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FKK Forum Foren-Übersicht -> Religion

FKK-Gegner unter Christen
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Georg N



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:52

Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 331



germany.gif

Was heißt denn: "sein wie Gott" und was ist "Erkenntnis von Gut und Böse". Das muß nicht Weltenherrscher bedeuten. Vielleicht einfach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Gott will unser bestes. Dazu gibt er uns Gebote. Wir dagegen wollen uns selbst bestimmen, meinen besser zu wissen, was gut für uns ist. Gott läßt uns, aber die Folgen müssen wir tragen.

Beitrag 27 August 2010 06:50 
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Kantianer



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:64

Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 419
Wohnort: Altbayern


germany.gif
Die Sicht eines der Christ und kein FKK-Gegner ist.

Zitat:
Ich habe die Bibel vor den Augen der Christenheit zerrissen,


Seitenverkehrt ist es mir ergangen. Solche die sich als Atheisten oder Ungläubige bezeichneten, richtiger wäre, sie würden sich als unbeirrbare Fundamentalisten sehen, haben mir das Alte und das Neue Testament gerade so um die Ohren gehauen, daß es eine wahre Freude war.

Hatte ich all die Jahre nur an einen schönen Traum geglaubt? Können philosophische Weisheiten durch naturwissenschaftliche Erkenntnisse überholt werden? Muß der Glaube, die christliche Kultur und letztendlich die Kirche obsolet werden?

Was immer wieder unmissverständlich zum Ausdruck kam, wir benutzen den Verstand und keine antiquierten Botschaften.

Durch einen Verweis kam ich von der Theologie zur Philosophie. Da stand auch bei Kant der Satz: sapere aude, (etwa: benutze deinen Verstand). Diese Aufforderung habe ich beherzigt.
Daneben habe ich mich für die Kleider- und Badesitten des Mittelalters interessiert.

Zitat:
Aber in Sachen Freiheitsrechte verstehe ich keinen Spaß !


Was sind Freiheitsrechte? Nur die Akzeptierung der persönlichen Vorstellungen einer einzelnen Person?
Gegenfrage wo bleibt die Freiheit der Person, der sie eingeschränkt wird?.

Schlagen wir doch einmal im Neuen Testament nach:

Wer sein Schwert benutzt wird durch das Schwert umkommen.

Nach heutigem Verständnis, wer sich etwas aneignen will, sei es auch nur eine Zustimmung, muß gewärtig sein, Ablehnung zu erfahren. Im schlimmsten Fall mit weniger Entgegenkommen vorlieb nehmen als erwartet.
Praktisches Ergebnis: es gibt Zwist, Feindschaft, die Ordnungsmacht muß einschreiten.

Hier bietet die christliche Lehre die Regelung durch Gebote an.

Da steht dann sinngemäß: „du sollst eben deine Erwartungen an der Realität ausrichten. Umgekehrt soll der Betroffene seine Vorstellungen nicht zu hoch schrauben.

Es ist eben einvernehmlich zu regeln.

Welcher Weg ist nun der effizientere?

Zitat:
Es ist der Archetyp der "Liebenden Begrenzung".


Was ist daran so verkehrt?
Eine ganz alltägliche Situation, geschehen im Sommer 2010. Der Kreisjugendring hatte. für Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren, eine mehrtägige Kanuwanderung im Programm. Als Betreuer für die Kanufahrten waren, wie in den Vorjahren, Mitglieder des örtlichen Kanuvereins vorgesehen.
Die lehnten dankend ab. Denn die Freiheiten die sich die jugendlichen Teilnehmer in den Vorjahren heraus genommen hatten, waren ein Sicherheitsrisiko. Nur für die Freiheit von Anderen, die zu einem Unfall führen könnte, Bekanntschaft mit dem Staatsanwalt zu machen, ist keinem Menschen zuzumuten.

Also die Veranstaltung fiel ins Wasser.

Zitat:
Jene Gottesbindung ist ein Sklavenvertrag, und ich habe ihn zerrissen.


Wenn Gott, wie die Philosophen erdachten, die Wahrheit ist. Mit welcher Wahrheit müssen wir dann leben bzw. rechnen?

Zitat:
Auch wenn ich dem FKK zugrundeliegenden Freiheitsgedanken mit Christentum, Islam oder Judentum nach wie vor für nicht vereinbar halte.


