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"Toleranz" / Gemeinschaft
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  Autor    Thread Dieses Forum ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren, schreiben oder beantworten. Dieses Thema ist gesperrt, Du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Aria



Geschlecht: Geschlecht:weiblich


Anmeldungsdatum: 24.01.2012
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germany.gif

Tim007 hat folgendes geschrieben::
Ich hoffe auf seine Rückkehr.

Ja, ich hoffe auch, dass Ralf zurückkommt, wenn sein Zorn sich gelegt hat. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber das ist in einem Forum normal. Es wäre auch gut zu wissen, warum genau er gegangen ist, denn das, was allgemein hier zu lesen war, rechtfertigte einen solchen Schritt nicht, schließlich ist er bisher nicht als Mimose aufgetreten.

Vielleicht kann die Moderatoren/Administratoren was dazu sagen?


Und Bummler, ich empfehle Dir, Dich zu informieren. Zur Anfang reicht vielleicht schon das eine Zitat aus Wikipedia:

Zitat:
Prostitution ist in vielen Kulturen zu finden. Die gesellschaftliche Bewertung der Prostitution ist regional sehr unterschiedlich, unterliegt einem starken Wandel und wird von religiösen Vorstellungen beeinflusst. In der Prostitution Tätige gehören zu einer sozialen Gruppe, die bis heute von Diskriminierung, Stigmatisierung und Verfolgung bedroht ist. Über Jahrhunderte sind sie bis in unsere Zeit Spielball von Gesellschaft und Politik und systematischen Anfeindungen, bis hin zur Kasernierung, Deportation und Ermordung ausgesetzt. Waren sie über die Jahrhunderte per se als kriminelle Täterinnen und Täter abgestempelt, gleichrangig mit anderen Verbrechern, werden sie seit Ende des 19. Jahrhunderts von Teilen der Gesellschaft als Opfer behandelt. Zeitgenössische Prostitutions- und Menschenrechtsverbände wehren sich gegen Kategorisierung jeglicher Art und fordern sachliche Betrachtung des Lebensentwurfs und rechtliche Anerkennung als Arbeit.



Ebenfalls in Wikipedia erfährst Du, dass es bei den Prostitutionsgesetzen immer ein auf und ab gegeben hat: Mal wurde sie erlaubt, dann wieder verboten, wieder erlaubt … und jetzt wird wieder ein Verbot diskutiert, was völlig im Einklang mit (nicht nur) meiner These ist, wir befänden uns auf dem Weg von einer permissiven zu einer restriktiven Gesellschaft.

Das nur, damit Du Dir bewusst wird, auf welcher Seite Du stehst.

Beitrag 19 Dezember 2014 21:20 
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WITCH
Site Admin


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Alter:42

Anmeldungsdatum: 22.09.2002
Beiträge: 3640
Wohnort: Herrenberg


germany.gif

Zitat:
Vielleicht kann die Moderatoren/Administratoren was dazu sagen?

Er hat mir den Grund geschrieben. Aber ich glaube er würde nicht wollen, dass ich ihn hier offen darlege, denn sonst hätte er das sicher vor der Bitte an mich ihn zu löschen selber getan.

Beitrag 19 Dezember 2014 21:42 
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kristofnrw



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Alter:54

Anmeldungsdatum: 21.05.2011
Beiträge: 98



germany.gif

Aria hat folgendes gepostet:

Wikipedia:
Zitat:
Prostitution ist in vielen Kulturen zu finden. Die gesellschaftliche Bewertung der Prostitution ist regional sehr unterschiedlich, unterliegt einem starken Wandel und wird von religiösen Vorstellungen beeinflusst.

Falls es nicht bereits an anderer Stelle dieses Threads gesagt wurde: Bedenkenswert ist auch, dass der Grad der Permissivität gegenüber Prostitution nicht nur von religiösen Einflussen abhängt, denn selbst äußerst laizistische Länder haben bisweilen eine sehr restriktive Gesetzgebung bzw. Kultur. Über Religion lässt sich das Phänomen also nicht ausreichend fassen. Zudem gibt es auch (relativ) permissive Religionen bzw. permissive Epochen innerhalb der gleichen Religion.

