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Bayerns "Rauchverbot" ... Was steckt soziologisch dahinter?
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
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Bayerns "Rauchverbot" ... Was steckt soziologisch dahinter?

Diskreditierung d. demokratischen Mittels "Volksentscheid"?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,704835,00.html

Warum erinnert mich das (Entschuldige Elmar, ich weiß ...) ans "Dritte Reich"?

Wieso wird ein vergleichsweise unwichtiges Thema (ebenso z.B. Fußball) DERART hochgepusht?

Warum wollen Mehrheiten Minderheiten aufzwingen,

- welche Kleidung sie zu tragen haben? (und welches Ausmaß davon)
- wie sie zu leben haben?
- was sie zu glauben haben?
- wie sie zu riechen haben?
- wann sie zu leben und zu sterben haben?

Warum möchte eine große Gruppe konsumierender Menschen Unternehmern vorschreiben, wie diese ihr Geschäft zu führen haben - anstatt einfach die Produkte, die diese Unternehmer anbieten, NICHT nachzufragen?

Warum gründen "Nichtraucher" nicht einfach "Abstinzler-Clubs" - anstatt "Rauchern" (Welch eine abstruse Kategorisierung von Menschen!) verräucherte Kneipen zu verbieten?

Warum gehen Menschen überhaupt in Kneipen? Heißt deren Beruf "Freizeit"?

Warum nur habe ich den Eindruck, dass da Blockwart- und Denunzianten-Mentalität hoffähig gemacht werden soll?

Mich erinnert das Ganze auch ein wenig an die CO2-Thematik. Der Effekt der Klimaaufheizung durch ausgerechnet CO2 ist m.E. ebenso umstritten.

Beitrag 06 Juli 2010 09:34 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
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PS:

Und warum werden mir die Spezialdemokraten und die Öko-Fritzen von den satten und gemästeten Beamten-Grünen immer unheimlicher?

Wie kommen die dazu, ein so unwichtiges Thema zu verwenden, um einen Gängel-Mob politisch-korrekter Gutmenschen gegen die Schwarz-Geld-Regierung in Stellung zu bringen? Wollen die das Mittel "Volksentscheid" lächerlich machen mit so etwas UNWICHTIGEM?

In den 1970-ern, zur Zeit der Ölkrise, machte sich die Zeitschrift "Pardon" (Nachfolger: "Titanic") bereits lustig über Öko-Faschisten, die jedem einzelnen Bürger mit einer Gesinnungs- und Handlungspolizei hinterherschnüffelten. Um zu schauen, wann "der Bürger" kacke. Und vieviel. Und viewiel Wasser er beim Spülvorgang seiner Exkremente verwende.

Ich erinnere mich auch, wie Heiner Geißler (noch als Beißhund Kohls) den "Grünen" faschistische Grundelemente attestierte. Manchmal denke ich heute: Könnte er den richtigen Riecher gehabt haben?

Beitrag 06 Juli 2010 09:54 
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PundV






Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 887
Wohnort: Großraum Frankfurt am Main


germany.gif
Re: Bayerns "Rauchverbot" ... Was steckt soziologisch dahinter?

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Diskreditierung d. demokratischen Mittels "Volksentscheid"?

Wieso wird ein vergleichsweise unwichtiges Thema (ebenso z.B. Fußball) DERART hochgepusht?


Weil das Volk das will. Jaja, wenn der Ausgang dir nicht gefällt, das Prinzip
in Frage stellen, aber sonst das Prinzip für wichtig erklären, wenn du dir
etwas davon versprichst und auf "die Parteien" schimpfen. Sehr glaubwürdig.

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Warum wollen Mehrheiten Minderheiten aufzwingen,

- welche Kleidung sie zu tragen haben? (und welches Ausmaß davon)
- wie sie zu leben haben?
- was sie zu glauben haben?
- wie sie zu riechen haben?
- wann sie zu leben und zu sterben haben?

Warum möchte eine große Gruppe konsumierender Menschen Unternehmern vorschreiben, wie diese ihr Geschäft zu führen haben - anstatt einfach die Produkte, die diese Unternehmer anbieten, NICHT nachzufragen?


Darum geht es beim Rauchverbot nicht. Es geht darum, dass Nichtraucher
dem Rauch nicht ausgesetzt werden. Von mir aus könnten Gaststätten, die
nur einen Mitarbeiter (also den Eigentümer) haben, selber entscheiden. Ich
kann aber die Wut verstehen. Selbst draußen wird man vollgepustet von
den rücksichtslosen Rauchern, die denken, weil sie draußen sind, müssen
sie nicht darauf achten, dass sie anderen Leuten den Rauch ins Gesicht
blasen. Die eigene Freiheit hört dort auf, wo die Freiheit anderer
eingeschränkt wird.

