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Gesundheitswahn
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
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Mir steckt noch in den Knochen, wie die Grünen an mir herumerziehen wollten.

Daher bin ich entschieden gegen Strafbesteuerung.

Beitrag 25 November 2014 22:01 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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ostfriesen--paar hat folgendes geschrieben::
Wenn Alkohol und Tabak höher besteuert würde, müßten allerdings auch die Hartz IV Bezüge angehoben werden 😷.

Ich habe den Smilie wohl gesehen! icon_biggrin.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Mir steckt noch in den Knochen, wie die Grünen an mir herumerziehen wollten.

Daher bin ich entschieden gegen Strafbesteuerung.

Ich empfinde es nicht als Strafe, wenn auf überflüssige Genussgifte eine Sondersteuer erhoben wird. Ich bin Nichtraucher, trinke aber gern am Abend in gemütlicher Runde oder beim Schachspiel einen guten französische Rotwein. Und wenn der etwas teurer wird... sei es drum. Wenn ich weiß, dass die Tabak- und Alkoholabhängigen ihre Thertapiekosten über diese Sondersteuer selbst bezahlen, ist mir dieses Opfer recht.

Beitrag 25 November 2014 23:13 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Wikipedia schreibt dazu:

"Wenn man sich seit Januar 2014 eine Schachtel Zigaretten (19 Stück) für 5,00 Euro kauft, werden insgesamt 3,72 Euro als Steuern abgeführt (2,92 Euro Tabaksteuer + 0,80 Euro Umsatzsteuer). Dies entspricht einem Anteil von knapp 75 % des Kaufpreises. Da Teile der Steuern pro Zigarette berechnet werden, ist dieser Steueranteil pro Schachtel variabel und erreicht bei Discounter-Zigaretten bis zu 90 %."

Und bezogen auf Alkoholica:
"Nach dem Regelsteuersatz entfällt auf eine 0,5 l-Flasche Likör mit 25 % Alkoholanteil eine Branntweinsteuer von 1,63 € und auf eine 0,7 l-Flasche Rum (braun) mit 40 % Alkoholanteil 3,65 €. Berücksichtigt man zudem die Umsatzsteuer und legt einen Verkaufspreis von 9,99 € zugrunde, so gingen beim Likör fast ein Drittel (3,22 €: 1,63 € BWSt+1,59 € MWSt) und beim Rum über die Hälfte (5,24 €: 3,65 € BWSt+1,59 € MWSt) des Ladenpreises an den Fiskus."

Mich trifft es kaum. Trotzdem wüsste ich nicht, warum nicht auch Süßigkeiten genauso besteuert werden sollten. Oder Fett. Oder Chips. Oder Kerosin. Oder Drachenfliegen. Oder ....

Beitrag 25 November 2014 23:34 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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Tim007 hat folgendes geschrieben::

Mich trifft es kaum. Trotzdem wüsste ich nicht, warum nicht auch Süßigkeiten genauso besteuert werden sollten. Oder Fett. Oder Chips. Oder Kerosin. Oder Drachenfliegen. Oder ....

Weil lt. Aussagen aller Krankenversicherungen die Folgen von Nikotin- und Alkoholmißbrauch die mit Abstand höchsten Kosten für die Solidargemeinschaft der Versicherten verursachen. Nur mal so auf die Schnelle (es gibt sicherlich noch aussagekräftigeres Material im Netz):

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/suchtprobleme-alkohol-und-tabaksucht-kosten-60-milliarden-12541972.html

Beitrag 25 November 2014 23:55 
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Zett



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:56

Anmeldungsdatum: 29.03.2010
Beiträge: 1357
Wohnort: Osterland, Sachsen


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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Wikipedia schreibt dazu:

"Wenn man sich seit Januar 2014 eine Schachtel Zigaretten (19 Stück) für 5,00 Euro kauft, werden insgesamt 3,72 Euro als Steuern abgeführt (2,92 Euro Tabaksteuer + 0,80 Euro Umsatzsteuer). Dies entspricht einem Anteil von knapp 75 % des Kaufpreises. Da Teile der Steuern pro Zigarette berechnet werden, ist dieser Steueranteil pro Schachtel variabel und erreicht bei Discounter-Zigaretten bis zu 90 %."

