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INZUCHT DER ELITEN - zur Diskussion
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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INZUCHT DER ELITEN - zur Diskussion

Die Studienstiftung des deutschen Volkes will in der Tendenz wieder etwas stärker auf ihre Ursprungs-Absicht lenken. M.E. sehr begrüßenswert.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,688858,00.html

Beitrag 21 April 2010 12:52 
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Froeschin



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 12.12.2009
Beiträge: 358
Wohnort: beim Frosch


germany.gif
Stipendien

hier habe ich noch eine Erklärung,
wie in Zukunft die Vergabe der Gelder für ein Stipendium
gehabt werden soll.


http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2568759_Mehr-Bafoeg-und-neue-Stipendien.html

Damit ich nicht mißverstanden werde,
gleich vorweg...ich bin sehr für eine Hochbegabtenförderung.

...aber...
das die neuen Stipendiengelder Einkommensunabhängig gezahlt werden sollen, finde ich nicht gut.

Es wäre sinnvoller,
ab bestimmten Einkommen zu staffeln,
und das Geld in den unteren Einkommen zu verteilen.

Besonders ungleich finde ich das Vorhaben,
das dieses Geld nicht zurückbezahlt wird...
aber das Barfög ...muß... zurückbezahlt werden.

Auch finde ich die vorgeschwebte Lösung von der Bundesbildungsministerin Annette Schavan
die Gelder zum Teil (evtl. die Hälfte) von der Wirtschaft finanzieren zu lassen,sehr wenig sinnvoll.
Dann wollen die Firmen zu sehr Einfluß auf die Bewerberzahlen nehmen.
Ist dann noch eine freies Studieren möglich...?
werden dann nur bestimmte Studienzweige bevorzugt..?


die Froeschin

Beitrag 21 April 2010 22:42 
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PundV






Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 887
Wohnort: Großraum Frankfurt am Main


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Die einzige richtige Lösung ist, dass jeder Student die gesamten Kosten für sein Studium nicht tragen muss (auch nicht seine Familie). Dann braucht man keine andere Förderung.

Alles andere ist ungerecht.

Beitrag 22 April 2010 17:25 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Mein Lösungsansatz:

Jeder Student wird so gefördert, dass er davon Leben kann, ohne arbeiten zu müssen. Somit kann der Student sich voll auf das Studium konzentrieren.
Gleichzeitig Einführung von Studiengebühren in Höhe von 1000 € je Semester, für deren Bezahlung die Förderung aber auch ausreicht.

Rückzahlung wie folgt:
Abschluß innerhalb der Regelstudienzeit: keine Rückzahlung
späterer Abschluß: volle Rückzahlung incl. marktüblicher Kreditzinsen


So ist sichergestellt, dass primär diejenigen studieren, die es auch verdient haben - nämlich die, die die nötigen geistigen Voraussetzungen und / oder die nötige Arbeitsdisziplin dafür besitzen.
Die ganzen Bummelstudenten, die sich nur ein paar schöne Jahre machen wollen und die Unis blockieren, werden so finanziell abgeschreckt. Dann werden die Unis leerer und die Studienbedingungen für die anderen werden dadurch besser.


Wer mit diesem Ansatz ein Problem hat, dem sei gesagt: Für mich ist das Studium eine Berufsausbildung und für die ist Leistung zu erbringen. Wer sich lieber selbst verwirklichen will, der soll von mir aus Hartz-IV beziehen, aber nicht die Hochschulen blockieren.

Beitrag 22 April 2010 17:41 
 
 
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riedfritz



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:70

Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1760
Wohnort: Rieden


germany.gif
Ungerecht?

PUNDV:
Zitat:
Die einzige richtige Lösung ist, dass jeder Student die gesamten Kosten für sein Studium nicht tragen muss (auch nicht seine Familie). Dann braucht man keine andere Förderung.


Einspruch Euer Ehren:

Alle, die nicht studieren, sondern arbeiten, finanzieren die kostenlose Ausbildung ihrer späteren Chefs?

Jeder der eine Meisterprüfung ablegen will, muss diese, mit Ausnahme derer, die MeisterBaFög (Kredit!!!) erhalten, selbst finanzieren, auch wenn er schon eine eigene Familie hat.

Kostenloses Studium hatten wir schon, mit der Folge, daß manche nach dem 20sten Semester immer noch die Unis blockierten. Deshalb halte ich leistungsbezogene Förderung für absolut notwendig.

