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"Toleranz" / Gemeinschaft
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
skyfire



Geschlecht: Geschlecht:männlich
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Anmeldungsdatum: 12.04.2009
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germany.gif

Da Ralf dir wohl nicht antworten wird - auf die drei Fragen geb ich dir einfach mal (meine persönliche) Antwort:

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::

Wie erklärst du dir die Zunahme der Ein-Personen-Haushalte?


Ist in vielerlei Hinsicht praktisch. Du bist unabhängig, im Zweifelsfall bekommst du mehr vom Staat als in einer "Gemeinschaft" (ist unfair, die bräuchten mehr, ist aber nun mal so, da der Staat davon ausgeht daß dann für die "Gemeinschaft" gekocht, geheizt usw wird); solange du dem Staat das klarmachen kannst daß du in keiner "Beziehung" lebst kannst du dir immer mal wieder n "Lebensabschnittsgefährten" holen und auch genauso schnell wieder loswerden, wenn du schalu genug bist, Gummis zu benutzen... und wenn du deine Ruhe willst und brauchst, machst du einfach die Tür nicht auf. Auch kannst du leben wie du willst - da regt sich niemand über Chaos, Nacht- (oder auch Nackt-?)Aktivität, oder was auch immer auf...

Zitat:

Wie erklärst du dir den Umstand, dass selbst junge, hübsche Frauen keinen Mann finden? (Ich spreche von DENjenigen, die einen finden WOLLEN. Nicht den feministisch bestärkten Alleinerzieherinnen).


Die sind offenbar zu "wählerisch"; wollen ihren "Märchenprinzen", den es eben nur im Märchen gibt. Im typischen Fall ist das, was sie wollen, schlicht besetzt, und mit Neandertalern und Asis wollen sie sich (verständlicherweise) nicht abgeben. Und viele "hübsche" Frauen sind... nun ja... bissl "blönd", und da stehen die intelligenten Männer eben nicht drauf...

Zitat:

Wie erklärst du dir, dass Männer zunehmend ihr Interesse an Frauen verlieren? (Ich spreche dabei NICHT von schwulen Männern! NICHT nur von Immigranten muslimischen Migrationshintergrunds! Der Anteil der Männer, die sich noch mit 30, gar mit 40 Lebensjahren in Hotel Mama verschanzen, ist enorm gestiegen.


Naja - ist offenbar "bequem"; und daran sind diese "Mütter" auch schuld, denen nix "gut genug" für den Jungen ist... vielleicht schaffen sich deshalb auch so viele Frauen irgendwann n "erwachsenes Kind" an - denn das sind manche Möchtegern-Männer auch... Mal ehrlich... wenn du die ganze Zeit alles nachgetragen bekommst, probierst es dann aus wie es in ner "eigenen Familie" ist, und hast dann eben eine selbstbewußte Frau erwischt, die eben nicht alles mundgerecht serviert, sondern von dir erwartet, daß du den Arsch hochbekommst und selber was tust... tja, das wirkt auf die dann wohl wie n Schock, und dann heißt das ab zurück zu Mami.

Na, was denkst du, Pan, könnte das hinkommen?

Beitrag 18 Dezember 2014 12:21 
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Nackidei



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Anmeldungsdatum: 31.07.2009
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blank.gif

Aria hat folgendes geschrieben::
Warum kommst Du – wie vor 2 Monaten! - schon wieder mit diesem Blättern und verkaufst sie wieder falsch?

Aria, dass du die Augen vor den Tatsachen verschließt ist klar, aber es hilft nichts. Gender-Mainstreaming ist längst in unseren Schulen angekommen, auch in der Grundschule. Vergangenen Montag (15.12.2014) hat der niedersächsische Landtag die neuen Leitlinien für Sexualkunde-Unterricht mit den Stimmen von Rot/Grün und mehreren FDP-Abgeordneten verabschiedet. Danach muss die "Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten und gleichgeschlechtlicher Lebensweisen in "allen Fächern" und in allen Schulen "verbindlich thematisiert" werden. Das gilt etwa für "Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität". Schulen sollen mit Schwulen- und Lesben-Initiativen "Aufklärungsprojekte" durchführen. Interessant dabei: SPD und Grüne sehen keine Grenzen der staatlichen Aufklärung und fordern, so früh wie möglich damit anzufangen, möglichst bereits im Kindergarten. Dabei soll klar herausgestellt werden, dass Ehe und Familie nur eine von vielen möglichen Formen des menschlichen Zusammenlebens darstellt und nicht als die einzig anzustrebende Lebensform gepriesen werden. Mit anderen Worten: Die Ehe soll, politisch gewollt, ins Abseits gedrängt werden.
Mit den beiden von mir in meinem letzten Beitrag gezeigten Arbeitsblättern werden in vielen niedersächsischen Grundschulen gearbeitet, auch an unserer (da habe ich sie her). Nun hat sich aber bereits gezeigt, dass dieses 15 Jahre alte "Arbeitsmaterial" der BZgA bereits überholt ist und einer Revision bedarf. Zukünftig soll der Sexualkundeunterricht einen ganz anderen Stellenwert in der schulischen Wissensvermittlung erhalten. Angestrebt wird ein fächerübergreifender Sexualkundeunterricht. Der Begriff Gender wird zwar nicht genannt, vielleicht willentlich unterdrückt?