Und bezogen auf Alkoholica:
"Nach dem Regelsteuersatz entfällt auf eine 0,5 l-Flasche Likör mit 25 % Alkoholanteil eine Branntweinsteuer von 1,63 € und auf eine 0,7 l-Flasche Rum (braun) mit 40 % Alkoholanteil 3,65 €. Berücksichtigt man zudem die Umsatzsteuer und legt einen Verkaufspreis von 9,99 € zugrunde, so gingen beim Likör fast ein Drittel (3,22 €: 1,63 € BWSt+1,59 € MWSt) und beim Rum über die Hälfte (5,24 €: 3,65 € BWSt+1,59 € MWSt) des Ladenpreises an den Fiskus."

Mich trifft es kaum. Trotzdem wüsste ich nicht, warum nicht auch Süßigkeiten genauso besteuert werden sollten. Oder Fett. Oder Chips. Oder Kerosin. Oder Drachenfliegen. Oder ....


Kannst Dich doch gern politisch dafür einsetzen, dass Süßigkeiten ab einer bestimmten Zuckermenge zusätzlich besteuert werden. Dies wäre nach aktuellem Stand zur Wirkung von Süßigkeiten konsequent.

Beitrag 26 November 2014 01:47 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Das wäre konsequent, jedoch nicht das, was ich zu vermitteln versuche.

Die zielgerichtete Besteuerung kann, und damit gebe ich Nackidei recht, durchaus ein Mittel sein, regulierend einzugreifen.
Die Frage ist nur das Maß. Und die Frage der Willkür.

Tabak zerstört viel. Alkohol halte ich für noch gefährlicher.
Zucker wird in seiner schädlichen Wirkung unterschätzt. Salz auch. ...

Trotzdem iwäre es für mich unerträglich, wenn der Staat, wie etwa in Schweden, überall Einfluss nähme. Es fängt bei der Ernährung an und hört bei der politisch korrekten Verwendung der Sprache auf.

Beitrag 26 November 2014 05:37 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
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Selbstkasteiung als Ziel

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Die zielgerichtete Besteuerung kann, und damit gebe ich Nackidei recht, durchaus ein Mittel sein, regulierend einzugreifen.
Die Frage ist nur das Maß. Und die Frage der Willkür.

Es stellt sich danach auch ein anderes Problem: Würde man mit höheren Steuern tatsächlich einen „Krankheitsverursacher“ eindämmen, käme automatisch der nächste in den Blickpunkt, der natürlich aus Gleichheitsgründen auch mit Steuern bekämpft werden müsste. Und so weiter und so fort, bis sich eine Familie mit durchschnittlichen Einkommen nur noch von vermeintlich absolut ungefährlichen Lebensmitteln ernähren könnte.

Wer diese Zustände will, bitte, aber ich bin nicht nur nicht dabei, ich werde auch alles dransetzen, dass dies nicht eintritt, denn
Tim007 hat folgendes geschrieben::
Es fängt bei der Ernährung an und hört bei der politisch korrekten Verwendung der Sprache auf.

Außerdem: Hohe Steuern und damit hohe Preise sind nur für Arme ein Problem: Sie kommen einem Verbot gleich. Reiche Leute würde das nicht tangieren, sie könnten sich weiterhin alles gönnen wie bisher. Wir hätten damit den Graben zwischen den Gesellschaftsschichten noch verstärkt.

Beitrag 26 November 2014 13:09 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
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Es gab vor Jahrzehnten mal eine Karikatur, auf der eine mondäne Limousine auf einer ansonsten verwaisten Autobahn zu sehen war. Darunter stand sinngemäß (ohne dass ich das GRÜNEN-bashing an dieser Stelle fortsetzen will; es passt nur so gut):

"Geil, die Forderung der Grünen, dass der Liter Benzin 5 Mark kosten soll."

