Eisjogging

Alles rund um das Thema FKK
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Zett
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Re: Unverträglichkeit

Beitrag von Zett » 12 Juli 2014 12:14

riedfritz hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:• als FKK-Sport besonders verträglich gegenüber Nicht-FKKlern

Wieder mal so eine Formulierung, die ich nicht kapiere. Was ist Verträglichkeit "gegenüber Nicht-FKK-lern"?


Viele Grüße,

Fritz


Da mein ich keine große Sache damit. Es sind zum einen, dass Eisjoggen-Gesundungslaufen fast immer optimal ist, wenn das Wetter für alle anderen zu schlecht ist. Damit trifft man sehr selten Leute.
Und zum anderen sehen die anderen dabei schnell den sportlichen Charakter der Nackttivität und man erfährt auch eher Anerkennung aufgrund der scheinbaren Härte, die man besitzen muss, um bei entsprechend kühlem Wetter geringbekleidet/nackt zu laufen.

Alles in allem also weniger Konfliktpotenzial. Das sagt jetzt aber nicht aus, dass anderes Nacktsein automatisch sehr viel Konflikpotential in sich trägt. Und letztendlich hängt es auch viel von den Menschen ab, die sich da begegnen.

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guenni
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Beitrag von guenni » 12 Juli 2014 15:40

also mal wieder nur substanzloses blabla

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Zett
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Beitrag von Zett » 12 Juli 2014 18:03

guenni hat geschrieben:also mal wieder nur substanzloses blabla


Du hast es Dir recht leicht gemacht mit Deinem Pauschalurteil. Welche "Substanz" hättest Du denn gern? Vielleicht eine wissenschaftliche Doppel-Blind-Langzeitstudie? Und wo bitte sind Deine substantiellen Ausarbeitungen? Du bist doch hoffentlich nicht von der Gattung »Lieber nur meckern als selber etwas produzieren«!

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Zett
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Beitrag von Zett » 13 Juli 2014 09:18

Ist 4:45 Uhr wirklich zu zeitig?

Am Abend bin ich früh zu Bett gegangen. Der Abend ist die Zeit des Rausches und anderer Realitätsflüchte, da verzichtet man nicht wirklich auf Lebensqualität, wenn man stattdessen schlafengeht.

Sonntag früh, 4:15 Uhr stehe ich auf. Heute laufe ich mit einer Kombination aus Socken, wasserfesten Socken, Taucherstiefel und Gamaschen, um eine maximale Trockenheit der Füße bei dem taunassen Gras zu erreichen (immer noch leichte Probleme mit den Achillissehnen).

4:45 Uhr verlasse ich das Haus. 12 Grad, kaum Wind, kein Niederschlag. Es ist bereits hell, weitgehend klarer Himmel. Es fahren noch ein/zwei der letzten Nachtschwärmer mit ihren Autos umher. 5:00 Uhr erreiche ich die Natur und stehe am Rand des weiten Feldes mit Blick auf den Wald dahinter, davor flache Nebelschwaden.

Zehn Minuten später bin ich ein kurzes Stück im Wald und höre einen sich von der Ruhe herausbrechenden Schuss in nicht allzu weiter Entfernung, wahrscheinlich ein Jäger.

Aus dem Waldstück heraus bietet sich mir ein phantastischer Anblick des unmittelbar bevorstehenden Sonnenaufgangs: Ein dunkelorange gefärbter Streifen über dem Horizont kündigt die Sonne an, die wenigen, nur in östlicher Richtung vorhandenen Wolkenhäufchen bekommen grandiose Farbnuancen und schroffe Konturen.

Auf der nächsten großen freien Fläche angelangt, genieße ich das überwältigende Naturschauspiel aus flachen Nebelschwaden über der großen Wiese bis hin zum Wald, dem Farbspiel, welches die gerade aufgehende rote Sonne hervorzaubert, dem immer noch gelben Vollmond im Westen, den ersten Gezwitscher einzelner Vögel, dem Gegurre entfernter Tauben und der ansonsten herrlich beruhigenden und kraftspendenden Ruhe, nackt – und ohne zu schwitzen oder zu frieren - in der Natur! In was für einer Natur!

Nach kurzem Verweilen jogge ich weiter, komme am Auto des Jägers vorbei und sehe ihn auch 150m weiter im Gras nach Spuren suchend – der Schuss hatte wohl doch nicht so gut gesessen.