@ Ralf:

Die Arbeitsblätter von der BZgA sind für Schüler ab 8 Jahren vorgesehen. Vor 15 Jahren! Wenn du mal ordentlich googelst wirst du feststellen, dass sich da in den vergangenen Jahren teils unbemerkt von der Öffentlichkeit sehr viel getan hat. Teilweise findet zwischen den Schulen so etwas wie, ich nenne es mal, "Genderwettstreit" statt. Und der hat gerade erst begonnen. Wenn Aria das nicht sehen will, kann ich das ja noch verstehen. Bayern eben…
Um eines klarzustellen: Ich wende mich nicht gegen Sexualaufklärung in der Schule, auch nicht in der Grundschule. Allerdings reagiere ich allergisch, wenn bereits achtjährige Schüler mit Themen konfrontiert werden, mit denen sie (noch) nichts anfangen können. Zudem entstehen da bereits neue Probleme die zu Diskriminierung und Ausgrenzung führen: Wenn früher Schüler auf dem Schulhof von anderen angemacht wurden mit z.B. "Du alter Spasti", so hört man jetzt schon mal "Ha ha, der weiß noch nicht einmal, was ein Orgasmus ist" oder "Du blöder Pimmellutscher" und ähnliches.
Müssen Kinder wirklich so früh "zwangs"sexualisiert werden?

Beitrag 18 Dezember 2014 12:57 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


germany.gif

Nackidei hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::
Warum kommst Du – wie vor 2 Monaten! - schon wieder mit diesem Blättern und verkaufst sie wieder falsch?
Aria, dass du die Augen vor den Tatsachen verschließt ist klar, aber es hilft nichts. … blabla

Ich habe Dir, Nackidei, 2 einfache Fragen gestellt:
Aria hat folgendes geschrieben::
Warum kommst Du – wie vor 2 Monaten! - schon wieder mit diesem Blättern und verkaufst sie wieder falsch?
(…)
Außerdem möchte ich jetzt wirklich wissen, was Du mit diesem Blättern und Deinen abermals falschen Behauptungen erreichen willst?

Warum beantwortest Du sie nicht einfach?


Bummler hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::
... deshalb ist die jetzige Lösung zwar nicht ideal, aber besser als jede andere. Es sei denn, Bummler, Du hättest eine Alternative anzubieten. icon_rolleyes.gif
Naja, ich halte mich da eigentlich raus. Ich bin ja kein Politiker. Aber wenn ich Politiker wäre, dann scheinen mir die Argumente der Prostitutionsgegener noch am schlüssigsten. Also das Verbot. icon_confused.gif

Wenn Du Dich ein bisschen in der Geschichte auskennst, dann müsstest Du eigentlich wissen, dass die Verbote die Situation der Prostituierten stets verschlimmerten.

Die Anerkennung der Prostitution als ordentliches Gewerbe wurde auf Wunsch der Frauen durchgesetzt, die in diesem bis dahin illegalen Gewerbe gearbeitet haben. Sie wollten schlicht eine Sozial- und Krankenversicherung wie alle anderen Gewerbetreiben, freilich um den Preis Einkommensteuer bezahlen zu müssen. Mit anderen Worten: Sie wollten ordentliche Verhältnisse, die durch ein Verbot zerstört würden mit der Konsequenz, dass Frauen wieder in der Illegalität landeten, d.h. im kriminellen Milieu.

Ich verstehe nicht, dass Du diese Zusammenhänge nicht sehen willst.

Beitrag 18 Dezember 2014 14:00 
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Nackidei



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
Wohnort: Außerhalb eines FKK-Geheges (Freigänger)


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Aria hat folgendes geschrieben::

Ich habe Dir, Nackidei, 2 einfache Fragen gestellt:
Aria hat folgendes geschrieben::
Warum kommst Du – wie vor 2 Monaten! - schon wieder mit diesem Blättern und verkaufst sie wieder falsch?
(…)
Außerdem möchte ich jetzt wirklich wissen, was Du mit diesem Blättern und Deinen abermals falschen Behauptungen erreichen willst?

Warum beantwortest Du sie nicht einfach?

