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Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit ?
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ab wann gehört man Deines Erachtens zu den "Reichen"?
...
Es kann jedoch nicht sein, dass diejenigen, die rackern, letztlich das gleiche bekommen wie diejenigen, die sich "aushalten" lassen. Jemand hatte, politisch korrekt, behauptet, dass das Wenige seien. Das ist so aber nicht richtig.


Jetzt mal ganz ehrlich: die wirklichen Leistungsträger hier in D-land - also diejenigen, die wirklich hart und mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und Engagement sich einen gewissen Wohlstand aufgebaut haben - das sind in den seltensten Fällen die wirklich reichen. Ganz ehrlich - vor solchen Menschen habe ich vollsten Respekt und den gönne ich jeden Cent Ihres Reichtums.

Das sind aber die allerwenigsten der Reichen. Oder willst Du ernsthaft behaupten, die ganzen Manager- und Bankerwichser, die keinerlei fachliche Kompetenz und vor allem keinerlei persönliche Haftung haben, das wäre diejenigen, die hier rackern und von denen man daher nicht verlangen könnte, dass die sich an der Solidargemeinschaft beteiligen?


Zitat:
Es kann jedoch nicht sein, dass diejenigen, die rackern, letztlich das gleiche bekommen wie diejenigen, die sich "aushalten" lassen. Jemand hatte, politisch korrekt, behauptet, dass das Wenige seien. Das ist so aber nicht richtig.

Sei doch froh, dass es Menschen gibt, die die Hoffnug auf einen Arbeitsplatz aufgegeben haben und sich statt dessen "aushalten" lassen.
Diese Menschen werden nämlich gar nicht auf dem Arbeitsmarkt gebraucht.
Was meinst Du eigentlich, was mit dem sozialen Frieden hier D-land passieren würde, wenn alle Menschen, die arbeiten könnten, auf die Straße gehen und einen Arbeitsplatz fordern würden.

Beitrag 28 Oktober 2014 15:46 
 
 
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Mannix007
Ehemaliger User










Der Solidargemeinschaft entzogen - gewollt? Oder ungewollt!?

"Nirgendwo ist es so ungerecht, wie auf DIESER Welt! Wir MÜSSEN allerdings irgendwie mit der Ungerechtigkeit klarkommen, weil es keine "andere"(bessere?) Welt gibt!"

Was die Beteiligung an der Solidargemeinschaft betrifft - es gibt eigenverschuldete Gründe, nicht mehr "dabei" (zu) sein/zu wollen.
Es gibt aber auch nicht SELBST verschuldete Gründe, die eine Teilhabe an der Solidargemeinschaft unmöglich machen.
Beide Gruppierungen leisten keinen Beitrag mehr (gewollt oder ungewollt) und werden dennoch von der Solidargemeinschaft "mitgetragen".

Wer auch immer das System der Solidargemeinschaft auf den Weg gebracht hat, hat sich etwas dabei gedacht. Dass es NIE eine 100%ige Sicherheit vor Missbrauch gab, nicht gibt und niemals geben wird, braucht nicht diskutiert zu werden. Da es Möglichkeiten zum Missbrauch gibt, lässt Begehrlichkeiten am Missbrauch entstehen.

Ich würde sehr gern MEINEN finanziellen Beitrag leisten. Das Schicksal (einer heftigen Krebserkrankung) hat mir die Möglichkeit genommen! MEIN Beitrag ist ein anderer geworden....in einem Ehrenamt tätig zu sein, bei dem es um schwer- und schwersterkrankte Menschen mit Krebs geht. Ein Engagement im immateriellen Bereich macht zwar nicht "satt", hilft allerdings auf eine ganz andere Weise ungemein, die oft unbezahlbar ist.

Mannix

Beitrag 28 Oktober 2014 16:30 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Re: Der Solidargemeinschaft entzogen - gewollt? Oder ungewollt!?

Mannix007 hat folgendes geschrieben::
"Nirgendwo ist es so ungerecht, wie auf DIESER Welt! Wir MÜSSEN allerdings irgendwie mit der Ungerechtigkeit klarkommen, weil es keine "andere"(bessere?) Welt gibt!"