Es geht weiter – an einem kleinen, sehr sauberen Teich vorbei – noch bis zu einem Hochstand auf der anderen Seite des Walsstreifens. Dann den Weg zurück. Fast am Ende sehe ich noch in einigen hundert Meter Entfernung einen großen Schwarm Stare aufsteigen und bedauere noch etwas, ihn nicht näher gesehen zu haben. Ja und den Fuchs habe ich gesehen, wie fast an jedem Morgen. Nur der Storch ist – im Gegensatz zu den Fischreihern - selten, gestern in hundert Meter Entfernung zu bewundern, ist er heute wieder nicht zu sehen.

Am Rande der Siedlung drehe ich mich – wie wohl jeden Tag – nochmals um und lasse den Blick noch einen kurzen Moment über die zurückliegende Natur gleiten. Der Zauber des frühen Morgens ist inzwischen verflogen. Es ist 6 Uhr und alles ist so unendlich normal, so gewöhnlich. Doch da sehe ich ein dunkles Flimmern übern Feld, wie ein Heuschreckenschwarm – und es kommt nochmals (oder ein weiterer) gewaltiger Starschwarm mit sicherlich über Tausend Vögeln direkt in meine Richtung auf mich zu, hat meinen Standort nach einigen Sekunden erreicht und zieht sehr breit gefächert über mich hinweg.

6:15 Uhr erreiche ich unser Haus, die Füße sind weitgehend trocken, der Körper voller Adrenalin, die Psyche entspannt und zufrieden für einen ganzen Tag. Bis morgen!

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Beitrag von Tim007 » 13 Juli 2014 09:39

Hoffentlich hast Du Dir auch die Zähne geputzt (4:34 Uhr).
Und Deine Notdurft verrichtet (4:38 Uhr).

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Zett
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Beitrag von Zett » 13 Juli 2014 10:11

Als komplette Seite neu eingerichtet: http://die-gesunder.jimdo.com/startseit ... der-sport/

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Beitrag von Klaus_59 » 13 Juli 2014 17:43

Zett hat geschrieben:der Körper voller Adrenalin

??? Wieso denn Adrenalin???

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Achillessehne

Beitrag von riedfritz » 14 Juli 2014 14:30

Zett hat geschrieben:(immer noch leichte Probleme mit den Achillissehnen) / Taucherstiefel und Gamaschen,

Meinst Du nicht, dass vernünftiges Schuhwerk zum Laufen gesünder wäre als "Taucherstiefel"?

Da könnten Deine Probleme mit der "Achillissehne" (ich kenne nur Achilles aus der griechischen Sage, der dort seine verwundbare Stelle hatte) herkommen, nicht von nassen Füssen!

Viele Grüsse,

Fritz

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Re: Achillessehne

Beitrag von Zett » 16 Juli 2014 15:38

riedfritz hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:(immer noch leichte Probleme mit den Achillissehnen) / Taucherstiefel und Gamaschen,

Meinst Du nicht, dass vernünftiges Schuhwerk zum Laufen gesünder wäre als "Taucherstiefel"?

Da könnten Deine Probleme mit der "Achillissehne" (ich kenne nur Achilles aus der griechischen Sage, der dort seine verwundbare Stelle hatte) herkommen, nicht von nassen Füssen!

Viele Grüsse,

Fritz


Ja, danke für den Hinweis, ja es heißt richtig Achillessehne mit e, nicht mit i.

"Vernünftiges" Schuhwerk ist so eine Sache. Das Beste für die Füße ist an sich »ohne alles«, also barbuß. Wenn die Füße aber durch jahrzehntelanges zu warm Einpacken und durch jahrzehntelanges zu bewegungsarme Lebensführung nicht ausreichend durchbluten, muss man sie gegen Unterkühlung durch irgendetwas Wärmendes schützen. Dabei bin ich zugegebener Maßen noch nicht auf die perfekte Lösung gestoßen.
Achillesprobleme sind aber ohnehin bei den anderen Laufsportarten auch sehr präsent, gerade weil Überanstrengung eine der möglichen Ursachen ist.

Inzwischen habe ich gelesen, dass die Durchblutung der Sehnen später einsetzt als die Durchblutung der Muskulatur. Ein kurzes Aufwärmlaufen in der Wohnung bringt demnach den Sehnen kaum etwas. Wichtiger ist, die Füße schon 1/2 Stunde vor Laufbeginn warm zu haben.

Sind die Sehnen nicht gut durchwärmt und werden während des Laufens (z.B. durch taunasses Gras) weiter abgekühlt, kommt es zu Mikrorissen, die sich im Laufe der Zeit (Tage, Monate oder wie bei mir erst nach Jahren) zu Beschwerden - wie Achillessehneentzündung - entwickeln.