Beitrag 26 November 2014 13:23 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


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Tim007 hat folgendes geschrieben::
"Geil, die Forderung der Grünen, dass der Liter Benzin 5 Mark kosten soll."

Dir ist aber hoffentlich schon klar, dass gerade der billige Treibstoff die Transportkosten zur Nebensache machte und so die Globalisierung der Wirtschaft erst ermöglichte. Beispiel: Für eine Flasche Wein, transportiert von Australien nach Europa, betragen die Transportkosten nur 0,19 Cent, was natürlich so gut wie keinen Einfluss auf den Endverbraucherpreis hat. Nur so ist es möglich, dass in weit entfernten Gebieten hergestellten Waren mit unseren heimischen konkurrieren, sprich die Preise, sprich die hiesigen Herstellungskosten, sprich hiesigen Personalkosten drücken können.

Beitrag 26 November 2014 15:02 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Es gab vor Jahrzehnten mal eine Karikatur, auf der eine mondäne Limousine auf einer ansonsten verwaisten Autobahn zu sehen war. Darunter stand sinngemäß (ohne dass ich das GRÜNEN-bashing an dieser Stelle fortsetzen will; es passt nur so gut):

"Geil, die Forderung der Grünen, dass der Liter Benzin 5 Mark kosten soll."


Aber das ist doch ein ganz grundsätzliches Problem, wenn ein Staat, aus welchen Gründen auch immer, irgendwo regulierend eingreifen will.
Der Staat hat doch überhaupt nur 2 Möglichkeiten zum regulieren. Entweder über Verbote oder über den Preis.
Bei Verboten bist Du, Tim, doch hier der erste der aus rein prinzipiellen Gründen dagegen ist.
Die Preisschraube kritisierst Du aber auch, weil von der nur die Armen betroffen sind, während das die Reichen nicht betrifft.

Deiner Argumentation folgend, müssten wir hier auch das US-Amerikanische Waffenrecht einführen, weil es doch eigentlich nur eine Gängelung der Bürger darstellt, denen den uneingeschränkten Waffenbesitz zu verbieten.
Allerdings wirst Du mir hier zweifelsfrei Recht geben, dass der Waffenbesitz hier in D-Land deutlich sinnvoller geregelt ist, als in den USA; hier nimmst Du die Bevormundung des Bürgers also klaglos in Kauf.
Analog zum Waffenbesitz gibt es nun einmal viele Dinge, bei der der Großteil der Bevölkerung augenscheinlich nicht in der Lage ist, mit seinen persönlichen Freiheitsrechten wirklich verantwortungsbewusst (also zu seinem eigenen Wohl und dem Wohl der Gesellschaft) umzugehen.
Mach Du doch mal einen konkreten Vorschlag, wie der Staat bzw. die Gesellschaft mit diesem grundsätzlichen Problem umgehen sollte.

Beitrag 26 November 2014 15:45 
 
 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::

Analog zum Waffenbesitz gibt es nun einmal viele Dinge, bei der der Großteil der Bevölkerung augenscheinlich nicht in der Lage ist, mit seinen persönlichen Freiheitsrechten wirklich verantwortungsbewusst (also zu seinem eigenen Wohl und dem Wohl der Gesellschaft) umzugehen.