Für was soll oder muß der christliche Glaube noch alles herhalten?. Sicher ist in den Geboten von der Keuschheit die Rede.
Das mittelhochdeutsche Wort „keusch“ bedeutet etwa soviel rein, unverdorben.

Damit war aber nicht der nackte Körper gemeint. Es ist vielmehr das Spannen, sexistische Witze, von Grabschen bis hin zur Vergewaltigung, gemeint.
Im Mittelalter ging man in das Bad, schon ab der Haustüre, nackt. Was bei Frauen bedeckt sein mußte, waren die Kopfhaare. Waren diese zu sehen, war sie eben obszön.

Pablo Piccasso prägte den Satz:
Zitat:
Nicht der nackte Körper ist obszön, sondern die Betrachtungsweise
.

Die Vorstellung vom prüden Umgang mit der Nacktheit gibt es erst seit dem 16. Jahrhundert. Denn von da ab kam das sich entwickelnde Bürgertum zu Geld und Einfluß. Sie hatten aber, nach der mittelalterlichen Kleiderordnung kein Recht ihren Reichtum durch Kleidung zu repräsentieren.

Daher kommt auch der Ausdruck: „sich nackt zeigen“. Weil man sich nach Ansicht des Betrachters keine angemessene Kleidung leisten konnte.

Warum kam nun die Kirche zu diesen rigiden Moralvorstellungen?
Die reichen Bürger und Kaufleute bestimmten nicht nur das Geschehen in den Städten, sondern nahmen mit Spenden und Zuwendungen Einfluß auf den Klerus.
Nicht umsonst sagt man, wes brot ich esse, dessen Lied ich singe.

Nun noch einige Überlegungen zu der großen Überschrift

Zitat:
FKK-Gegner unter den Christen.



Wem soll nun der Fehdehandschuh gelten?


Müssen sich nun Teilnehmer einer Marien-Fußwallfahrt outen, um als sündige Menschen ausgeschlossen zu werden. Denn bei einer solchen Veranstaltung bin ich einer Frau begegnet, die mir vor Jahren, ab und zu vollkommen nackt über den Weg gelaufen ist.

Wenn ich in diesem Forum richtig gelesen habe, machen evangelische Pfarrer und Pfarrerinnen kein Hehl daraus, daß sie in die Sauna gehen und in den FKK-Urlaub fahren.

Selbst in Altbayern gibt es katholische Landjugendgruppen, bei denen Mädchen und Burschen gemeinsam in die Sauna gehen. Selbstredend treffen sie sich auch am Sonntag in der Kirche.

Diese Liste ließe sich bestimmt noch fortsetzen.

Warum werden hier nicht andere Personen oder Personengruppen angesprochen.

Eine Katarina Witt beispielsweise, hätte sie für den Playboy den Marktwert wenn sie regelmäßig in der Sauna oder dem FKK-Stand anzutreffen wäre.
Nach ihrer Aussage war das in früheren Jahren kein Problem. Nur jetzt sei ihr Bekanntheitsgrad zu hoch um sich einen solchen Luxus leisten zu können.

Oder aber wie die Mutter von, Franziska von Almsick, die im Osten ein Saunadorf betreibt. Hier predigt bestimmt nicht der Pfarrer, die einzuhaltende Moral von der Kanzel. Hier verirrt sich kein Einwohner in die örtliche Saunaanlage.

Ist da nicht eher daran schuld, daß Frau X ihre kleinen Röllchen nicht unverhüllt vor der Nachbarin zeigen will. Oder Herr Y sich von einer anderen Nachbarin sein bestes Stück taxieren lassen will um ihr damit einen Gesprächsstoff für die nächsten Wochen liefert.

So nun habe ich mir meine Freiheit genommen die Wahrheit zu schreiben.

Beitrag 31 August 2010 19:37 
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charly192



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 20.10.2008
Beiträge: 423



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Re: Die Sicht eines der Christ und kein FKK-Gegner ist.

Kantianer hat folgendes geschrieben::
wir benutzen den Verstand


genau, und mein gesunder Menschenverstand sagt mir das die Evolutionstheorie vollkommen unrealistisch ist.

Die Menschen reden immer von sozial und das alles gerecht sein sollte. Die Evolution ist vollkommen ungerecht und ich bin froh da nicht dran glauben zu müssen.

Beitrag 31 August 2010 23:00 
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fkkfan1967
Ehemaliger User










Re: Die Sicht eines der Christ und kein FKK-Gegner ist.

charly192 hat folgendes geschrieben::
Kantianer hat folgendes geschrieben::
wir benutzen den Verstand


genau, und mein gesunder Menschenverstand sagt mir das die Evolutionstheorie vollkommen unrealistisch ist.