Innerhalb deiner eigenen 4 Wände steht es dir frei, dich zu vergiften,
wie du es möchtest.

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Warum gründen "Nichtraucher" nicht einfach "Abstinzler-Clubs" - anstatt "Rauchern" (Welch eine abstruse Kategorisierung von Menschen!) verräucherte Kneipen zu verbieten?


Denke vielleicht an das Personal. Vielleicht sollten wir die
Sicherheitsbestimmungen in Kernkraftwerken liberalisieren---wir haben ja
zu viel Bürokratie, wie du und die FDP immer behaupten. Wer keine Lust
auf Strahlung hat wird ja nicht gezwungen dort zu arbeiten.

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Warum gehen Menschen überhaupt in Kneipen? Heißt deren Beruf "Freizeit"?


Also erst die Freiheit propagieren, dann Leute kritisieren, wenn sie die
Freiheit nutzen. Was hast du neulich geraucht?

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Warum nur habe ich den Eindruck, dass da Blockwart- und Denunzianten-Mentalität hoffähig gemacht werden soll?


Weil du unter Wahnvorstellungen leidest? Hast du auch den Eindruck
gehabt, wenn Leute die Polizei rufen, wenn sie sehen, dass jemand
zu Tode geprügelt wird? Bloß nicht denunzieren, egal wie viele Leute
sterben.

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Mich erinnert das Ganze auch ein wenig an die CO2-Thematik. Der Effekt der Klimaaufheizung durch ausgerechnet CO2 ist m.E. ebenso umstritten.


Elvis lebt.

Beitrag 06 Juli 2010 10:00 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif

@pundV:

icon_biggrin.gif Na, ich schätze ja z.B. deine und Calcits Beiträge recht stark. Und freue mich immer, wenn da mal KEINE Geo-Koordinaten zu bestimmten Standorten (oder ähnliches) drin auftauchen. icon_wink.gif

Finde deine Entgegnung durchaus originell und zielsicher.

Nun, ehrlich gesagt: Ich wollte NICHT mit dir abends an einem knisternden Lagerfeuer sitzen (Ich hätte Angst, du würdest dich über den Rauch beschweren oder mich beim Ordnungsamt anzeigen, ich würde das Klima aufheizen, durch Sauerstoff-Zufuhr an organisches Material ... oder so ... icon_wink.gif )

EINE Bitte hätte ich allerdings an dich: Bitte nenn mich nicht im gleichen Atemzug mit der schrillen Korruptionsschwuchtel - von wegen "du und die FDP" ...)

Diejenigen, die sich in der FDP mit dem Thema der (GEISTES!)freiheit auseinandersetzten, waren dort immer in der Minderheit. Bis 1982 erschien es mir zwar anders ...

Was wohl richtig ist: Ich hatte lange Jahre eine große ideelle Nähe zum sog. "Freiburger Kreis":
http://de.wikipedia.org/wiki/Freiburger_Kreis_%28Forum%29

Ich bin Rheinländer mit Leib und Seele. Von wegen "Lewwe unn lewwe losse". Wenn in Nordrhein-Westfalen eine bayernhafte Fundamentalisierung einsetzt (In CSU-Kreisen hätten man sie wohl "Volksfrömmigkeit" betitelt), so darfst du nicht erwarten, dass ich das goutiere.

Zitat:
Also erst die Freiheit propagieren, dann Leute kritisieren, wenn sie die
Freiheit nutzen. Was hast du neulich geraucht?

Oh, wie du irrst! Wie kann man ein Gegenüber SO missverstehen!

Ich habe NIEMALS die Freiheit propagiert! Davor habe ich zu großen Respekt vor diesem hochabstrakt daherkommenden, unmenschlichen Riesenkonstrukt. Wer die Freiheit kennt, hat gelernt, sie zu fürchten. Die Freiheit AUSZUHALTEN, erfordert große Tapferkeit.

Ansonsten fällt mir zum Thema irgendwie wieder die Rede des Grafen aus Luise Rinsers "Bruder Feuer" ein ... und Mustafa Kemal Atatürk ...


Übrigens kenne ich einige Kiffer, die fanatische Nicht-Raucher sind. Komische Frontenverläufe - nicht nur zwischen Nichtrauchern und Rauchern. Auch zwischen Gruppen, die Unterschiedliches rauchen, aus unterschiedlichen Gründen. Die einen konzentrieren sich, indem sie dem Verstand eine spirituelle Basis schaffen. Die anderen wollen bunte Bilder sehen und lustigen Blödsinn erzählen ...

