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FKK und Bilderstreit
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
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switzerland.gif
Leben: nasskaltes Regenwetter und Krebs - Carpe diem

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich finde die Vorstellung, dass sich das Leben nicht darin erschöpft,... sich ... durchzumogeln, ... um sodann mit einem verbitterten Gesichtsausdruck den Löffel abzugeben


Hallo Tim

Es sind immer wieder Deine Beiträge, die mich verlocken, hier was zu schreiben:

Wenn sich das Bild vom Leben hier auf unserem blauen Planeten für Dich auf die geschilderten Banalität beschränkt, verstehe ich schon, dass Du auf was besseres in einem imaginären Jenseits hoffst.

Ich meinerseits kann nicht genug bekommen vom Leben hier, selbst wenn es so beschissene Dinge bringt wie nasskaltes Regenwetter und Krebs. Nein, den Löffel geb ich nicht so schnell ab, denn nach dem Regen kommt Sonne, und auch der Krebs wird mir die Möglichkeit lassen, mich noch einige Jahre mehr als nur durchzumogeln: Ich lebe hier und jetzt.

So schnell lass ich mich nicht unterkriegen und mich mit der trügerischen Hoffnung auf ein Jenseits abspeisen.

Carpe diem
Puistola

Beitrag 02 September 2010 12:53 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
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germany.gif

@ Ralf:

Wie... Was ...?
Du trägst keine weißen Tennissocken mehr?

@ Puistola:

Noch eine Banalität (ich hatte das, glaube ich, schon mal irgendwo geschrieben):
Vor geraumer Zeit entdeckte ich in einem Cafe drei Omas mit unglaublichen Hüten (minze, flieder, rose), wie man sie (die Hüte) sich sonst nur auf die Kfz-Ablage legt, um wichtige Papiere zu verbergen.

Alle drei hatten sich nach meiner Erinnerung die Lippen knallrot angemalt, tranken, natürlich mit abgespreitzem kleinen Finger, echten Bohnenkaffee und aßen Bremer Butterkuchen (sowas Leckeres kennt Ihr Qietscher natürlich nicht).

Seither bin ich mir sicher: sowas (und damit meine ich nicht nur den Butterkuchen) bringt die Evolution nicht zuwege.

Natürlich wünsche ich Dir (und den anderen), das weißt Du auch, alles, alles Gute!!! Mir persönlich gibt die Aussicht, dass es letztlich doch ein "happy end" geben wird, jedoch die Leichtigkeit, die mir sonst fehlen würde, um im Leben zurecht zu kommen. (Zumeist jedenfalls.)

Es grüßt

Tim

Beitrag 02 September 2010 14:24 
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


switzerland.gif
Bienernstich und andere kleine Genüsschen des Lebens ...

Tim007 hat folgendes geschrieben::

Alle drei hatten sich ... die Lippen knallrot angemalt, tranken, natürlich mit abgespreitzem kleinen Finger, echten Bohnenkaffee und aßen Bremer Butterkuchen (sowas Leckeres kennt Ihr Qietscher natürlich nicht).


Butterkuchen? Naja, andernorts nennt man das Bienenstich, scheint aber nicht so wichtig, wie das Pendant in der Hansestadt. Schmecklecker.

Deine drei Omas habens erfasst: lange dauert es wohl nicht mehr, umso mehr:

Carpe diem!

Schön, dass auch Du solche banalen kleinen Genüsschen sehen kannst vor all diesem hehren Hintergrund, ganz wie uns Horaz epikureisch empfiehlt:

Zitat:
Frag nicht, denn Wissen ist ein Frevel, welches Ende die Götter mir, welches sie dir, Leukonoe, zugedacht haben, und versuche dich nicht an babylonischer Astrologie! Wie viel besser doch, was immer sein mag, zu ertragen! Ob Jupiter noch viele Winter uns zugeteilt hat oder den letzten, der jetzt an entgegenstehenden Klippen das Tyrrhenische Meer bricht – lebe mit Verstand, kläre den Wein und beschränke ferne Hoffnung auf kurze Dauer! Noch während wir reden, ist die missgünstige Zeit schon entflohen: Nutze den Tag (carpe diem), möglichst wenig leichtgläubig gegenüber dem folgenden!


