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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 24 Mai 2013 03:45 |
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HoNe
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Alter:54
Anmeldungsdatum: 01.02.2010
Beiträge: 9
Wohnort: Hamburg

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Boberger See Gelände verwüstet
Manche der Nordlichter hier werden das FKK Gelände am Boberger See bei Hamburg-Billstedt kennen und schätzen. Seit ein paar Wochen weist dort ein Schild darauf hin, dass wegen Wegesicherungsmaßnahmen einige Bäume beschnitten bzw. gefällt werden müssen. Heute sah ich das Ergebnis dieser Arbeiten im Bereich des FKK Geländes:
http://img4web.com/g/ARUXP
Das ehemals dicht mit Gras und Büschen bewachsene Gelände direkt am Seeufer sieht nun aus wie eine Mondlandschaft. An eine intensive Nutzung durch Nacktbader wie in den letzten Jahren ist so nicht zu denken. Und für eine Protestaktion ist es zu spät, die Stadt Hamburg hat hier sehr unerfreuliche Tatsachen geschaffen.
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Nacktschlumpf

Alter:97
Anmeldungsdatum: 28.04.2008
Beiträge: 238
Wohnort: Baden-Baden

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Waldkauz
Geschlecht: 
Alter:46
Anmeldungsdatum: 03.10.2008
Beiträge: 112
Wohnort: Backnang

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Hallo HoNe,
wir Südlichter kennen das mit dem Verwüsten und Tatsachen Schaffen leider nur allzu gut:
Das war mal ein Schloßgarten mit riesigen, jahrhundertealten Bäumen, die Schiller und Hegel, Kerner und Hölderlin noch persönlich erlebt haben, die uns Schatten spendeten, vielen Tieren als Heimat und den Menschen als Erholungsraum dienten, die selbst zwei Weltkriege überstanden haben (die Stadtbewohner haben nach dem Krieg lieber gefroren, als ihren Park zu verfeuern) und die nun der Geldgier und Arroganz der Macht zum Opfer gefallen sind - nicht nur gegen jede Vernunft, sondern auch gegen Recht und Gesetz.
Hier noch ein erschütternder Vorher-Nachher-Vergleich.
Es werden mindestens zwei Jahrhunderte vergehen, bis dieser Frevel wieder getilgt sein könnte!
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Bernd Hamburg

Alter:53
Anmeldungsdatum: 06.04.2007
Beiträge: 70
Wohnort: Hamburg

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Wie wir diese Bilder gesehen haben konnten wir nur noch stöhnen. Wir haben sehr gerne dort im Schatten gelegen und durch die Büsche und Bäume doch einigen Sichtschutz gehabt. Wird sich dann jetzt wohl so auswirken das alle die etwas "schüchtern" sind sich dann in den Naturschutz verziehen und dort die Tiere stören und neue Trampelpfade anlegen.
Frage wer hat nun den kürzeren gezogen?
Wenn jemand alternativen kennt dann bitte ne Nachricht an uns.
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riedfritz
Geschlecht: 
Alter:66
Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1459
Wohnort: Rieden

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Stuttgart 21
Hallo Waldkauz,
was soll jetzt die Stuttgart-21 - Diskussion hier im Forum?
Das, was über mehr als 10 Jahre in BW verschlafen, bzw. mit der Mehrheit bis zur Bauvergabe vorangetrieben wurde, (siehe Volksabstimmung unter Kretschmann!) soll jetzt alles rückgängig gemacht werden?
Viele Grüße,
Fritz
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hhnude

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg

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HH und seine Bäume
Der Boberger See war erst ein Baggerloch aus dem Kies für die A1 gebaggert wurde und wurde dann zu einem (eben nicht natürlichen) See. Aber, es ist kein FKK Gelände. Der Stadt Hamburg wird dieser Freikörperkitsch in "Natur und Freiheit" nicht so ganz bewusst sein. Mir übrigends auch nicht, und ich hab kein Problem damit, FKK mitten in St. Pauli zu machen, zumal ja nicht fehlende Büsche allein das Problem wären. Jedenfalls HH holzt gerade ordentlich im gesamten Stadtgebiet herum und dies auch in Naturschutzbereichen. Gleichzeitig ist HH ja Umwelthauptstadt und in lustigen Aktionen werden dann einzelnen Bäumchen mitten in die Stadt gepflanzt, weil dort, (warum wird gar nicht gesagt) Lücken im Laufe dr Jahre entstanden.
http://umwelthauptstadt.hamburg.de/meinbaum-meinestadt/
http://umwelthauptstadt.hamburg.de/contentblob/2954512/data/baum-flyer.pdf
Aber, die dicken Bäume verschwinden immer mehr aus dem Stadtkern.
Alternativen in HH gibt es soviele ja nun nicht. Aber, wer eh da an der Ecke ist, kann ja ins Waldbad fahren (Für und ist das zuviel Akt. Wir fahren dann doch lieber gleich an die Ostsee und bleiben dann auch da)
http://www.hfk-hh.de/
Das ist ein FKK Gelände und der Teich ist wenigstens natürlichen Ursprungs.
An sonsten Appen-Etz
http://www.nacktbaden.de/index.php?article_id=748
wobei das kaum noch FKK war, als wir das aus unserer Liste strichen.
Oder , wie es viel Hamburger machen => Ab zur Ostsee.
hhnude
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riedfritz
Geschlecht: 
Alter:66
Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1459
Wohnort: Rieden