1. Es war ein anderes Thema/anderer Thread
2. Ich habe keine falschen Behauptungen aufgestellt
3. Du kannst den Tatsachen nicht ins Auge schauen
4. Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig

Beitrag 18 Dezember 2014 14:30 
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Bummler



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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 2367
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Aria hat folgendes geschrieben::


Wenn Du Dich ein bisschen in der Geschichte auskennst, dann müsstest Du eigentlich wissen, dass die Verbote die Situation der Prostituierten stets verschlimmerten.



Das stimmt doch gar nicht:

Zitat:
„Von der Prostitution haben in der DDR alle Beteiligten profitiert: die reichen Frauen, die zufriedenen Freier, der informierte Staat. So viel Zufriedenheit wird es in diesem Gewerbe wohl kaum jemals mehr geben.“


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution_in_der_Deutschen_Demokratischen_Republik

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Liebe, Bummler, ist marktorientierte Volkswirtschaft im essentiellst möglichen Sinne. Ich versuche Verständnis dafür aufzubringen, dass du damit - als Kind der DDR - erst mal Probleme hast.
Vielleicht hilft es, einfach pragmatisch statt romantisch an diese Dinge heranzugehen?



Und ich dachte, dass Liebe ein Gefühl ist? Freund Precht hat ja mal dazu ein Buch geschrieben, dass allerdings auch verrissen wurde.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/bestseller-autor-precht-unglaublich-1.138989
Aber das nur nebenbei.

Tja, die Romantik und die Pragmatik. Ich bin der Meinung, dass man Sachverhalte durchaus völlig unterschiedlich beurteilen kann. Oder gar moralisch unterschiedlich beurteilen muss.

Wenn ich mal das am Beispiel "Wolf" erläutern darf?
der wird ja nun von teilweise militanten Wolfsschützern fundamentalistisch verteidigt, weil er so eine Art Hochform der Natur sei.
Das so ein Wolf gerne mal was jagt und frisst ist selbstverständlich seine Natur und weil Natur eben nur is(s)t, darf man das moralisch auch nicht verurteilen.

So kann man problemlos akzeptieren, wenn der Wolf so ein Reh vertilgt, was zwar den Jäger ärgert, aber sonst niemanden.
Sicher kann man auch tolerieren (Toleranz -> Threadthema!), wenn so ein Wolf mal ein Lämmchen oder eine Ziege frisst (s. Sieben Geißlein). Das ist zwar für den Schäfer möglicherweise existenziell, aber die Gesellschaft will den Wolf, also entschädigt sie den Schäfer.

Absolut inakzeptabel ist aber, wenn der Wolf ein Menschenkind jagt und frisst (s.a. Rotkäppchen). Da hört dann Liberalität und Naturfreundschaft oder wie das heißt auf und ich denke mit Recht. Ich kann jetzt zwar nicht erklären, warum man das jetzt nicht gut finden soll, wenn der Wolf ein Mensch statt ein Reh frisst, aber es ist nun mal so. Das ist so ein Gefühl, dass das nicht gut ist.

Und in seinem schlauen Buch "Die Ökonomie von Gut und Böse"
http://de.wikipedia.org/wiki/Tom%C3%A1%C5%A1_Sedl%C3%A1%C4%8Dek_%28%C3%96konom%29
erklärt er:

Zitat:
Sedláček stellt die mathematisch-analytische, scheinbar wertfreie Betrachtungsweise der modernen Volkswirtschaftslehre infrage und mahnt an, dass jede einzelne, noch so trivial erscheinende Kaufentscheidung letztlich eine moralische Entscheidung sei.


Wir können uns etwas vormachen und sagen dieses oder jenes ist eine biologische oder ökonomische Gesetzmäßigkeit, deren Wertung uns nicht möglich ist. Aber das ist eben falsch. Die Gegebenheiten wurden immer und werden immer bewertet.
Und je nach Bewertung werden die Beziehungen gestaltet.

Was ich damit sagen will:

Zitat:
Es HILFT nix, ein biologisches Erbe zu ignorieren. Dadurch ist es nicht WEG. Man kann es aber STEUERN, sich damit ARRANGIEREN.


Das Steuern hat das Primat, nicht das biologische Erbe.

Aber vielleicht irre ich mich auch. Kann sein das ich die falschen Bücher lese.

romantische Grüße
Bummler

Beitrag 18 Dezember 2014 15:21 
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skyfire



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...als wenn die Wölfe die Zivilisation "suchen" würden - die sind froh, wenn sie in Ruhe gelassen werden.
Dementsprechend hinkt auch der Vergleich, Bummler.

Das einzige, was mMn zu kriminalisieren - und auch zu verfolgen - ist, ist die Zwangsprostitution. Alles andere - sie froh daß es legal ist. Denn das ist richtig so.