Die Menschen reden immer von sozial und das alles gerecht sein sollte. Die Evolution ist vollkommen ungerecht und ich bin froh da nicht dran glauben zu müssen.


Eben, die Menschen reden von, halten sich aber größtenteils nicht selber an ihr gerede.
Ich glaube schon an der Evolutionstheorie, schon alleine weil sich diese mir logisch erklärt und nachvollziehbar ist.
Also an einem Baum der Erkenntniss wage ich doch zu zweifeln, das klingt mir zu Märchenhaft. Und eine "Unbefleckte" Schwangerschaft in den Jahren.
Na, wer war denn damals schon Doktor und konnte "Künstlich Befruchten"?
Da läuten mir doch alle Warnglocken aus dem Märchenland.
Außerdem soll die Arche (Die es wohl wirklich gegeben haben soll) laut einigen Forschern auch ganz woanders gelandet sein als niedergeschrieben.
Nun ja, und dann bleibt noch die Beobachtung in der Natur.
In der Botanik setzt sich auch die stärkere Pflanze durch. Die schwächere wird verdrängt, bis zuir Theoretischen Auslöschung.
In der Tierwelt ist es nicht anders.
Wir Menschen sind Biologisch auch "Nur" Tiere !
Also im Grunde trifft man die Evolotion überall an.
Zudem sagt diese ja nur aus, das durch Gendefekte beim Kopieren
neue eigenschaften entstehen, welche besser oder schlechter sein können.
Und in der Natur setzt sich das bessere dann durch, das schlechtere bleibt auf der Strecke.
Für mich absolut logisch und nachvollziehbar.
Immerhin ist es selbst in der Analogen Technikwelt so, das jede Kopie schlechter wird von der Qualität her, also veränderungen eintreten.
Die Digitale Technikwelt mus ich da mal ausklammern, aber im Grunde gibt es in dieser keine 100% Kopie vom Analogen Derivat. Da jede Digitalisierung eine Menge verluste mit sich bringt.

Ich finde die Evolution im Grunde garnicht Ungerecht. Sie läuft nach bestimmten vorgelegten einfachen Regeln ab ohne Rücksichtnahme auf irgentwas. Gerade dieses finde ich sehr Gerecht.

Beitrag 01 September 2010 05:50 
 
 
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Georg N



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:52

Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 331



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Keine ernstzunehmende Verlautbarung der Kirche stellt die Evolution an sich noch in Frage. Katholiken sind keine Kreationisten. Aber oft läuft unter Evolutionstheorie eine atheistische Philosophie, die sich wenig auf die naturwissenschaftlichen Fakten stützt.

Beitrag 01 September 2010 07:07 
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Puistola



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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
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Nackte Utopie: Freier Kopf und Körper

Pollux hat folgendes geschrieben::

Frei-Körper-Kulur eben nicht nur ohne Höschen (wie Puistola es immer so nett ausdrückt), sondern auch eine Frei-Kopf-Kultur. Und daher ist für mich beides unvereinbar.


@Pollux
Danke für die freundliche Aufnahme meines "Höschens", da waren ja einige hier ganz anderer Meinung.
Ich blas mich nicht gerne auf, aber heute muss ich Dich doch darauf hinweisen, dass nicht nur das "Höschen" sondern auch die "Frei-Kopf-Kultur" von mir stammt, beides also durchaus vereinbar ist.
Ich kämpfe dafür - mit Erfolg, wie mir scheint.


So, und jetzt setz ich noch einen drauf:

FKK: Freier Kopf und Körper. in dieser Reihenfolge.
Gewiss eine Utopie, und ebenso gewiss eine Erstrebenswerte.

Nun wird man einwenden können, Richard Ungewitter befürwortete die Nacktheit, die SED rang sich unter dem Druck der Bürger, Arbeiter und Bauern durch, die Nacktheit zu fördern und Kurt Fischer liebt es immer noch, Heinrich Himmler anzurufen.

Nun, diese Leute mögen FreiKörperKultur schätzen und pflegen, mögen die Nacktheit gar erfolgreich zum zum Sport-, Literatur-, Polit- oder Rassenzuchterfolg geführt haben. Was sie aber gemeinsam auszeichnet, ist, dass sie die Nacktheit nur für bestimmte, genehme Kreise, an bestimmten genehmen Orten vorsehen. Diesen Leuten fehlt(e) der Freie Kopf, um es mal gelinde auszudrücken.