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Wildwuchs
HHNude | Zitat: | | Jedenfalls HH holzt gerade ordentlich im gesamten Stadtgebiet herum und dies auch in Naturschutzbereichen. |
Wir leben nun mal nicht in einer Naturlanschaft. In gewissen Abständen werden an allen Gewässern, aber auch Straßen und Wegen wild nachgewachsene Bäume und Sträucher ausgeschnitten, teilweise ganz beseitigt, um z.b. Uferbestigungen, die durch Wurzeln untergraben werden usw. zu schützen oder an Straßen Sichtmöglichkeiten zu schaffen. Die Gründe sind vielfältig und für den Laien oft nicht ersichtlich jedoch kann man bei den zuständigen Ämtern sicher Auskunft erhalten.
Diese Maßnahmen sind aber aus Naturschutzgründen bereits beendet, da nun die Brutzeit der Vögel beginnt.
Ich denke daß die Maßnahme am Boberger See nicht mit FKK in Zusammenhang steht und Stuttgart 21 schon gar nicht vergleichbar ist.
| Zitat: | | Aber, die dicken Bäume verschwinden immer mehr aus dem Stadtkern. |
Das ist richtig, aber ab einem bestimmten Alter wird die Gefahr, daß ganze große Äste aufgrund von Krankheiten und Fäulnis abbrechen größer und dadurch Verkehrsgefährdungen und Gefahren für Schäden an Personen entstehen. Schließlich hat die Kommune auch eine Verkehrssicherungspflicht,
Viele Grüße,
Fritz
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hhnude

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 03.02.2008
Beiträge: 5030
Wohnort: Hamburg

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@riedfritz
Beziehst du dich wirklich auf meine Aussagen, oder hast du die Intention meiner Aussagen nur nicht verstanden?
Ich hatte nicht behauptet, dass wir in einer reinen Naturlandschaft leben. Und ich bin auch nicht so doof, dass du nun extra mir erklären müsstest, dass vor allem an den Straßen die "Natur" zurückgeschnitten werden muss. Und auf Stuttgart 21 beziehe ich mich gar nicht.
Daher verstehe ich jetzt deinen Einwand überhaupt nicht.
Mir ist schon bekannt, dass Hamburgs Baumbestand stark erkrankt ist. Seit über 10 Jahren läuft ein besonderes Programm, um soviel Baumbestand zu retten wie nur geht. Gleichzeitig wird aber wieder aufgeforstet. D.h,. wenn da 10-15 Bäume stehen, bleiben 5 meist übrig und lauter kleine junge Bäumchen werden wieder anpflanzt.
Und ich kann auch schön mit ansehen, wie in St. Pauli das Bauland immer wertvoller wird oder wie hier im Hinterhof die Bäume gefällt wurden, die da seit der Gründerzeit standen. Klar, Tourismus und so kommt auch noch hinzu.
Aber, mir ging es darum, die "Maßnahme am Boberger See" eben nicht als spezielle Maßnahme gegen eines der letzen FKK Refugien zu begreifen, sondern insgesamt lichten sich die "dichten Urwaldbestände" in der "Umwelthauptstadt", und dies durchaus aus unterschiedlichen Gründen dem hätte ich doch gar nicht widersprochen.
hhnude
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riedfritz
Geschlecht: 
Alter:66
Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1459
Wohnort: Rieden

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Hallo HHnude
Bitte entschuldige, ich habe einerseits Deinen Satz nicht ohne Quellenangabe zitieren wollen, andererseits wollte ich anschaulich machen (nicht speziell für Dich, da ich Deine Aussage vollständig teile), daß solche Maßnahmen eben immer wieder vorgenommen werden, um eine großflächige Verbuschung zu vermeiden, die eben das Landschaftsbild im Laufe der Zeit stark verändern.
Viele Grüße,
Fritz
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riedfritz
Geschlecht: 
Alter:66
Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1459
Wohnort: Rieden

