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Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
ostfriesen--paar




Alter:53

Anmeldungsdatum: 29.06.2013
Beiträge: 251
Wohnort: Ostfriesland


germany.gif
Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?

Durch eine Krebserkrankung vor 4 Jahren ist mir ziemlich schonungslos bewusst geworden, daß das Leben irgendwie begrenzt ist.
Seitdem lebe ich viel intensiver.

Ich arbeite nur noch gerade so viel, um mir den Lebensstandard zu erhalten, der uns ausreichend erscheint.
Mein Konto halte ich seitdem knapp im roten Bereich, als das ich versuche immer mehr Geld zu erwirtschaften.

Renovierungsarbeiten im Haus spare ich mir ganz und gar. Ich streiche oder tapezieren nicht mehr turnusmäßig alle paar Jahre irgendwelche Wände, oder tausche Bodenbeläge aus - weil diese Arbeiten mir absolut keinen Spaß machen.

Unser Garten sieht auch dementsprechend, nennen wir es mal eingewachsen, aus. Denn auch Gartenarbeit liegt mir nicht.

Ich, bzw. meine Frau und ich versuchen nur noch die Dinge zu machen, an denen wir Freude haben.
( außer halt die zwingend notwendige Arbeit, um das finanzielle Auskommen zu sichern).

Wenn jemand unsere Wohnung oder unseren Garten betritt, wird er uns wahrscheinlich für sehr faul oder bequem halten.

Wir sehen das jedoch nicht so.
Wir wollen einfach keine Lebenszeit mehr für Dinge verschwenden, die man oft nur "der Leute wegen" oder weil es sich halt so gehört" macht.

Was haltet Ihr davon?
Versuchen wir nur unsere Faulheit schön zu reden,
oder versteht der eine oder andere unsere Lebensweise?

Gruß aus Ostfriesland

Beitrag 21 Oktober 2014 12:59 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Zunächst einmal:

Hoffentlich hast Du die tückische Krankheit für immer überwunden!!!

Ich kenne das übrigens auch. Bei jeder Beerdigung denke ich mir: "Jetzt wird alles anders."
Kaum bin ich wieder weg, ist alles vergessen.

Wenn Ihr das hinbekommt: Respekt!!!!

Doch ganz so unbelehrbar bin ich nun doch wieder nicht.
Ich merke mit zunehmendem Alter, dass ich gelassener werde. Und das ist ein Wert an sich.

Gruß
Tim

NS:
Mein Garten sieht auch katastophal aus.

Beitrag 21 Oktober 2014 13:18 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


blank.gif

Ich verstehe euch voll und ganz. Vor diesem von dir geschilderten Hintergrund ist es doch nur verständlich, das Leben nur noch genießen zu wollen. Kein Mensch weiß, wann seine Lebensuhr abläuft (Ausnahme: ärztl. Diagnose einer unheilbaren Erkrankung). Ich habe da ein gutes Beispiel im eigenen Freundeskreis: Ein Lehrerehepaar, welches ihren Beruf "lebt", also Lehrer aus Berufung. Nur selten war bei beiden mittags Schluss. Dann wurde zuhause für die Schule weiter gearbeitet, nicht selten bis sehr spät abends.
Beide rauchten wie Schlote. Gemeinsame Abende bei ihnen zuhause war uns und anderen Freunden nur möglich, wenn die beiden dann auf der Terrasse rauchten. Wir Freunde haben immer und immer wieder versucht, die beiden davon zu überzeugen, dass es besser ist, das Rauchen aufzugeben, insbesondere weil wir sahen, dass es insbesondere ihm (dem Mann) immer schlechter ging und er sich wegen Bluhochdruck und Herzrytmusstörungen sich immer häufiger in ärztliche Behandlung begeben mußte. Dann eines Tages im Wartezimmer des Hausarztes ein schlimmer Herzinfarkt mit Herzstillstand. Wiederbelebung mit Defi durch Hausarzt. Dann Krankenhaus, Herzkatheteruntersuchung, einen Stent und zwei Bypässe erhalten. Kommentar des Klinikarztes: Wäre der Infarkt zuhause passiert wäre er jetz tot.
Ihr könnt euch vielleicht bereits vorstellen, was nach dem Krankenhausaufenthalt und Reha geschah: Beide uns sehr wertvollen Freunde rauchen nicht mehr. Beide haben sich in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen, was natürlich mit einer erheblichen Einbuße bei der Pension verbunden ist. Allerdings machen zwei schlechte Pensionen immerhin noch eine gute.
Und was machen die beiden jetzt: Sie genießen erstmals in ihrem Leben das Leben in vollen Zügen. Sie unternehmen Reisen, von denen sie vor Jahren nur träumten, treffen sich häufiger mit Freunden, ernähren sich neuerdings sehr bewußt (wenig Fleisch) und vor allen Dingen: auch sie machen zuhause nur das Nötigste. Dabei untertscheiden sioe sich aber von euch in Einem: Der Garten wirkt im Gegensatz zu früheren Zeiten jetzt immer sehr gepflegt. Aber das ist ein neuerliches Hobby von den beiden. Die Gartenarbeit macht ihnen Freude. Und nur Däumchen drehen und es sich gut gehen lassen ist ja vielleicht auch nicht das Wahre.

