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Gesundheitswahn
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Bummler



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:62

Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2367
Wohnort: Lübben


germany.gif

Da muss ich Ralf recht geben.

Übrigens habe ich für mich tatsächlich einen Veggitag eingelegt. Also jede Woche einmal vegetarische Buletten oder Würstchen. Die schmecken zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit viel Senf und einem Ei drauf und dann noch etwas Tomatensalat dazu kriege ich es runter und überlebe es auch.

Und habe ein gutes Gewissen. Also nicht alles was die Grünen/Bündnis 90 ausklinken ist Mist.

Beitrag 28 November 2014 08:54 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Ralf-abc hat folgendes geschrieben::

- Reduzierung des Fleischkonsums, der hier in D-Land unzweifelhaft eine ungesunde Größenordnung erreicht hat - somit also eine Fördrung der Gesundheit der Bevölkerung


Du hast vollkommen recht.

Der Knackpunkt ist, dass wir die Rolle des Staates unterschiedlich sehen. Aufklärung ist das Zauberwort. Aber kein Konstrukt, das sich anmaßt, auch in die privatesten Bereiche einzugreifen.

Beitrag 28 November 2014 09:29 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ralf-abc hat folgendes geschrieben::

- Reduzierung des Fleischkonsums, der hier in D-Land unzweifelhaft eine ungesunde Größenordnung erreicht hat - somit also eine Fördrung der Gesundheit der Bevölkerung


Du hast vollkommen recht.

Der Knackpunkt ist, dass wir die Rolle des Staates unterschiedlich sehen. Aufklärung ist das Zauberwort. Aber kein Konstrukt, das sich anmaßt, auch in die privatesten Bereiche einzugreifen.


Das Thema Waffenbesitz hatte ich in diesem Zusammenhang ja schon mal angesprochen. Kernfrage kann hier also nicht sein, wie privat die Bereiche sind, in die der Staat eingreift, sondern wie groß die negativen Auswirkungen (gesellschaftlich, politisch, etc.) des Verhaltens sind, dass es zu regulieren gilt.

Die Idee des Veggiedays an sich halte ich für absolut zu rechtfertigen. Die Grünen haben da nur eine entscheidenden Fehler gemacht: solche Dinge gehören nicht von gaaanz hoch oben per Gesetz geregelt - da muss ich Dir, Tim, so schwer mir das auch fällt, Recht geben. Die Grünen hätten es auf der Ebene lassen sollen, wo so ein Veggieday bereits seit mehreren Jahren in Modellversuchen bestens funktioniert: auf kommunaler Ebene, z.B. als freiwillige Verpflichtung (über den Gemeinderat, eine Mitarbeiterbefragung etc.) für einzelne Kantinen in Behördengebäuden, Schulen etc.).
Auf der Basis hätte man das über die nächsten Jahre hinweg immer weiter einführen könen. Dann hätten sich sicherlich auch Kantinen in Betrieben etc. angeschlossen und irgendwann hätte es eine Veggieday fast deutschlandweit in allen größeren Kantinen gegeben. Alles ganz freiwillig. Und statt eines medialen Shitstorms wäre über die einzelnen Beschlüsse in der Lokalpresse ein kleiner, wohlwollender Artikel erschienen.
Jetzt ist dieses Thema politisch so verbrannt, dass sich jede behördliche Kantine 3* überlegen wird, ob sie so etwas einführt.

Beitrag 28 November 2014 11:37 
 
 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


germany.gif

Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Jetzt ist dieses Thema politisch so verbrannt, dass sich jede behördliche Kantine 3* überlegen wird, ob sie so etwas einführt.

Was uns wieder vor Augen führt: In der Politik geht es nicht um sinnvoll oder nicht sinnvoll, sondern wie das jeweilige Ansinnen an den Mann gebracht wird, damit er es schluckt. Obwohl er das gar nicht schlucken musste, regt sich Tim seit Jahren trotzdem darüber auf, dass jemand diesen an sich sinnvollen Gedanken überhaupt haben konnte. icon_rolleyes.gif

Allerdings: Wenn ihm eine solche längst vergessene Lappalie noch immer in den Knochen steckt, muss man sich dann nicht um seine körperliche und geistige Konstitution sorgen machen? Ist er gesund oder braucht er bald eine Zusatzkrankenversicherung, damit er im Fall eines Falles im Einzelzimmer untergebracht wird? Man stelle sich vor: Ein Grüner im gleichen Zimmer. icon_eek.gif

Beitrag 28 November 2014 17:40 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


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Aria hat folgendes geschrieben::
Man stelle sich vor: Ein Grüner im gleichen Zimmer. icon_eek.gif


Der würde sich auf eigene Verantwortung vorzeitig entlassen lassen.

