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Vom Nachbarn fotografiert
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Nacktkoch



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:53

Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 64
Wohnort: Köln


germany.gif
Vom Nachbarn fotografiert

Guten Abend,

falls die Frage schon einmal gestellt wurde entschuldigt bitte meinen Beitrag - Aber ich bin gerade auf 180 icon_evil.gif

Ich sstehe gerade im Wohnzimmer und spiele mit meiner Katze, da blitz es neben mir auf. Ich schaue nach rechts und sehe meine Nachbarin am Fenster wie sie mich fotografiert. Ich bin nackt - wie meistens. Um gerade diese Nachbarn nicht zu belästigen habe ich schon eine kleine Gardine am Fenster befestigt. Und man kann mich auch nicht öffentlich sehen - Also nur dieser Nachbar zu rechten wenn er aus einem Fenster sieht kann mich sehen wenn ich zufällig gerade im Esszimmer stehe.
Frage: Darf der das - Mich einfach fotografieren?

Ich finds echt frech! Er könnte ja mal mit mir reden wenn ihm das was er sieht nicht passt. Aber das fotografieren geht doch etwas zu weit oder?

LG Harald

Beitrag 05 Januar 2012 20:31 
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PundV






Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 887
Wohnort: Großraum Frankfurt am Main


germany.gif

Dies ist keine juristische Auskunft. Aber....

Es gibt mehrere Urteile, die besagen, dass nackt in der Wohnung nicht nackt in der Öffentlichkeit ist, auch wenn man von außen zu sehen ist, zumindest bei normalen Wohnungen in normaler Lage. Umgekehrt bist du also nicht in der Öffentlichkeit fotografiert werden, sondern dort, wo man eigentlich nicht damit zu rechnen hat. Dies dürfte als Verletzung der Privatsphäre gelten.

Vollkommen ausgeschlossen ist, dass die Nachbarin das Bild ohne deine Zustimmung veröffentlichen darfst, zumindest dann nicht, wenn du zu erkennen bist oder wenn es sonst wie klar ist, dass du es bist.

Beitrag 05 Januar 2012 21:19 
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ad peter



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:57

Anmeldungsdatum: 30.07.2003
Beiträge: 2005
Wohnort: Local: DAH, Regional: Bayern, National: D, Continental: EU, Global: Erde


germany.gif

Ich habe das Gefühl, dass die Nachbarin über deine Nacktheit entzürnt ist und möchte Beweisfotos schießen, damit sie mit dem Bild vors Gericht ziehen kann. Glaubt der

ad peter

Aber unerlaubt Fotos schießen gilt als Spannen, dann kann man damit vors Gericht gehen.

Falls sie klagt, gegenklagen!

Unverbindlicher Rat, bitte RA fragen!

Beitrag 05 Januar 2012 21:47 
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Nacktkoch



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:53

Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 64
Wohnort: Köln


germany.gif

Danke für eure schnellen Antworten. Ich habe sie gerade wegen Verstoß gegen §201 a StGb angezeigt. Ich habe keine Lust demnächst ständig von ihr fotógrafiert zu werden. Soll sie gleich nen Denkzettel von der Polizei bekommen wie weit sie gehen darf! Ist echt blöd das die eigenen Nachbarn einen icht in der Wohnung in Ruhe lassen, aber was zu viel ist ist zu viel!

Beitrag 05 Januar 2012 21:55 
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regenmacher



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:63

Anmeldungsdatum: 04.10.2003
Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


germany.gif

(1)
Veröffentlichung setzt in diesem Fall (wenn du keine Person der Öffentlichkeit und wenn du nicht „Beiwerk“ bist, was ich hier jetzt annehme und du auf dem Foto identifizierbar bist) dein Einverständnis voraus. Andernfalls wären Persönlichkeitsrechte verletzt.