Doch Ostfriesen-Paar, ich verstehe euch voll und ganz!

Beitrag 21 Oktober 2014 13:37 
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Mannix007
Ehemaliger User










Re: Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?

ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::

Durch eine Krebserkrankung vor 4 Jahren ist mir ziemlich schonungslos bewusst geworden, daß das Leben irgendwie begrenzt ist.
Seitdem lebe ich viel intensiver.

Was haltet Ihr davon?....oder versteht der eine oder andere unsere Lebensweise?

Gruß aus Ostfriesland


Vor knapp 17 Jahren bekam ich mit 40 Jahren und 4 Monaten eine Krebs-Diagnose! Meine "Vorzeichen" waren mit 10 : 90 denkbar ungünstig. "Damals" ist mir das allerdings nicht gesagt worden. Kürzlich wurde ich als "Langzeit-Überlebender" bezeichnet.

Mit einer heftigen Diagnostik - bei Krebs, bei Schlaganfall, bei Herzinfarkt, bei MS, bei Diabetes, oder oder oder, bzw. und und und, was es AUCH gibt - verändert sich das GESAMTE eigene Leben, die Lebensphilosophie, das GESAMTE Umfeld...einschließlich der Angehörigen. Auch Angehörigen leiden (mit), haben Sorgen, Ängste, Nöte, wie der Betroffene selbst!

Dass ich DEINE/Eure Lebensweise nachvollziehen und auch verstehen kann...sei/d Dir/Euch sicher. Was Du/ihr in Deinem/eurem Beitrag mitgeteilt hast/habt, ist MIR nicht neu....bei mir ist es ähnlich. Nur eines ist gravierend anders...eine Berufs-Tätigkeit ist bei mir nicht mehr möglich!

Jammern war und IST (immer noch) Fehlanzeige! Das Leben neu zu ordnen, dadurch einen viel weiteren Horizont zu entdecken und auf ihn "zuzustürmen", lässt so Einiges anders erscheinen, besser erscheinen, sinnvoller erscheinen, inhaltvoller erscheinen. Vorher Wichtiges wird nebensächlich - vorher Nebensächliches wird WICHTIG!

Sich um sich selbst kümmern zu MÜSSEN, bekommt eine ganz andere Tragweite im Leben....denn sonst wird das NIX mit vorankommen! Frau/Mann muss in einer solchen Situation SELBST "aus dem Quark" kommen, sonst klappt das nicht!

Sehr viel Glück gehört dazu....und dieses Glück gehabt zu haben, lässt Dankbarkeit und Demut auf dem Fuße folgen! Viele Engel - in "weiß" und in "zivil" - gehören dazu, Vertrauen und Zuversicht gehören dazu, Einsicht gehört dazu, dass NIX mehr so ist/wird, wie es mal war!

Krise kann Schicksal bleiben....oder zur Chance werden! HEUTE kann ich von mir sagen: "Der Krebs hat mir das Leben gerettet, obwohl er mich FAST das Leben gekostet hätte!" Das klingt martialisch ...und doch stimmt es bei mir!

Und - auch wegen der veränderten Lebensphilosophie habe ich mich wieder der FKK zugewandt....als "Freizeit-/Genuss"-FKK´ler!

Mannix

PS: in/am Haus wird nur das Nötigste gemacht - der Garten ist "schlicht und einfach"!

Beitrag 21 Oktober 2014 13:55 
 
 
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hajo



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:67

Anmeldungsdatum: 19.11.2002
Beiträge: 3444
Wohnort: Paderborn


germany.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich merke mit zunehmendem Alter, dass ich gelassener werde. Und das ist ein Wert an sich.

Geht mir genau so!

Ja, das ist ein Wert.

Auch für die Mitmenschen! icon_wink.gif

Beitrag 21 Oktober 2014 15:12 
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hajo



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:67

Anmeldungsdatum: 19.11.2002
Beiträge: 3444
Wohnort: Paderborn


germany.gif
Re: Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?

ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::
Wir wollen einfach keine Lebenszeit mehr für Dinge verschwenden, die man oft nur "der Leute wegen" oder weil es sich halt so gehört" macht.

Was haltet Ihr davon?