Das sehe ich auch so. Ich vertrete die Meinung, dass dann, wenn ein großer Teil der Bevölkerung nicht in der Lage oder gewillt ist sich zu seinem eigenen und dem Wohl der Gesellschaft zu verhalten, hier der Staat regelnd eingreifen sollte. Um beim Beispiel des übermäßigen Rauchens und Alkoholkonsums zu bleiben: Es ist doch nicht einzusehen, dass die Solidargemeinschaft aller Sozial- und Krankenversicherten die mit Abstand höchsten Ausgaben der Krankenversicherungen mitbezahlen, die infolge exzessiven Rauchens, Saufens und Drogenkonsums entstehen. Hier zu argumentieren, dass dann auch beispielsweise gegen ungesundes Essen (zu viel Fleisch, Fett, Zucker usw.) entsprechend reglementiert werden müsste, ist Unsinn. Klar sind das auch Risikofaktoren, die den Krankenversicherungen unnötige Kosten verursachen. Gegenüber den medizinischen und therapeutisch notwendigen Maßnahmen infolge übermäßigen Alkoholkonsums sind das allerdings kleine Fische.
Der Alkoholkonsum steigt in Deutschland von Jahr zu Jahr. Die Folge ist u.a., dass immer mehr Kinder mit einer Alkoholembryopathie geboren werden, weil deren Mütter während der Schwangerschaft vermehrt Alkohol getrunken haben. Diese Kinder kommen teils schwerstbehindert zur Welt und sind zeitlebens auf fremde Hilfe und Unterstützung angewiesen. Viele verbringen ihr gesamtes Leben in einem Heim. Die Kosten die dadurch der Allgemeinheit entstehen sind himmelschreiend.

Die privaten Krankenversicherungen haben längst die Notbremse gezogen. Sie behalten sich vor, Risikopatienten erst gar nicht aufzunehmen bzw. diese bei Verschweigen bekannter Risiken wieder rauszuschmeißen oder aber Risikozuschläge zu kassieren. Als meine Tochter als Lehrerin übernommen wurde und sich privat krankenversichern musste verlangte die private KV die lückenlose Benennung aller in den vergangenen drei Jahren konsultierten Ärzte und für diese jeweils eine Schweigepflichtsendbindung gegenüber der KV. Darüber hinaus musste sie alle Vorbehandlungen, evtl. Operationen, Behinderungen und sonstige körperlichen Beeinträchtigungen benennen.

Aber das nur nebenbei. Wie gesagt, ich meine schon, dass es Aufgabe des Staates ist, im Sinne des Gemeinwohls bestimmte Regeln aufzustellen und über deren Einhaltung auch zu wachen. Auch wäre ich dafür, dass es den gesetzlichen Krankenkassen ermöglicht wird, speziell von Alkohol-, Nikotin- und Drogenabhängigen einen Risikozuschlag zu fordern, sofern die Einkommensverhältnisse dies erlauben. Natürlich muss sichergestellt sein, dass für diesen Personenkreis ausreichend Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Wer dies nicht will und derlei Möglichkeiten und Vorgaben als unnötige Gängelei des Staates empfindet sollte hier aber nicht nur herumnörgeln sondern vielmehr selbst eine Lösung präsentieren. Vielleicht kommt dann ja bei mir (und anderen) das Aha-Erlebnis. Sich einfach hinsetzen und sagen, "das ist eben so" ist keine Lösung.

Beitrag 27 November 2014 16:25 
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Tim007



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Ich bin ja häufig ganz benebelt von Deiner Weisheit, Nackidei.
Diesmal machst Du es Dir aber zu leicht.

Insbesondere ist es Unsinn, übermäßigen Alkoholkonsum herauszugreifen und andere Risikofaktoren zu bagatellisieren. Die weitaus höchsten Krankheitskosten haben andere Ursachen, etwa genetische Fehlentwicklungen, Übergewicht, Stress, Unfälle, ...

Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen die mit Abstand höchsten Kosten:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Krankheitskosten/Krankheitskosten.html

Wenn man drangeht und Risikogruppen einführt, wie es sie auch bei Berufsgenossenschaften gibt, kannst Du gleich einpacken. Besonders drollig ist dabei die Überlegung, Alkoholiker und Drogenkonsumenten sollten sich an den Kosten beteiligen. Wenn es schon so weit ist, versuch mal bei denen was zu holen. Viel Spaß. Man könnte diese Leute als unzumutbare Kostenfaktoren ja auch in ihrem Erbrochenen liegen lassen.

Wenn schon, denn schon. Raucher, Alkoholkonsumenten, Motorradfahrer, Fettleibige, Gestresste, Drachenflieger, Sportmuffel, Drogenabhängige, ... zahlen mehr. Vater Staat wird's schon organisieren .... Und ab einer bestimmten Temperatur ist eine wollene Unterhose Pflicht.