Sollen denn die in stetiger Zunahme begriffenen Seniorenstudenten, die mit ihrer Beamtenpension im 70ten Lebensjahr plötzlich doch noch Ehrgeiz entwickeln, kostenlos studieren?

Differenzierung ist sicherlich angebracht!

Viele Grüße

Fritz

Beitrag 22 April 2010 18:41 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Re: Ungerecht?

riedfritz hat folgendes geschrieben::

Alle, die nicht studieren, sondern arbeiten, finanzieren die kostenlose Ausbildung ihrer späteren Chefs?



Auszubildende bekommen für Ihre Berufsausbildung aber auch Geld - früher mussten die Lehrgeld dafür bezahlen, dass die was lernen durften.
Und jetzt erzähl mir nicht, dass die dafür ja auch arbeiten müssen. Produktiv arbeiten und damit für den Ausbildungsbetrieb Geld erwirtschaften, können die frühestens ab dem letzten Lehrjahr und dann auch nur, wenn die nicht gerade in der Berufsschule sind.

Beitrag 22 April 2010 19:14 
 
 
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skyfire



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:42

Anmeldungsdatum: 12.04.2009
Beiträge: 1073
Wohnort: Tief im Westen


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Ralf - gar nicht so schlecht, der Ansatz, aber nur dann, wenn die "regelstudienzeit" auch "technisch" machbar ist - heißt, wenn man sich nicht dazu "teilen" müßte (ich habe es leider selbst erlebt, daß man Extrasemester wegen teilweise nur eines Scheines schieben "durfte", weil das Seminar / die Viorlesung partout gleichzeitig mit einer anderen Pflichtveranstaltung laufen mußte...
Alternativ, Anpassung der "Regelstudienzeit" an realistische Zahlen.

Ansonsten gefällt mir dein Vorschlag gut.

Beitrag 22 April 2010 20:27 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










skyfire hat folgendes geschrieben::
aber nur dann, wenn die "regelstudienzeit" auch "technisch" machbar ist


Ja, klar. Das habe ich jetzt als selbstverständlich vorausgesetzt.
Ich gehe dabei davon aus, dass ich die ganze Organisation der Hochschulen automatisch verbessert, wenn erst einmal die ganzen Bummelstudenten weg sind. Dann können sich die Hochschulangestellten auch ausreichend um die verbleibenden Studenten kümmern.
Wenn der Prof. z.B. nur noch 30 Prüfungen zu kontrollieren hat, statt 80, geht da einiges schneller.

Beitrag 22 April 2010 20:59 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










skyfire hat folgendes geschrieben::
Alternativ, Anpassung der "Regelstudienzeit" an realistische Zahlen.


Um hier keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen:
Wenn das finanzielle Überleben über die Förderung gesichert ist, dann halte ich für einen durchschnittlich begabten Studenten eine Wochen-Studierzeit (= Lernzeit, keine Studentenfeten) von 50 - 60 Std. für zumutbar. (Mehr nicht, da ja auch noch etwas Zeitreserve drin sein muss, für die schwächeren Studenten, die etwas länger lernen müssen).

Beitrag 22 April 2010 21:37 
 
 
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Froeschin



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 12.12.2009
Beiträge: 358
Wohnort: beim Frosch


germany.gif
Zweckbindung für bestimmte Fachrichtungen oder Studiengänge durc privaten Stipendiengeber

Hallo@Ralf-abc,

Deinen Gedanken kann ich mich anschließen,
ich stimme Dir voll zu,
es sollte dann wirklich jeder Studierender in den Genuß der Studienfinanzierung kommen
und nicht nur ein ausgewählter Teil,
wie es jetzt ja in dem Entwurf vorgesehen ist.

***

aber ein anderer Faktor,
den Ihr evtl. noch nicht wahrgenommen habt,
ist das Vorhaben der privaten Stipendiengeber,
sich durch die Beteiligung an den Kosten
die Zweckbindung für bestimmte Fachrichtungen und Studiengängen zu bestimmen.

Sie steuern damit auch die Verwendung der Gelder des Staates.
Diese Entwicklung wird viele Studienzweige benachteiligen.
Oder eine einseitige , firmennützliche Ausbildung ermöglichen und fördern.