Beitrag 28 November 2014 17:45 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


germany.gif
Esst mehr Schokolade und ihr werdet (vielleicht) den Nobelpreis gewinnen

Da habe ich nicht erwartet:



There's A Shocking Connection Between Eating More Chocolate And Winning The Nobel Prize – Zitat:
Zitat:
One would assume, when seeing the chart, that it's one of those jokey correlation charts that you might find on Reddit or something, like the chart comparing homicide to the use of Windows Explorer.

But apparently the chocolate chart isn't a joke.

The chocolate chart actually comes from a New England Journal Of Medicine paper published in 2012 called: Chocolate Consumption, Cognitive Function, and Nobel Laureates.

(…)
Eat more chocolate!

Dieser Aufforderung will ich mich anschließen - jetzt geht ich Fernsehen schauen und Schokolade essen. icon_cool.gif

Beitrag 29 November 2014 00:28 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


blank.gif

Die Grünen hinkten mit der Idee eines Veggie-Tages der Realität weit hinterher. Beispiel Oldenburg: Alle großen Kantinen der kommunalen- und Landesbehörden, die Universität sowie Großunternehmen wie die EWE und andere bieten z.T. seit mehreren Jahren täglich ein fleischloses bzw. vegetarisches Gericht an. Da bedarf es keinen Vorgaben von politischer Seite.
Hier nur mal ein Beispiel:

http://www.eks-online.de/speiseplan/lbz/SpeiseplanLBZ.pdf

Beitrag 29 November 2014 01:13 
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Zett



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:57

Anmeldungsdatum: 29.03.2010
Beiträge: 1357
Wohnort: Osterland, Sachsen


germany.gif
Re: Esst mehr Schokolade und ihr werdet (vielleicht) den Nobelpreis gewinnen

Aria hat folgendes geschrieben::
Da habe ich nicht erwartet:



There's A Shocking Connection Between Eating More Chocolate And Winning The Nobel Prize – Zitat:
Zitat:
One would assume, when seeing the chart, that it's one of those jokey correlation charts that you might find on Reddit or something, like the chart comparing homicide to the use of Windows Explorer.

But apparently the chocolate chart isn't a joke.

The chocolate chart actually comes from a New England Journal Of Medicine paper published in 2012 called: Chocolate Consumption, Cognitive Function, and Nobel Laureates.

(…)
Eat more chocolate!

Dieser Aufforderung will ich mich anschließen - jetzt geht ich Fernsehen schauen und Schokolade essen. icon_cool.gif


Hast Du die Grafik nicht begriffen? Die Deutschen bleiben auch mit viel Schokolade doof!

Beitrag 30 November 2014 22:05 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


blank.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::

Insbesondere ist es Unsinn, übermäßigen Alkoholkonsum herauszugreifen und andere Risikofaktoren zu bagatellisieren. Die weitaus höchsten Krankheitskosten haben andere Ursachen, etwa genetische Fehlentwicklungen, Übergewicht, Stress, Unfälle, ...

Der Inhalt des Links auf den du in diesem Zusammenhang weist richtig darauf hin, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen sehr hohe Krankheitskosten verursachen. Nun ist es aber müßig, zu gucken, wer nun tatsächlich die höchsten Krankheitskosten verursacht. Zudem: Was sind denn die Ursachen für die steigenden Herz-Kreislauferkrankungen?
Was ganz außer Acht gelassen wird ist die Tatsache, dass die Kosten für Langzeittherapien von Alkoholikern, Drogenabhängigen und Menschen, die beispielsweise mit einer Alkoholembryopathie geboren wurden und zeitlebens in einem Heim leben in Statistiken von Krankheitskosten gar nicht auftauchen, weil da in aller Regel andere Kostenträger zuständig sind.
Zitat:

Besonders drollig ist dabei die Überlegung, Alkoholiker und Drogenkonsumenten sollten sich an den Kosten beteiligen. Wenn es schon so weit ist, versuch mal bei denen was zu holen.

Stimmt, in der Regel wird da nichts zu holen sein. Ich sagte ja auch, wo es die Einkommensverhältnisse dies erlauben. Die bessere Lösung wäre natürlich, die Steuern für Drogen, dazu zähle ich Alkohol und Tabakwaren, gehörig anzuheben.