Ist es nicht eher eine individuell-charakterliche oder gemeinschaftlich-kulturelle Geisteshaltung, die dahinter steckt? Ein Hang zum (staatlichen od. gesellschaftlichen) Dirigismus, der übrigens politisch sowohl rechts, als auch links zu verorten ist? Nämlich rechts oft im Namen einer antiliberalen, Menschen hierarchisierenden Ideologie oder einer religiös-transzendenten Instanz, links in der Gestalt eines Beschützersyndroms, das den Menschen vor bösen Einflüssen wie nicht-staatlicher Fremdbestimmung, notfalls - bei Uneinsichtichkeit - auch vor sich selbst beschützen will.

Letztere eher antilibreale, im Grunde konservative Geisteshaltung ist - wie schon an anderer Stelle beobachtet - in de Tat immer spürbarer und gewinnt zunehmend auch im linken Lager an Boden (auch bei den Grünen, wie Pan betont) - und ich sehe derzeit keine liberale Gegentendenz, im Gegenteil.

Beitrag 19 Dezember 2014 22:51 
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ynda



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Alter:69

Anmeldungsdatum: 27.07.2010
Beiträge: 108
Wohnort: Niestetal


germany.gif

Ja Tim, er hat auch ausgeteilt, aber soweit ich das beurteilen kann erst sehr zum Schluss der Diskussion. Ich hätte da schon deutlich eher,
aber auch anders reagiert.
Und keine Angst, ich schlage nicht wenn ich es irgendwie vermeiden kann, und wenn doch, nie zuerst.
Und damit sollte dieser Aspekt der Sache durch sein.

Beitrag 20 Dezember 2014 00:23 
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Dunkler



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Anmeldungsdatum: 16.10.2011
Beiträge: 314



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http://expresszeitung.ch/redaktion/gesellschaft/politik/meinungen-unter-strafe-das-eu-toleranzpapier


Gebe bitte mal einer dem Arius "Schöne neue Welt" zu lesen,

Aber nein es ist zwecklos, auch das würde er wieder nur so interpretieren, dass er sich selbst bestätigt sieht.

Beitrag 20 Dezember 2014 02:57 
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Tim007



Geschlecht: Geschlecht:männlich


Anmeldungsdatum: 28.11.2005
Beiträge: 7783
Wohnort: Bremen


germany.gif

Interessant folgende Passage:

Zitat:
Etwas abzulehnen und zutiefst zu verurteilen ist das eine. Das ist meine Haltung. Die darf ich haben. Kein vernünftiger Mensch findet totalitäre Ideologien gut - oder Rassismus. Aber ich darf jemanden, der das anders sieht, nicht diktieren, was er zu denken hat. Ich sollte ihn versuchen, zu überzeugen. Aber weder ihn, noch seine Gedanken eliminieren!

Einen Andersdenkenden zum Untermenschen zu erklären, dessen Denken eliminiert werden muss, ist ja gerade totalitär. Die EU ist also schon selbst ihr erster Delinquent.


Überspitzt, keine Frage.
Doch zeitlos.

"Sire, geben Sie Gedankenfreiheit."
Don Carlos lässt grüßen.

Ich kenne entsprechende Gesetzesbestrebungen nicht. Weiß jemand Näheres?

Beitrag 20 Dezember 2014 04:45 
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Nackidei



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Anmeldungsdatum: 31.07.2009
Beiträge: 2346
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Aria hat folgendes geschrieben::

„… dass in Niedersachen detaillierte Fragen erst ab der 5. Klasse in dem Unterricht behandelt werden – und nicht ab der 2., wie Du uns hier weißzumachen versuchst.“