So wird der Wirtschaft viel Macht gegeben.

die Froeschin

Beitrag 22 April 2010 22:44 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Ich finde Deinen Ansatz noch nicht einmal so falsch, Ralf. Nachdenkenswert ist er allemal.
Unproblematisch ist er gleichwohl nicht.

Ich war mit meinem Studium relativ schnell fertig, obwohl ich bei weitem nicht 50 - 60 Stunden in der Woche gearbeitet hatte. Vor Prüfungen zwar weit mehr, sonst aber so, dass der Spaß nicht zu kurz gekommen war.
Was muss das aber für ein Gefühl sein, bei jeder Klausur zitternd daran zu denken, dass man im Falle des Scheiterns Riesenschulden hat?

Was braucht ein Student, um zurecht zu kommen? Mit Wohnkosten? 500 EUR? 800 EUR? 1.000 EUR? Wer scheitert, steht nach Deinem Vorschlag nicht nur ohne Ausbildung da, sondern hat zudem auch Schulden von vielleicht 30.000, 40.000 oder gar 50.000 EUR an den Hacken.

Zudem hatte ich es mir erlaubt, auch Vorlesungen zu besuchen, die nicht "prüfungstaktisch" sinnvoll waren, von denen ich aber immer noch zehre. Das alles entfiele (wobei die neue Bachelorausbildung wohl ohnehin bereits entsetzlich verschult ist).

Schließlich tönen vor allem SPD und Grüne, dass es in Deutschland viel zu wenig Akademiker gäbe (was schwachsinnig ist). Dein Vorschlag "Klasse statt Masse", der dem Grunde nach richtig ist, würde diese Leute in eine existentielle Krise stürzen.

Eine Annäherung an Deine interessanten Überlegungen könnte ein Fördermodell bieten. Auch nicht schlecht, dass die Rückzahlung des BAFöGs (m.W wird es als Teildarlehen gewährt) entfällt, wenn zügig studiert wird. Ist das nicht schon so?

Beste Grüße
Tim

Beitrag 22 April 2010 23:01 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@tim:
Zitat:
Schließlich tönen vor allem SPD und Grüne, dass es in Deutschland viel zu wenig Akademiker gäbe (was schwachsinnig ist).


Es wäre zumindest DANN schwachsinnig, wenn die "einfachen Industrie-Arbeitsplätze" aus China und Co. zurückkämen.

Folgt man den Aussagen von CDU und FDP, dass wir ein exportorientierter Staat seien oder zu sein hätten, dessen Export vor allem aus Technologie-Know how bestehe, so ist es wohl weniger schwachsinnig.

Allerdings teile ich deine Meinung: Es gibt zu viele von "uns".

@pundV:
Zitat:
Die einzige richtige Lösung ist, dass jeder Student die gesamten Kosten für sein Studium nicht tragen muss (auch nicht seine Familie). Dann braucht man keine andere Förderung.

Alles andere ist ungerecht.

Finanzierung?

Das Zuschussmodell, das es wohl eine kurze Weile während ... Schmidt? Brandt? gab, hatte sich ja nicht lange finanzierungstechnisch durchhalten lassen.

Anschließend wurde - so meine ich erinnern zu können, auf zinslosen Kredit umgestellt. Dann auf verzinsten Kredit - wobei ein Teil der Zinsschuld erlassen wurde, sofern die Zurückzahlung in einem Rutsch erfolgte.

@tim:
Zitat:
Was braucht ein Student, um zurecht zu kommen? Mit Wohnkosten? 500 EUR? 800 EUR? 1.000 EUR? Wer scheitert, steht nach Deinem Vorschlag nicht nur ohne Ausbildung da, sondern hat zudem auch Schulden von vielleicht 30.000, 40.000 oder gar 50.000 EUR an den Hacken.

Hm, ich versuch' mal ...

250 Euro (subventioniert, Studentenwohnheim) bis 400 Euro (Privatbudenmarkt) Miete.
Krankenversicherung (bis 25. Lebensjahr über Eltern?), 150 bis 200 Euro (jung!)
Essen (Mensa, subventioniert, 3 Euro/Mahlzeit) (Privatmarkt, 4 bis 8 Euro pro Tag / alle Mahlzeiten - mehrere vorausgesetzt)
Studienunterlagen: Bücherausleihe, Kopien, Stifte etc. : 25 Euro / Monat

Hinzu kommen (seit Rot-Grün Schröder? ... weiß nicht mehr) die Studiengebühren (die in Hoheit der einzelnen Hochschulen festgelegt werden?)

