnliche Stories gab es schon mal. Schnell ist man dabei, sich eine eigene Wahrheit zu schmieden. Nur warum? Bei den Berichten kommt mir eher das Gefühl auf, dass da aber die Schadenfreude ganz groß ist. Es geht ja nicht um Christen oder batisten oder Religion, ja eher, die Amerikaner vielleicht. Diese Geschichte will Stimmung machen, dafür wurde sie losgejagt. Ist es nur eine komische Anekdote? Oder ist sie schon herrenlos unterwegs, irgendwelche Meinungsbilder zu härten? Hier müssen "linke" udn auch Muslimische Quellen dann echt aufpassen, nicht benutzt zu werden. Wobei, "benutzt" ist das falsche Wort, sie müssen wirklich aufpassen sich nicht auf die durchgebrannten Pferde zu setzen, nur um im Galopp zu sein.

Das Bild dann noch die Fotos bringt, a la heulende und schön naive Kinderdiebinnen, ehrlich, da fällt einem ja alles aus dem Hals. Was ist das `? Schadenfreude? Mediengeilheit? Oder hat nur ein Bekloppter die Fotos gekauft und nicht nachgedacht wie auch bei der Ufo-Sekte etwa?

Am Ende sitzen wir alle nur in der großen globalen Gerüchteküche.


hhnude

Beitrag 04 Februar 2010 09:13 
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helmiz



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Tim007 hat folgendes geschrieben::

Ich habe allerdings ein Misstrauen gegenüber der Tendenzpresse.


Mir ist bisher noch keine Zeitung aufgefallen, die nicht irgendeine weltanschauliche Ausrichtung hat, die für die jeweilige Zeitung typisch ist; insofern ist der Ausdruck "Tendenzpresse", den ich vorher übrigens noch nie gehört hatte, eigentlich ein Pleonasmus. Aber vermutlich trifft dieses Verdikt eben diejenigen Presseerzeugnisse, die deiner Tendenz nicht entsprechen.

Beitrag 04 Februar 2010 10:47 
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Ralf-abc
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helmiz hat folgendes geschrieben::

Mir ist bisher noch keine Zeitung aufgefallen, die nicht irgendeine weltanschauliche Ausrichtung hat, die für die jeweilige Zeitung typisch ist; insofern ist der Ausdruck "Tendenzpresse", den ich vorher übrigens noch nie gehört hatte, eigentlich ein Pleonasmus. Aber vermutlich trifft dieses Verdikt eben diejenigen Presseerzeugnisse, die deiner Tendenz nicht entsprechen.



Bei Tim gehören vermutlich alle Medien, die nicht seiner Meinung sind, zu der Tendenzpresse.
Aber Du hast natürlich recht. Es gibt keine Zeitung, die wirklich nur rein objektive Nachrichten verbreiten würde. Zeitungen sind immer auch meinungsbildend tätig und welche Meinung das ist, bestimmt der Herausgeber. Und das soll ja auch so sein. Nicht umsonst hat der Staat die Zeitungen mit gewissen Sonderrechten (Tendenzbetrieb) ausgestattet.

Beitrag 04 Februar 2010 19:00 
 
 
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hhnude



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helmiz hat folgendes geschrieben::
Mir ist bisher noch keine Zeitung aufgefallen, die nicht irgendeine weltanschauliche Ausrichtung hat, die für die jeweilige Zeitung typisch ist; insofern ist der Ausdruck "Tendenzpresse", den ich vorher übrigens noch nie gehört hatte, eigentlich ein Pleonasmus.


Vielleicht nicht, und ich glaube, das meinte Tim bestimmt auch nicht, aber es gibt viel Presse, bei der ich mich wirklich frage, was außer Anzeigenschaltung machen die eigentlich noch so inhaltlich. Ich sagte schon mal zu Ralf, dass ich einigen Medienhäusern sogar die Sonderrechte als Tendenzbetrieb glatt absprechen würde. Da ich aber nicht sooo viel zu sagen habe, mache ich das natürlich nicht.

"Tendenzpresse" ist für mich eher schon fast eine Auszeichnung und hebt das Blatt von den üblichen Content-Durchreichen schon etwas ab.

hhnude

Beitrag 04 Februar 2010 21:10 
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