Das erste Arbeitsblatt stammt aus der Arbeitsmappe „Sexualerziehung die ankommt“ herausgegeben 1999 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dabei handelt es sich um einen vierteiligen Leitfaden. Der letzte Teil besteht aus den Arbeitsblättern, von denen ich eines hier vorgestellt habe. Zitat BZgA:
„Der praxisorientierte Leitfaden bietet Unterstützung für eine zielgruppenspezifische und altersgemäße Sexualaufklärung. Grundlage ist eine von der BZgA geförderte Studie an Bremer Schulen zu Selbstwahrnehmung, Sexualwissen und Körpergefühl 6- bis 14-jähriger Mädchen und Jungen.“
Verbindliche Rahmenrichtlinien bzw. ein Kerncurriculum zum Sexualkundeunter-richt an Grundschulen in Niedersachsen gibt es noch nicht. Die Schulen hangeln sich da an Empfehlungen des Kultusministeriums und der Landesschulbehörde entlang wie eben auch an Veröffentlichungen der BZgA. Dies hat zur Folge, dass Sexualkundeunterricht an der einen Grundschule überhaupt kein Thema ist und an der anderen, sich modern und weltoffen gebenden Schule Lesben- und Schwulenvereinigungen mit den Schülern Workshops veranstalten, so wie es am 15.12. 2014 der niedersächsische Landtag wünscht und dementsprechend die neuen Leitlinien für Sexualkunde-Unterricht verabschiedet hat. Wie die aussehen hatte ich ja bereits in einem Satz beschrieben.
Ich weiß nicht, warum du vor diesen Tatsachen ständig die Augen verschließt bzw. verschließen willst Aria. Ich leugne ja nicht, dass es bei euch in Bayern anders aussieht. Du scheinst, was die Schule und deren Lerninhalte betrifft, immer noch im Gestern zu leben.
Zitat:

Aber dass Du damit meiner Frage „was Du mit diesem Blättern und Deinen aber-mals falschen Behauptungen erreichen willst?“ aus dem Weg gehst, spricht für sich.

Glaubst du, dass ein paar Verrückte, die sich in ihrer Freizeit gern die Klamotten vom Leib reißen und hier ihr Pseudowissen verbraten etwas erreichen wollen? Ich will es nicht. Ich poste hier, wenn es mir passt und ich meine dass es passt. Wenn es dir oder anderen nicht gefällt, ist das eben so. Ich schreibe doch nicht dir zum Gefallen und nach deiner Regieanweisung.

Frohe Weihnachten!

Beitrag 20 Dezember 2014 15:27 
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Aria



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Anmeldungsdatum: 24.01.2012
Beiträge: 2986
Wohnort: München


germany.gif

Nackidei hat folgendes geschrieben::
Das erste Arbeitsblatt stammt aus der Arbeitsmappe „Sexualerziehung die ankommt“ herausgegeben 1999 von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Dabei handelt es sich um einen vierteiligen Leitfaden. Der letzte Teil besteht aus den Arbeitsblättern, von denen ich eines hier vorgestellt habe. Zitat BZgA:
„Der praxisorientierte Leitfaden bietet Unterstützung für eine zielgruppenspezifische und altersgemäße Sexualaufklärung. Grundlage ist eine von der BZgA geförderte Studie an Bremer Schulen zu Selbstwahrnehmung, Sexualwissen und Körpergefühl 6- bis 14-jähriger Mädchen und Jungen.“

Der Leitfaden ist für den Unterricht bestimmt, was natürlich 6- bis 14-Jährige umfasst, doch darin wird unterschieden nach 1. bis 4. und 5. bis 6. Klasse, d.h. es wird ja nach Alter der Schüler Unterschiedliches gelehrt – Zitat:

Zitat:
Niedersachsen
(empfohlene Unterrichtsinhalte)

Klasse 1-4 (Sachkunde)


• Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Junge und Mädchen
• Tätigkeiten und Aufgaben in der Familie
• Mutterschaft, Schwangerschaft und Geburt, Säuglingspflege
• Generationen in der Familie
• Mann und Frau – Vater und Mutter (Heirat, Mutterschaft, Vaterschaft, Familie)
• Geschlechtliche Reife

Klasse 5 und 6 (Orientierungsstufe)

• Bau und Funktion der Geschlechtsorgane
• Pollution und Menstruation
(…)


Wie jeder sehen kann, ist der Unterricht für 6-jährige weit entfernt von Deinem „Bereits in der Grundschule (in Niedersachsen ab 2. Klasse) lernen sie sämtliche Facetten menschlicher Beziehungen und deren Sexualpraktiken kennen …“

Nackidei, warum gibst Du nicht einfach zu, dass Du hier Unwahrheit gesagt hast?

PS: Ob Du das zugibst oder nicht, ist letztlich egal – die Beweise sprechen eine deutliche Sprache.