Beitrag 06 Juli 2010 10:13 
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Tim007



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Zumindest in dieser Hinsicht sind wir einer Meinung, Pan.
Hm. Hoffentlich färbt es nicht ab ...

Ich bin selbst Nichtraucher. Und trotzdem ...
Wenn mir eine Kneipe zu verqualmt ist, gehe ich eben in eine andere.
So einfach ist das.

Ich kann aber doch einem Gastwirt, der eine Kneipe auf eigenes Risiko hin unterhält, nicht vorschreiben, ob er Aschenbecher hinstellen darf oder nicht. Oder Gästen, wie vernünftig oder unvernünftig sie zu leben haben.

Und wie ist das mit Alkohol? Oder Skateboardfahren? Oder Skilaufen?

Diese stete Bevormundung durch andere ist für mich unerträglich.

Woran liegt es nur, dass einige ganz scharf darauf sind, von anderen gegängelt zu werden??? Und zu gängeln???

Gruß

Tim

Beitrag 06 Juli 2010 11:30 
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Dissel
Ehemaliger User










Re: Bayerns "Rauchverbot" ... Was steckt soziologisch dahinter?

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Diskreditierung d. demokratischen Mittels "Volksentscheid"?

Mich erinnert das Ganze auch ein wenig an die CO2-Thematik. Der Effekt der Klimaaufheizung durch ausgerechnet CO2 ist m.E. ebenso umstritten.


Das ist nicht umstritten, das zu behaupten (Merkel und Konsorten) ist die größte Volksverarsche seit gedenken.

Zum Volksentschaeid gab es ja nur zwei Möglichkeiten:

1.: Ja zum Rauchverbot oder

2.: Ja zum Rauchverbot.

Der Unsinn hoch 10.

Jeder Wirt muss selbst entscheiden können, alles andere ist... tja, wurde ja schon erwähnt.

Beitrag 06 Juli 2010 13:07 
 
 
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Bummler



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Tim007 hat folgendes geschrieben::
So einfach ist das.


Also das ist alles andere als einfach. Ein Raucher entschuldigt sich nicht, wenn er mich an der Fußgängerampel mit seinem Rauch belästigt. Ihn interessiert es nicht mal. Ich bin von einem Raucher schon mal mit Qualm angeblasen worden, als ich ihm sagte, das mich der Rauch stört.
Raucher werden es nicht einsehen, das sie rücksichtslos und lebensgefährlich (für andere) sind. Das ist der Punkt.
Mir persönlich ist es egal, ob einer raucht oder säuft oder sonstwas macht. Nur möchte ich nicht daran beteiligt werden.

Ich furze ja auch nicht in der Kneipe.


Also ist das Rauchverbot die logische Maßnahme auf die Rücksichtslosigkeit der Raucher, nicht mal aller, aber einiger und alle müssen darunter leiden.

Von einer
Zitat:
Diskreditierung d. demokratischen Mittels "Volksentscheid"?

kann also überhaupt nicht die Rede sein, sondern nur von einer logischen Konsequenz zur Verweigerung der Einsicht, das Rauchen schädlich ist.

Und die
Zitat:
... stete Bevormundung durch andere...

ist nur Ausdruck einer Freiheit, die auf Kosten der Sicherheit anderer geht.

Wieso soll ich eine andere Kneipe suchen, nur weil jemand sein gesundheitsschädliches "Hobby" gemütlich findet?

Das sehe ich nicht ein.

Gruß vom Befürworter des allgemeinen Rauchverbotes
Bummler

Beitrag 06 Juli 2010 13:48 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Du bleibst wenigstens konsequent, Bummler.

Doch einmal unter uns:

Meinst Du tatsächlich, dass jemand krank wird, weil ein anderer an der Fußgängerampel raucht? (Und zum Gestank: sollte dann nicht auch Knoblauch verboten werden?)

Warum forderst Du nicht ein generelles Autoverbot? Ich bin derzeit unmotorisiert (wer saß eigentlich mit Frau Käßmann im Wagen? ... Nein, andere Gründe), störe mich sehr am Lärm und Gestank der Autos, käme jedoch nicht auf die Idee, deshalb vergleichbar herumzupöbeln wie die selbsternannten Gesundheitsapostel.

Und wer, meinst Du, betreibt die Kneipen? Wer hat das Hausrecht? Wer muss blechen, wenn die Gäste fernbleiben? Wer steht sich bis in die Nacht die Füße in den Leib? Und dann soll so einem Kleinstunternehmer vorgeschrieben werden, keine Aschenbecher mehr aufzustellen, nur weil einige Gäste nicht gewillt sind, zur nächsten Kneipe zu wackeln?