Beitrag 18 Dezember 2014 15:27 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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Nackidei hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::
Ich habe Dir, Nackidei, 2 einfache Fragen gestellt:
Aria hat folgendes geschrieben::
Warum kommst Du – wie vor 2 Monaten! - schon wieder mit diesem Blättern und verkaufst sie wieder falsch?
(…)
Außerdem möchte ich jetzt wirklich wissen, was Du mit diesem Blättern und Deinen abermals falschen Behauptungen erreichen willst?

Warum beantwortest Du sie nicht einfach?

1. Es war ein anderes Thema/anderer Thread
2. Ich habe keine falschen Behauptungen aufgestellt
3. Du kannst den Tatsachen nicht ins Auge schauen
4. Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig

Zu 1. Stimmt, es waren 2 andere Threads, dieser hier ist jetzt der dritte, in dem Du diesen Wisch bringst, und zwar jedes Mal mit einer anderen Erklärung.

Zu 2. In einem der anderen Threads sagst Du

„Wenn man bedenkt, dass dieser Fragebogen für die 3-6 Klässler bereits 15 Jahre alt ist, erscheint Dr. Sommers Oralsex-Aufklärung doch nur noch wie eine kleine Ergänzung.“,

und in diesem Thread hier sagst Du:

„Bereits in der Grundschule (in Niedersachsen ab 2. Klasse) lernen sie sämtliche Facetten menschlicher Beziehungen und deren Sexualpraktiken kennen …“

richtig ist aber vielmehr das, was ich gestern gesagt habe:

„… dass in Niedersachen detaillierte Fragen erst ab der 5. Klasse in dem Unterricht behandelt werden – und nicht ab der 2., wie Du uns hier weißzumachen versuchst.“

Zu 3. Wie Du aus dem Punkt 2 sehen kannst, bist Du derjenige, der den Tatsachen nicht ins Auge schauen kann.

Zu 4. Ja, das stimmt. Aber dass Du damit meiner Frage „was Du mit diesem Blättern und Deinen abermals falschen Behauptungen erreichen willst?“ aus dem Weg gehst, spricht für sich.

Beitrag 18 Dezember 2014 15:38 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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Bummler hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::
Wenn Du Dich ein bisschen in der Geschichte auskennst, dann müsstest Du eigentlich wissen, dass die Verbote die Situation der Prostituierten stets verschlimmerten.

Das stimmt doch gar nicht:

Zitat:
„Von der Prostitution haben in der DDR alle Beteiligten profitiert: die reichen Frauen, die zufriedenen Freier, der informierte Staat. So viel Zufriedenheit wird es in diesem Gewerbe wohl kaum jemals mehr geben.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution_in_der_Deutschen_Demokratischen_Republik

Damit der von Dir zitierte Satz einen Sinn bekommt, muss man auch den Satz davor zitieren:

Zitat:
Obwohl die Prostitution in der Deutschen Demokratischen Republik seit 1968 gesetzlich verboten war, wurde sie danach teilweise geduldet und von der Staatssicherheit benutzt.

So stellst Du Dir also ein Verbot vor?

Bummler, Bummler, würde Tim an dieser Stelle sagen. icon_biggrin.gif


skyfire hat folgendes geschrieben::
Das einzige, was mMn zu kriminalisieren - und auch zu verfolgen - ist, ist die Zwangsprostitution. Alles andere - sie froh daß es legal ist. Denn das ist richtig so.

Absolut richtige Feststellung.

Beitrag 18 Dezember 2014 15:52 
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Nackidei



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Anmeldungsdatum: 31.07.2009
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Aria hat folgendes geschrieben::


richtig ist aber vielmehr das, was ich gestern gesagt habe:

„… dass in Niedersachen detaillierte Fragen erst ab der 5. Klasse in dem Unterricht behandelt werden – und nicht ab der 2., wie Du uns hier weißzumachen versuchst.“

Soll und Ist kann ein großer Unterschied sein. Bei uns sieht die Realität eben ein wenig anders aus als auf 15 Jahre altem Papier. Bei uns wird die Diskussion darüber, ab wann und wie weit schulischer Sexualkundeunterricht gehen soll ja auch kontrovers geführt. Sowohl bei den Lehrern als auch bei den Elern/Elternvertretern/Schulelternrat. Nichtsdestotrotz preschen da bereits einige Pädagogen voran und klären auf im Sinne von Gendern, auf Teufel komm raus. Noch sind es wenige, aber es werden mehr. Und dies insbesondere nach der Verabschiedung des Niedersächsischen Landtags "Leitlinien für Sexualkunde-Unterricht". Da bin nicht nur ich mir sicher. Jetzt besteht ja Rückendeckung von Seiten der roten und grünen Chaoten.