PPS: Damit sollte es auch genug sein in dieser Sache. Ich jedenfalls werde nicht mehr auf Deine Verdrehungen und Rechtfertigungsversuche reagieren.

Beitrag 20 Dezember 2014 16:19 
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Dunkler



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Anmeldungsdatum: 16.10.2011
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Die ersten Grünen fordern schon, dass man die ganze Genderscheiße und die Erziehung zu sexueller Vielfalt im Kindergarten beginnen möge....

Beitrag 20 Dezember 2014 16:35 
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Nackidei



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@ Aria:
Aria, noch einmal: Der Leitfaden ist als solcher gedacht und stellt keine Vorgaben für den Unterricht dar. Zudem ist der 15 Jahre alt und längst überholt. Mir geht es darum aufzuzeigen, was heute inhaltlich im Sexualkundeunterricht (in Niedersachsem) an den Grundschulen läuft. Und wenn du dir einmal anschaust, was da der Niedersächsische Landtag beschlossen hat und jetzt in die entsprechenden Vorgaben (Kerncurricula) verbindlich eingebracht werden soll, dann ist das hier gezeigte Arbeitsblatt kalter Kaffee, auch für die zweite und dritte Grundschulklasse. Ich will das Augenmerk dabei auch gar nicht auf den Bereich sexuelle Aufklärung im herkömmlichen Sinne fixieren sondern vielmehr auf die Thematik Genderismus und Gender-Mainstreaming. Dies ist das Thema künftiger Sexualaufklärung an unseren Schulen. Grundsätzlich muss das nicht verkehrt sein. es fragt sich nur, ob das Thema bereits an der Grundschule ausgewalzt werfden muss. Bereits jetzt ist es doch so, dass allseits beklagt wird, dass unseren Kindern an den Schulen zu wenig Allgemeinwissen vermittelt wird. Ich kann mich an eine ARD-Reportage erinnern, wo Schülern der Oberstufe ein Globus vorgehalten wurde, auf denen sie bestimmte Länder und Kontinente zeigen sollten. Das Ergebnis war beschämend. Unterschied zwischen Hochmoore und Niederungsmoore? Keine Ahnung. Selbst zu der Entstehung der Gezeiten wußten einige Schüler keine Antwort.
Meine Meinung: Heute verlassen immer mehr Schüler die Schulbank, mit denen Arbeitgeber aber auch die Universitäten nichts anfangen können und sich fragen, was den Schülern da in der Schule beigebracht wurde.

Aria, ich erwarte von dir jetzt keine Antwort mehr. Du baust dir deine Welt warsch. mit Fischer-Technik. Und wenn jemand drauf tritt, dann weinst du. Setz mich doch einfach auf ignore, dann hast du Ruhe.

Beitrag 20 Dezember 2014 17:11 
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Eule



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Zwangsprostitution und „normale“ Prostitution sind keine Merkmale auf der Nachfrageseite. Der Freier, also der diese Dienstleistung nachfragende, weiß in der Regel nicht, ob die Prostituierte ihre Dienstleistung freiwillig oder gezwungenermaßen anbietet und erbringt. Das Problem mit der Zwangsprostitution muss so angegangen werden, dass nicht die Prostituierte, die ihre Dienstleistung unter Zwang erbringt, kriminalisiert wird, sondern nur der, der diese Prostituierte unter Zwang setzt.

@ Pan
Ein Überangebot in sexuellen Dingen führt nicht zu einer Sexsucht. Das ist ein Märchen, welches von Moralisten gerne gepredigt wird, um sich gegen die Sexualisierung unserer Umgebung wehren zu können. Die Frage, ob ein Mensch, Mann wie Frau, sexsüchtig ist oder nicht, kann nur in jedem Einzelfall aus der Persönlichkeit des betreffenden Menschen geklärt werden. Bei der Sexsucht handelt es sich um eine Störung der inneren Triebsteuerung und –beherrschung, welche völlig unabhängig von der Intensivität äußerer Reize abläuft. Die von Bummler so postulierte Sexsucht ist nicht existent. Bummler unterlag hier einem Irrtum.

Zitat:
Wie kann eine biologische Grundfunktion als "Sucht" definiert werden?
Nicht die biologische Funktion wird als „Sucht“ formuliert, sondern die Unfähigkeit, mit der entsprechenden Triebsteuerung angemessen umzugehen.