Nicht die Nacktheit an sich ist der Prüfstein, sondern die Akzeptanz der Nacktheit Anderer. Ein Politiker etwa, der sich dem Freisinn zugehörig fühlt, aber sich lauthals öffentlich über nackte Wanderer empört, beweist, dass sein Liberalismus eben nicht wahrhaftig ist, sondern dass er lediglich soweit Freiheit einfordert, wie es seinen eigenen Interessen entspricht. Die sind bekanntlich bei diesen "Liberalen" oft nur wirtschaftlicher Art.
Ein DFK-Präsident, der Nackte öffentlich als Neurotiker und Psychopathen beschimpft steht gefährlich nahe an einem Richard Ungewitter, der die Nacktheit nur einer bestimmten Volksgruppen zugestand. Und auch eine Staatsführung, die die Nacktheit nur zuliess, weil sie den Druck der Bürger, Arbeiter und Bauern fürchtete, liegt nicht fern von diesen Leuten mit dem unfreien Kopf.

Was nun die Christen und ihre klerikalen Organisationen angeht:
Ich sehe nicht den geringsten Zusammenhang zwischen Nacktsein und Christsein. Der Woytila hat das vollkommen klar und seitens der Theologie unwidersprochen formuliert: Nicht auf das Äussere kommt es an, sondern auf die innere Haltung.

Ja, Herr Papst, sie haben recht: Menschlichkeit ist nicht gebunden an Kleider, Rituale, Symbole, Organisationen etc. Sie ist eine Funktion des Inneren.

FKK-Gegner unter Christen sind eben FKK-Gegner, weil sie die Freiheit in ihrer sichtbarsten Form ablehnen. Das empfinde ich als eine menschenfeindliche Haltung.
Christlich scheint mir das nicht zu sein, doch ob solche Leute Christen seien, mögen die Christen unter sich ausmachen.
Mich geht das nix an.


Puistola



PS@PmL:
Verstehst Du nun?
Nacktheit ist lediglich die äussere Freiheit von Textilien, Leder, Latex, Folien, Stahlblech im Sinne von Abwesenheit von Bedeckung.
Nacktheit und deren Akzeptanz ist für mich ein Symbol, für das, was sich im Inneren als Freiheit auswirkt. Nicht der Nackte ist frei, sondern der, der unbefangen mit der Nacktheit - und anderen Arten des Anderssein - umgehen kann:

Freier Kopf und Körper.

Beitrag 01 September 2010 08:19 
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Tim007



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Beiträge: 7783
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Ich lobpreise den Tag, weil nicht einmal Puistola zu entscheiden hat, wer sich Christ nennen darf.

Auch wenn ich mit Nacktheit überhaupt kein Problem habe, sind Menschen, denen es anders ergeht, sicherlich keine besseren oder schlechteren Christen. (Mir fehlt jetzt die Zeit, auf die Frage einzugehen, ob es überhaupt "bessere" Christen gibt, s. Rechtfertigungslehre.)

Und dass ich mit der Ideologie, die mit dem Nacktsein verwoben wird, nichts anfangen kann, hatte ich bereits zum Ausdruck gebracht. Es ist eine Banalität, wie Pan sehr treffend hervorgehoben hat, wenn auch eine sehr angenehme. Mehr nicht.

Wer anderer Auffassung ist, macht sich was vor. Man kann auch "frei" sein, wenn man sich bekleidet wohler fühlt.

Gruß
Tim

Beitrag 01 September 2010 08:58 
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Puistola



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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich lobpreise den Tag, weil nicht einmal Puistola zu entscheiden hat, wer sich Christ nennen darf.
...
Wer anderer Auffassung ist, macht sich was vor. Man kann auch "frei" sein, wenn man sich bekleidet wohler fühlt.


Oh Tim, wie kläglich!

Frei darf sich der nennen, und nur der, der auch seinen "nächsten" Mitbürgern, Nicht-Mitbürgern und auch fernen Mitmenschen die Freiheit zugesteht.
Freiheit beinhaltet auch Nackt zu sein, Christ zu sein, beides oder auch keins von beidem.