Einspruch! Das ist in der Form nichts als dummes Gelaber (´tschuldigung, das soll jetzt keine Beleidigung sein, aber da geht mir die Hutschnur hoch).
Bis vor 20 Jahren (vor der Deregulierung des Banken- und Finanzsektors), da gab es in D-land mal so etwas wie eine soziale Marktwirtschaft; da gab es diese ganzen Probleme nicht einmal ansatzweise in diesem Ausmaß.
Dass die soziale Ungleichheit immer weiter zunimmt, ist ja inzwischen fast täglich zu lesen - das bedeutet aber auch, dass es früher deutlich gerechter zuging, hier in diesem unseren Lande.
Wenn es aber vor wenigen Jahrzehnten ein deutlich gerechteres System gab, dann ist das auch grundsätzlich in der Zukunft wieder möglich und daher bin ich nicht bereit, das derzeitige ungerechte System einfach als etwas "gottgegebenes" hinzunehmen, an dem wir eh nichts ändern können und das wir daher stillschwigend hinzunehmen haben.

Zitat:
Was die Beteiligung an der Solidargemeinschaft betrifft - es gibt eigenverschuldete Gründe, nicht mehr "dabei" (zu) sein/zu wollen.
Es gibt aber auch nicht SELBST verschuldete Gründe, die eine Teilhabe an der Solidargemeinschaft unmöglich machen.
Beide Gruppierungen leisten keinen Beitrag mehr (gewollt oder ungewollt) und werden dennoch von der Solidargemeinschaft "mitgetragen".


Das Du "arme" Menschen, die keinen Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten können, mit assozialen Schweinen, die keinen Beitrag leisten wollen, in einen Topf wirfst, finde ich jetzt nicht so gut.

Beitrag 28 Oktober 2014 16:55 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Aria hat folgendes geschrieben::
Ab einer bestimmten Einkommenshöhe darf man sich hierzulande aus der Solidargemeinschaft ganz legal verabschieden und nur noch für sich sorgen. Findest Du das gut? Wenn ja, ist Dein Satz von der Wichtigkeit der Solidarität nur ein Lippenbekenntnis.


Wolltest Du nicht noch gesagt haben, wer "die Reichen" sind?

Ich mag solche Neiddebatten nicht, auch wenn ich nicht dazu gehöre.

Interessant übrigens auch:

http://www.cicero.de/berliner-republik/die-sechs-groessten-irrtuemer-der-steuerdebatte/51733

Nett auch das Fazit:

Zitat:
Aus all dem folgt: Wer aus ideologischen Gründen mehr Umverteilung für einen Wert an sich hält, der mag ja dafür kämpfen. Aber dann soll er doch bitte auch offen sagen, worum es ihm geht – und nicht mit halb wahren und ganz falschen Behauptungen auf Dummenfang gehen.


Schreite zur Tat.

Beitrag 28 Oktober 2014 17:14 
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Mannix007
Ehemaliger User










Re: Der Solidargemeinschaft entzogen - gewollt? Oder ungewollt!?

Ralf-abc hat folgendes geschrieben::

"Nirgendwo ist es so ungerecht, wie auf DIESER Welt! Wir MÜSSEN allerdings irgendwie mit der Ungerechtigkeit klarkommen, weil es keine "andere"(bessere?) Welt gibt!"

Das Du "arme" Menschen, die keinen Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten können, mit assozialen Schweinen, die keinen Beitrag leisten wollen, in einen Topf wirfst, finde ich jetzt nicht so gut.


@ Ralf ABC...ich verstehe Deinen Zorn - und doch gab es immer und gibt es immer noch Recht UND Unrecht.... (auf dieser Welt)!

Den Tatbestand von Ungerechtigkeit in einem noch so sozialen Land (also global betrachtet) wirst Du nicht widerlegen können - es gibt KEIN Land, wo die bestehenden Systeme eine allumfassende Gerechtigkeit bieten. Das hat einen Grund - das Ausnutzen von Schlupflöchern in der Gesetzgebung, die unwissentlich "eingebaut" wurden, aber WISSENTLICH ausgenutzt werden (können)!
Frau/Mann kann sich an der Ungerechtigkeit beteiligen - Frau/Mann kann es auch sein lassen, was die meisten Menschen hoffentlich tun.
Recht und Unrecht hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. LEIDER sind die Definitionen für Recht wie für Unrecht oftmals sehr unterschiedlich. Für den einen ist "Recht" absolut verbindlich...andere sehen eine "Na ja-Variante" gegeben.