Zitat:
Die "zweite", teils auch die "dritte Welle" des Feminismus haben starke Deckungsgleichheiten mit dem politisch-religiösen Puritanismus.
Der Feminismus hat mit einem politisch-religiösen Puritanismus nichts zu tun. Hier habe ich den Ein druck, dass dieser Gedankengang ehr deinem doch recht Feminismus-feindlichen Haltung zu tun hat.

Zitat:
Der Begriff "Sexsucht" ist m.E. ein politischer, kein medizinisch-naturwissenschaftlicher Begriff.
Doch, innerhalb der medizinischen Suchttherapie ist dieser Begriff durchaus fassbar.

Zitat:
"Sexsucht" lässt m.E. nur definieren in Form von "über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegend."
Nein, es ist die Unfähigkeit, seine sexuellen Triebe angemessen beherrschen zu können.

Zitat:
Lange Zeit wurde die Ansicht vertreten, ein Mensch, der "sexuell" sei, verliere dadurch produktive Kraft. Was im gleichen Maße Quatsch ist wie es einen wahren Kern haben kann.
Es ging hier nicht um das Sexuell-Sein des Menschen, sondern um eine Sublimierung der sexuellen Kraft auf eine andere, eben der produktiven, Ebene. Jedoch ist eine Sublimierung nur freiwillig möglich, unter Zwang, gleich aus welchem Grunde oder Motiv, führt dieses zu einer Störung innerhalb der Persönlichkeit des jeweiligen Menschen.

Diese deine Fragestellung
Zitat:
Wie steht es mit dem in femistischen und staatsfeministisch heiß problematisierten Thema "Flatrate-Sex"?
halte ich für Unsinn. Der „Flatrate-Sex“ hat weder was mit Feminismus noch mit deiner Worterfindung „Staatsfeminismus“ etwas zu tun, auch hat
Zitat:
Das entsprechend benannte Geschäftsmodell des "Rotlicht-Millieus" basiert auf der Selbstüberschätzung des konservativen (tradiert aggressiv sozialisierten) Mannes. (Selbstbild sexueller Unersättlichkeit).
nichts zu tun. Ich sehe dieses Geschäftsmodell des „Rotlicht-Millieus“ hier als eine Reaktion auf die „Bedrohung“ seitens der Swingerklubs.

Beitrag 20 Dezember 2014 18:04 
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Eule



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@ Aria
Nackidei stellt doch immer eine Behauptung auf, die er später nicht mehr verteidigen kann und will. Nackidei liebt die Unschärfe, um alles gesagt zu haben, ohne es gesagt zu haben.
Zitat:
Glaubst du, dass ein paar Verrückte, die sich in ihrer Freizeit gern die Klamotten vom Leib reißen und hier ihr Pseudowissen verbraten etwas erreichen wollen? Ich will es nicht.
Diese Ausführung von Nackidei ist doch aussagekräftig. Nackidei will hier nicht ernst genommen werden, denn er postet hier ja nur zu Spass. Und da er ja nichts erreichen will, muss auch das, was er postet, nicht stimmen. icon_rolleyes.gif icon_rolleyes.gif icon_rolleyes.gif Noch Fragen?

Beitrag 20 Dezember 2014 18:17 
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Nackidei



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@ Eule:

Die Frage, wer hier aus Spaß postest musst du dir stellen Eule.
Ich habe in der Vergangenheit mehrfach auf „Aufforderungen“ deinerseits reagiert und teils ausführlichst deine Fragen beantwortet, woraufhin von dir dann keinerlei Reaktion erfolgte. Dies auch nicht, wenn ich dich an die Thematik und meine Antwort erinnerte. Du hast in anderen Zusammenhängen wiederholt geschrieben, dass es deine Zeit nicht erlaube, jeden Thread zu verfolgen und alle Beiträge zu lesen. Dann solltest du aber auch keine gezielten Fragestellungen an einen Beitragsersteller richten, wenn du die Antwort wahrscheinlich doch nicht liest oder den Thread bzw. Beitrag vergisst.
Aus diesem Grund werde ich dir zukünftig auf Fragen, die du mit Vorliebe im Befehlston stellst, nicht mehr beantworten. Dafür ist mir die Zeit einfach zu schade. Ansonsten empfehle ich dir aber, neben den PC bzw. Laptop einen Merkzettel zu legen und alle Themen zu notieren, die du verfolgst oder bei denen du eine Antwort erwartest. Es ist normal, dass das Gedächtnis im Alter nachlässt.