In Behörden und Betrieben verstehe ich das ja noch, da es am Arbeitsplatz oder zu Behördengängen keine entsprechenden Alternativen gibt. Doch wie kommt jemand dazu, mir vorschreiben zu wollen, was ich meinem Körper antue?

Es grüßt

Tim

Beitrag 06 Juli 2010 14:05 
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Fred
Ehemaliger User










Ich stimme dem Vorredner zu. Rauchen in geschlossenen Räumen, in denen sich andere (fremde) Leute befinden, ist vorsätzliche Körperverletzung, und das kann man kaum mit "Freiheit" oder ähnlichem rechtfertigen.

Dass jetzt ausgerechnet die Linksten der Linken hier gegen das Ergebnis eines Volksentscheides meckern, ist erstaunlich. Die Grünen in Hamburg sind zur Zeit auch gar nicht so froh darüber, dass sie den VE hier durchgeboxt haben, der ihnen nun (mit der Schulreform) zum wiederholten Mal um die Ohren fliegt.

Ich gehe einen Schritt weiter und behaupte: selbst wenn das Volk mehrheitlich gegen das Rauchverbot entschieden hätte, hätte der Staat ein solches beschließen müssen. Schließlich geht es nicht nur um die Gesundheit der Nichtraucher, sondern um Milliardenkosten um Gesundheitsbereich, die durch das Rauchen direkt an Rauchern verursacht werden. Für die eingesparte Summe könnte man wohl den einen oder anderen Lehrer einstellen, an regenerativen Energien forschen oder die Kassenbeiträge senken.

EDIT: der "Vorredner" ist Bummler, nicht Tim.

Beitrag 06 Juli 2010 14:10 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Wenn die fremden Leute freiwillig in verräucherte Spelunken gehen, ist es deren Sache, Fred. Es zwingt einen keiner, es ihnen gleichzutun.

Und wenn Du die Kosten ansprichst:
Die Kosten, die durch Alkohol verursacht werden, sind weit höher. Fast drei Mio. Alkoholkranke! Warum nicht auch ein rigoroses Alkoholverbot? Eine Fahne an der Fußgängerampel, alkoholbedingte Unfallopfer, Handgreiflichkeiten unter Sprit ...

Doch wenn ich einmal makaber sein darf: nichts ist teurer als Leute, die lange leben. Dir (und allen anderen auch) natürlich ein ewiges Leben wünschend: was meinst Du, was die kosten? Weit mehr als jemand, der gerade noch einige Wochen die Rente genießen darf. Wir sind zwar Papst, jedoch nicht Helmut Schmidt.

Allerbeste Grüße

Tim
(Nichtraucher)

Beitrag 06 Juli 2010 14:20 
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Oscar



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Beiträge: 4331
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Bei einer Beteiligung von 37,7 Prozent und von diesen mickrigen 37,7 % stimmen 61% mit ja, da kann man beim besten Willen nicht von "Volksentscheid" sprechen.
Das ist eine Farce!
Wie war das eigentlich mit dem Hausrecht und dem Schwimmbad???
Da akzeptiert ihr das Hausrecht und zieht euch ne Badehose an, in der Kneipe zählt es auf einmal wieder nicht.
Schon komisch.
Mir ist es ja egal, ich geh eh kaum in Kneipen, aber wenn ich Wirt wäre möchte ich schon bestimmen können ob ich ne Nichtraucherkneipe, ne Qualmhöhle oder beides in 2 getrennten Räumen haben will.
Und wenn so ne Kacktolische Sekte nur Leute einstellt die deren Gesinnung entsprechen, dann kann auch ein Wirt eben nur Raucher als Kellner einstellen.
In der Küche herrscht eh Rauchverbot.

Beitrag 06 Juli 2010 14:30 
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Oscar



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 12.04.2005
Beiträge: 4331
Wohnort: auf dem Vulkan


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Irgendwas senken könntest du nicht, da automatisch die Tabaksteuer wegfällt.

P.S.:@Tim lol die Kirchenfinanzierung ist auch teuer. icon_lol.gif

Beitrag 06 Juli 2010 14:34 
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Bummler



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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2367
Wohnort: Lübben


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Tim007 hat folgendes geschrieben::


Doch einmal unter uns:

Meinst Du tatsächlich, dass jemand krank wird, weil ein anderer an der Fußgängerampel raucht? (Und zum Gestank: sollte dann nicht auch Knoblauch verboten werden?)