Nicht bös sein.
Alles gut gemeint.
Doch ein Fass ohne Boden.

Beitrag 27 November 2014 19:24 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
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Tim007 hat folgendes geschrieben::
Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen die mit Abstand höchsten Kosten:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Krankheitskosten/Krankheitskosten.html

Das prallt an Nackidei ab, Tim, er meint, so wie er lebt, ist es richtig, alle anderen machen was verkehrt und sollen dafür mit höheren Beitragssätzen zur Krankenversicherung büßen.


Tim007 hat folgendes geschrieben::
Wenn schon, denn schon. Raucher, Alkoholkonsumenten, Motorradfahrer, Fettleibige, Gestresste, Drachenflieger, Sportmuffel, Drogenabhängige, ... zahlen mehr. Vater Staat wird's schon organisieren .... Und ab einer bestimmten Temperatur ist eine wollene Unterhose Pflicht.
(…)
… ein Fass ohne Boden.

Stimmt. Allerdings hast Du die Magersüchtigen vergessen. Die sind, im Gegensatz zu Fettleibigen, 2-fach schuldig: Erstens konsumieren sie zu wenig und dann belasten sich auch noch das Gesundheitssystem mit teuren, weil langwierigen Therapien. icon_biggrin.gif

Beitrag 28 November 2014 00:29 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 29.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Aria hat folgendes geschrieben::

Das prallt an Nackidei ab, Tim, er meint, so wie er lebt, ist es richtig, alle anderen machen was verkehrt ...


Nein, das glaube ich nicht.

Abgesehen davon, dass es mir lieber ist, wenn jemand klare Positionen vertritt, anstatt herumzueiern, hat gerade Nackidei stets gezeigt, geistig beweglich zu sein.

Und seine Überlegung ist ja noch nicht einmal so falsch. Alkohol macht unglaublich viel kaputt. Viele können nicht Maß halten. Also wird der Konsum über den Preis gedrosselt.

Ich wollte in diesem Zusammenhang nur angemerkt haben, dass der Staat dann auch anderweitig eingreifen müsste und immer zu befürchten sei, dass er es mal wieder übertreibt. Mir steckt immer noch der Veggietag in den Knochen (der allerdings im Vorfeld scheiterte).

Die andere Ebene ist die Forderung, Risikogruppen an den Kosten zu beteiligen.

Nein, wir haben es beide im Eifer des Gefechts etwas pointiert dargestellt. Das bedeutet jedoch mit Sicherheit nicht, dass alles nur abprallte. Ich freue mich über interessante Argumente, die es mir ermöglichen, meine eigenen Positionen zu überprüfen, und ich bin mir absolut sicher, dass es Nackidei genauso geht.

Beitrag 28 November 2014 06:51 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Mir steckt immer noch der Veggietag in den Knochen (der allerdings im Vorfeld scheiterte).


Dannlass doch mal überlegen, worum es bei diesem Veggie-Tag ging: darum, einen größeren Bevölkerungsteil davon zu überzeugen, dass es auch ohne Fleisch geht und vegetarisches Essen durchaus auch gut schmecken kann.
gesellschaftliche Vorteile dabei:
- Reduzierung des Fleischkonsums, der hier in D-Land unzweifelhaft eine ungesunde Größenordnung erreicht hat - somit also eine Fördrung der Gesundheit der Bevölkerung
- Reduzierung des Fleischkonsums, mit direkt 2 positiven Effekten: a) Fleischerzeugung hat einen deutlich höheren Recourcenverbrauch als Grünfutter und schädigtdas Klima deutlich mehr und b) die ethischen Probleme der Massentierhaltung (beide Punkte sollten für Dich als überzeugten Christen eigentlich eine gewisse Rolle spielen).

Da Du die Idee des Viggie-Tag dermaßen verfluchst: mach doch einfach mal einen eigenen Vorschlag, wie man die o.g. Vorteile erreichen könnte.

Beitrag 28 November 2014 07:46 
 
 
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