Beitrag 20 Dezember 2014 18:35 
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kristofnrw



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Eule hat folgendes gepostet:
Zitat:
Wie kann eine biologische Grundfunktion als "Sucht" definiert werden?
Eule hat folgendes geschrieben::
Nicht die biologische Funktion wird als „Sucht“ formuliert, sondern die Unfähigkeit, mit der entsprechenden Triebsteuerung angemessen umzugehen.
Wobei der Trieb aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Ist er sehr stark, kann das Ergebnis der Triebsteuerung ein anderes sein als bei einem schwachen Trieb. Aber die Bewertung der Sexsucht wird am Ergebnis (bzw. am effektiven Verhalten) beurteilt und nicht an der für die Steuerung aufgewandten Mühe. Der Begriff "angemessen" kann die Triebsteuerung durchaus in eine gesellschaftliche und somit letztlich auch politische Relation setzen.

Zitat:
Die "zweite", teils auch die "dritte Welle" des Feminismus haben starke Deckungsgleichheiten mit dem politisch-religiösen Puritanismus.
Eule hat folgendes geschrieben::
Der Feminismus hat mit einem politisch-religiösen Puritanismus nichts zu tun. Hier habe ich den Eindruck, dass dieser Gedankengang ehr deinem doch recht Feminismus-feindlichen Haltung zu tun hat.
Eule, Dein Kommentar ist polemisch. Genauso gut könnte man behaupten, dass Deine anhaltende Weigerung, selbst für schlichte Gemüter offensichtliche Schnittmengen zwischen beiden Extremen einzuräumen, auf Deine "doch recht" kirchen- oder religionsfreundliche Haltung zurückzuführen und somit nicht unvoreingenommen und glaubwürdig sei.

Zitat:
Der Begriff "Sexsucht" ist m.E. ein politischer, kein medizinisch-naturwissenschaftlicher Begriff.
Eule hat folgendes geschrieben::
Doch, innerhalb der medizinischen Suchttherapie ist dieser Begriff durchaus fassbar.

Selbst die Definition von "Krankheit" hängt letztlich von gesellschaftlichen Normen ab. Insofern ist auch "Sexsucht" kaum exakt-wissenschaftlich zu fassen, da immer soziale bzw. auch politische Parameter miteinzubeziehen sind.

Zitat:
"Sexsucht" lässt m.E. nur definieren in Form von "über dem Durchschnitt der Bevölkerung liegend."
Eule hat folgendes geschrieben::
Nein, es ist die Unfähigkeit, seine sexuellen Triebe angemessen beherrschen zu können.
Auch hier verweist der einschränkende Begriff "angemessen" auf weitere Parameter. Das kann das Leben in Gesellschaft sein oder die Fähigkeit, durch seinen Trieb nicht darin behindert zu sein, auch noch anderen wichtigen Aktivitäten nachzukommen. Aber der Grad dieser Fähigkeit lässt sich nicht exakt und ohne Bezug zum individuellen und gesellschaftlichen Kontext bestimmen.

Beitrag 20 Dezember 2014 19:32 
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Eule



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@ Kristofnrw
Zitat:
Wobei der Trieb aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Ist er sehr stark, kann das Ergebnis der Triebsteuerung ein anderes sein als bei einem schwachen Trieb.
Das Ergebnis der Triebsteuerung ist stets gleich, unabhängig davon, ob der Trieb stark oder schwach ausgeprägt ist.
Zitat:
Aber die Bewertung der Sexsucht wird am Ergebnis (bzw. am effektiven Verhalten) nicht an der für die Steuerung aufgewandten Mühe.
Wenn du in dem vorgenannten Satz das Wort Aber weg lässt und den Begriff Mühe mit Lernaufwand verstehst, dann gehe ich mit dir völlig einig. Etwas anderes habe ich auch icht gesagt.
Zitat:
Der Begriff "angemessen" kann die Triebsteuerung durchaus in eine gesellschaftliche und somit letztlich auch politische Relation setzen.
Aus dem vorgenannten Satz würde ich die Worte " und somit letztlich auch politische" streichen, weil unter einer politischen Relation etwas anderes als ein moralischer Wert verstanden wird.