Wenn man etwas länger läuft (über 1/2 Stunde) ist es bei starker Nässe (knöchel- bis kniehohes nasses Gras oder stark aufgeweichte, teilweise überschwemmte Böden) schwierig, die Füße trocken zu halten. Leider erwiesen sich bei mir bisher einige "wasserfeste" Sportschuhe als sehr wenig wasserfest.

Die Taucherstiefel erweisen sich zumindest bei Temperaturen von 10 bis 15 Grad als recht gute Schuhe. Sie werden unter dem Namen Taucherstiefel verkauft. Der Name lässt eher auf einen sehr steifen hohen Schuh schließen. Sie sind jedoch nur knöchelhoch, aus Neopren mit einer dünnen, sehr beweglichen Gummisohle und geben dadurch ein barfußähnliches Laufgefühl. Es ist mehr eine zweite Haut als ein Schuh. Ihr Nässeschutz ist allerdings ziemlich begrenzt. Deshalb nutze ich mitunter wasserdichte (mit Membran) Socken im Taucherstiefel.

Ansonsten noch zum "vernünftigen" Schuhwerk: Es ist seit Jahrzehnten erwiesen, dass Schuhe prinzipiell die Füße schädigen. Und gerade je mehr sie Stoß"dämpfen" und seitliche "halten", desto schädlicher sind sie für den Fuß, da sie die Fußmuskulatur rückbilden und den Fuß anfällig machen gegen verstauchen. Außerdem kann nachweislich auch der bestgedämpfte Schuh nicht annähern den Aufprall auf die Ferse so gut abfedern wie dies der Vorderfuß kann. Knie- und Rückenschäden sind damit vorprogrammiert.

Ja, das Thema ist umfangreich. Das soll's erstmal gewesen sein.

Einiges steht auch auf eisjoggen.de

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Beitrag von Horst » 16 Juli 2014 16:17

Zett hat geschrieben:...Das soll's erstmal gewesen sein...

Denke ich mir auch. Bei den derzeitigen Außentemperaturen sollte das letzte Eis geschmolzen sein. :wink:

Gruß
Horst

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Re: Eisjogging

Beitrag von Zett » 17 Juli 2014 06:13

Horst hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:...Das soll's erstmal gewesen sein...

Denke ich mir auch. Bei den derzeitigen Außentemperaturen sollte das letzte Eis geschmolzen sein. :wink:

Gruß
Horst


Das Thema »vernünftiges Schuhwerk« ist schon nicht ganz unwichtig.

Ja, das letzte Eis in unserer Gegend ist schon lange geschmolzen. Aber zum Glück hat dieses Eis ja nichts mit dem Sport Eisjoggen-Gesundungslaufen zu tun.

Es gibt ja auch sicher tausende deutsche Wörter, die nicht immer haargenau das beinhalten, was deren Teilwörter eigentlich sagen. Mir fällt gerade ein (es gibt sicher noch viel bessere Beispiele):

Segelfliegen: wo ist da ein Segel?
Buttermilch: Wo ist da Butter?
Eisbaden: Die baden nie im Eis, immer nur im Wasser und das auch schon lange bevor Eis drauf ist.

Beste Grüße
Zett

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Das war´s?

Beitrag von riedfritz » 17 Juli 2014 08:42

Zett hat geschrieben:...Das soll's erstmal gewesen sein...



Es geht weiter:
Segelfliegen: Das Flugzeug segelt auf seinen Tragflächen durch die Lüfte!
Buttermilch: entsteht beim Buttern! (oder kommt sie bei der Kuh aus einer der vier Zitzen, neben der Kondensmilch!)

Nur beim Eisjoggen?


Viele Grüsse,

Fritz

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Re: Eisjogging

Beitrag von Zett » 17 Juli 2014 09:54

Zett hat geschrieben:Mir fällt gerade ein (es gibt sicher noch viel bessere Beispiele)


Hab ich doch gesagt, dass es sicher viel bessere Beispiele gibt. Aber Eisbaden war schon gut, oder?

Was ist mit Eistee? In welchem Tetrapack Eistee wurde je Eis gefunden?

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Re: Eisjogging

Beitrag von Tim007 » 17 Juli 2014 10:21

Zett hat geschrieben:Was ist mit Eistee? In welchem Tetrapack Eistee wurde je Eis gefunden?


Und in welchem Beutel ist jemals Kultur gefunden worden?

In Deinem?

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Re: Eisjogging

Beitrag von guenni » 17 Juli 2014 11:07

Zett hat geschrieben:Was ist mit Eistee? In welchem Tetrapack Eistee wurde je Eis gefunden?


nein, aber der tee soll eisgekühlt getrunken werden.

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