Beitrag 18 Dezember 2014 16:22 
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Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


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Nackidei hat folgendes geschrieben::
Aria hat folgendes geschrieben::


richtig ist aber vielmehr das, was ich gestern gesagt habe:

„… dass in Niedersachen detaillierte Fragen erst ab der 5. Klasse in dem Unterricht behandelt werden – und nicht ab der 2., wie Du uns hier weißzumachen versuchst.“

Soll und Ist kann ein großer Unterschied sein.

Das kann ja sein, aber Du brachtest die alten Fragenbögen als Beweis, dass in Niedersachen diese heute bereits in der 2. Klasse benutzt werden, obwohl sie in dem ursprünglichen Dokument, dem sie entnommen sind, erst für die Klassen 5 bis 6 empfohlen worden sind.

Ich habe Dich jetzt schon ein paar Mal bei Behauptungen erwischt, die Du mit irgendwelchen Hinweisen auf fremde Dokumente versucht hast Seriosität zu verleihen, die sich aber bei näherer Betrachtung als unwahr herausgestellt haben. Willst Du so weiter machen oder können wir auf eine Besserung Deinerseits hoffen?

Beitrag 18 Dezember 2014 18:32 
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Eule



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Anmeldungsdatum: 08.07.2009
Beiträge: 1711
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@ Aria
Zitat:
Du vergisst: Wer schweigt, scheint zuzustimmen.
Darf ich dich auf einen Beitrag vor nicht langer Zeit hinweisen. Dort habe ich gesagt: „Nicht alles was scheinbar so ist, muss so sein!“ Auch hier gilt häufig die Regel: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“. Oder soll ich dich darauf aufmerksam machen, dass in der Tat keiner gezwungen ist, sich zum „Hampelmann“ seines Gegenübers zu machen, in dem er alles und jenes dementieren muss.

@ Ralf
Zitat:
Wie ich schon schrieb: mir geht es um die geistige Verfassung von Pan.
Lass es mal gut sein. Du als Bauunternehmer wirst wohl kaum in der Lage sein, die geistige Verfassung von Pan beurteilen zu können. Auch wäre es mir neu, dass du Pan persönlich kennen würdest. Ob Pan nun therapiebedürftig, therapieunwillig oder sonst etwas sei, wirst du kaum aus dem Westerwald beurteilen können, da Pan sich ja in Bonn aufhält.

@ Nackidei
Zitat:
Dank Gender-Mainstreaming werden unsere Enkelkinder damit keine Probleme haben. Bereits in der Grundschule (in Niedersachsen ab 2. Klasse) lernen sie sämtliche Facetten menschlicher Beziehungen und deren Sexualpraktiken kennen wobei ihnen dann wohl auch klar gemacht wird, dass sich ein jeder/jede das Geschlecht aussuchen kann und es schnurzegal ist, ob Mann/Frau Frau oder Mann vögelt.
Dies sind übrigens Arbeitsmaterialen für das Fach Sexualkunde, herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Ich hatte sie schon mal irgendwo gebracht.
Der tiefere Sinn deines o. g. Beitrages erschließt sich mir nicht. Hast du etwa etwas dagegen, dass die Kinder altersgemäß auch über die Begriffe der Sexualität und der liebenden Beziehung aufgeklärt werden? Oder soll gar das Ergebnis der sog. sexuellen Revolution, nämlich die Befreiung der Sexualität, an dir spurlos vorbei gegangen sein? Damit du mich jetzt nicht missverstehst, sexuelle Freiheit ist nicht gleich Zügellosigkeit!

@ Aria
Zitat:
Wer wissen will, was in den einzelnen Ländern wann gelehrt werden sollte, kann sich hier informieren. Und da steht z.B. ab der Seite 108, dass in Niedersachen detaillierte Fragen erst ab der 5. Klasse in dem Unterricht behandelt werden – und nicht ab der 2., wie Du uns hier weißzumachen versuchst.
Nackidei liebt es nun mal, ihm nicht so angenehme Themen so allgemein zu fassen, damit er doch stets nach seiner Meinung recht behält. Und dass Nackidei aus sozialpädagogischer Sicht oft danebenliegt, hast du ja schon selbst ihm nachgewiesen.

@ Bummler
Zitat:
Im übrigen verstärkt die Verfügbarkeit von sexuellen Angeboten die Sexsucht.
Dieser deiner Auffassung kann ich nicht beitreten. Ich halte diese schlichtweg für falsch und unzutreffend.

Zitat:
Zitat:


Werden die weniger, wenn Prostitution verboten wird? Nein, sie werden nicht weniger, ...