Das gilt auch gegenüber dem (gewiss, vielleicht oder auch nicht) folgenden Leben im Jenseits:

Carpe vitam

Puistola

Beitrag 02 September 2010 14:56 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Bienenstich mit Butterkuchen zu verwechseln, kann nur einem finnischen Schweizer einfallen.

In heller Empörung

Tim

Beitrag 02 September 2010 18:20 
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Kantianer



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Alter:64

Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 419
Wohnort: Altbayern


germany.gif

Norbert Boxberg hat geschrieben

Zitat:
Ist jemand in der Lage, mir zu erläutern,


Zitat:
Von den Sadduzäern, die behaupten, es gebe keine Auferstehung, kamen einige zu Jesus und fragten ihn:


Zitat:
Um 170 v. Chr. entstand die Partei der Saduzzäer und der Pharisäer. Die Saduzzäer bildeten nur eine kleine Gruppe, die sich aus der wohlhabenden Oberschicht rekrutierte. Sie waren offen für fremde religiöse und kulturelle Einflüsse, arbeiteten mit der römischen Besatzung zusammen und verwarfen gewisse Teile und Lehren des Alten Testamentes
Quelle: Die Geschichte der alten Kirche; Prof. Dr. Thomas Domany


Alles in allem scheint damit klar zu sein es ist nicht ein Problem von jetzt und heute, durch die von einigen geglaubte und gefühlte Erkenntnis, daß die Religion antiquiert ist und nur sie die bessere Einsicht besitzen.

Was damals Sadduzäer oder Pharisäer waren, nennt sich heute Atheist, Pantheist, Agnostiker,. Humanist, Esoteriker, Kreatonist, die Liste ließe sich beliebig weiterführen.

Zitat:
19 Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kein Kind, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.


Dieser Satz ist nur aus dem Kontext von Großfamilien und Sippen zu verstehen. Denn die Frau beispielsweise im Islam, also überwiegend in den arabischen Ländern, wird mit der Heirat nicht nur die Gattin des Mannes sondern genießt die Versorgung durch den Familienclan so lange sie lebt.

Daher ist auch heute noch in arabischen Ländern, das Erbrecht so gestaltet, daß der Bruder des verstorbenen Ehemannes, oder einen von Ihnen alles erbt. Die Frau und die Kinder gehen, nach unserem Sprachgebrauch leer aus. Im Gegenzug muß der betreffende Bruder die Witwe und deren Kinder, wie in der Schrift dargestellt, bis an ihr Lebensende, sie versorgen.

Das zur Frau nehmen bedeutet für die Frau nicht, daß sie nun zum Liebchen oder zur Hure wird. Ist das Überleben der Familie durch die vorhandenen Kinder gesichert, dann lebt sie praktisch wie die Schwester des Schwagers im Haushalt.

Hätte sie sich dem Kinderwunsch verweigert, wäre sie ihrer Versorgungsrechte verlustig geworden.

Es sollte noch hervorgehoben werden, die Vorstellungen von heutiger Sexualität greifen hier nicht. Sie war streng auf das erforderliche Maß der Zeugung beschränkt.

Zitat:
8 Die Frage nach der Auferstehung der Toten: 12,18-27

22 Keiner der sieben hatte Nachkommen. Als letzte von allen starb die Frau.
23 Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.
24 Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes


Hier erweist es sich als nachteilig, daß selbst das Neue Testament von unterschiedlichen Autoren und zu anderen Zeiten verfaßt wurde.

Zitat:
26 Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen,


Damit verweist die Textstelle nur auf die folgende Beschreibung

Darüber was wir von der Auferstehung annehmen dürfen können wir in Lukas, Kapitel 24 Vers 13 – 35 nachlesen. Es sind nur die Gedanken, war uns Jesus ein Vorbild? Sind wir vielleicht einem Hochstapler aufgesessen? Müssen wir nun auch eine Strafe befürchten?