Hach, ist zu spät. Die Restposten ergänzen andere (oder korrigieren meine vorhandenen Posten realistischer).

Vor Jahren las ich mal, das billigste Studienfach sei Agrarwissenschaften, das teuerste Zahnmedizin.

Vorteil von Zahnklempnern und den anderen Medizinern (erinnernd): Man konnte sich gut mit denen über Biowissenschaften und auch ein bisschen Naturwissenschaften, darüber hinaus, unterhalten.
Nachteil: Mit erfolgreichem Abschluss des Studiums wurden etliche von ihnen arrogant.
("Juristen" waren das zwar bereits im ersten Semester - aufgrund des Kontostands ihrer Eltern icon_biggrin.gif - Die "Elite" halt. icon_biggrin.gif )

@ralf:
Vorsicht bitte bei Lästereien über die Berufsschule! Das ist eine sehr sinnvolle Einrichtung, die einen Interessensabgleich zwischen dem Lernbedürfnis der Schüler und dem Produktivitätsbedürfnis der Unternehmen vornimmt.

Zu dem Lehrgeld, das "damals" hätte lehrlingsseitig bezahlt werden müssen: Ich jobbte mal in den Semesterferien in einer Schlosserei. Der Lehrling hat da GAR nix gelernt. Von den Gesellen wurde er schikaniert und zum Essen kaufen eingesetzt. Und der Chef hat ihn kehren lassen.
Mittags hab ich ihn zwingen müssen, im Betrieb zu bleiben. Und hab demonstrativ seinen "Job" des Essenholens übernommen. Im Gegenzug konnte ich mit den Gesellen verhandeln, dass die dem was FACHLICHES beibringen (Flexen, Schweißtechnik, Messen, richtige Einstellung des Metallbohrers etc.) Hat ich AUCH innere Überwindung gekostet. Denn es hätte mir mehr gebracht, den Lehrling seinem Schicksal zu überlassen und die Zeit, wo der Chef weg war, auszunutzen, um mir SELBST E-Schweißen beibringen zu lassen (Hey, da kann man geile Schweißnähte mit machen! Und viel einfacher als mit Elektrode -> Scheiß Hängenbleiberei!)

Beitrag 23 April 2010 03:27 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif

@tim:
Zitat:

Zudem hatte ich es mir erlaubt, auch Vorlesungen zu besuchen, die nicht "prüfungstaktisch" sinnvoll waren, von denen ich aber immer noch zehre. Das alles entfiele (wobei die neue Bachelorausbildung wohl ohnehin bereits entsetzlich verschult ist).

Es gibt da sicher Mittelwege.
Ich habe es so in Erinnerung, dass die Geisteswissenschaftler (inklusive insbesondere der Juristen) schon immer fröhlich vor sich dahinstudierten (solange Geld da war), während im naturwissenschaftlichen Bereich und in der Medizin zur Hälfte des Vordiploms (bzw. Physikums, 1. Teil Vorklinikum?) bereits Klausuren angesagt waren, deren Ergebnis darüber entschied, ob man weiterstudieren durfte oder nicht.

Ich persönlich gebe zu, noch heute manchmal Horrorträume von der VWL-Klausur zu haben (Ich hätte sie wegen Unbehagens "versehentlich" vergessen und würde mir dringend vornehmen, die doch mal endlich abzuhaken - hoffend, ein unbekannter neuer Professor würde ähnlichen Stoff durchnehmen wie die zu "meiner Zeit". Das dass als illusorisch in meinem Traum klargestellt wurde - unterblieb. Denn damals war noch Keynes in (Heut wohl schon WIEDER) - und bis vor kurzem "Spieltheorie", neben dem diversen neoliberalen Unfug von US-Prägart ... Angebotsorientierung - volkswirtschaftlich gesehen albern.

Preiselastizitäten von Angebot und Nachfrage unterschiedlicher Güter. DAS - war ein schönes Thema - denk ich gerade.
Jedenfalls: VWL - ein Horror. Da war Mathe und Physik noch ein Klacks dagegen. Und BWL natürlich auch.

Genau an diesen drei Fächern scheiterten die von uns, die scheiterten. Möglicherweise, weil sie nebenher zu arbeiten gezwungen waren - und die Zeit für die Klausurvorbereitung schlichterdings fehlte.