Macht ihr Christen untereinander aus, wer sich so nennen darf. Dafür habt ihr ja schon mal dreissig Jahre lange Krieg gegeneinander geführt, grad so, wie es Sunniten und Schiiten gegenwärtig vielenorts belieben zu tun und wie es auf dem Balkan in den 90ern en Vogue war. Jaja, nicht alle Christen sind Kriegshetzer. Hab ich nie gesagt und werd ich nie sagen, eb ensowenig wie ich sowas über "alle" kommunistischen Atheisten oder "alle" Muslime sagen würde.
Ich sag auch nicht, "alle" Nackten seien frei oder "alle" Nackten im DFK lieben Himmler.


ICH glaube aber, kompetent zu sein, dem einen oder anderen die Innere Freiheit absprechen zu können. Namen hab ich im letzten Beitrag genannt, da waren auch Nackte dabei. Noch einen prominenten Namen hab ich genannt. Dem hab ich, trotz etwelcher Bedenken in diese Richtung, die innere Freiheit nicht abgesprochen. Reicht das?

P'la

Beitrag 01 September 2010 09:26 
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Georg N



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Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 331



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Grundsätzlich müssen wir uns unsere Freiheit schon selbst erkämpfen. Natürlich gibt es Dinge, die wichtiger sind als Nacktheit. Natürlich dürfen wir nicht ohne Rücksicht auf die Empfindungen anderer unsere Freiheit ausleben. Wo unser Verhalten als Provokation aufgefasst wird, müssen wir uns Fragen, ob diese Provokation von uns gewollt ist oder angebracht erscheint. Übertreibungen führen oft zu Gegenreaktionen. Das ist wohl auch der Grund, warum sich der DFK-Präsident so gegen Nacktwanderer einspannen läßt (Er befürchtet eine Anfeindung, die dann auch die Verbände trifft). Deshalb müssen wir uns erklären und eine vernünftige Auseinandersetzung führen. Deshalb bemühe ich mich ja auch um eine christliche Sicht des Naturismus, die ja genausowenig Gleichsätzung von Naturismus und Christentum sein soll wie Unvereinbarkeit behaupten, sondern eben nur eine theologische Perspektive, aus der heraus man als Christ einen positiven Zugang zum Naturismus finden kann. Was ich unter der Überschrift "FKK und Bilderstreit" beitragen wollte, ist nicht mehr als ein Ansatz dazu. Denn "Nicht auf das Äussere kommt es an, sondern auf die innere Haltung". Wer nur das Äußere sieht, kann es falsch aufnehmen. Zum Verständnis ist es eben nötig, die entsprechende Perspektive zu finden. Wenn wir Toleranz erwarten, müssen wir unsere Perspektive erklären, aber genauso sollten wir uns auch in die unsere Gegner versetzen können, um Missverständnisse auszuräumen und ggf. auch aus Rücksicht uns selbst in unserer Freiheit einzuschränken. So lauter unsere Absicht ist - wir machen uns auch da mitschuldig, wo wir menschliche Schwächen nicht berücksichtigen und nicht zur Kenntnis nehmen, dass andere unser Verhalten falsch aufnehmen oder nur es als Vorwandt mit anderer Intention kopieren bzw. nur vorschieben. Da ist eine klare Abgrenzung - die unvermeidlich auch neue Ungerechtigkeiten mit sich bringt - schon nötig.

Beitrag 01 September 2010 09:30 
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Puistola



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Abgrenzung? Recht!

Georg N hat folgendes geschrieben::
Grundsätzlich müssen wir uns unsere Freiheit schon selbst erkämpfen.
...
Was ich unter der Überschrift "FKK und Bilderstreit" beitragen wollte, ist nicht mehr als ein Ansatz dazu. Denn "Nicht auf das Äussere kommt es an, sondern auf die innere Haltung".
...
Wer nur das Äußere sieht, kann es falsch aufnehmen.
Da ist eine klare Abgrenzung - die unvermeidlich auch neue Ungerechtigkeiten mit sich bringt - schon nötig.


Klingt gut,
doch einen Einwand habe ich:
die klare Abgrenzung bringt nicht zwingend "neue Ungerechtigkeiten":

Wir stecken mitten im Appellationsprozess zweiter Instanz um die Nacktheit.
Da wird hart gefochten mit Schriftsätzen von 10 A4-Seiten, jedoch stets mit dem Recht als einzige Waffe. Dem Recht, das sich hierzulande immer noch das Volk selbst gegeben hat. Und dieses Recht, mit dem wir uns in erster Instanz erfolgreich "erklärt" hatten, duldet keine Ungerechtigkeiten.