ICH "schmeiße" gar nichts - national betrachtet! Die von mir genannten Gruppierungen SIND nun mal in dem "einen Topf"! Da wird nicht mehr unterschieden, ob das "gerechtfertigt" ist oder nicht....der Buchstabe des Gesetzes hält ALLE gleich!
Dass es moralische Gründe gibt, die "Abzocker" anders "behandeln" zu sollen, sieht das Gesetz LEIDER nicht vor. Genau DA verbirgt sich die Ungerechtigkeit. Wer wollte denn da der "Scharfrichter" sein?

Nein... ich bin kein Moral-Apostel und vertrete die Ansicht, dass ich mit dem leben kann, was Recht und Ordnung entspricht! Und doch bleibe ich dabei: wir haben zwar ein nach außen hin "gerechtes" Sozialsystem, was dennoch nicht gerecht genug ist, um die Missbräuche zu unterbinden...denn - NIEMAND verhungert, der sich am System bedienen will/muss! "Sich bedienen wollen" und "sich bedienen müssen"...ein himmelweiter Unterschied und von Unrecht UND Recht geprägt.... LEIDER

Mannix

Beitrag 28 Oktober 2014 17:30 
 
 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::
Ab einer bestimmten Einkommenshöhe darf man sich hierzulande aus der Solidargemeinschaft ganz legal verabschieden und nur noch für sich sorgen. Findest Du das gut? Wenn ja, ist Dein Satz von der Wichtigkeit der Solidarität nur ein Lippenbekenntnis.
Wolltest Du nicht noch gesagt haben, wer "die Reichen" sind?

Du beantwortest eine Frage mit einer Gegenfrage, obwohl Deine Frage in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle spielt, denn es geht, wie mein Beitrag, den Du freundlicherweise zitiert hast, zeigt, um die legale Verabschiedung der Besserverdienenden aus der Solidargemeinschaft.


Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich mag solche Neiddebatten nicht, auch wenn ich nicht dazu gehöre.

Ich mag Neiddebatten auch nicht, aber dies hier ist keine Neiddebatte und auch keine, in der es um die Umverteilung ginge, wie Du es zu suggerieren versuchst, sondern eine um die Gerechtigkeit.

Beitrag 28 Oktober 2014 20:44 
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Eule



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Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
Wohnort: Wegberg


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@ Bummler
Zitat:
Und! Außerdem muss man auch sehen, dass das Bruttosozialprodukt stetig steigt. Und die Arbeitsproduktivität. Insofern sind die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen und der Altenpflege durchaus tragbar.
Meine Kritik richtet sich an die allgemein verfehlte Lohnpolitik der Gewerkschaften. Es ging also nicht darum, dass die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen und der Altenpflege untragbar seien, es ging darum, dass die Berechnung der Lohnsteigerungen insgesamt falsch vorgenommen wird.

@ Ralf
Zitat:
Wobei ich zu den Leistungsverweigerern keine Menschen zähle, die grundsätzlich bereit sind zu arbeiten, die für diese Arbeit aber auf eine angemessenen Lohn bestehen.
Du scheinst meine systemische Kritik nicht verstanden zu haben. Jeder soll für seine Arbeit einen angemessenen Lohn erhalten. Und jeder soll von seinem Lohn leben können, ohne Zuschüsse der Solidargemeinschaft zu benötigen. Aber diese Frage stand hier nicht zur Diskussion.

Zitat:
Bis vor 20 Jahren (vor der Deregulierung des Banken- und Finanzsektors), da gab es in D-land mal so etwas wie eine soziale Marktwirtschaft; da gab es diese ganzen Probleme nicht einmal ansatzweise in diesem Ausmaß.
Inwieweit hat die Deregulierung des Banken- und Finanzsektors die soziale Marktwirtschaft aufgehoben? Ich glaube, hier wirfst du etwas durcheinander!
Zitat:
Dass die soziale Ungleichheit immer weiter zunimmt, ist ja inzwischen fast täglich zu lesen - das bedeutet aber auch, dass es früher deutlich gerechter zuging, hier in diesem unseren Lande.
Dieses dürfte kein Problem der Gerechtigkeit sein. Hier irrst du in deiner Bezugsgröße.
Zitat:
Wenn es aber vor wenigen Jahrzehnten ein deutlich gerechteres System gab, dann ist das auch grundsätzlich in der Zukunft wieder möglich und daher bin ich nicht bereit, das derzeitige ungerechte System einfach als etwas "gottgegebenes" hinzunehmen, an dem wir eh nichts ändern können und das wir daher stillschwigend hinzunehmen haben.
Hier stimme ich dir voll und ganz zu. Du musst jedoch wissen, wo die Veränderung vorgenommen werden muss, um das von dir angepeilte Ziel auch erreichen zu können.