Was ich favorisiere ist ein Gesundheitssystem gemäß z.B. finnischen Vorbild (ja ja, ich habs mit den Finnen…). Dort ist jeder Bürger Mitglied in der staatlichen Sozialversicherung Kela. Die Krankenversicherung ist, was die Leistungen betrifft, nicht mit unserer gesetzlichen (Luxus)Krankenversicherung zu vergleichen. Aber sie sorgt für ein Überleben. Wer besser abgesichert sein will (größere (Fach)Ärzteauswahl, kürzere Wartezeiten und andere Annehmlichkeiten muss sich eben zusätzlich absichern.
Das, was in deutschen Kliniken passiert und ständig angeprangert wird, ist einzigartig auf der Welt. In keinem anderen Land der Welt wird so viel operiert wie bei uns. In der Versorgung mit Prothesen aller Art sind wir Weltmeister. Dies liegt schlicht daran, dass Krankenhäuser reine Wirtschaftsbetriebe sind und das Wohl der Patienten längst zweitrangig geworden ist. Da wird operiert auf Teufel komm raus, auch wenns absolut nicht nötig ist.

Beitrag 30 November 2014 23:10 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
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Nackidei hat folgendes geschrieben::

Das, was in deutschen Kliniken passiert und ständig angeprangert wird, ist einzigartig auf der Welt. In keinem anderen Land der Welt wird so viel operiert wie bei uns. In der Versorgung mit Prothesen aller Art sind wir Weltmeister. Dies liegt schlicht daran, dass Krankenhäuser reine Wirtschaftsbetriebe sind und das Wohl der Patienten längst zweitrangig geworden ist. Da wird operiert auf Teufel komm raus, auch wenns absolut nicht nötig ist.


Das ist wahr.

Derzeit wachsen feudale Ärztehäuser wie Pilze aus dem Boden. Keine Woche, in der nicht Hochglanzprospekte über glückliche Patienten in irgendwelchen Privatkliniken ins Haus trudeln. Das alles muss bezahlt sein.

Ich habe es selbst erlebt, dass ärztliche Maßnahmen empfohlen worden sind, die nicht nötig gewesen waren. Und der Gang zum Zahnarzt ist mit einem Bombardement versicherungsungedeckter Zusatzleistungen verbunden.

Das kann es nicht sein.

Beitrag 01 Dezember 2014 04:37 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Nackidei hat folgendes geschrieben::
Die Grünen hinkten mit der Idee eines Veggie-Tages der Realität weit hinterher. Beispiel Oldenburg: Alle großen Kantinen der kommunalen- und Landesbehörden, die Universität sowie Großunternehmen wie die EWE und andere bieten z.T. seit mehreren Jahren täglich ein fleischloses bzw. vegetarisches Gericht an. Da bedarf es keinen Vorgaben von politischer Seite.


Habe ich doch bereits geschrieben: diese Veggieday-Grundidee hat schon seit Jahren in einzelnen Kantinen reibungslos funktioniert und hätte man das so gelassen, dann hätte sich das von selbst immer weiter verbreitet und in ein paar Jahren hätte es dieses Angebot in D-Land praktisch flächendeckend gegeben.

Das Problem, dass die Grünen bei so etwas haben: da gibt es in den großstädtischen Bereichen und in der grünen Jugend jede Menge Mitglieder, denen ist anscheinend langweilig oder wirklich wichtige Themen zum Umweltschutz sind denen zu kompliziert und daher konzentiereren die sich dann auf solche Dinge wie dieses ganze Gendermainstreamgedöns oder den Veggieday. Und da denen nicht nur langweilig ist, sondern die auch noch der ganzen Partei zeigen wollen, was für tolle Typen die doch sind, wird dann zu diesen Themen auch ein Antrag für einen Landes- oder Bundesparteitag geschrieben. Leider haben diese Großstadt-Ortsverbände recht viele Mitglieder, so dass die bei Landes- oder Bundesparteitagen auch ein recht großes Stimmgewicht haben. Die anderen Mitglieder, die sich um eher wichtigere Themaen kümmern, haben keine Lust sich da allzu viel Gedanken zu machen. Sicherlich wird da hin und wieder auch im Vorfeld ein Deal zw. den Ortsverbänden abgeschlossen - unterstützt Du meine Antrag, unterstütze ich auch den Deinen. Und da diese Anträge sich ja so schlecht gar nicht lesen, werden die dann durchgewunken.
Auf diese Art und Weise gelangen dann solche Passagen wie mit dem Veggieday bis ins Bundeswahlprogramm der Grünen. Und wenn dann wirklich mal jemand begreft, was da in der Konsequenz eigentlich für ein Mist drinsteht, ist es zu spät.