Nun ja, die Statistik...Du weisst, das passives Rauchen auch zu den Risikofaktoren zählt. Ob da die Ampel, das Buswartehäuschen, der Balkonnachbar oder der Nachbar auf der FKK-Liegewiese (Bezug zum Forum!) usw. schon ausreichen, weiß ich nicht. Aber darum ging es mir eher weniger. Sondern darum "rücksichtsvoll" zu sein. Eine menschliche Eigenschaft die ich bei Rauchern vermisse. Und bei abhängigen Knoblauchessern. icon_lol.gif

Zitat:
Warum forderst Du nicht ein generelles Autoverbot?


Ich fordere gar nichts, höchstens befürworte ich etwas. Im Falle des Autos, ein Tempolimit. Also wenn mich jemand fragen würde, so Tempo 100? icon_lol.gif icon_lol.gif

Zitat:
vergleichbar herumzupöbeln wie die selbsternannten Gesundheitsapostel.


Also jetzt hab ich mir den Artikel nochmal durchgelesen, aber Pöbeleien nicht bemerkt. Was meinst Du?

Zitat:
Wer muss blechen, wenn die Gäste fernbleiben?


Ist auch widerlegt. Die Gästezahlen bleiben gleich oder steigen sogar.

Zitat:
Doch wie kommt jemand dazu, mir vorschreiben zu wollen, was ich meinem Körper antue?


Des Volkes Wille, tja dumm gelaufen, aber so ist halt Demokratie! icon_lol.gif icon_lol.gif icon_lol.gif

Fred hat folgendes geschrieben::
Dass jetzt ausgerechnet die Linksten der Linken hier gegen das Ergebnis eines Volksentscheides meckern, ist erstaunlich.


Falls Du wieder mich meinst, ich bin für das Rauchverbot, nicht dagegen. icon_eek.gif

Gruß
Bummler

Beitrag 06 Juli 2010 14:53 
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Fred
Ehemaliger User










Stimmt, ich vergaß, Du bist ja eigentlich sogar noch linker als Pan meets Lilith... also, die Rauchverbots-Emotionen scheinen unabhängig von der politischen oder religiösen Ausrichtung zu sein, wie schön.

Dass die Kneipen alle pleite gehen, glaube ich nicht, im Gegenteil, ich gehe jetzt öfter in die Kneipe als vorher, und eine Menge Nichtraucher sicher auch. Und wenn die Zigaretten-Junkies nicht mehr kommen, weil sie zum Rauchen vor die Tür müssen (was auch sehr kommunikativ wirken kann), sollen sie ihr Bier eben zu Hause schlürfen.

Alkoholverbot? Nun ja, durch das Trinken von Alkohol schädige ich zunächst mal nicht die Gesundheit meines Nebenmannes. Von mir aus gerne ein Verbot ab einem bestimmten Pegel, wo einige dann anfangen, andere zu gefährden. Nicht sehr praktikabel, aber das wäre wohl die Alternative.

Mit dem Rauchen ist es aber anders. Jeder könnte von mir aus so viel rauchen wie er wollte, wenn er nicht ausatmen und die Luft verpesten würde. Das stört die Nichtraucher direkt und unmittelbar, und das Rauchverbot ist ein guter Schritt gegen die von Bummler schon beschriebene latente Raucher-Arroganz ("geh doch weg wenn ich hier die Luft verpeste und es Dir nicht passt!").

Erstunlich übrigens, dass als Argument gegen das Rauchverbot immer irgendwelche seltsamen Vergleiche (Straßenverkehr, Alkohol) herhalten müssen. Die Raucher dürfen ja weiterhin rauchen. Nur eben draußen. Ich fahre auch nicht mit meinem Fahrrad in die Kneipe oder trinke am Schießstand oder beim Fallschirmspringen Alkohol.

Beitrag 06 Juli 2010 17:18 
 
 
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marinade






Anmeldungsdatum: 17.06.2010
Beiträge: 441
Wohnort: nlöK


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Zitat:
Was steckt soziologisch dahinter?


Warum gerade soziologisch? Oder anders gefragt: inwiefern läßt sich das von der Psychologie, Philosophie, Politik und Wirtschaft abgrenzen und rein soziologisch betrachten?

Generell erscheint mir die Raucher gg. Nicht-Raucher-Thematik als sicheres Zeichen, wie ver****** das deutsche Volk mittlerweile schon ist. Teilen und herrschen, so bekommt man alles platt.

Viele Grüße von Marinade

Beitrag 06 Juli 2010 18:29 
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