@ Aria
Zitat:
Noch unsolidarischer ist es, dass sich die Reichen – und/oder die Fleißigen? – nicht an der Solidargemeinschaft beteiligen.
Zitat:
Ab einer bestimmten Einkommenshöhe darf man sich hierzulande aus der Solidargemeinschaft ganz legal verabschieden und nur noch für sich sorgen. Findest Du das gut? Wenn ja, ist Dein Satz von der Wichtigkeit der Solidarität nur ein Lippenbekenntnis.
Du solltest dich mal mit der Geschichte des deutschen Sozialsystems beschäftigen, bevor du hier so einen Quatsch verbreitest.

@ Mannix007
Zitat:
Den Tatbestand von Ungerechtigkeit in einem noch so sozialen Land (also global betrachtet) wirst Du nicht widerlegen können - es gibt KEIN Land, wo die bestehenden Systeme eine allumfassende Gerechtigkeit bieten. Das hat einen Grund - das Ausnutzen von Schlupflöchern in der Gesetzgebung, die unwissentlich "eingebaut" wurden, aber WISSENTLICH ausgenutzt werden (können)!
Diese deine Feststellung sagt nichts. Wenn also solche steuertechnischen „Schlupflöcher“ entdeckt werden, dann ist es Aufgabe der Politik, diese zu schließen. Und dieses wird auch von der Politik gemacht.

Zitat:
Dass es moralische Gründe gibt, die "Abzocker" anders "behandeln" zu sollen, sieht das Gesetz LEIDER nicht vor.
Welche moralischen Gründe liegen vor, wenn einer das Steuergesetz für sich positiv nutzt? Tust du dieses nicht ebenfalls? Wird nur der zum „Abzocker“, der das Steuerrecht legal in einem Umfange nutzt, auf die du mangels eigener Prüfung nicht als Möglichkeit gesehen hast?

Zitat:
wir haben zwar ein nach außen hin "gerechtes" Sozialsystem, was dennoch nicht gerecht genug ist, um die Missbräuche zu unterbinden
Missbrauch kannst du nicht Gerechtigkeit verhindern.

Beitrag 29 Oktober 2014 01:14 
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Mannix007
Ehemaliger User










Eule hat folgendes geschrieben::


@ Mannix007
Zitat:
Den Tatbestand von Ungerechtigkeit in einem noch so sozialen Land (also global betrachtet) wirst Du nicht widerlegen können - es gibt KEIN Land, wo die bestehenden Systeme eine allumfassende Gerechtigkeit bieten. Das hat einen Grund - das Ausnutzen von Schlupflöchern in der Gesetzgebung, die unwissentlich "eingebaut" wurden, aber WISSENTLICH ausgenutzt werden (können)!
Diese deine Feststellung sagt nichts. Wenn also solche steuertechnischen „Schlupflöcher“ entdeckt werden, dann ist es Aufgabe der Politik, diese zu schließen. Und dieses wird auch von der Politik gemacht.
.


@ Eule

Es wäre ein GUTES Gefühl zu wissen, wenn "Politik" die offengelegten, weil zuvor missbrauchten "Schlupflöcher" wirklich schließen würde - leider ist dem nicht so. Es ist ein Wunschdenken nach etwas, was einem Leben in "Wolkenkuckucksdorf" entspräche!

Wie Du in meinem Beitrag gelesen hast, sprach ich einmal von "globaler" Tragweite, was Ungerechtigkeiten im Umgang mit der Gesetzgebung betrifft und einmal von einer "nationalen", was die Beteiligungen an der "Solidargemeinschaft" betrifft.