Das sichere Wissen, auf dem Boden des Rechts zu stehen, klärt auch die innere Haltung.

Puistola

Beitrag 01 September 2010 10:36 
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Georg N



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"klare Abgrenzung bringt nicht zwingend "neue Ungerechtigkeiten"" ??? - das halte ich für Idealismus

"Wir stecken mitten im Appellationsprozess zweiter Instanz um die Nacktheit.
Da wird hart gefochten mit Schriftsätzen von 10 A4-Seiten, jedoch stets mit dem Recht als einzige Waffe. Dem Recht, das sich hierzulande immer noch das Volk selbst gegeben hat. Und dieses Recht, mit dem wir uns in erster Instanz erfolgreich "erklärt" hatten, duldet keine Ungerechtigkeiten."
Einem solchen Glauben an und Vertrauen in den Rechststaat habe ich nicht. Gesetz ist nichts weiter als "vorsätzliche Unmenschlichkeit", wo die Menschen ihrer Menschlichkeit mißtrauen (nach Gasset: "Über das römische Imperium"). Von Gerichten erwarte ich Urteile, nicht Recht. Ich rufe sie an, wo eine Einigung anders nicht möglich ist. Wo kein Kläger ist, da auch kein Richter.
Das, was ich heute in den Medien beobachte, ist Rechtstotalitarismus - mit Rechtsstaatlichkeit im Sinne der Väter des Grundgesätzes hat das nichts mehr zu tun.

In Diskussionen geht es mir darum, Menschen zu erreichen, zu überzeugen oder auch mich korrigieren zu lassen, um Toleranz und gegenseitiges Verständnis zu erwecken.


Zuletzt bearbeitet von Georg N am 01 September 2010 10:58, insgesamt 1-mal bearbeitet

Beitrag 01 September 2010 10:49 
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Puistola



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switzerland.gif

Georg N hat folgendes geschrieben::

Das, was ich heute in den Medien beobachte, ist Rechtstotalitarismus - mit Rechtsstaatlichkeit im Sinne der Väter des Grundgesätzes hat das nichts mehr zu tun.


Ich wusste bisher nicht, dass die Rechtssprechung den Medien obliegt icon_lol.gif icon_lol.gif icon_lol.gif

P'la

Beitrag 01 September 2010 10:57 
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Georg N



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Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 331



germany.gif

Ich meinte zwar, was ich in den Medien erfahre, aber was du verstanden hast, bestätigt sich durchaus. Der Einfluß der Medien auf Urteilsfindung ist auch offensichtlich. Mir geht es aber vor allem darum, das es nicht Aufgabe des Staates ist, sich von sich aus in Konflikte einzumischen, und das es unschön ist, private Konflikte vor Gericht zu klären. Ein Gericht fällt dann ein Urteil, mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun - aber es muß ja irgendwie weiter gehen.

Beitrag 01 September 2010 11:04 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Re: Die Sicht eines der Christ und kein FKK-Gegner ist.

charly192 hat folgendes geschrieben::
Die Menschen reden immer von sozial und das alles gerecht sein sollte. Die Evolution ist vollkommen ungerecht und ich bin froh da nicht dran glauben zu müssen.


Die Menschen sind meiner Meinung nach auch oftmals sehr ungerecht. Glaubst Du auch nicht an die Existenz der Menschen?
Und wenn ich mir den Massenmord Deines Gottes in Form der Sintflut ansehe - das würde ich auch nicht wirklich als Gerecht ansehen - Du glaubst demnach also noch nicht einmal an Deinen Gott.
Woran glaubst Du denn dann.

Aber evtl. habe ich Dich ja auch nur mißverstanden.
Bei etwas völlig ungezieltem wie der Evolution solche Begriffe wie "ungerecht" zu verwenden, erscheint mir mehr als nur merkwürdig. Kannst Du mir bitte erklären, wie Du das Wort hier gemeint hast.

Beitrag 01 September 2010 14:06 
 
 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif

@"nackt-christen"

Vorschlag: Ihr Christen nehmt erst mal das AT aus eurer Religion raus. Dann sehen wir weiter, was sich mit dem Rest wie anfangen lässt.

Mit dem AT seid ihr höchstens Justen oder Chrisden. Das Mischkonstrukt ist eh nicht stimmig, weil es sich widerspricht. Das könnt ihr so nicht verkaufen.

Beitrag 01 September 2010 15:11 
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