Auf keinen Fall wird von einem Himmel von Weißwürsten, Weißbier und Brezen, wie man in Bayern sagt, gesprochen.

Zitat:
in der Geschichte vom Dornbusch, in der Gott zu Mose spricht: Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs?


Der folgende Link kann bestimmt eine bessere Antwort geben.

http://www.theologie-vision.eu/altestestament/brennender/mose04.html

Zitat:
27 Er ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden. Ihr irrt euch sehr.


Eine richtige Beschreibung ist in Genesis Kapitel 1, Vers 26 und 27 zu finden.

Noch besser erklärt es aber die Philosophie

Zitat:
Die Wirklichkeit eines höchsten moralisch-gesetzgebenden Urhebers ist also bloß für den praktischen Gebrauch unserer Vernunft hinreichend dargetan,


Es muß eine allgemein gültige absolute Wahrheit geben. Nur so macht die Vorstellung von Vernunft, Ethik und Moral einen Sinn.
Denn es kann nicht sein, daß Jedermann sein persönliches Handeln zu obersten Maxime erklärt.

Hierzu merkt Kant dann an, es muß dann auch ein Bonus- und Malussystem geben. Vielfach als Himmel und Hölle bekannt.
Gäbe es keine solche Vorstellung, wäre es sinnlos eine Moral oder Ethik, oder gar die absolute Wahrheit zu formulieren.

Warum Gott uns viel näher ist, als wir glauben, wird in einem der nächsten Beiträge behandelt werden

Beitrag 02 September 2010 20:53 
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Eule



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Beiträge: 1711
Wohnort: Wegberg


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Georg N, mit deiner Aussage:
Zitat:
Mir ging es um die Identität, die leiblich Gestalt annimmt.
übernimmst du jetzt meine Position.

Zitat:
Aber sichelich gehört die Sexualität wesentlich zum Menschen.
Ja, das ist richtig.

Zitat:
Konkret hat Sexualität aber ihre Aufgabe in der Schöpfung, in der besonderen Beziehung zwischen Mann und Frau im Blick auf die Kinder (entsprechend der Frage: Wem gehört nun die Frau?).
Also hier liegst du aber zimmlich weit daneben. Weder ist die Sexualität nur auf die Zeugung von Nachkommen ausgerichtet, noch ist in dem Gleichnis die Frau als Gebärende gemeint. Du solltest eigentlich wissen, dass es hier um die Frage der Versorgung der Frau in ihrem Alter geht.

Dein Bezug auf die Problematik des Bilderstreites ist falsch gesetzt.

Nimm den guten Hinweis von Tim007
Zitat:
Alles irgendwie richtig, zugleich aber auch erschreckend weltfremd.
bitte ernst. Ich würde dieses jetzt viel härter formulieren.

Beitrag 03 September 2010 01:53 
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Georg N



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Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 331



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Sicher wäre zu berücksichtigen, das Unterschiede zwischen Mann und Frau auch in der spontanen Begegnung, im Denken und Empfinden eine Rolle spielt. Diese Unterschiede ergänzen sich. Sie gehören sicher auch wesentlich zur Identität. Aber mir ging es hier eben nur um Begegneung zwischen zwei Menschen. Wenn ich mich unterhalte, Sport treibe oder jemanden ansehe, nehme ich jeden so, wie er ist. Die Frage nach dem anderen Geschlecht ergibt sich erst, wenn an eine verbindlichere tiefere Beziehung gedacht wird, die auf Kinder ausgerichtet ist. In der Freizeit als Naturist mache ich da keine Unterschiede. Die Sadduzäerfrage beinhaltert doch auch, welche Bedeutung diese Bindung in der Ewigkeit hat, bzw. gehört sie wesentlich zur bleibenden Identität. Und hier mag man durchaus der Ansicht sein, dass unsere hier gelebten Beziehungen auch Platz in der Ewigkeit haben. Nur die Identität des einzelnen hängt nicht daran. Hier gelten eben andere Gesetze. So verstehe ich die Antwot jedenfalls.

Beitrag 03 September 2010 08:21 
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Bummler



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Beiträge: 2367
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Kantianer hat folgendes geschrieben::


Es muß eine allgemein gültige absolute Wahrheit geben.