Es IST die Aufgabe der Politik, evtl. "Schlupflöcher" zu schließen! Allerdings - ist "Politik" wirklich in der Lage, sämtliche Schlupflöcher zu schließen? NEIN

Die GESAMTE Gesetzgebung ist von der "Textgestaltung" zu wässrig formuliert - auch wegen der vielen "Verklausulierungen". Daher kommen eben DIESE "Schlupflöcher" unfreiwillig zustande und werden dann auch gnadenlos ausgenutzt. Die "Textgestaltung" ist es, die ein Gesetz sehr oft für eine Interpretation "frei gibt" - auch wenn die Inhalte des Gesetzes richtig sind.

Gesetze werden zwar erlassen - aber nicht als GE-bote oder VER-bote! Eine Gesetzgebung in Anlehnung an die "10 Gebote" verfasst, ließe keine Interpretationen mehr zu.

@ Eule

Ich möchte jetzt keine Haarspalterei oder "Pfennigfuchserei" oder "beweise mir", "ich will dies oder das belegt haben" vom Zaun gebrochen haben.

Das sind MEINE Gedanken und es ist MEINE Einstellung zu dem Thema. Ich nehme mir nicht heraus, einen Anspruch auf Richtigkeit zu erheben. Und Du kannst/sollst durchaus Deine eigene Einstellung dazu haben/behalten!

Beitrag 29 Oktober 2014 09:22 
 
 
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Nackidei



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Aria hat folgendes geschrieben::
Tim007 hat folgendes geschrieben::
Die Frage ist nur, ob es nicht grob unsolidarisch ist, wenn, um bei den Schlagworten zu bleiben, die "Fleißigen" für Leistungsverweigerer "bluten" müssen.

Noch unsolidarischer ist es, dass sich die Reichen – und/oder die Fleißigen? – nicht an der Solidargemeinschaft beteiligen.

Für den Fall, dass du da auch die Beamten ansprichst, die ja in ihre eigene Pensionskasse einzahlen und privat krankenversichert sind: Dieser Personenkreis hat sich nicht von sich aus der Solidargemeinschadt entzogen; sie werden dazu vom Staat gezwungen. Zwar hat auch ein Beamter die Möglichkeit, Mitglied einer gesetzlichen KV zu werden, bei Überschreitung des Höchsteinkommen auch als freiwilliges Mitglied. Allerdings verzichtet er dann auf den Beihilfeanspruch seines Arbeitgebers für Heilkosten. Somit ist die gesetzliche KV für den Beamten vollkommen indiskutabel.
Wenn hier ein Bumann gesucht wird, dann bestimmt nicht bei dem verbeamteten Arbeitnehmer! Dann sollte man sich eher darüber unterhalten, ob wir überhaupt noch Beamte benötigen.

Beitrag 29 Oktober 2014 14:50 
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Tim007



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So sehe ich das auch.

Ansonsten kämen Selbstständige in Betracht. Abgesehen davon, dass viele Selbstständige z.B. gar nicht in die gesetzliche Krankenversicherung rein dürfen, obwohl sie es gerne wollten, wird gerne übersehen, dass es zwar für viele toll ist, eigener Chef zu sein, jedoch das auch viele Schattenseiten hat, die natürlich nicht umverteilt werden sollen.

Die wenigsten Selbstständigen haben eine 38-Stunden-Woche. Sie müssen ihre Beiträge zu 100 % selbst entrichten (was sie oft nicht können), weil es bei ihnen naturgemäß keinen "Arbeitgeberanteil" gibt. Viele erlauben sich keinen Urlaub, und zwar unabhängig davon, dass es keine Lohnfortzahlung gibt. Und wenn sie krank werden, gibt es meistens keine Absicherung, weil eine solche für die meisten gleichfalls unbezahlbar wäre.

Das ist die Realität in Deutschland.

Insofern ist es wieder einmal typisch, dass die vielleicht noch bestehenden Vorteile beschnitten werden sollen, ohne die Nachteile gleichfalls umzulegen.

Und dabei rede ich nicht von den verhältnismäßig Wenigen, die Ralf zu recht anprangert. Die finden ohnehin Mittel und Wege, etwa durch Verlagerung ihres Wohnsitzes. Wer zunehmend gebeutelt wird, ist der (schwindende) Mittelstand.