Dein Vorwurf, mein Kommentar bezüglich Feminismus sei polemisch, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Der
Zitat:
politisch-religiösen Puritanismus
müsste lauten "politische bzw. religiöse Puritanismus". Es handelt sich hier um zwei Tatbestände, auch wenn diese oft, somit nicht ausschließlich, in einer engen Beziehung zueinander stehen. Und der Feminismus kümmert sich um diese Fragestellung nicht. Beim Fewminismus geht es um die Gleichstellung der Frau und nicht um sexuelle Enthaltsamkeit.

Zitat:
Selbst die Definition von "Krankheit" hängt letztlich von gesellschaftlichen Normen ab.
Nein, Krankheit wird als eine Regelwidrigkeit verstanden. Die Sucht wird stets über den Kontrollverlust definiert.

In Bezug auf meine Bezeichnung "angemessen" sagst du
Zitat:
Das kann das Leben in Gesellschaft sein oder die Fähigkeit, durch seinen Trieb nicht darin behindert zu sein, auch noch anderen wichtigen Aktivitäten nachzukommen. Aber der Grad dieser Fähigkeit lässt sich nicht exakt und ohne Bezug zum individuellen und gesellschaftlichen Kontext bestimmen.
Mit dieser deiner Erklärung habe ich große Schwierigkeiten. Sie ist zu unscharf, weil du den Begriff des Kontrollverlustest nicht kennst oder nicht berücksichtigst. Deine Erläuterung kann sowohl als ein unangemessenes Verhalten, ein auffälliges Verhalten, als Störung oder Sucht verstanden werden. Ob das exessive Ausleben des Sexualtriebes den Betreffenden daran hindert, auch noch andere wichtige gesellschaftliche Aktivitäten nachzukommen, ist für die Definition einer Sex-Sucht nicht ausschlaggebend. Wichtig ist die Unfähigkeit, seinen Sextrieb kontrollieren zu können. Die Frage, wann denn dieser Kontrollverlust eingetreten ist und wann nicht, ist natürlich für einen Laien schwer abschätzbar. Ich kann daher nur jedem Laien raten, sehr vorsichtig mit dem Begriff der Sucht umzugehen. Die Auslösemechanismen sind unter den verschiedenen Suchtarten so unterschiedlich und oft schwer von anderen Verhaltensweisen abzugrenzen, so dass ich bis auf wenige Ausnahmen von mir aus den Suchtbegriff keinem zu ordne. Und wenn ich mich hier oder anderswo bezüglich des Suchtbegriffes auf den kleinsten gemeinsammen Nenner der Suchtdefinitionen begrenze, also auf den Begriff des Kontrollverlustes, dann hat das schon damit zu tun, dass ich hier keine Missverständnisse durch zu große Vereinfachung verursachen oder zulassen will. Und auf mehr will ich hier nicht hinweisen.

Kristofnrw, politisch ist nahezu alles. Es ist ein derartig allgemeiner Begriff, der zu keiner vernünftigen Abklärung von Grenzen im menschlichen Verhalten führt. Politisch, gesellschaftlicher bzw. religiöser Kontext, allgemeines moralisches Empfinden, das sind Begriffe, die eben so unbestimmt sind und nur in einem größeren Sinnzusammenhang ihre Aussagekraft finden können. Es handelt sich somit um einen Begriff der Quantität. Sucht ist jedoch ein konkreter medizinischer Begriff. Es ist ein Einzelbegriff, also ein Begriff der Qualität, auch wenn dieser Begriff als ein Gruppenbegriff (Ordnungsbegriff) verstanden und genutzt wird.

Zitat:
Aber der Grad dieser Fähigkeit lässt sich nicht exakt und ohne Bezug zum individuellen und gesellschaftlichen Kontext bestimmen.
Doch, dieser Grad lässt sich durch den entsprechenden Fachmann bestimmen.

Beitrag 21 Dezember 2014 01:42 
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