Und ich habe sie gefunden! icon_eek.gif

Gott ist nackt !

Sonst gäbe es ja nicht die Sache mit dem "kein Bild von machen".

Und das ist ja auch ganz logisch! Wer sollte Gott denn ein Gewand schneidern? So als Singel.

Vorrausgesetzt natürlich, das es einen Gott gibt. icon_lol.gif

Gruß
Bummler

Beitrag 03 September 2010 08:37 
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Georg N



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Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 331



germany.gif

@Kantianer
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der sich Mose offenbart als "Ich bin da", ist eben nicht moralische Instanz, sondern begegnende Person. In der Beziehung ist unser moralisches Handeln begründet, nicht in abstrakten Gesetzen von Philosophen.

@Bummler
Von Gott können wir uns kein Bild machen. Wenn er aber in Christus Mensch wurde, hat er uns in ihm ein uns angemessenes Bild hinterlassen. Auf dem Bild, auf dem sein ganzer Körper abgebildet ist (dem Turiner Grabtuch, falls es ein echtes Abbild ist), ist er nackt.

Beitrag 03 September 2010 09:35 
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


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Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


switzerland.gif
Mea culpa, mea maxima culpa!

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Bienenstich mit Butterkuchen zu verwechseln, ...
In heller Empörung


Ich, Bürger eines einfachen Dorfes, wollte nicht den tiefen Glauben eines Bürgers der Heiligen und Hansestadt an das Kultusgebäck niederreissen in die Niederungen eines
ordinären Bienenstichs.

Tim, bestimmt lädst Du mich zu einem Stück Butterkuchen ein, nachdem wir in den Weserdünen das Zähneknirschen (des Sandes wegen) geübt haben werden.

Ich bin bereit zur Konversion zum Butterkuchenkult*, nachdem es mir hiezulande einfach nicht gelingt, den Glaubensstreit zwischen den jeweiligen Anhängern von
Chueche, Dünne, Tülle, Wähe und Waie (was kulinarisch alles die gleiche Barbarei ist) zu lösen.
In Bremen scheint diesbezüglich Friede, Freude, Butterkuchen zu herrschen.
Wie wohltuend das sein muss.

Puistola


*Und schon kommen mir ernsthafte Zweifel: ist das denn gut für die Linie?

Beitrag 03 September 2010 09:43 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
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Wohnort: EUdSSR


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Georg N hat folgendes geschrieben::
@Kantianer
Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der sich Mose offenbart als "Ich bin da", ist eben nicht moralische Instanz, sondern begegnende Person.

Was hat er denn so erzählt, als DU ihm begegnetest? (oder er DIR).

Zitat:

In der Beziehung ist unser moralisches Handeln begründet,

In der Beziehung zu wem oder was?

Zitat:
nicht in abstrakten Gesetzen von Philosophen.

Intellektuell überfordert?
Seit wann legen Philosophen Gesetze fest?
Falls dennoch: Woher weißt du, dass diese "Gesetze" zwangsläufig abstrakt zu sein hätten?
Apollon ist abstrakt. Bisweilen "himmels-entflogen". Dionysos ist konkret. Bisweilen konkret barbarisch.

Zitat:
@Bummler
Von Gott können wir uns kein Bild machen. Wenn er aber in Christus Mensch wurde, hat er uns in ihm ein uns angemessenes Bild hinterlassen. Auf dem Bild, auf dem sein ganzer Körper abgebildet ist (dem Turiner Grabtuch, falls es ein echtes Abbild ist), ist er nackt.

Oh Georg, du bist echt in deiner kleinen Welt gefangen. Wie deine anderen Genossen des Vermutens schmeißt du auch immer jüdischen und christlichen Glauben in einen Pott.