(2)
Er oder Sie (das geht aus dem post nicht hervor) darf dich aber auch ohne dein Einverständnis photographieren. Auch in deiner Wohnung. Ein Verbot liegt nur dann vor, wenn Wohnungsbereiche betroffen sind, die einen unmittelbaren, besonderen Persönlichkeitsschutz bieten sollen (konkret: Toilette, Bad, Dusche). Dein von außen einsehbares Esszimmer gehört nicht dazu. Grobe Faustregel: Überall dort, wo kein explizites Photographierverbot vorliegt oder wo andere Gesetze greifen (z.B. für die oben erwähnten Wohnungsbereiche), darf auch von außen durch das Fenster in die Wohnung „hineinphotographiert“ werden, wenn dazu keinen Klimmzüge, Leitern oder sonstige besondere Gerätschaften erforderlich sind.

Ob das „Hineinphotographieren“ in die Wohnung durchs Fenster höflich oder frech ist, ist natürlich eine ganz andere Frage.

(3)
Daraus, dass du einfach nur nackt warst, was ich hier einmal annehme, kann dir niemand eine Ordnungswidrigkeit wegen Störung der öffentlichen Ordnung machen, weil – ganz unabhängig von der Frage ob nackt eine Ordnungswidrigkeit darstellt oder nicht darstellt – die Nachbarwohnung, wenn es kein Ladengeschäft mit Publikumsverkehr ist, nicht zum öffentlichen Bereich gehört und allein schon deshalb die öffentliche Ordnung nicht betroffen sein kann.

(4)
Die Argumentation (3) greift natürlich nur, wenn zusätzlich gewährleistet ist, das das Esszimmer nicht vom öffentlichen Bereich (z.B. einer vorbeiführende Straße) aus einsehbar ist. Ob sich zum Zeitpunkt der Photographie Personen auf solch einer vorbeiführenden Straße aufgehalten haben oder nicht, spielt für die Entscheidung, ob die öffentliche Ordnung eventuell betroffen sein kann, übrigens keine Rolle.

(5)
Für unsere „Spezialisten“ von der erotischen Front: Der zugehörige Strafrechtsparagraph setzt natürlich nicht voraus, dass die Öffentlichkeit betroffen ist. Sexualsstrafrecht funktioniert natürlich auch ohne Öffentlichkeit. (Beispiel: „Vergewaltigung in der Ehe“)

Schnell zurück zu den photographierenden Nachbarn.

Zitat:
Frage: Darf der das - Mich einfach fotografieren?

Ja.

.

Beitrag 05 Januar 2012 22:56 
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regenmacher



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:63

Anmeldungsdatum: 04.10.2003
Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


germany.gif

_ hat folgendes geschrieben::
Ich habe sie gerade wegen Verstoß gegen §201 a StGb angezeigt.

Oh Mann, da schaut man schnell einmal wieder vorbei, weil gerade sonat nichts los ist, und dann kommen solch grausame Sachen.

§201 StGB betrifft nur das unbefugte „Abhören“ von Gesprächen. (Das setzt übrigens voraus, das es vor dem Abgehörten verborgen geschieht.)

(1)
Es geht um Photographien (auch da gibt es natürlich gesetzliche Regelungen)

(2)
Vielleicht war das Photographieren der Nachbarn unhöflich aber aus meiner Sicht sicherlich „nicht unbefugt“. Die Nachbarn sind zu allem befugt,zu dem ihnen nicht (z.B. durch Gesetz) explizit die Befugnis entzogen worden ist.

.

Beitrag 05 Januar 2012 23:04 
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Nacktkoch



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:53

Anmeldungsdatum: 06.12.2011
Beiträge: 64
Wohnort: Köln


germany.gif
Regenmacher

In welchem Land lebst du denn? Ansonsten ist der unten stehende § das was in Deutschland gilt. Ich finde deine Argumentation mehr als falsch!

§ 201a
Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen


(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.

(3) Wer eine befugt hergestellte Bildaufnahme von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, wissentlich unbefugt einem Dritten zugänglich macht und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) Die Bildträger sowie Bildaufnahmegeräte oder andere technische Mittel, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.