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(Ge-) Twitter
Marko: | Zitat: | | Irgendwie hat mich das ganze gezwitscher gestört. |
Hallo HoNe, da hast Du´s. Wahrscheinlich haben sich zuviele Naturliebhaber über das Zwitschern der Vögel beschwert, und andere vielleicht über zu viele Spanner im Unterholz!
Viele Grüße,
Fritz
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Pan meets Lilith

Alter:77
Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 13766
Wohnort: EUdSSR

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@riedfritz:
Das mit "Stuttgart 21" - die Ablehnung des Baus durch die so benannten "Wutbürger" ist aber über das Kostenargument doch nachvollziehbar? Das betrifft ja nicht nur die Stuttgarter, sondern ALLE Steuerzahler!
Sicher: Panta rhei.
Manchmal ist es aber eine Frage der Fließ-geSCHWINDIGKEIT und -DYNAMIK.
Zum Thema des Baumfällens: Ich weiß nicht, ob hier gegeben, aber vieles, was als Baumtötung deklariert wird, ist häufig - wie du auch schreibst - ein Zurückschneiden oder Teilfällungen.
Hierzu darf dich den bekannten Umstand des Stockaustriebs bei einigen dikotylen Holzgewächsen in den virtuellen Raum werfen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stockausschlag
Ich erinnere mich, dass in D-dorf immer eigene Grüne ohne "Bio-Hintergrund" zugange waren, wenn die schön knorzligen Weiden zurückgestutzt wurden.
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riedfritz
Geschlecht: 
Alter:66
Anmeldungsdatum: 17.03.2008
Beiträge: 1459
Wohnort: Rieden

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Veränderungen in der Natur
PmL | Zitat: | | Das mit "Stuttgart 21" - die Ablehnung des Baus durch die so benannten "Wutbürger" ist aber über das Kostenargument doch nachvollziehbar? Das betrifft ja nicht nur die Stuttgarter, sondern ALLE Steuerzahler! |
Ob der Bahnhof gebaut wird oder nicht, ist m.E. Sache der Stuttgarter, die die Gelegenheit hatten sich in einer Abstimmung zu äußern!
Der Park ist, wie so Vieles, irgendwann künstlich angelegt worden. Seitdem hat man immer wieder Bäume gefällt und neue angepflanzt. Jetzt so zu tun, als ob die "Grüne Lunge" flöten geht, halte ich persönlich für übertrieben, vor allem, weil eine Neupflanzung zwingend im Raumordnungsverfahren vorgeschrieben ist.
Die Wutbürger sind deshalb vielleicht so wütend, weil sie plötzlich aufgeweckt wurden und merkten, was sie verschlafen haben.
Viele Grüße,
Fritz
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Puistola

Geschlecht: 
Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 4145
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein

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Roh-Dung
Ach je:
In Stuttgart werden einige sehr alt Bäume in einem einst künstlich angelegten Park gefällt, weil es die Mehrheit der interessierten Südwest-Staatler so will.
In Hamburg wird verbuschtes Wiesland wieder freigelegt, weil ein vielfältiges Biotop einfach durch Vernachlässigung verloren gegangen ist. Wie man dem Video entnimmt, grenzt weiteres Buschland an. Bäume wurden dort offensichtlich keine gefällt. Die Massnahme ist insofern fragwürdig, als sie erst durch eine Vernachlässigung der zuvor bestandenen Magerwiese überhaupt getroffen werden musste.
Die "Natur" besteht nun mal, egal ob Parkbaum oder Magerwiese, aus Kultur.
Ohne die bäuerliche oder gärtnerische Kultur wären beide Standorte von dichtem Wald überwachsen, in dem der Verlust alter Bäume und dadurch aufkommende Artenvielfalt durch Windbruch und Feuer gewährleistet wäre, statt durch planerische und bürokratische Eingriffe.
Da können die Stuttgarter und das Hamburger Mädchen eine Stunde weinen, und noch mal eine, die selbstregulierende "Natur" gibt es vielleicht noch irgendwo im Amazonasbecken, auf der Kola-Halbinsel mit ihren unberührten Traumstränden oder im Bayrischen Wald - oder auch nicht.
Puistola
Ach ja, Der Hamburg1-Aktuell Bericht handelt eh von Scheisse:
Roh-Dung, statt Rodung.
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