Genau richtig!

"Der Leute wegen" ist eine Philosophie, die das eigene Leben oft zu sehr außer acht lässt.
"Meinetwegen" muss ja auch niemand nach bestimmten Kriterien leben oder wohnen etc.

Beitrag 21 Oktober 2014 15:14 
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Puistola



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 5271
Wohnort: Nicht weit vom Alpstein


switzerland.gif
Re: Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?

ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::
Durch eine Krebserkrankung vor 4 Jahren ist mir ziemlich schonungslos bewusst geworden,
daß das Leben irgendwie begrenzt ist. Seitdem lebe ich viel intensiver.
...
Renovierungsarbeiten im Haus spare ich mir ganz und gar.
...
Ich, bzw. meine Frau und ich versuchen nur noch die Dinge zu machen,
an denen wir Freude haben.


Ich antworte mal von unten nach oben, nicht als Kritik gemeint,
sondern um darzustellen, wie man Lebenssituationen verschieden sehen kann:


Schon seit sechs Jahrzehnten versuch ich nur Dinge zu machen,
an denen ich Freude (nicht "Spass") habe. Das gelingt mir öfter als nicht.

Mein Vater hat die Renovierungsarbeiten am Haus in hohem Alter
kurz vor seinem Tod abgeschlossen. Es war ihm eine Freude.

Ich hab seit vier Jahren die Krebsdiagnose, hochaggressiv, metastasiert,
daher unheilbar. Ausser den recht belastenden Therapien sah ich damals
keinen Grund, mein Leben noch intensiver zu gestalten.
Das würde ich nicht durchhalten.
Im Gegenteil, ich ruhe jetzt viel öfter und brauch meine Pausen.

Puistola

Beitrag 21 Oktober 2014 16:34 
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Klaus_59



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5424



germany.gif
Re: Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?

ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::
Wir wollen einfach keine Lebenszeit mehr für Dinge verschwenden, die man oft nur "der Leute wegen" oder weil es sich halt so gehört" macht.

Was haltet Ihr davon?

Sehr viel! Und deshalb nehme ich auch nackt Pakete an. rock2.gif

Beitrag 21 Oktober 2014 17:58 
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homo sapiens






Anmeldungsdatum: 08.03.2010
Beiträge: 571
Wohnort: wechselnd


australia.gif

nackidei hat folgendes geschrieben::
Vor diesem von dir geschilderten Hintergrund ist es doch nur verständlich, das Leben nur noch genießen zu wollen.

braucht es einen "hintergrund" um das leben in vollen zuegen zu geniessen?

ich finde nicht.

wohl dem, der sich groesstmoechlichst befreien kann von den zwaengen des alltags und sein leben nach den notwendigen grundbeduerfnissen ausrichtet.
bis auf einige wenige ausnahmen gelingt dies wohl nur nach einem einschneidenen ereignis.



ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::
Wir wollen einfach keine Lebenszeit mehr für Dinge verschwenden, die man oft nur "der Leute wegen" oder weil es sich halt so gehört" macht.

diese denkweise teile ich.

zur "faulheit" gibt es uebrigens einen netten spruch von 'lessing':

lasst uns faul in allen sachen,
nur nicht faul zu lieb' und wein,
nur nicht faul zur faulheit sein.


icon_biggrin.gif icon_wink.gif



homo sapiens
.

Beitrag 21 Oktober 2014 18:31 
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Zett



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:57

Anmeldungsdatum: 29.03.2010
Beiträge: 1357
Wohnort: Osterland, Sachsen


germany.gif
Re: Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?

ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::
Ich, bzw. meine Frau und ich versuchen nur noch die Dinge zu machen, an denen wir Freude haben.

Wir wollen einfach keine Lebenszeit mehr für Dinge verschwenden, die man oft nur "der Leute wegen" oder weil es sich halt so gehört" macht.

Was haltet Ihr davon?


Ich bin auch erst aufgewacht als einige scheinbar unumkehrbare gesundheitliche Einschränkungen auftraten. Eure Einstellung kann ich voll verstehen. Leider wird einem das nicht ganz leicht gemacht, zufrieden zu leben. Ich hoffe, Euch gelingt es!

Beitrag 21 Oktober 2014 19:00 
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guenni



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:64

Anmeldungsdatum: 24.07.2009
Beiträge: 1602
Wohnort: Westsachsen


germany.gif

@ostfriesen-paar,

ich kann eure einstellung sehr gut nachvollziehen. leider ist es oft so, dass diese einsichten immer erst nach einem schicksalsschlag kommen.

und wenn es diesen nicht gibt bleibt das "hamsterrad" lebensbestimmend.