Beitrag 05 Januar 2012 23:18 
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regenmacher



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:63

Anmeldungsdatum: 04.10.2003
Beiträge: 3770
Wohnort: 53498 Bad Breisig


germany.gif

Zitat:
Ansonsten ist der unten stehende § das was in Deutschland gilt.


Ich übersah das "a" im StGB 201 a

Aber wenn wir schon dabei sind, dann schauen wir doch einmal etwas genauer hin. Satz 1 des § 201 a StGB sagt:

Zitat:
(1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.


etwas verkürzt lautet das

Zitat:
(1)Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung ... befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt ... und dadurch deren höchstpersönlichen Lebensbereiche verletzt, wird ... bestraft.

Entscheidend ist hier die Bedingung, dass „höchstpersönliche Lebensbereiche verletzt“ sein müssen, um § 201 a, Satz 1, wirken zu lassen.

Daran wird es hier fehlen.

Aber berichte - wenn möglich - über das Ergebnis in dieser Sache.
.

Beitrag 05 Januar 2012 23:34 
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Nacktschlumpf




Alter:101

Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 257
Wohnort: Baden-Baden


brunei.gif

Also den Rechtstreit möchte ich mal insofern und insoweit schlichten, während gerade meine Schallplatte entklickt, daß man die Nachbarschaft nicht als Substrat für Gerichtsgeschichten nutzen soll. Es geht eigentlich immer schief und wird schlimm.

Der Lebenskünstler verträgt sich mit seinen Nachbarinnen, und auch wenn er im Buche der Gesetze etwas Passendes gefunden hat, sieht er von der Anwendung der empfohlenen Zaubersprüche ab.
Wer sich sein Leben so richtig ruinieren will, bis nur noch Flucht oder Suizid möglich sind, fängt Streit mit den Nachbarn an, bzw. erwidert die angebotene Fehde.

Ich kenne sehr sehr sehr schlimme Fälle, wo Menschen sich in gewalttätiger Weise auf immer ihr Leben ruiniert haben.

1. Du solltest die Anzeige zurückziehen. Deine Amtsanwältin, zuständig für Nachbarschaftsstreitereien wird vor Glück juchzen und 2 Runden auf ihrem Stempelkarussell fahren.

2. Frage die Nachbarin, wozu sie die Fotos macht - am besten du gehst nackt rüber oder telefonierst einfach mal, ob du vorbei schauen kannst.

3. Wenn dir die Nachbarin möglicherweise, aber nicht unbedingt sagt, nackt wäre verboten, kläre sie auf, nackt sei schön und nicht verboten, und auch die Kinder sind sehr sehr gerne nackt, wenn sie dafür nicht Handy- und Taschengeldentzug kriegen.

Dann klappts auch mit der Nachbarin icon_smile.gif



* Strafanträge sind nötig bei gröberen Kampfhandlungen mit den Händen oder Äxten, um die Rasenden zur Raison zu bringen.
Habe es gerade wieder. NICHT bei meiner Nachbarschaft sondern in den sogenannten Halbhöhenlagen der Präsidentenviertel.
Wir bei mir sind dagegen sehr friedlich und soviel nackt miteinander, wie wir wollen, und wir fotografieren auch immer alle - das macht Laune

Beitrag 06 Januar 2012 00:03 
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Ocean



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:44

Anmeldungsdatum: 20.09.2010
Beiträge: 579
Wohnort: Düsseldorf


blank.gif

Ich denke es wird schon reichen wenn sie die Anzeige bekommen und damit zu ihrem Anwalt gehen.
Der wird denen dann schon sagen wer welche Rechte hat, das wird Denkzettel genug sein, daß der ungehörige nackte im Recht ist icon_mrgreen.gif

Ich habe vor längerer Zeit mal einen ähnlichen Fall gelesen. Da wurde gesagt, wenn die Nachbarn nicht extra die Wohnung gemietet haben nur um ihn zu fotografieren, dann dürfen sie daß, solange die Bilder nur für eigene Zwecke sind, was immer das heißen mag.
Ich weiß allerdings nicht mehr ob der betroffene damals in seiner Wohnung geknipst wurde, oder auf der Terasse oder im Garten.
Strafbar macht sich nur derjenige, der extra einen Aufwand betreit um an das Foto zu kommen.
Das ist natürlich alles Gummi und dehnbar, wie fast alle Gesetze, daher fände ich es auch gut, wenn du hier weiter berichten würdest.