Doch werden sie. Weil es eine Rückkopplung gibt, zwischen Angebot und Nachfrage. Verkäufer puschen die Nachfrage mit buntem Angebot. Wird das Angebot unattraktiv, dann sinkt auch die Nachfrage.
Auch dieser deiner Meinung kann ich nicht beitreten. Sollte die Prostitution verboten werden, so würde diese nur in die Illegalität geschoben. Du lässt außer Acht, dass die Prostitution ein vorhandenes Bedürfnis abdeckt. Die Prostitution ist nicht ein Vorgang, welcher den Bedarf nach dieser Dienstleistung erst hervorruft. Es muss eine gesellschaftliche Situation geschaffen werden, welche einerseits die Prostituierten, gleich ob weiblich oder männlich und anderseits die Freier/Freierinnen schützt. Auch wenn es dir nicht gefallen wird, zumal es offiziell darüber keine Angaben gab, in der DDR, wo die Prostitution verboten war, gab es diese.

Zitat:
Wenn man also ein Problem rechtsstaatlich nicht in den Griff bekommt, dann kommt man um ein Verbot nicht herum. Dann hat man die Möglichkeit die Nachfrager, also die eigentliche Ursache der Prostitution, zu belangen.
Man kann mit rechtsstaatlichen Mitteln die Prostitution regeln. Dieses geschieht ja bereits. Und die Methode, die Nachfrage durch Inhaftierung der Konsumenten „auszutrocknen“ hat ja selbst in der DDR das dort vorliegende Drogenproblem nicht gelöst.

Zitat:
Ich stelle jetzt mal eine ganz krude (geniale?) These auf:

Feminismus ist wegen Prostitution entstanden.
Die Ehefrauen haben mit den Prostituierten das Problem, das die notwendige Erziehung des Mannes zu einem Vater behindert wird. Durch die anderweitige Verfügbarkeit von Sex.

Klingt doch logisch. Ohne Prostitution kein Feminismus.
Leider muss ich dir hier widersprechen und sagen, dass diese deine Idee weder genial noch zutreffend ist. Der Feminismus hat mit der Prostitution genauso viel zu tun wie die Entwicklung des Automobils mit der Benzinpreisentwicklung zusammen hängt. Der Feminismus ist entstanden aus dem Bedürfnis der Frauen, von den Männern gleichberechtigt angesehen und behandelt zu werden.

@ Pan
Zitat:
Die These ist GUT. Aber sie ist m.E. FALSCH.
Wie kann eine These gut sein, wenn sie gleichzeitig falsch ist? Dass musst du mir mal bitte wissenschaftstheoretisch erläutern! Oder hattest du da mal gerade einen theoretischen black out?

@skyfire
Zitat:
Du bist unabhängig, im Zweifelsfall bekommst du mehr vom Staat als in einer "Gemeinschaft" (ist unfair, die bräuchten mehr, ist aber nun mal so, da der Staat davon ausgeht daß dann für die "Gemeinschaft" gekocht, geheizt usw wird); solange du dem Staat das klarmachen kannst daß du in keiner "Beziehung" lebst kannst du dir immer mal wieder n "Lebensabschnittsgefährten" holen und auch genauso schnell wieder loswerden, wenn du schalu genug bist, Gummis zu benutzen... und wenn du deine Ruhe willst und brauchst, machst du einfach die Tür nicht auf.
Einer deiner Bandwurmsätze. Betrug an der Solidargemeinschaft ist kein Grund, dieses als Begründung für nur formal bestehende Ein-personenhaushalte anzuführen.

Beitrag 19 Dezember 2014 02:46 
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Pan meets Lilith




Alter:81

Anmeldungsdatum: 24.02.2005
Beiträge: 15054
Wohnort: EUdSSR


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@aria / @skyfire:
Bzgl. des Themas Prostitution schließe ich mich - selbstverständlich - eurer Haltung an.
Beim Spezialfall ZWANGSprostitution stünde zwar zur Frage, wie man sie - aus Nachfragersicht - sicher erkennen könne. Denn alle Beteiligten würden m.E. dazu neigen, einen möglichen Zwangscharakter tunlichst zu verdecken, an ERSTER Stelle die Zwangsprostituierte SELBST, um ihren (schmalen) Broterwerb bzw. um ihren Aufenthaltsstatus fürchtend.

Weiterhin könnte man freilich fragen, inwiefern es FREIWILLIGEN Charakter habe, dass Millionen Männer jeden Morgen und Abend zwei Stunden Stau in Kauf nehmen, um die acht bis zehn Stunden dazwischen in einem Büro oder mit körperlicher Arbeit unter freiem Himmel verbringen.

Arbeit ist scheiße, jou. Aber sie ist notwendig, egal, ob in Landwirtschaft, Industrie oder Dienstleistung. Abhängen auf den Malediven ist entspannender (siehe auch Erbengeneration, Wohlstandsgenerationen der weißen Jahrgänge nach dem zweiten Weltkrieg sowie der 68-er. Bei den 68-ern: Den einzigen Hunger, den die erlitten, erlitten die noch im Mutterleib, im Nachkriegswinter 1946. Heute machen sie - durchaus auf Kosten der Babyboomer - Geburtsjahrgänge ca. 54 bis 64 - Kreuzfahrten über den Wasserglobus. Die Wahlklientel von CDU, SPD, Grünen, also der Hardcore-Etatisten).