@ralf:
siehe Vorposting:
Korrigierte Verschreiber "E-Schweißen" in Schutzgas.

Beitrag 23 April 2010 03:59 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
@ralf:
Vorsicht bitte bei Lästereien über die Berufsschule! Das ist eine sehr sinnvolle Einrichtung, die einen Interessensabgleich zwischen dem Lernbedürfnis der Schüler und dem Produktivitätsbedürfnis der Unternehmen vornimmt.


Das hast Du mich falsch verstanden. Das sollte keinesfalls eine Lästerei gegen die Berufsschule sein (wobei ich in meiner Lehre die Berufsschullehrer als hoch inkompetent erlebt habe - selber keinerlei praktische Berufserfahrung und dann anderen erklären wollen, wie das alles geht).
Mir ging es nur darum, aufzuzeigen, dass die Azubis Ihre Berufsausbildung auch bezahlt bekommen und daher entsprechende Vorwürfe in Richtung Studenten nicht angebracht sind.
Und das es bei der Berufsausbildung erhebliche Qualitätsunterschiede zw. den Ausbildungsbetrieben gibt, das ist ein andere Thema.



Tim hat folgendes geschrieben::
Was muss das aber für ein Gefühl sein, bei jeder Klausur zitternd daran zu denken, dass man im Falle des Scheiterns Riesenschulden hat?

OK, das ist ein Problem. Da kann man evtl. in den ersten beiden Semstern eine weniger harte Regelung einführen, damit die Studenten Zeit haben festzustellen, ob Sie für Ihren Studiengang wirklich geeignet sind, oder ob Sie evtl. doch besser einen anderen Ausbildungsweg einschlagen sollten. Aber spätestens dann muss jemand selber erkennen, ob er es schaffen kann oder nicht. Härtefallregelungen für z.B. längere krankheitsbedingte Studienunterbrechung o.ä. sind sicherlich auch sinnvoll.



Tim hat folgendes geschrieben::
Schließlich tönen vor allem SPD und Grüne, dass es in Deutschland viel zu wenig Akademiker gäbe

Was ich mich immer wieder frage: Gehen die Leute, die so etwas fordern, davon aus, dass unbegrenzt viele Menschen in Deutschland die nötigen geistigen Voraussetzungen für ein Studium mit sich bringen?
Man kann sicherlich durch eine verbesserte Schulausbildung das geistige Potential der Kinder und Jugendlichen besser zur Entfaltung und somit etwas mehr Menschen zur Hochschulreife bringen. Aber dadurch steigt nicht die durschnittliche Intelligenz der Menschen.
Wenn im Studium also ein gewisses Qualitätsniveau gehalten werden soll (und genau dass ist in einem Land wie Deutschland zwingend erforderlich), dann gibt es eine natürliche Grenze an Menschen, die überhaupt für ein Studium geeignet sind. Die Forderung, dass möglichst viele Menschen studieren sollen, geht nur über ein Absenken der Studienanforderungen. Und dann bewegen wir uns irgenwann auf dem Niveau einer Afrikanischen Busch-Uni.

Eines müssen wir ganz klar sehen: Früher war die Hauptschule die Regelschule und Realschule und Gymnasium war für die etwas besseren. Dass inzwischen die Realschule als das Mindestmaß angesehen wird und die Hauptschule oftmals Schüler entlässt, die früher auf der Sonderschule gelandet wären, insgesamt also ein Trend zur höhreren Schulausbildung besteht, hat nicht damit zu tun, dass die Schüler intelligenter geworden sind. Sondern hier wurden in den letzten Jahren einfach die Anforderungen an die Schulausbildung abgesenkt. Vor 30 Jahren war ein Hauptschulabschluß der Regelfall bei Lehrlingen im deutschen Handwerk. Heutzutage sind viele Jugendlichen mit Hauptschulabschluß üerhaupt nicht ausbildungsfähig, weil grundlegende Rechnen- und Schreibfähigkeiten fehlen!

Beitrag 23 April 2010 06:51 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

@ Ralf: So ist es. Ganz genauso.

Das ist auch der Grund dafür, warum ich Gesamtschulen für eine (gutgemeinte) Illusion halte.

Gruß
Tim

Beitrag 23 April 2010 08:02 
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