Einen "Christus" gibt es nur in eurer Vorstellungswelt. Einen Jesus gab es historisch. Zur Frage steht, ob dieser historische Jesus eine Art "Martin Luther" der Juden war, also (wider Willen?) zum märtyrerischen Begründer einer neuen Glaubensrichtung wurde. (Will man christlichen Quellen Vertrauen schenken, so war er jedenfalls kein Aufmüpfender gegen die römische Besatzungsmacht seiner Lebenszeit. Möglicherweise war der Mann einfach ein um Aufmerksamkeit, möglicherweise Macht (gesellschaftlicher Einfluss) ringender einfacher Mann, der zufällig in einem jüdischen Glaubensumfeld geboren wurde, das sich seinerseits mit der Lebenssituation einer römischen Gebietsvereinnahmung zu arrangieren hatte.

Beitrag 03 September 2010 10:01 
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Eule



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Georg N sagt:
Zitat:
Die Frage nach dem anderen Geschlecht ergibt sich erst, wenn an eine verbindlichere tiefere Beziehung gedacht wird, die auf Kinder ausgerichtet ist.
Die einseitige Ausrichtung der Sexualität auf die Schaffung von Nachkommen (so als Beteiligung am Schöpfungsakt verstanden) ist falsch. Die Sexualität hat eine weit größere Bedeutung, als nur der Sicherung der Art. In der vergleichenden Verhaltensforschung wird deutlich, dass bei Primaten, und zu denen zählt auch der Mensch, Sexualität ein bestimmender Faktor im Sozialverhalten darstellt.

Georg, überwinde die moraltheologischen Vorstellungen des ausgehenden 20. Jahrhunderts und wende dich den Erkenntnissen des 21. Jahrhunderts zu.

Beitrag 03 September 2010 19:43 
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Pollux



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Norbert Boxberg hat folgendes geschrieben::
Georg N sagt:
Zitat:
Die Frage nach dem anderen Geschlecht ergibt sich erst, wenn an eine verbindlichere tiefere Beziehung gedacht wird, die auf Kinder ausgerichtet ist.
Die einseitige Ausrichtung der Sexualität auf die Schaffung von Nachkommen (so als Beteiligung am Schöpfungsakt verstanden) ist falsch. Die Sexualität hat eine weit größere Bedeutung, als nur der Sicherung der Art. In der vergleichenden Verhaltensforschung wird deutlich, dass bei Primaten, und zu denen zählt auch der Mensch, Sexualität ein bestimmender Faktor im Sozialverhalten darstellt.

Georg, überwinde die moraltheologischen Vorstellungen des ausgehenden 20. Jahrhunderts und wende dich den Erkenntnissen des 21. Jahrhunderts zu.


rock2.gif

Beitrag 03 September 2010 21:28 
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Pollux



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:45

Anmeldungsdatum: 18.08.2004
Beiträge: 1866
Wohnort: Münster


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Georg N hat folgendes geschrieben::
Die Frage nach dem anderen Geschlecht ergibt sich erst, wenn an eine verbindlichere tiefere Beziehung gedacht wird, die auf Kinder ausgerichtet ist.


Wieso meine ich bloß immer, ich lese gerade bei kreuz.net ? icon_eek.gif

Beitrag 03 September 2010 21:30 
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Georg N



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Mit diesm Blatt möchte ich mich doch nicht wiederfinden. Es scheint mir reichlich primitiv. Ich lese gelegentlich im Zenit. Den kann ich nur weiterempfehlen.

Ich habe auch nicht behauptet, das Sexualität nur zum Zweck der Zeugung angelegt ist, sondern dass sie darauf hin ausgerichtet ist. Sexualität gehört zum Menschen, d. h. in jeder Sympathie spielen sexuelle Empfindungen mit. Deshalb ist eine Sympathie oder Freundschaft noch lange nicht auf Sexualität hin ausgerichtet. Wer nur nach seiner sexuellen Orientierung fragt und aus diesem Blickwinkel nach Kontakten sucht, ist unter Naturisten einfach falsch. Sexuelle Andeutungen sind hier einfach störend, weil sie ein unbefangenes Nacktsein unmöglich machen. Im Gespräch oder beim Sport ist das Geschlecht des Partners völlig unwichtig. Es geht ums Thema und persönliche Begegnung, nicht um Sexualität.

Beitrag 03 September 2010 22:53 
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