Aber eine Anmerkung habe ich dann doch.
Du sagst dein Nachbar könne ja erstmal mit dir reden, zeigst ihn aber selber direkt an.
Oder hast du da vorher mal geklingelt ?

@Schlumpf Nackt rüber gehen könnte man als Belästigung werten, das sollte er besser nicht. Wäre glaube ich auch nicht zielführend.

Beitrag 06 Januar 2012 00:12 
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Nacktschlumpf




Alter:101

Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 257
Wohnort: Baden-Baden


brunei.gif

Es ist falsch, den einfachen Leuten als vornehm zu erklären, sich mit den Nachbarn ausschließlich in Schriftform per Rechtsanwalt zu unterhalten, weil man sich den besseren leisten kann.
Auch vornehme Menschen machen das, soweit sie überhaupt Verstand haben, nicht so, wenn sie in ihrer Nachbarschaft ohne Stacheldraht überleben wollen.

Jede Amtsanwältin sagt euch: Redet miteinander und macht nicht Anwälte reich.
Nur Anwälte wollen Anwälte.

Schöne Nacktstunden zuhause und kuschelige Katzenabende wünscht
Nacktschlumpf

Beitrag 06 Januar 2012 01:08 
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Kantianer



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:64

Anmeldungsdatum: 28.08.2010
Beiträge: 419
Wohnort: Altbayern


germany.gif

Zitat:
Ich übersah das "a" im StGB 201 a

Aber wenn wir schon dabei sind, dann schauen wir doch einmal etwas genauer hin. Satz 1 des § 201 a StGB sagt:


Nur ein kleiner Hinweis für den Oberjustitiar des Forums:

http://www.lehrer-online.de/heimliche-bildaufnahmen.php

Selbst knappe Geseztestexte haben eine ausführliche und verständliche Begründung. Diese sollte man sich vor einer Stellungnahme zu Gemüte führen.

Im Grunde habe ich mich über den Faden richtig amüsiert. Denn was soll diese Einbildung?

Versetzt man sich nur in die Lage des bearbeitenden Staatsanwaltes oder der Staatsanwältin. Sollen diese nun gleich das Sondereinsatzkommando aufffahren lassen, um das Foto als Beweis sicherzustellen? Welche Rechtsgrundlagen würden das hergeben? Was ist, wenn nur ein unbeabsichtigter Fotoblitz ausgelöst wurde?. Noch lächerlicher wird die Geschichte dann, wenn ein Beweisfoto zu finden wäre. Nur die abgebildte Person oder die Personen sind vollkommen andere?

Die Medien würden dann die Ermittlungsbeamten, wie im Mittelalter üblich, geteert und gefedert durch die Medienblätter treiben.

Um in der Mediensprache zu fragen, ist nun die sauere Gurkenzeit angebrochen und es gibt keine andere Themen mehr?.

Beitrag 06 Januar 2012 01:59 
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Pullover



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:50

Anmeldungsdatum: 28.03.2005
Beiträge: 3501
Wohnort: Herne in Westfalen


germany.gif
Du hast gesagt, "es hat geblitz"

Wenn es geblitzt hat, hat sie dein Fenster fotografiert, du wirst auf dem Bild nicht zu erkenn sein.

Wenn du eine Kamera mit Blitz hast, probiere aus, was man letztlich sehen könnte. Du wirst erstaunt sein.

Schöne Grüsse aus Herne, der Wilhelm.