@ralf_abc:
Ich finde es bedauernswert, dass du dich - ich mutmaße: in deiner (m.E. unbegründeten) Wut - hier abgemeldet hast. Wir sind doch Erwachsene - und können Argumente austauschen. Auch zusätzlich zu der - internet-üblichen (?) - Schmähebene. War das nicht "Mannesehren-Kodex", das auszuhalten? Selbst Aria, als Frau, lässt sich da nicht ins Bockshorn jagen. Was ich übrigens sehr gut und menschlich sympathisch finde (obwohl ich nur EINIGE ihrer Ansichten zu teilen vermag).


Unser Lebens- und Erlebensjahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu. Was Ruhiges, durch das Strömen des Regens:

When all the laughter ...
https://www.youtube.com/watch?v=oGOa3Ie1iqU




@bummler:
Zitat:
Im übrigen verstärkt die Verfügbarkeit von sexuellen Angeboten die Sexsucht.

Gibt es denn diese "Sexsucht"? In Form eines größeren gesellschaftlichen Phänomens?
M.W. wurde diese Begrifflichkeit in den USA geprägt. Und zwar von den puritanischen Kreisen dort. ("Amerika" hat da ja bekanntlich zwei Gesichter: Das anscheinend ewige Spielchen zwischen liberaler und konservativer Tradition -> bedingt durch die unterschiedlichen Gruppen von Einwandern in der Geschichte des Landes. Die puritanische Tradition dürfte durch die "Pilgrim fathers" begründet worden sein).

Wie kann eine biologische Grundfunktion als "Sucht" definiert werden? Das deucht mir etwas grenzwertig. Zwar ist es ein altbekanntes Phänomen, dass Kontrollstaaten (Diktaturen) Macht über Einzelmenschen ausüben möchten, indem sie Kontrolle über deren Sexualität ausüben.
Die "zweite", teils auch die "dritte Welle" des Feminismus haben starke Deckungsgleichheiten mit dem politisch-religiösen Puritanismus.

Der Begriff "Sexsucht" ist m.E. ein politischer, kein medizinisch-naturwissenschaftlicher Begriff.
Zumal dürfte es schwer sein, das banale Kürzel "Sex" scharf zu umreißen. Es fängt bei der menschlichen Sehnsucht nach Körperkontakt an und hört nicht beim reproduktionsorientierten Rein-Raus-Spiel auf.

Interessant finde ich, dass es die gleichen politischen Gruppen sind, die SOWOHL Prostitution (Ausweich-Sexualität) als auch Pornographie (Surrogat-Sexualität) abschaffen bzw. kriminalisieren wollen: Der "konservative Mann" und die "Feministin" brauchen sich gegenseitig, weil sie beim anderen die jeweiligen negativen Klischeebilder übereinander bestätigen. (Diese Erkenntnis fand ich zum ersten Mal bei der Schriftstellerin Esther Vilar).

Das menschliche Unbehagen am Umstand seiner Physis (Das Beleidigtsein daran, kein reines Geistwesen zu sein) bezeichne ich als "apollinische Hybris".

"Sexsucht" lässt sich m.E. nur definieren in Form von "über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegend."

Lange Zeit wurde die Ansicht vertreten, ein Mensch, der "sexuell" sei, verliere dadurch produktive Kraft. Was im gleichen Maße Quatsch ist wie es einen wahren Kern haben kann.

Bedürfnis (Nachfrage) trifft auf Reiz (Angebot) -> Triebabfuhr wahrscheinlich. Ja. Das wäre allerdings positiv, nicht negativ zu WERTEN. Das Abstillen des "dionysischen Bedürfnisses" aktiviert ja erst den "apollinischen Geist". Bei Männern ist das so. Ob das bei Frauen genauso oder anders ist, müssen Frauen sagen.

Wie steht es mit dem in femistischen und staatsfeministisch heiß problematisierten Thema "Flatrate-Sex"? Sehr einfach: Das entsprechend benannte Geschäftsmodell des "Rotlicht-Millieus" basiert auf der Selbstüberschätzung des konservativen (tradiert aggressiv sozialisierten) Mannes. (Selbstbild sexueller Unersättlichkeit). Auch hier spielen sich wieder "Macho" und "Emanze" den Ball gegenseitig zu.
Sie übertragen ihr - individuell empfundenes Problem (Auseinanderklaffen von Eigenanspruch und Wirklichkeit) auf die Gesamtgesellschaft.