Beitrag 29 Oktober 2014 15:04 
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Mannix007
Ehemaliger User










So wurde aus dem Thema dieses Threads - Verschwendung von Lebenszeit, oder Faulheit? - eine Debatte um etwas, die EBENSO wichtig ist, um diskutiert zu werden.

"Ostfriesen--Paar" hatte eine andere Intention mit dem Thread - mit einer heftigen Erkrankung umgehen zu lernen und doch ein Leben zu gestalten, gestalten zu müssen, um gesundheitlich wie materiell "über die Runden" zu kommen. Nicht nur die EIGEN-Verantwortung stand dabei im Vordergrund, sondern auch die Verantwortung den Arbeitern und Angestellten des Unternehmens von "Ostfriesen-Paar"!

Eine kleine und eher unscheinbare Anmerkung - "leben im JETZT und nicht die Zukunft planend" - reichte aus, die Diskussion ganz andere Kreise ziehen zu lassen. Ich bin mir sicher, dass das Ursprungsthema keinen Einzelfall darstellt.....Selbstständige, Arbeiter, Angestellte UND Beamte betreffend - ob mit oder ohne die Diagnostik einer heftigen Erkrankung

Mannix

Beitrag 29 Oktober 2014 16:22 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Und dabei rede ich nicht von den verhältnismäßig Wenigen, die Ralf zu recht anprangert. Die finden ohnehin Mittel und Wege, etwa durch Verlagerung ihres Wohnsitzes. Wer zunehmend gebeutelt wird, ist der (schwindende) Mittelstand.

Stimmt! Allerdings vergleichst Du hier Äpfel mit Birnen. Denn der Mittelstand, den Du da beschreibst - selbst wenn das ein gut gehender Betrieb ist und der Chef somit auch gut verdient - das reicht noch lange nicht, um zu den wirklich Reichen zu gehören, von denen Aria hier schreibt, dass die sich gefälligst am Sozialstaat beteiligen müssten.


Nebenbei:
Tim hat folgendes geschrieben::
Abgesehen davon, dass viele Selbstständige z.B. gar nicht in die gesetzliche Krankenversicherung rein dürfen, obwohl sie es gerne wollten,

Gibt es wirklich eine Regelungen, nach der ein Selbstständiger aus der gesetl. KV ausgeschlossen werden kann? Es gibt doch die Möglichkeit, freiwilliges Mitglied einer gesetzl. KV zu werden.

Beitrag 29 Oktober 2014 20:41 
 
 
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Tim007



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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Denn der Mittelstand, den Du da beschreibst - selbst wenn das ein gut gehender Betrieb ist und der Chef somit auch gut verdient - das reicht noch lange nicht, um zu den wirklich Reichen zu gehören, von denen Aria hier schreibt, dass die sich gefälligst am Sozialstaat beteiligen müssten.


Ich meine sie so verstanden zu haben, dass sie für eine Einheitsversicherung plädiert, mag mich jedoch irren.

Beitrag 29 Oktober 2014 21:50 
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Nackidei



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Beiträge: 2346
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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::

Gibt es wirklich eine Regelungen, nach der ein Selbstständiger aus der gesetl. KV ausgeschlossen werden kann? Es gibt doch die Möglichkeit, freiwilliges Mitglied einer gesetzl. KV zu werden.

Selbstverständlich kann auch ein Selbstständiger Mitglied in der gesetzl. KV werden, ggf. als freiwilliges Mitglied.

Beitrag 30 Oktober 2014 00:14 
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riedfritz



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Beiträge: 1760
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gesetzliche Krankenversicherung

Zitat:
Gibt es wirklich Regelungen, nach der ein Selbstständiger aus der gesetzl. KV ausgeschlossen werden kann?


Die gibt es nicht, solange er die Beiträge pünktlich zahlt, aber umgekehrt: ein Selbständiger hat keinen Anspruch, in die gesetzliche Krankenkasse aufgenommen zu werden. Wer in der gesetzl. KV ist, kann drin bleiben, aber er wird neu eingestuft und muss in regelmäßigen Abständen Verdienstnachweise vorlegen.

Zur Präzisierung von Nackideis Aussage: "ggf. als freiwilliges Mitglied" vielleicht besser: ausschließlich als freiwilliges Mitglied.


Viele Grüsse,

Fritz

Beitrag 30 Oktober 2014 07:49 
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