Beitrag 06 Januar 2012 02:32 
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Klaus_59



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5424



germany.gif

Viel Lärm um nichts. Natürlich ist es frech, einfach ein Foto vom Nachbarn zu machen, mal angenommen, er war das Motiv. Vor allem aber ist es dumm, denn wenn man heimlich fotografieren will, dann schaltet man den Blitz ab. Wenn der mal angenommen nicht dumm ist. dann wollte er vielleicht, dass der Nachbar es mitbekommt, möglicherweise um ihn dazu zu bringen, künftig nicht mehr nackt vor seinen Augen rumzulaufen. Alles natürlich nur Spekulation. Ein Gespräch scheint mir da jedenfalls die geeignete Reaktion zu sein.
Abgesehen davon frage ich mich, ob die Aufregung ebenso groß wäre, wenn der Nacktkoch eben nicht nackt gekocht hätte (nur ein Wortspiel), sondern bekleidet, und ein Foto gemacht worden wäre. Meines Erachtens wäre das exakt genauso frech wie ein Nacktfoto, ohne Unterschied. Und ob er das Foto rumzeigt oder nicht, ist in meinen Augen ebenfalls nicht relevant (rechtlich vielleicht schon), denn der Nachbar könnte ja ebenso diejenigen, denen er das Foto zeigen würde, in seine Wohnung einladen und den Nacktkoch live vorführen. Dagegen könnte er dann ja auch nichts machen, schließlich hat er den Blick in seine Wohnung ja ermöglicht und niemand muss weggucken.
Mein Rat: Alles etwas entspannter angehen und wenn du als Nackter erst bekannt bist, dann hast du sogar mehr Freiheit erreicht und kannst dich ebenso nackt in den Garten oder auf die Terrasse setzen, sofern vorhanden. Fluch nach vorne, sozusagen. Vielleicht bist du dem Nachbar ja irgendwann dankbar für die Aktion. icon_wink.gif

Beitrag 06 Januar 2012 03:20 
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Nature_Woman
Ehemaliger User










Die Herstellung von Personenaufnahmen in der Öffentlichkeit ist gesetzlich nicht geregelt.
Zwar wird das Recht am Bild durch die §§ 22 ff. KUG geschützt, diese Regelungen beziehen sich jedoch nur auf die Veröffentlichung bereits hergestellter Aufnahmen.
Die Rechtsprechung wendet allerdings die Regelungen des KUG auf die Bildherstellung insoweit an, als diese nur zulässig sein soll, wenn eine spätere Veröffentlichung der Bilder ebenfalls zulässig wäre.
Wer also eine Person in der Öffentlichkeit filmt oder fotografiert, benötigt bereits für die Herstellung dieser Aufnahmen deren Einwilligung, es sein denn, es liegt ein Ausnahmefall gemäß § 23 KUG vor.
Ohne Einwilligung darf daher eine Person fotografiert oder gefilmt werden, wenn es sich um ein Bildnis aus dem Bereich der Zeitgeschichte handelt, die abgebildete Person nur Beiwerk einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit und nicht Bildmittelpunkt ist, z. B. Passanten auf der Straße oder Studenten auf dem Unicampus.Handelt es sich um Aufnahmen einer Versammlung, eines Aufzugs oder ähnlichen Vorgangs, so sind Bilder der Menschenansammlung als solche zulässig. Ein einzelner Teilnehmer darf jedoch nicht herausgezoomt und zum Bildfokus gemacht werden.
Bildnisse, die einem höheren Interesse der Kunst dienen, können ebenfalls ohne Einwilligung hergestellt werden.
Zusätzlich muss jedoch geprüft werden, ob die Aufnahmen berechtigte Interessen des Abgebildeten verletzten. Bilder aus der Privat- oder Intimsphäre, z.B. Nacktaufnahmen, muss ohne Einwilligung niemand dulden.

Beitrag 06 Januar 2012 10:47 
 
 
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