Beitrag 19 Dezember 2014 11:43 
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Bummler



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skyfire hat folgendes geschrieben::
...als wenn die Wölfe die Zivilisation "suchen" würden - die sind froh, wenn sie in Ruhe gelassen werden.


Im Westen vielleicht. Hier im Osten latschen sie am hellen Tage durch die Ortschaften:

http://www.lr-online.de/regionen/spremberg/Wolf-verirrt-sich-nach-Merzdorf;art1050,4480088

Im übrigen ging es mir bei dem Beispiel nur darum zu erläutern, das auch natürliches Verhalten zu einer ablehnenden Wertung führen kann. Das es also auch falsch sein kann, sich natürlich zu verhalten.

Aria hat folgendes geschrieben::
So stellst Du Dir also ein Verbot vor?


Das Beispiel brachte ich ja auch nur im Zusammenhang mit Deiner Aussage:

Zitat:
...dann müsstest Du eigentlich wissen, dass die Verbote die Situation der Prostituierten stets verschlimmerten.


Also: 1. es gab ein Verbot und 2. die Lage hat sich nicht verschlimmert. Das war zu beweisen.

Pan meets Lilith hat folgendes geschrieben::
Gibt es denn diese "Sexsucht"?


Keine Ahnung.
http://www.amazon.de/Sexsucht-Krankheit-Trauma-im-Verborgenen/dp/3861535866

Zitat:
Verfügbarkeit von Sex wird zum Problem


Neben seelischen Verwundungen wird die Krankheit aber auch durch die Verfügbarkeit von Sex und Pornografie beeinflusst. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass Sexsucht in den letzten Jahren weiter zugenommen hat. "Pornografie ist durch das Internet einfach und anonym verfügbar", warnt Roth.


Guckst Du hier: http://www.welt.de/gesundheit/article106183016/Wen-der-Trieb-regiert-Die-Sexsucht-bei-Maennern.html

Zitat:
Beim Spezialfall ZWANGSprostitution stünde zwar zur Frage, wie man sie - aus Nachfragersicht - sicher erkennen könne. Denn alle Beteiligten würden m.E. dazu neigen, einen möglichen Zwangscharakter tunlichst zu verdecken, an ERSTER Stelle die Zwangsprostituierte SELBST, um ihren (schmalen) Broterwerb bzw. um ihren Aufenthaltsstatus fürchtend.


Du sagst es. Der Nachweis und die Verfolgung von solcherart Prostitution ist rechtsstaatlich anscheinend sehr schwierig. Man muss also abwägen, wie das Schutzziel, das man erreichen will, mit den Interessen freiwillig ausgeführter Prostitution kollidiert. Also abwägen ob der Eingriff in die Freiheit des Einzelnen gerechtfertigt ist gegenüber der Pflicht des Staates zum Schutz der Opfer von Zwangsprostitution, Menschenhandel und sexueller Ausbeutung.

Jetzt ein Verbot abzulehnen, mit der Begründung man könnte das sowieso nicht verhindern, wäre genauso dämlich, wie das Verbot von Mord und Totschlag aufzuheben, weil man das ja auch nicht verhindern kann.

Denkt mal drüber nach, z.B. zu Weihnachten.
http://www.welt.de/regionales/frankfurt/article123268874/So-laeuft-das-Fest-der-Liebe-im-Haus-der-Freude.html

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Beitrag 19 Dezember 2014 14:53 
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ynda



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ich finde es sehr bedauerlich, daß sich Ralf hier abgemeldet hat. Aber ich kann Ihn verstehen. Man muß sich nicht dauernd beleidigen
lassen nur weil man Anhänger der Grünen ist (deren Existenz ich wichtig und gut finde) und auch noch die Frauen auf der Suche nach Ihren Rechten
verstehen kann.
Es mag ja sein, daß Schmähungen und Beleidigungen im Internet gelegentlich üblich sind, jedoch sind sie eines vermeintlich intelligenten Menschen
unwürdig.
Und für das Argument:"Die anderen machen das doch auch" hat mir mein Vater schon den Hintern versohlt; zu Recht wohlgemerkt.

Beitrag 19 Dezember 2014 20:52 
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Tim007



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ynda hat folgendes geschrieben::

Und für das Argument:"Die anderen machen das doch auch" hat mir mein Vater schon den Hintern versohlt; zu Recht wohlgemerkt.


Auch auf die Gefahr hin, dass Du jetzt zuschlägst (was ist nur aus den GRÜNEN geworden!):

Er hat auch ganz schön ausgeteilt. Seine Äußerungen gegenüber Pan sind grenzwertig. Nicht bemerkt?

Trotzdem hast Du recht: schade, dass er sich abgemeldet hat. Ich hoffe auf seine Rückkehr.

Beitrag 19 Dezember 2014 20:58 
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