Beitrag 01 Dezember 2014 17:29 
 
 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Das kann es nicht sein.


Das kann ja sein - sonst wäre es ja nicht so, wie es ist.
Das entspricht nun einmal dem Grundgedanken des Kapitalismus.

Ich hätte da natürlich ein paar Ideen, wie man das auch anders machen könnte. Aber die haben alle irgend etwas damit zu tun, das der Staat hier regulierend eingreifen müsste und dann bist Du, Tim, doch der erste, der hier wieder Zeter und Mordio ruft, dass der Staat sich aus solchen Dingen gefälligst rauszuhalten hat.

Beitrag 01 Dezember 2014 17:34 
 
 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
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Nein, Ralf.

So viel Staat wie nötig.
So wenig Staat wie möglich.

Ich bin kein Anarchist.

Früher gab es die "Daseinsvorsorge". (Eigentlich gibt es sie immer noch, doch wo ist sie geblieben?) Sie besagt, dass der Staat sich um das zu kümmern hat, was für das Leben der Menschen unerlässlich ist: Gas, Wasser, Strom, Krankenhäuser, Verkehrsbetriebe, Bäder ...

Das ist etwas anderes als das, was ich beanstande. Wenn ich nur an die (versuchte) Privatisierung von Wasser denke. Oder die Privatisierung der Bahn, etwa in GB, und die Konsequenzen.

Auch in der Justiz (hoheitliche Aufgabe) hat der Staat seine Berechtigung. Ich finde es etwa problematisch, wenn eine JVA privat betrieben wird.

Beitrag 01 Dezember 2014 19:42 
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Ralf-abc
Ehemaliger User










Tim007 hat folgendes geschrieben::
Früher gab es die "Daseinsvorsorge". (Eigentlich gibt es sie immer noch, doch wo ist sie geblieben?) Sie besagt, dass der Staat sich um das zu kümmern hat, was für das Leben der Menschen unerlässlich ist: Gas, Wasser, Strom, Krankenhäuser, Verkehrsbetriebe, Bäder ...


An diesem Punkt sind wie uns der Sache nach einig.

Aber:

Für mich gehört zu dieser Daseinsvorsorge auch, dass der Staat so weit wie möglich für eine gesunde Umwelt und einen sparsamen Umgang mit Recourcen zu sorgen hat = Erhaltung der Lebensgrundlage für nachfolgende Generationen.
Das führt nun zu einem Problem: Die Lebensgrundlage für zukünftige Generationen sicherzustellen, bedeutet zwangläufig, die heutige Generation in Ihrem Recourcenverbrauch einzuschränken; Verhaltensweisen, die sehr viele Recourcen verbrauchen, z.B. der Individualverkehr mit dicken SUV's oder ein übermäßiger Fleischkonsum, müssen also eingeschränkt werden.
Die Forderung, dass der Staat die Lebensgrundlage für zukünftige Ggenerationen zu bewahren hat, steht also in direktem Gegensatz zu Deiner Forderung, dass der Staat sich aus den Konsum- bzw. Lebensgewohnheiten der Bürger gefälligst rauszuhalten hat.

Eine Festlegung, wie viel Staat wirklich nötig ist, ist als weitaus schwieriger, als Du das immer darstellst.

Beitrag 01 Dezember 2014 20:17 
 
 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


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Ralf-abc hat folgendes geschrieben::
Die Lebensgrundlage für zukünftige Generationen sicherzustellen, bedeutet zwangläufig, die heutige Generation in Ihrem Recourcenverbrauch einzuschränken; Verhaltensweisen, die sehr viele Recourcen verbrauchen, z.B. der Individualverkehr mit dicken SUV's oder ein übermäßiger Fleischkonsum, müssen also eingeschränkt werden.
Die Forderung, dass der Staat die Lebensgrundlage für zukünftige Ggenerationen zu bewahren hat, steht also in direktem Gegensatz zu Deiner Forderung, dass der Staat sich aus den Konsum- bzw. Lebensgewohnheiten der Bürger gefälligst rauszuhalten hat.

An die zukünftigen Generationen denken die Wähler offenkundig nicht – Ausnahme: Wähler, die Die Grünen wählen –, sonst würden sie nicht dauernd mehrheitlich CDU/CSU wählen.

Beitrag 01 Dezember 2014 20:39 
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