Beitrag 21 Oktober 2014 19:15 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


blank.gif

@ostfriesen-paar:
Zitat:
Durch eine Krebserkrankung vor 4 Jahren ist mir ziemlich schonungslos bewusst geworden, daß das Leben irgendwie begrenzt ist.
Seitdem lebe ich viel intensiver.

Das finde ich - angesichts deines angegebenen Alters - bemerkenswert. icon_wink.gif

Die allgemeine Einsicht über die Sterblichkeit setzt relativ früh im Leben eines Menschen ein. Interessanterweise bezieht man sie aber regelmäßig nicht auf sich selbst. D.h.: Bis zum 30. Lebensjahr ist man (zumindest als Mann) definitiv unsterblich. icon_wink.gif

Mit 45 macht man all den netten Scheiß, den man eigentlich schon vor 20 Jahren hätte machen wollen. Die Kraft war da. Die Muskeln waren da. Der Arsch knackig, das Sixpack bäumte sich "von selbst". Die Ziele waren da. ALLEIN - es haperte irgendwie an Selbstbewusstsein, Unbefangenheit, Egal gegenüber der Außenwelt.

Mit 50 erfährt man, etwa auf einem Klassentreffen, wie viele der Altersgenossen bereits Besuch von dem schlanken Gruftie-Typ mit der Sense hatten.

Den GARTEN betreffend: Mein definitiver Feind ist da die gemeine westeuropäisch-ziegelrot-gemuskelstrangulierte Nacktschnecke. EINS ist nämlich definitiv NICHT hinnehmbar: Wenn man Osterglocken, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen sorgsam, in Vorfreude aufs kommende Frühjahr, eingegraben hat - und dann kommen die Schweine. Ich fühlte mich dieses Jahr verdächtig an Karen Duves "Regenroman" erinnert. Da war AUCH immer alles voll von diesen SCHEIß Schnecken. Ich hab dies Jahr ein kleines Vermögen an Schneckenkorn verpulvert. icon_smile.gif

Zitat:
Seitdem lebe ich viel intensiver.

Es gibt keinerlei Alternative zu dieser deiner Entscheidung. Es ist die EINZIG richtige. Lebe!

Beitrag 22 Oktober 2014 10:30 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Nacktschnecke.


Mensch, Pan, mussst Du immer anecken?

Du befindest Dich hier in einem Nackt- ... äääh .... FKK-Forum.

Beitrag 22 Oktober 2014 10:34 
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ostfriesen--paar




Alter:53

Anmeldungsdatum: 29.06.2013
Beiträge: 251
Wohnort: Ostfriesland


germany.gif

Schön zu lesen, daß viele von Euch unsere Art zu Leben nachvollziehen können.

Liegt es nun daran, daß einige von Euch ähnliche Schicksalsschläge selbst, oder im Bekanntenkreis erlebt haben?
Oder vielleicht daran, dass Ihr auch, wie wir, einen mehr oder weniger intensiven Bezug zur FKK habt und deshalb evtl. toleranter als der Durchschnitt seid?

Unsere Freunde und Verwandten jedenfalls sagen zwar nicht direkt etwas, wenn sie uns besuchen, aber man bemerkt schon, daß wir aus ihrer Sicht gesehen nicht "so ganz normal sind".
Aus diesem Grund haben wir auch unsere Kontakte zu anderen stark reduziert. Wir wollen uns nicht immer für unsere Lebensphilosophie rechtfertigen oder auch nur das Gefühl haben, uns rechtfertigen zu müssen.

In unserem sozialen Arbeitsumfeld müssen wir jedoch, ich nenne es mal "viel von unserer Lebensweise verstecken" um nicht ausgegrenzt zu werden und uns somit finanziell zu ruinieren.
In dem kleinen Ort, in dem wir wohnen und arbeiten ist eine doch recht überalterte Bevölkerung.
Und wir leben davon, daß diese Menschen unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Eure Antworten haben uns jedenfalls darin bestärkt uns in Zukunft noch weniger für unsere Lebensweise zu rechtfertigen oder gar zu entschuldigen.
Danke hierfür.

Beitrag 22 Oktober 2014 16:20 
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WITCH
Site Admin


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Alter:42

Anmeldungsdatum: 22.09.2002
Beiträge: 3640
Wohnort: Herrenberg


germany.gif

Leben und leben lassen. Für den einen mag wichtig erscheinen, was dem anderen nicht so wichtig ist. Der eine fühlt sich auch wohl, wenn er nicht alles neu hat, nicht renoviert, nur das Nötigste macht. Für den anderen gehört aber genau das dazu um sich gut zu fühlen. Soll doch jeder handhaben wie er mag. Aber Kontakte reduzieren, die einem nicht gut tun, ist sicher nicht verkehrt.

Beitrag 22 Oktober 2014 16:39 
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